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Erste (lange) Überlegungen - Psychologie?

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Zitrone

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Hallo erstmal an alle :)

Für den Anfang stelle ich mal mich und meine Planungen grob vor:

Ich bin 20 Jahre alt und studiere zur Zeit im 2 Semester an einer Präsenzuni. Mit meinem Präsenzstudium bin ich inhaltlich auch zufrieden, allerdings hat mich Psychologie auch schon immer interessiert und es wäre eine gute fachliche Abwechslung zu meinem geisteswissenschaftlichen Präsenzstudium. In letzterem werde ich in Zukunft kaum noch Klausuren, sondern vor allem Hausarbeiten haben. Das bedeutet natürlich auch, dass ich für mein Präsenzstudium kaum noch auswendig lernen muss, wodurch ich hoffe, das für das Fernstudium leichter zu schaffen. Prinzipiell liegen mir Klausuren eigentlich, noch etwas, das für das Fernstudium spricht.

Wenn ich mich dazu entschließe, mich für das Wintersemester 2011/12 an der Fernuni Hagen noch einzuschreiben (innerhalb der Nachtragsfrist bis zum 15.08.), würde ich erstmal Modul 1 machen. Derzeit überlege ich noch hin und her, wie sehr sich die lernintensivste Zeit für die Klausur am 5.3. mit den Klausur- und Hausarbeitenzeiten meiner Präsenzuni verträgt.

Am wenigsten kann ich derzeit den Aufwand für das Empirisch-Experimentelles Praktikum (Modul 6) einschätzen, ich habe die Beschreibungen zwar alle gelesen, aber so richtig kann ich mir noch nicht vorstellen, wie das laufen würde. Gruppenarbeit ist ja schon in Präsenzunis so eine Sache, die nicht immer einwandfrei funktioniert, wie das bei einer Fernuni sein soll, weiß ich noch nicht.

Mein größter Bedenkpunkt ist eigentlich, dass ich bei beiden Studien einen recht hohen Leseaufwand und einen sehr hohen Selbstorganisations- und Motivationsaufwand haben würde. Ob das gut geht?

Irgendwo habe ich hier noch etwas davon gelesen, dass der statistische Anteil sich wohl doch nicht nur auf Modul 2 beschränkt, sondern auch in den weiteren Modulen eine Rolle spielen wird. Wenn jemand weiß, um welches Ausmaß es dabei geht und ob ich dazu irgendwo nähere Informationen finde, würde ich mich über einen Kommentar freuen. :)

Mathematik viel mir in der Schule zwar leicht, aber ich stelle es mir schwer vor, solche Dinge ohne persönlichen Kontakt zu Lehrenden zu lernen. Deshalb würde ich wohl auch bei Modul 2 eine Präsenzveranstaltung besuchen.

Ich überlege schon seit mindestens einem halben Jahr hin und her, ob ich mir diesen zusätzlichen Aufwand antun will. Ich bin gespannt, wie ich mich schließlich entscheide. Ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten. :)


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4 Kommentare


Hallo Zitrone,

probiere es doch einfach mal :)

Ich weiß auch nicht ob ich diesen Studiengang neben meiner Vollzeitstelle bewältigen kann und mache mir Sorgen wegen Statistik, aber ich habe nichts zu verlieren. Ich habe mich nur in Modul 1 eingeschrieben, Kostenpunkt € 170,-. Das ist mir dieser Versuch wert. Und wenn ich es nicht hinkriegen sollte, habe ich auch kein Problem damit, das Studium in die Länge zu ziehen oder sogar abzubrechen.

Wenn du schon so lange hin und her überlegst, dann kann ich dir nur sagen: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es :thumbup:

Ich bin gespannt wie du dich entscheiden wirst. Falls du das Studium zum WS 2011/2012 aufnimmst, würde ich mich über Austausch freuen!

LG Tinka

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Markus Jung

Geschrieben

Ich fange auch im WS 2011/2012 an und sehe es wie Tinka. Der Kostenaufwand ist überschaubar und ich würde Dir raten, es einfach mal zu versuchen.

Immerhin haben wir hier bei Fernstudium-Infos.de nun schon eine kleine Gruppe von bloggenden Psychologie-Fernstudierenden, die alle gleichzeitig anfangen. Ich kann mir vorstellen, dass sich daraus sehr positive Effekte hinsichtlich Motivation etc. ergeben werden.

Viele Grüße

Markus

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Sich mit anderen Leuten auszutauschen ist auf jeden Fall motivierender, als nur alleine zu Hause zu sitzen und vor sich hin zu lernen / lesen. Deshalb habe ich jetzt auch mit dem Blog hier angefangen. In der Hoffnung, wenn ich mich dazu entschließe, das Studium zu beginnen, mich mit anderen austauschen zu können und eventuell dann auch den ein oder anderem aufzuzeigen, ob ein Doppelstudium funktionieren kann und vor welche speziellen Probleme es einen stellt. Ich habe mir eine Frist bis Ende Juli gesetzt, bis dahin will ich mich entscheiden.

Lg Zitrone

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MarcoNellessen

Geschrieben

Ich kann dir nur raten mal eine Entscheidungsmatrix zu erstellen. Die meisten kennen oder nutzen häufig eine + / - Liste. Hier ist man oft aber weniger objektiv. Habe dies in ABWL gelernt und gleich für eine Entscheidung (Jobwechsel: ja / nein ?) genutzt. Der neue Job lag mit 228 zu 211 vorne. War mal ganz spannend zu sehen, wie knapp so eine Entscheidung sein kann.

Wobei mir scheint, dass du dich eigentlich schon entschieden hast. Hier könnte das Ergebnis dir dann endlich den letzten Stups und ein gutes Gefühl bei deiner Entscheidung geben.

Eine Gefahr sehe ich darin, sich nur mal so testweise für das eine Modul einzuschreiben. Hier kannst du dich viel zu einfach rausreden, dass du es doch nicht weiter verfolgst. Wenn du es WIRKLICH machen willst, so würde ich mich an deiner Stelle richtig einschreiben (sofern das geht, kenne das Modell an der Uni nicht).

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 8
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker