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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Gut gegliedert = halb gedichtet?

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Fernstudienakademie

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O.k.: Es ist eine Binsenweisheit: Ohne gute Gliederung geht bei einem Mammutprojekt wie einem Sachbuch gar nichts. Aber warum ist sie eigentlich so wichtig?

Da lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, für wen denn eine Gliederung von Bedeutung ist:

1. Der Autor braucht eine Gliederung als Projektplan

Die meisten Autoren sprühen nur so vor Ideen, die sie in ihrem Buch verarbeiten wollen. Wenn dieser kreative Input aber nicht gut gegliedert und an den entsprechenden Stellen ggf. auch beschnitten und zurecht gestutzt wird, helfen die tollsten Einfälle leider nichts.

Eine Gliederung hat aber für einen Autor noch eine weitere wichtige Funktion: Sie dient ihm in gewisser Weise auch als Projektplan, an welcher Stelle seines Werkes er sich derzeit befindet, welche Kapitel dem aktuellen Text vorangegangen sind und welche Abschnitte noch fehlen.

2. Das Verlagslektorat braucht eine Gliederung, um den Inhalt des Buches und die gedankliche Stringenz des Autors einschätzen zu können.

Gliederungen sind mit das wichtigste Element eines Buchexposés, mit dem sich angehende Autoren bei einem Verlag vorstellen. Wenn die Gliederung stimmig ist und das Verlagslektorat erkennt, dass der Buchschreiber tatsächlich Ahnung von der Materie hat und seine Gedanken in eine entsprechende Struktur bringen kann, ist schon ein ganz wichtiger Schritt hin in Richtung Buchveröffentlichung getan.

3. Die (potenziellen) Leser brauchen die Gliederung (bzw. das Inhaltsverzeichnis), um eine Kaufentscheidung zu treffen.

Man kennt es ja: Wenn man ein Sachbuch kaufen möchte, schaut man sich nicht nur das Cover und das Register an, sondern vor allem auch das Inhaltsverzeichnis. An ihm kann der interessierte (potenzielle) Käufer auf den ersten Blick schon eine ganze Menge erkennen:

  • Werden in dem Buch „meine“ Fragen überhaupt behandelt?
  • Erkenne ich den roten Faden, wie das Buch aufgebaut ist?
  • Sind die Überschriften einladend? Machen sie mich neugierig?
  • Kann der Autor seine Gedanken kurz und knackig in eine überzeugende Überschrift gießen?

Je nach „Zielgruppe“ – Autor, Verlaglektorat und potenzielle Käufer – kann die Gliederung natürlich ganz unterschiedlich aussehen: Die Autorengliederung (also der „Projektplan“) ist u.U. recht umfangreich, während die Gliederung, die an das Verlagslektorat geht, schon erheblich knapper und stringenter gehalten sein sollte. Das Inhaltsverzeichnis des fertigen Buches schließlich sollte in erster Linie dazu geeignet sein, dass sich das Buch gut verkauft.

Eine wirklich „markttaugliche“ Gliederung entsteht oftmals erst Schritt für Schritt in der Zusammenarbeit von Autor, Lektor, Verlagsleitung und Marketingabteilung des Verlages.

Anne Oppermann

P.S.: Mal eine neugierige Frage: Wie lange guckt Ihr Euch im Laden ein (Sach-) Buch an, bevor Ihr entscheidet, ob Ihr es tatsächlich kauft oder nicht? Wie viel Zeit hat also der Autor (bzw. das Buch), um Euch zu überzeugen?


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9 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

P.S.: Mal eine neugierige Frage: Wie lange guckt Ihr Euch im Laden ein (Sach-) Buch an, bevor Ihr entscheidet, ob Ihr es tatsächlich kauft oder nicht? Wie viel Zeit hat also der Autor (bzw. das Buch), um Euch zu überzeugen?

Im Laden gar nicht - die Bücher, die mich interessieren sind fast nie vorrätig, so dass ich meine Bemühungen, den lokalen Buchhandel zu unterstützen wieder eingestellt habe.

Im Internet beschäftige ich mich schon eine Zeit mit der Auswahl - für mich sind dabei neben den Infos zum Buch (sehr gute finde ich dazu "Look Inside") die Erfahrungsberichte der Leser sehr wichtig. Besonders lese ich mir hier immer die kritischen durch.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Du bist ja echt ein Online-Junkie, Markus... ;)

Ich teile mich da eher auf: Gucken im Internet (und dann ähnlich wie Du) - aber bestellen bei meiner Buchhändler-Schwester. OK, die hat auch finanzielle Sonderkonditionen für Blutsverwandte... ;)

Wie viel Zeit kostet es Dich denn, bei einem Buch zu entscheiden, ob Du auf den "Bestellen-Button" klickst oder nicht?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Zum "Anlesen" von Büchern....

Natürlich schaue ich auf die Inhaltsangabe. Und dann noch darauf, welche Literatur jemand verwendet hat. Aber ohne Anlesen des Textes geht bei mir gar nichts, wenn ich den Autor nicht kenne. Weder bei einem Sachbuch noch bei Literatur. Deshalb gehen auch die meisten Bestellungen übers Internet für mich nicht so gut, außer, jemand stellt Leseproben zur Verfügung!

Zum Thema "Gliederung": Ich kann mich an eine Zeit im Gymnasium erinnern, da haben wir im Deutschuntericht gegliedert. Alles und jedes, auch scheinbar absurde Themen, über ein halbes Jahr hinweg. Und das bis in die Feinheiten hinein. Also nur "Einleitung" hinschreiben, das galt nicht, da mussten schon Gedanken dazu, wie die Hinführung aufs Thema tatsächlich passieren soll.

Wenn man so etwas einmal wirklich ins Erbgut mit aufgenommen hat, dann hilft das überall und bei allen schriftlichen Arbeiten. Man kommt einfach auch beim Schreiben (oder allgemein: beim Bearbeiten) nicht in die Situation, dass einem plötzlich die Luft ausgeht und man feststellt "Eigentlich kommt jetzt nur noch Blabla..." Das merkt man dann schon bei der Gliederung!

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Markus Jung

Geschrieben

@Anne:

Nenne mir außer der freundlichen Bedienung einen Vorteil, den die Bestellung beim Buchhändler vor Ort bietet. Sonderkonditionen bekomme ich leider nicht und sonst habe ich nur Nachteile (zeitlicher Art) erlebt.

Wie viel Zeit ich in die Recherche stecke, ist ganz unterschiedlich und hängt besonders davon ab, wie ich auf ein Buch aufmerksam geworden bin.

Wenn ich schon ganz konkret einen Titel habe, zum Beispiel durch ein Gespräch oder eine Empfehlung an anderer Stelle reichen mir vielleicht fünf Minuten aus.

Wenn ich aber nur ein Thema habe und mich dann nach passenden Werken auf die Suche mache, kann es auch schon mal eine Stunde werden, bis ich eine Entscheidung getroffen habe und wofür ich das Buch benötige.

Auch der Preis spielt da natürlich eine Rolle. Bis ich zum Beispiel die Entscheidung zwischen Myers und Zimbardo getroffen hatte, hat es schon eine Weile gedauert.

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Markus Jung

Geschrieben

@KanzlerCoaching: Wenn es denn die Bücher zum Anlesen vor Ort geben würde, wäre das für mich auch ein Argument für den Präsenzladen - aber die Wahrscheinlichkeit Leseproben zu erhalten ist nach meiner Erfahrung im Internet deutlich größer als im Laden vor Ort.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nenne mir außer der freundlichen Bedienung einen Vorteil, den die Bestellung beim Buchhändler vor Ort bietet. Sonderkonditionen bekomme ich leider nicht und sonst habe ich nur Nachteile (zeitlicher Art) erlebt.

Wenn die Mitarbeiter was drauf haben (also gelernte Buchhändler sind), wenn Sie da nicht nur ein einziges Mal kaufen (also bekannt sind), dann bekommt man interessante Empfehlungen, die man so nicht finden würde.

Und man schwächt die Macht der Ketten gegenüber den Verlagen und gibt somit Themen außerhalb des Mainstream irgendwann mehr chancen.

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich würde und werde vor Ort in das Geschäft gehen, wenn ich eine Empfehlung benötige für ein Buch zu einem Thema, von dem ich denke, dass man mir weiter helfen kann - vielleicht wenn ich ein gutes Kinderbuch oder einen spannenden Roman suche.

Aber bei Fachliteratur denke ich eher nicht, dass man mir außer bei Mainstream-Themen wirklich qualifiziert weiterhelfen kann. Und ich hätte dann nur eine einzige Meinung und kann mir das Buch nicht ansehen etc.

Und was die Macht der Ketten angeht, gibt es ja immer mehr Angebote im Selbstverlag und gerade das Internet hilft auch dabei, Bücher außerhalb des Mainstreams zu finden - solange man nicht nur bei Amazon sucht.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Es gibt ja manche Buchhandlungen, die auf Thema/Branche/Zielgruppe spezialisiert sind, so z.B. Unibuchhandlungen, religiös orientierte Buchhandlungen, Frauenbuchländen, Kinderbuchandlungen etc. etc. etc. Die haben meist schon erheblich mehr drauf, als Thalia und Co (in diesen Bereichen) zu bieten haben.

Mir geht es bei den großen Ketten langsam auf die Nerven, dass man immer und überall nur dieselben Titel findet, die dann aber auch gleich im Hunderterpack da herumliegen. ;)

Ich glaube, dass heutzutage aber weder Autoren, noch Verlage noch Buchhandlungen ohne Internet auskommen. Wer da nicht engagiert mitmischt, ist bald außen vor.

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Markus Jung

Geschrieben

@Anne: Ja, wenn würde ich auch eher in den inhabergeführten Buchladen gehen, als zu einer der großen Ketten. Allerdings bin ich nicht bereit, einmal quer durch Köln zu fahren, nur um ggf. eine Fachbuchhandlung zu erreichen, die mich qualifiziert beraten kann. Im übrigen gehören die hier auch oft zu Ketten (Lehmanns etc.).

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
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      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)