Meine Fernstudien an der WBH

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Gute Zeiten - schlechte Zeiten?

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Engel912

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Guten Abend :-)

nachdem ich mich ja bis letzte Woche erfolgreich durch sämtliche derzeit vorhandenen Mathe-SBs gekämpft und Montag Abend meine erste B-Aufgabe für INF abgeschickt habe, waren erst einmal 2 Tage Päuschen fällig.

Heute dachte ich, fängst Du vielleicht mal mit etwas an, dass Dich das ganze Studium begleiten wird: Programmierung. Also das GPI01-HEftchen geholt "Grundlagen der Programmierung/Algorithmierung". Liest sich ja ganz toll - hört sich erst einmal auch alles ganz logisch an. Kann also garnicht so schwer sein - denkt man sich.

Von wegen. Schon die ersten beiden Übungen (eigentlich ganz einfache Aufgaben, wenn man bedenkt) dämpfen meine gute Laune. Das Thema Algorithmen/Struktogramme/Programmierung wird sichtlich für mich mindestens so arbeitsaufwändig wie Mathematik! Bisher so richtig verstanden habe ich nichts - was evtl. daran liegt, dass es keine Beispiele in dem HEftchen gibt. SChön, wenn Theorie irgendwie ganz trocken einfach da steht.

Keine Ahnung, ob vielleicht doch ein gewisses Know-How vorausgesetzt wird? Ich hab es nicht - jetzt suche ich. Gut dass es das Internet gibt.

Das war dann vor 20 Minuten der Zeitpunkt, wo ich dachte, es wäre vielleicht besser, sich einen weniger programmier-technischen Studienzweig auszusuchen (nicht, dass mir in Informatik jetzt auf die Schnelle was einfallen würde!).

Um den Frust etwas zu bremsen bin ich dann erst mal ins zugehörige Modulforum der PFFH verschwunden - muss ja noch mehr Leute geben, die das alles nicht so ganz nachvollziehen können ... aber weit gefehlt :rolleyes: Während in den Mathe-Unterforen zu den einzelnen Heften seitenweise die Probleme gewälzt wurden, ist hier nicht mal eine Forenseite mit Threads vorhanden :(

Wo ich gerade da war, hab ich dann nochmal nachgesehen, ob vielleicht die Benotung meiner B-Aufgabe schon im Notenblatt steht. Und siehe da - ich bin doch nicht zu blöd - zumindest für Dokumentation ;-) meine erste richtige Note - und gleich die glatte Eins! ich bin also wieder stolz auf mich, obwohl die Aufgabe eigentlich recht einfach war.

Jetzt heissts wieder: Augen zu und durch und viel viel Arbeiten und Üben um den nächsten Brocken nach den beiden Matheheften erfolgreich anzugehen.

SChönen Abend euch allen

Danny

PS: wenn jemand Tipps hat, wie ich das Thema Algorithmus und Struktogramme von anderer Seite aus vertiefen kann, immer her damit!!


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Erstmal Glückwunsch zu Deiner vollen Punktzahl in der B-Aufgabe!

Was die Struktogramme angeht, sollte Übung Dich weiter bringen. Empfiehlt die PFFH immer noch SiSy für die Umsetzung am PC? - Davon würde ich abraten, wenn Du Dir das Leben nicht selbst schwer machen möchtest.

Viele Grüße

Markus

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Hi Markus,

keine Ahnung, was die PFFH derzeit empfiehlt. Ich hab das wahrscheinlich überlesen ;) aber ich werden SiSy nur da einsetzen, wo es nicht anders geht. Dieses Tool ist sonst mein Tod!

Ich werde mal sehen, ob MS Visio 2007 dafür evtl. geeignet ist, oder mir eben ein andere Tool dafür besorgen. Wenns garnicht anders geht, dann halt handschriftlich *hust*

Schönen Abend noch :)

Danny

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Danny,

ich meine, hier im Forum (im Bereich lernen?) wurden einige kostenlose Tools vorgestellt, mit denen man Struktogramme erstellen konnte. Ich hatte damals auch ein kleines Freeware-Tool verwendet.

Viele Grüße

Markus

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Hi Danny!

Dann ers mal Glückwusch zur volleen Punktzahl! Super!

Und wenn du einen Weg für die Struktogramme gefunden hast.... Lass es uns doch bitte wissen!

lg

Tim

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Hi Danny,

zur Programmierung: Übung hilft wirklich!

Am Anfang dachte ich schon beim Lesen der Aufgaben, dass ich die nie schaffen würde und hab dann manchmal mehrere Tage daran herumgeknobelt.

Grade mache ich noch einmal einen Wiederholungsdurchlauf durch mein Buch zu Grundlagen der Informatik und bearbeite die restlichen freiwilligen Übungsaufgaben. Und es ist soooo viel leichter und schneller geworden!

Also lass den Kopf nicht hängen, wenn man mal ein bisschen in die Programmiererdenke reingekommen ist, wird es wirklich leichter!

Liebe Grüße

Cait

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Hi Danny,

ich habe für meine Struktogramme den Structorizer verwendet. Der macht sich wirklich gut. Wenn du mehr dazu wissen willst, ich hab zu dem Thema mal was gebloggt.

Schönen Abend noch

BlogBasti

p.s. Super Leistung für die Note! ;)

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Hi Danny,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zu der Spitzennote :-)

Hoffe mal die B-Aufgabe fällt bei mir besser aus als meine erste A-Aufgabe zu MAI10A :-(

In Sachen Struktogramme kann ich auch nur den Structorizer empfehlen, ein sehr nützliches Tool welches leicht zu bedienen ist.

Lass den Kopf nicht hängen, aufgeben is nicht! :-)

Gruß

Thomas

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)