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Schock, Überforderung und anschließende Glanzleistung


Kruemmelchen

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Heute Mittag war die erste Vorlesung im 2. Semester. 🤩

 

Langsam wurde ich schon etwas kribbelig. Scheine die Semesterferien nicht gut haben zu können. 

Man kann auch sagen, mir ist das Bummeln nicht gegeben.

 

Aber pünktlich am 15.09. wurden die 5 Module für das 2. Semester freigeschaltet.

Da konnte ich endlich wieder produktiv werden.

Erstmals die gesamte Literatur downloaden und abspeichern.

Anschließend Zeitplan erstellen für die Vorbereitung und das Lernen.

Nachdem das abgeschlossen war, konnte ich auch schon beginnen die Literatur durchzuarbeiten.

Da kam direkt der erste Schock.

Im Modul klinische Psychologie - Störungsbilder gab es knapp 700 Seiten Pflichtliteratur plus 4 Videos und 4 Präsentationen. 😵

 

Naja zum Glück hatte ich ja noch knapp 2 Wochen Zeit, um dieses durchzuarbeiten.

Gestern Nacht konnte ich endlich die letzte Literatur schließen. 

Alles pünktlich durchgearbeitet.

Immerhin hat dieses ja auch noch einen großen Vorteil. Bin ja aktuell im Praktikum (Station für affektive Störungen), dafür kann ich dieses Wissen gut gebrauchen. Auch wenn einiges Wiederholung aus dem Bachelor ist, aber die Vertiefungen ergeben einen riesigen Benefit.

 

Da ich mit der Durcharbeitung fertig war, konnte ich heute ganz entspannt an der ersten Vorlesung teilnehmen.

Ich musste erkennen, dass es gut war vorbereitet zu sein.

Unsere Dozentin hat sich nicht mit Wiederholung aus den Videovorlesungen aufgehalten, sondern viele praktische Aufgaben mit uns durchgespielt.

Bspw. hat sie uns eine Filmsequenz vorgeführt, anhand derer wir die Symptome benennen sollten und eine Verdachtsdiagnose erstellen mussten. 

Hierbei kristallisierte sich heraus, dass nur 1 Person sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandergesetzt hatte - insofern wurde es eine wenig abwechslungsreiche Kommunikation von Seiten der Studierenden 🥴

Des weiteren hat sie uns Aufgaben für die Nachbereitung mitgegeben, freiwillig.

 

Während der Bearbeitung dieser Übungsaufgaben konnte ich für mich persönlich nochmals ein tieferes Verständnis feststellen.

 

Auch wenn einige meiner Kommilitonen nicht so begeistert von dieser Art der Vorlesung waren, finde ich gerade dieses praktische Arbeiten sehr hilfreich.

 

Hoffe nur noch auf eine kleine Eingrenzung für die Prüfungsleistung - 700 Seiten Literatur und gefühlt 1.000.000 Zahlen kann ich mir nicht mal ansatzweise merken 😱

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Die Praktische Anwendung in der Vorlesung find ich spitze, das ist eine gute Vorbereitung auf die Spätere Arbeit. versth ich dass dir das Gefällt. 

Bedeutet aber auch, dass man sich selbst reinknien muss in die Literatur um das Wissen anwenden zu können.

Und da hakt es bei vielen habe ich festgestellt. Etwas selbst erarbeiten statt vorgekaut zu bekommen ist halt heutzutage nicht mehr selbstverständlich, es seie denn man ist Fernstudent 

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Hallo Kruemmelchen,

 

700 Seiten und 1.000000 Zahlen zum merken, sind aber wirklich echt jede Menge! Etwas leichter wirst du dir da sicherlich mit den Störungsbildern, die du bereits durch deine Arbeit auf der Station kennst, tun. Das führt doch noch erfreulicherweise zu Synergieeffekten. Also zumindest geht es mir so, dir auch?

Praktische Aufgaben durchzuspielen sowie anhand einer Filmfrequenz eine Verdachtsdiagnose zu erstellen, klingt sehr spannend. Dies erinnert mich an die Komplexen Übungen bei meinen Studium, da geht es auch häufig um anwendungsbezogenes Wisssen aus der Praxis z. B. in Form von Rollen- oder Planspielen. Zuletzt haben wir im Rahmen einer Beratungssituation eine kollegiale Fallberatung simuliert. Die Komplexen Übungen stellen für mich immer die Highlights dar! Dadurch entsteht tatsächlich ein tieferes Handlungsverständnis für die Thematik sowie auch für das soziale Miteinander im Gruppenkontext.

 

Drücke dir ganz fest die Daumen, dass  eine Stoffeingrenzung vorgenommen wird!

 

Liebe Grüße 

 

Byana 

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Ich bin auch super zufrieden und wahnsinnig glücklich über diese Art und Weise des Lernens
War schon immer jemand, der über die  praktische Anwendung am besten gelernt hat

 

Und genau wie ihr schreibt, finde ich es ein sehr praxisnahes lernen, welches zumindest einen deutlichen Erkenntnisgewinn bringt

 

Natürlich ist es häufig so, dass man oftmals auf die Meinung trifft, dass das Wissen einem vorgekaut präsentiert werden muss @AZI. Allerdings hat das wenig mit dem späteren Arbeiten zu tun.

 

@Byana gerade diese Interaktion wie du sie beschreibst, ist ja in allen sozialen Berufen elementar wichtig. Deswegen ist es schön, dass auch du in  deinem Studium da so von profitierst

Auf die Rollenspiele in den nächsten drei Modulen, freue ich mich jetzt schon. Hoffe, dass ich hinterher genauso begeistert bin wie du

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