Zum Inhalt springen

ST403M - Es ist vollbracht


polli_on_the_go

418 Aufrufe

Weil Sonntag und Abgabe ist.

 

Der Report ist fertig. Die Lieblingsfinnin hatte gut zur Validität und Reliability vorgearbeitet und das was wirklich eine Conclusion war, war auch gut.

 

Einzig die Regressionsanalyse musste (zum xten Mal) neu machen. Jamovi arbeitet hier etwas anders als SPSS und das hatte ich nicht berücksichtigt. Ging aber schnell. Auch ist mein Gegenstück nun endlich überzeugt vom Vorgehen, da die Aufgabenstellung klar entweder eine multiple lineare oder multiple logistische Regression gefordert hat. Das Modell ist nicht das beste. Und insgesamt mussten wir uns eines besseren belegren lassen, dass zumindest für diese Studienpopulation  Frauen mit estrogene treatment in den letzte 5 Jahren nicht häufiger 5 kg oder mehr an Gewicht zugenommen haben, als solche ohne treatment.

 

Ich bin so froh, dass vergessen wurde Formatvorgaben zu machen, was uns erlaubt alle Stops in Word auszureizen, um die Outputs, motivation for choice of test, interpretation of result auch wirklich für 3 Objectives, 3 Hypothesentests, 1 Korrelationsanalyse, 1 Hierarchische Binominale Logistische Regression, Conclusion mit Aussagen zu Validität und Reliabilität auf 6 Seiten zu bekommen.

 

Mir graut es aber vor dem Peer Review. Ich meine wir waren die einzige jamovi Gruppe, ein paar haben PSPP genutzt, die Meisten aber SPSS. Nur das hat die Lieblingsfinnin ja nicht installiert bekommen und ehrlicherweise war manches in jamovi deutlich intuitiver. Ein durchaus sehr leistungsstarkes Programm in das man bei Bedarf auch zusätzliche R basierte Moduke laden kann. Das einzige was mich wurmt. Ich habe es nicht geschafft in SPSS die Ergebnisse der Regression zu reproduzieren. Aber dann seis drum. Irgendwas habe ich da bestimmt nicht beachtet, was ich in jamovi nicht machen muss bzw. was da einfach einfacher geht. Naja, aber die Outputs der anderen anschauen und erst mal zusortieren, was was ist wird auf jeden Fall ein "Spaß". 

 

Ein Buch was mir sehr gut gefallen hat, nicht nur um in jamovi zu arbeiten, sondern auch für statistischen Background und Hinweise zum Reporting nach APA war

 

Richardson, P.; Machan, L. (2021). Jamovi for Psychologists. Red Globe Press, New York

 

5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Jetzt kann ich durchatmen. Meine Finnin ist mit dem Ergebnis zufrieden. Ich bleibe ja dabei, dass sie es sich einfach nicht vorstellen konnte und hier haben sich dann auch die Grenzen unserer Gruppenarbeitsmethode gezeigt (168 Canvas Messages Stand heute nur für Assignment 2 und es erst die Peer Review Abgabe). Manchmal wäre doch mal ein geteilter Bildschirm über Zoom oder ein großer gemeinsamer Tisch glaube ich ganz hilfreich gewesen.

 

Meine letzte Gruppenarbeit also richtige war zwar auch im Fernstudium, aber wir waren regional nicht so weit auseinander und haben uns regelmäßig getroffen und telefoniert.

 

Es gab jetzt noch ein paar kleinere Änderungen und Vorschläge, die berechtigt waren und das hab ich noch angepasst.

 

Morgen oder übermorgen bekommen wir dann unsere Papers, die wir beurteilen müssen und Sonntag ist schon wieder Abgabe.

Bearbeitet von polli_on_the_go
Link zu diesem Kommentar

Und warum nutzen Sie nicht die Möglichkeit einer virtuellen Meetings, z.B. über Google. Das ist auf alle Fälle einfacher als 168 Messages zu schreiben.

Link zu diesem Kommentar
vor 32 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

Und warum nutzen Sie nicht die Möglichkeit einer virtuellen Meetings, z.B. über Google. Das ist auf alle Fälle einfacher als 168 Messages zu schreiben.

Weil es bei uns meist von den Lernzeiten/Arbeitszeiten nicht gepasst hat. Sie hat andere freie Tage als ich, zudem noch drei Kinder davon eins autistisch, welches bei den Hausaufgaben hilfe benötigt und auch sonst im Tag die Mama, sowie noch ein kleines Kind von 4 Jahren. Hinzu kommt, dass sie meist am Wochenende nur mit Mühe noch was schafft, weil sie sich bis dann zusammenreißt aber am Wochende oft viele Ruhepausen braucht, da sie unter einer ausgeprägten nicht einstellbaren Kopfschnerzerkrankung leidet für die sie starke Medikamente nimmt.

 

Ich wiederum schaffe es nach der Arbeit nicht mehr, weil ich dann schon den ganzen Tag am PC gesessen habe und die Augen zu müde sind und ich mich nicht mehr konzentrieren kann und nehme ab frühen Abend Medikamente, die den Kopf dusselig machen. Vor Abgaben lasse ich es aus, schlafe dafür aber nicht. Wochenenden sind bei mir auch stark schwankend aber besonders morgens ist es bei mir schlechter bis meine Medikamente wirken. Dann schaffe ich aber einiges an einem Wochenende.

 

Und ja es waren eine Menge Nachrichten, das ein oder andere Missverständnis, da sich manches auch Überschnitten hat. Ich glaube wären unsere Umstände anders, wäre unsere Kollaboration auch nicht nur rein schriftlich. So war es aber asynchron möglich.

 

Bearbeitet von polli_on_the_go
Link zu diesem Kommentar
vor 10 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

Manchmal hilft - meiner Meinung nach - ein Telefonat oder ein Zoom-Meeting von 10 Minuten mehr als ewiges Hin- und Herschreiben ...

Bin ich vollkommen bei Ihnen. War nur leider nicht drin. Wenn wir aber unser paper vom Peer review zurück bekommen macht es Sinn genau das zu tun denn man kann das am besten einmal zusammenfügen drüber reden und schauen was man ändert. Denn wir bekommen zwei Peer reviews und müssen diese kommentieren und unsere dann das Dokument noch überarbeiten. Das funktioniert ja dann nur zusammen.

Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden



×
  • Neu erstellen...