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In der Ruhe liegt die Kraft

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chillie

39 Aufrufe

Was für ein Standardspruch ... was für eine platte Volksweisheit.

Aber wie immer verbirgt sich auch hier ein Quäntchen Wahrheit.

Was hab ich letzte Woche falsch gemacht? Ich habe die Souveränität über meine Lernplanung verloren. Nach den ersten Alt-Klausuren und Prüfungsübungen war ich verunsichert, da ich mit dem Fragenmodus nicht zurecht kam. Die Reaktion war leichte Panik "Mist, ich muss nochmal nachlernen" ...

Was macht man in diesem Moment? Klar man erhöht das Tempo, früher anfangen, länger lernen, zusätzliche Zeiten freischaufeln.

Vorteil 1

Durch früheres Aufstehen habe ich mir morgens 45-60 Minuten zusätzlich geschaffen.

Vorteil 2

Kleinere verteilte Lerneinheiten helfen mir mehr gelerntes zu verknüpfen.

Fehler 1

Durch eigenen Druck habe ich die frühestmöglich nach der Arbeit angefangen ... ich war noch gar nicht bei der Sache.

Daraus folgt unkonzentriertes Arbeiten und Demotivation.

Fehler 2

Durch den Frust habe ich versucht mich mit Süßgkram zu belohnen ... grober Fehler, Süßkram und lernen passt nicht zusammen, je mehr Zucker im Blut ist desto niedriger die Konzentration (erst letztens habe ich einen Artikel zum Traubenzucker-Irrglauben gelesen)

Was habe ich nun so schnell geändert?

Ich stehe diese Woche nochmals etwas früher auf um in Ruhe früh noch etwas machen zu können.

Nach der Arbeit esse ich erstmal vernünftig und gönne mir 1 Stunde Ruhe.

Vorher bewege ich micht an den Arbeitsplatz (auch nicht zum eMails lesen o.ä.) ... somit kommt der Druck der aufgeschlagen liegenden Hefte und Aufgaben nicht auf und wenn es nur unterbewusst ist.

So... und was ziehe ich hieraus nun für Schlüsse?

  • Frust-Belohnung vermeiden
  • Zeitplanung regelmässig an Veränderungen anpassen
  • die eigene Arbeitsweise regelmässig kritisch hinterfragen
  • Ruhe bewahren
  • Das geplante Ziel im Auge behalten - und nicht den Weg in den Vordergrund stellen

Motivierte Grüße


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7 Kommentare


Hey Chilie,

der Beitrag gehört unverändert in das Unterforum "Lernen (Technik/Methoden)" mit dem Titel "Vermeidbarer Stress", "Lessons learned" oder so ähnlich. Evtl. noch etwas zur Vorgeschichte, oder Links zu deinen Blog-Beiträgen.

Aber ich finde ihn wertvoll und würde mich freuen, wenn du ihn dort zusätzlich als Beitrag bringst.

Gruß Lutz

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Ja, das würd ich auch sagen..hab das grad gelesen und so bei mir gedacht...das sind nützliche Tipps...grad was das überhöhte Druckgefühl angeht ..ala jetzt muss ich aber....ich danke dir vielmals und werd mir die Ratschläge zu Herzen nehmen :-)

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Hi Lutz,

na klar, ich guck heute Abend mal das ich den Eintrag mit noch ein paar Infos versehe und dort veröffentliche.

@India

Ist doch keine Ursache, jeder Fernstudent der hier sein Studienleben bloggt kann dem anderen helfen durch seine Gedanken vllt. die Lösung für das ein oder andere Problem zu finden. Das ist ja das gute hier :) ... von irgendwo holt man es sich immer wieder zurück.

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Michael Knight

Geschrieben

Hi Chillie,

hier mal meine Meinung, zu dem Thema:

zu Vorteil 1:

Habe ich kürzlich mal "zufällig" probiert, weil ich nicht mehr schlafen konnte. Hat mir ebenfalls erstaunlich gut gefallen. Ich konnte mich allerdings noch nicht dazu durchringen, dass regelmäßig zu machen.

zu Vorteil 2:

Sehe ich genauso. Mammutsitzungen bringen nichts. Viel zu viel Stoff in kurzer Zeit geht einfach nicht in meine Birne.

zu Fehler 1:

Den mache ich auch. Und wiederhole ihn nahezu täglich. Ich werfe mir dann immer vor, dass ich zu faul bin. Aber Dein Beitrag ermutigt mich, vielleicht doch mal öfter eine kurze Siesta einzulegen.

zu Fehler 2:

Passiert bei mir leider hin und wieder unabhängig von Frust oder Freude ...

Vor Beginn meines Studiums dachte ich mir "Du hast schon einmal studiert, das wirst Du schon packen". Nach ca. 4,5 Monaten des aktiven Fernstudentenlebens muss ich feststellen, ein Fernstudium ist etwas komplett anderes! Mein Respekt vor Studenten, die neben der Arbeit ein komplettes Studium absolvieren (ich mache immerhin "nur" ein halbes), ist erheblich gestiegen.

Weiterhin viel Erfolg bei den Prüfungen !

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@Michael Knight:

Nach ca. 4,5 Monaten des aktiven Fernstudentenlebens muss ich feststellen, ein Fernstudium ist etwas komplett anderes!

Auch das fände ich für alle Leser sehr interessant, wenn du irgendwann einen Vergleich zwischen Präsenz- und Fernstudium auf Grund deiner persönlichen Erfahrungen beschreiben könntest. Bspw. im Unterforum "Fernstudium-Allgemein"

Gruß Lutz

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Michael Knight

Geschrieben

Hallo Lutz,

das mache ich gerne. Allerdings würde ich meine Erfahrungen gerne noch etwas "wachsen" lassen. Einen echten Vergleich halte ich für verfrüht und vermutlich ist es sinnvoll, noch einen Sommer mit reinzunehmen ... Aber nach dem 1. Semester (bzw. den ersten 3 Klausuren) melde ich diesbezüglich wieder.

Gruß,

Michael

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So war´s gedacht. Super, ich danke dir.

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker