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Durchgefallen? Ja, ich bin dabei!

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bluefin

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Seit über 3 Monaten habe ich hier nun nichts mehr von mir hören lassen. Ich muss zugeben. Ich habe hier etliche Blog- und Foreneinträge gelesen, konnte mich aber letztendlich nicht dazu durchringen, auch selbst wieder einen Blogeintrag zu schreiben.

Doch hier ist er nun.

Mitte September habe ich beim Nachschreibetermin zwei Prüfungen geschrieben. Schwerpunktfach (SAP) und Englisch. Nach über 4 Wochen warten kamen dann gestern die Prozente für SAP. Man bekommt in den Schwerpunktfächern erst Prozente und die werden dann am Ende zusammengerechnet und als Note berechnet. Ich frag mich zwar, was ich an den 4 Aufgaben alles falsch gemacht habe, aber naja. 75% sind zwar mies, da ich fast nur Einser und Zweier habe, aber Widerspruch bringt bei uns eh nichts. Das Positive daran ist, dass ich mit dem Bestehen von SAP somit das 6. Semester abgeschlossen habe. Offiziell bin ich ja erst im 5., aber ich habe ja alle 4 Fächer aus dem 6. Semester vorgezogen und zusammen dem 4. Semester geschrieben.

Das Ergebnis von Englisch gabs heute. Tja, was soll ich sagen...durchgefallen. OK OK ich habe für Englisch auch nichts getan und mir war natürlich auch klar, dass ich was hätte tun müssen, aber ich dachte wenigstens, dass ich mit 4,0 bestanden hätte. Mehr will ich auch gar nicht, da ich mich (wenn man rechts schaut: worst case 1,69 also 1,6 und best case 1,54 also 1,5) kaum noch verbessern kann.

Das Fach darf man 3x schreiben. Fällt man 3x durch, dann darf man das Studium sein lassen.

Problem ist nur, dass ich nun nicht weiß, was ich alles falsch gemacht habe und ob ich knapp oder haushoch an der 4,0 vorbeigeschlittert bin. Professorin habe ich bereits angeschrieben und warte nun auf Antwort. Ich bin nächste Woche eh in Wismar und werde versuchen, mir dort die Klausur anzuschauen.

Zweites Problem ist nun, dass ich wohl den Anfang meiner Diplomarbeit verschieben muss. Ich wollte das Programm die nächsten Monate straff durchziehen. Plan steht schon, aber mit dem Durchfallen von Englisch muss ich diesen Plan überarbeiten. Eigentlich wollte ich dieses Wintersemester das 5. und 7. Semester absolvieren und im kommenden Sommersemester das 8. Semester und dann ab nächsten Sommer dann die Diplomarbeit anfangen.

Ich sag da nur: BLOWCAKE!!!

Naja was solls. Ich muss mal schauen, was nun mit Englisch ist, vielleicht bekomme ich ja doch noch eine 4,0.

Bis die Tage. Nun werde ich mich mal an Statistik ranwagen (das ist leider auch nicht ohne...).


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4 Kommentare


Ich sag da nur: BLOWCAKE!!!

Made my day ;)

Ich wünsch dir viel Erfolg für den nächsten Versuch! Mein Englisch hat sich durch Lesen englischer Bücher etc total verbessert. Vielleicht hilft dir das ja bei der Vorbereitung.

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Danke für den Tipp. Inzwischen weiß ich auch, was mein größter Fehler war. Es waren 3 Aufgaben: Aufgabe 1: 80 Wörter zum Thema "Dinge, die man im Internet im Berufsleben machen kann" schreiben, Aufgabe 2: Grammatik (Wörter in Lückentext einsetzen) und Aufgabe 3: anderthalb Seiten Text und dazu 10 Fragen beantworten.

Aufgabe 1 habe ich wohl das Thema verfehlt, da ich wohl das mit dem Berufsleben nicht gelesen hab und wohl nur Dinge aufgeschrieben hab, die man im privaten Leben so im Internet macht. Bei Aufgabe 2 habe ich nur 40% (ja ich bin echt erstaunt... dass ich doch so viel bekommen hab!!). Zu Aufgabe 3 wurde mir nichts gesagt. Insgesamt habe ich wohl 38%. 50% hätte ich haben müssen. Naja, ich hab wohl eine miserable (not very good) Grammatik! War mir vorher auch klar.

Ich ärger mich tierisch über meinen Fehler in Aufgabe 1. Hätte ich die Aufgabenstellung richtig gelesen, hätte ich die 50% locker geschafft. :angry:

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Man sagt, Hochmut kommt vor dem Fall!

Dennoch viel Erfolg bei Englisch! Vielleicht hast du es einfach zu locker genommen. Hürden und Niederlagen gehören zum Studieren leider auch dazu. Das macht einen Reifer. Wegen dem 1,69er Durchschnitt würde ich mich nicht ärgern.

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Also von Hochmut war bei mir nie die Rede! Auch ärger ich mich nicht über die 1,69 (weiß nicht, wo du das aus meinem Beitrag her hast!).

Ich habe mir gesagt, ich will nur bestehen. 4 gewinnt. Von daher stecke ich meine Energie lieber in andere Sachen. Mich ärgert nur, dass ich in der einen Aufgabe nicht richtig gelesen habe. Sonst hätte ich ja mein Ziel locker erreicht.

Nächsten Dienstag habe ich meine Klausur vor mir und kann schauen, was ich alles falsch gemacht habe.

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!