Mein Weg zum Abi (ILS)

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Englisch für Dummies :-)

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justify

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Hallo zusammen,

ich habe zwar schon einen externen Blog, möchte aber dennoch auch hier meine Gedanken teilen, da ich dieses Forum sehr schätze und mich einfach hier auch wohl fühle. :)

Kurz zur Info: Ich schule zur Physiotherapeutin um und mache nebenbei das Abitur ( Englisch/Französisch). Lustigerweise habe ich beim schnöckern im Internet vier Leute gefunden, die Physio (in unserem Alter) umschulen und "nebenbei" das Abitur machen.

Ist zwar eine nette Kombination, aber sehr lernintensiv.

Ich muss dazu sagen, mein Mann unterstützt mich sehr in meinem Vorhaben und darüber bin ich unheimlich froh.

Ich habe mit dem Abitur zwar erst begonnen, weiss aber (auch wenn ich nicht wirklich viele Stärken habe), dass Eigenmotivation und Biss eine Eigenschaft ist, die sich bei mir bombastisch manifestiert hat.

Ich bin schon immer ein typischer "Lern-Eigenbrödler" gewesen. Stundenlang kann ich zwischen Bergen von Büchern rumwühlen und "forsche" solange bis ich den entsprechenden Abschnitt verstanden und mir selbst hergeleitet habe. ;)

Ein böses Defizit ist mein (aktueller) Englisch-Status.

Bin grad beim ersten Englisch-Heft (für Fortgeschrittene) und knabbere mich Stück für Stück durch die Texte.

Irgendwie doch witzig...da hat man 4 Jahre lang Englisch (vor 17 Jahren?) und versteht nur Bahnhof.

Aber so langsam kommt ein bißchen was wieder. Ich habe mir Unterstützung in Form eines Selbstlern-Grundkurses und einem Krimi-Kurs (für alle Schwierigkeitsstufen) geholt. Das klappt einigermaßen und lockert den "Spass" etwas auf. Zudem hat sich eine Mitabiturientin bereit erklärt mit mir ein bißchen das Englisch zu praktizieren, indem wir unsere Mailunterhaltungen direkt auch gleich in englischer Sprache schreiben - sehr nette Idee finde ich.

Klar brauche ich für das Heft länger als für die anderen, aber lässt sich nicht ändern.

Um die Einseitigkeit zu unterbinden habe ich das nächste Heft (Deutsch) dazugenommen...nur Englisch verhilft mir höchstwahrscheinlich auch nur zu einem Neuronenkollaps :lol:

Sooo, na dann werd ich mal nach dem ich "meine" Pneumonie fertig gelernt hab, weiter im Deutsch Skript arbeiten ;)

Ich wünsch allen einen wunderschönen Sonntag, auch wenn das Wetter (zumindest hier bei uns) nicht wirklich toll ist.


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4 Kommentare


Für englische würde ich dir aber sehr empfehlen, auch das Hören und Sprechen zu schulen. Mag sein, dass in Prüfungen erst mal nur "Stoff" (Grammatik, Vokabular) abgefragt wird, aber meine Erfahrung ist, dass man irgendwann anstösst.

Bei Sprachen ist es ja einigermassen einfach: Du kannst für den Anfang Filme oder Serien auf DVD auf englisch anschauen, vielleicht mit eingeschaltenen englischen Untertiteln. Das hilft schon mal extrem viel und man kann so lernen und sich entspannen/unterhalten verbinden. Weiter gibt es englische Hörbücher (Bibliothek) und Podcasts.

Dann würde ich unbedingt eine Möglichkeit suchen, wo du auch sprechen kannst. Das ist dringend nötig, um "fluent" zu werden, auch im Schriftlichen. Das kann ein Buchclub sein, eine VHS-Konversationsgruppe, ein LernTandem oder jemanden, der english native ist, und den du regelmässig triffst, um englisch zu sprechen.

Man kann sich z.B. auch mal eine Stadtführung in der eigenen Stadt auf englisch anschauen oder so. Sprachen lernt man definitiv nicht allein, indem man daheim sitzt und sich durch Bücher wühlt.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Hallo Rumpelstilzchen,

vielen Dank für deinen Kommentar :-)

Das *Eigenbrödeln* vor den Büchern bezog sich nicht auf das Sprachen lernen, sondern eher auf die Fähigkeit einem Fernstudium gerecht zu werden.

Meine Kurse enthalten jeweils neben dem Buch CD´s mit Übungen, Texten etc. und Sprachkasetten (wir müssen auch mündliche Einsendeaufgaben aufnehmen und abgegeben).

Der Krimi-Kurs beinhaltet spannende Hörspiele (auch zum Mitlesen).

Das einzige was mir sicher fehlt ist ein Sprachpartner...mal schauen.

Die Tipps Podcats, Filme, Serien usw. sind toll, dazu werd ich mir sicher was Ansprechendes suchen, vielen Dank dafür :-)

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Grad bei Filmen/Serien ist es super, dass man sogar beim Fernseh gucken noch was lernen kann. Nach einiger Zeit will man Filme und Serien gar nicht mehr auf Deutsch anschauen (es ist sowieso eine Unsitte in Deutschland, alle Filme zu synchronisieren).

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Ohje, ich glaube, ich werde niemals Filme auf Englisch bevorzugen...aber es stimmt schon, sprechen sollte man üben. Ich muss mit einer Familie, in die ich wegen meinem Ehrenamt reingehe, englisch sprechen, und tja, das ist schon ein Unterschied gegenüber schreiben. Hihi und gleich eine Übung für mich ;-)

Du hast doch den 2. Einstieg, oder? Die Korrektur bezieht sich auf den Durchschnitt der anderen Einsendearbeiten. Vielleicht bist du ja besser als du denkst und wirst eine gute Note bekommen. Und wenn nicht...der 1. Versuch ist ja sowieso etwas besonderes....du weißt ja noch gar nicht genau wo der Schwerpunkt liegt und überhaupt....Und falls du jetzt in einem Fach mal eine EA unbenotet zurückbekommst und sie nochmal machen sollst, naja, dann ist es halt so. Die wollen ja nichts böses, sondern einen Abifähig machen. (Doof ist, wenn man ein gutes Gefühl hatte, und die EA dann doch zurückkommt....)

Ein engl. Forum wäre evtl. noch eine Idee, da kann man auch noch ein wenig üben.

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!