Informatik-Betriebswirt VWA Trier

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Zusammenfassung Teil 3 - Informatik und Wirtschaftsinformatik

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Susanne Dieter

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Java (Zwei Dozenten):

Tja, wer mich oder meinen Blog kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt zufrieden war mit dem Java-Unterricht. Der erste Dozent machte einen Mischmasch, u.a. mit objektorientierter Programmierung, aber ohne viele Grundlagen, dem Unerfahrene nur schwer folgen konnten. Vielleicht stand ein Konzept dahinter, damit das Java-Lernen nicht zu abstrakt ist, aber ich habe es noch nicht gefunden. Zum Unterricht kann man sagen: Ganz witzig, wenn man versteht, worum es geht. Wer keine Ahnung von Programmieren hat, tut sich schwer.

Der zweite Dozent hatte eine klare Linie und fing mit Algorithmen an, die ich gebraucht hätte, um den Unterricht in den ersten drei Semestern überhaupt zu verstehen. Allerdings war das Skript von der Uni und abstrakt. In Erinnerung geblieben ist mir die Erklärung der objektorientierten Programmierung anhand komplexer Zahlen. Nur kennt die keiner aus der Schule, selbst wenn der Abschluss nicht so lange her ist wie bei mir. Eine etwas suboptimale Stundenverteilung gaben den Rest, hier mal ein paar Stunden, da mal ein paar Stunden, verteilt auf sechs Semester.

Fazit: Dank an Professor Dr. Oliver Vornberger und seine verständliche Vorlesung Algorithmen und Datenstrukturen an der Universität Osnabrück:

http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/index.html

Wer Probleme mit Programmieren hat, sollte sich diese anschauen, und zwar die Vorlesungsvideos, nicht nur das Skript und die reichlich vorhandenen Übungsaufgaben. Die Evaluationen geben mir Recht, die externen Hörer waren sehr zufrieden, die internen klagten teilweise über zu viel Arbeit, aber das betrifft uns Externe nicht.

WWW / Betriebssysteme (gleicher Dozent wie Java in den ersten drei Semestern):

WWW: Umfangreich, aber O.K. Anschaulich gestaltet.

Betriebssysteme: Wenig Unterrichtszeit, an einem Wochenende lag auch noch Schnee, so dass nur die Hälfte der Schüler anwesend war. Daher war der Stoff nicht so umfangreich, ich habe nun gefühlte 5x vom virtuellen Speicher gehört.

Datenbanken / XML:

Guter Unterricht und Übungen durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter, Daumen hoch. Wenn der Datenbank-Übungsleiter irgendwo einmal von dummen Fragen bei Datenbanken erzählt, war ich wohl beteiligt. Ich kam mir zwei-, dreimal vor wie der berüchtigte DAU an der IT-Hotline, was aber nicht Schuld des Unterrichts war. Die beiden Übungsleiter gingen auch durch die Reihen, schauten sich die Ergebnisse an und waren sehr hilfsbereit. Die drei Klausuren waren auch gut zu schaffen.

Wirtschaftsinformatik (Einführung, Lebenszyklen von IT-Systemen, Projektmanagement):

Positiv: Professor war bestrebt, den Schülern etwas beizubringen.

Negativ: Teilweise veraltete Folien, schlecht organisierter Unterricht durch die VWA, zu wenig Vorbereitung für Projekte. Der Unterricht in Datenbanken war zunächst teilweise parallel oder nach dem Projekt angesetzt, was nicht sehr hilfreich wirkte und auch auf Druck der Schüler umorganisiert wurde.


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4 Kommentare


Danke für die detailreichen Infos, besonders den Link zur Uni Osnabrück werde ich mir Zuhause mal genauer anschauen.

Ich glaube nicht, dass du viele Menschen dadurch abgeschreckt hast. :)

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WillWasWerden

Geschrieben

Ich studiere ja auch seit kurzem Wi-info, und bin ebenfalls ein Fremdling und Programmierlaie . Wie ich das lese, war das Programmieren die Herausforderung für Dich, wird mir woh auch so gehen. Gibt es denn sowas wie "das" Buch / Bücher für echte Anfänger? Manche nennen sich ja so, sind es aber gar nicht.

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Susanne Dieter

Geschrieben

Bei fachinformatiker.de gibt es eine Liste mit Büchern für Anfängern:

http://forum.fachinformatiker.de/java/85045-anfaenger-aufgepasst-literatur-software-linkliste-einstieg-java-welt.html

Ich erinnere mich aber, dass eigentlich empfehlenswerte Bücher wie "Java ist eine Insel" oder "Java von Kopf bis Fuss" schon gewisse Kenntnisse voraussetzen. Dort wird einem z.B. ein Bubble Sort-Code vor die Füße geworfen, ohne dass man weiß, was Bubble Sort ist und wie man verschiedene Suchen macht.

Das war ein ziemlicher Kampf, ich hatte x Bücher aus der Bücherei geholt, über Java und Programmieren allgemein, Vorlesungen aus Aachen und München im Netz gesehen, aber alles hat mich nicht weiter gebracht. In Fachinformatiker.de hieß es, man solle Algorithmen, nicht Java, lernen, und wenn das halt nicht klappt - nicht Jeder kann alles, dann muss man sich eben damit abfinden. Aber auch da wusste ich nicht genau, wonach ich überhaupt genau suche, bis ich die Vorlesung aus Osnabrück gefunden habe, was ich auch hier und in fachinformatiker.de veröffentlicht habe:

http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/1559-wirklich-empfehlenswerte-algorithmen-vorlesungen-im-netz.html

Dort fängt man bei Grundlagen an wie Dualsystem, Schleifen, Überlauf (habe ich das Wort überhaupt mal in der VWA gehört?), Erklärungen, was der PC macht, wenn man int, float etc. initialisiert (hat uns auch keiner gesagt), verschiedene Such- und Sortier-Algorithmen, Listen, Keller, Schlangen, Objektorientierung usw., geht aber recht schnell hoch bis zu Graphen und Hashing.

Ist aber klasse, um auch in höheren Gebieten mal einen Überblick zu bekommen, um zu wissen, was es gibt und wozu man das alles brauchen kann, was man an trockenem Stoff an einer Hochschule in Grundlagen der Informatik oder auch Mathematik lernen muss. Graphen begegneten mir z.B. wieder bei Netzwerke, und der Prof. stellte den Bezug zu Routenplaner-Software her.

Ich konnte dort viele, viele Lücken schließen und rate daher, wenn Du einen halbwegs gescheiten DSL-Anschluss hast, die Videos anzuschauen, nicht nur die Skripte oder Übungen, die sind alleine für sich auch nicht so gut erklärend, wie der Professor selbst vorne an der Tafel.

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WillWasWerden

Geschrieben

OK, danke für die Info. Osnabrück rulez!

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker