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Info-Veranstaltung am SZ Stuttgart

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nadeschka

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Langsam nimmt das Vorhaben Studium eine unübersehbare Gestalt an :001_huh:

Gestern war ich bei der Info-Veranstaltung am Studienzentrum Stuttgart. Die erste halbe Stunde habe ich leider verpasst, weil das Verkehrsaufkommen doch erheblich höher war als gedacht. Für die letzten 5km habe ich im schönsten Berufsverkehr 45 Minuten gebraucht. Zum Vergleich: die 45 km Heimfahrt dauerte ebenfalls 45 Minuten!

Naja, es hat sich trotzdem gelohnt. Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Dekan des Fachbereichs Technik und der Studienzentrumsleiterin. Es war alles ein wenig techniklastig, weil viele WI- und TB-Interessenten da waren, aber auch ein paar BWLer. Was mir sehr gut gefallen hat: es war ein WI-Student anwesend, der von sich und seinen Erfahrungen erzählt hat, was das ganze ein wenig persönlicher gestaltete.

Der Dekan und die SZ-Leiterin haben wirklich nichts beschönigt und immer wieder eindringlich darauf hingewiesen, welchen zeitlichen Anspruch das Fernstudium hat und dass man sich wirklich dessen bewusst sein sollte, dass das Fernstudium für lange Zeit vor allem anderen kommen sollte! Sie sind ehrlich auf alle Fragen eingegangen, wir durften einen Blick in die Notenstatistiken werden, den Prüfungs- und Präsenztermin für das laufende Herbstsemester anschauen und bekamen zur Ansicht Studienhefte sowie Übungsklausuren.

Die Übungsklausur in Englisch und WMT durften wir mitnehmen, die werde ich mir am Wochenende mal zu Gemüte führen. Ich hoffe ja nach wie vor, dass ich Englisch anerkannt bekomme, aber meine Ex-Hochschule tut sich leider etwas schwer mit meiner Kontaktaufnahme. Notfalls lasse ich mir da einen Termin beim Schulleiter geben. Und Mathe schaue ich mal an und überlege dann, ob ich den Vorkurs mitnehme oder nicht...

Ein Schreibtisch ist auch bestellt, der soll Mitte Dezember geliefert werden. Ein richtiges Arbeitszimmer habe ich zwar nicht, aber da ich allein lebe, wird das ja auch ohne gehen. Obwohl die SZ-Leiterin gestern meinte, man bräuchte uuuunbedingt ein ganzes Arbeitszimmer für die ganzen Ordner und Unterlagen...

Hin und wieder musste ich schon schlucken, weil mir bei der Veranstaltung erst so richtig bewusst wurde, was ich da vorhabe! Bisher war das Fernstudium immer nur hier und noch weit weg, nicht so richtig greifbar... Aber jetzt geht es tatsächlich los *hibbel*


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2 Kommentare


Obwohl die SZ-Leiterin gestern meinte, man bräuchte uuuunbedingt ein ganzes Arbeitszimmer für die ganzen Ordner und Unterlagen...
Man braucht ein Arbeitszimmer wegen der Ruhe und einen vernünftigen Arbeitsplatz inkl. PC . Alleinlebend mit neuem Schreibtisch ist das ja wohl kein Problem. Aber ein Platzproblem ist es definitiv nicht. Du wirst pro Semester 4 Fächer mit je 5-8 Studienbriefen von 60 Seiten Umfang bearbeiten. Abgeschlossene Fächer können im Keller oder auf dem Dachboden verschwinden! An zusätzlichen Büchern sind nur Gesetzestexte (BGB,HGB,EkStG,ArbG) einzuplanen. Alles andere ist individuell: Zusatzliteratur, Lernkarten, Zusammenfassungen, Übungsklausuren. Ich habe ein Regal fürs laufende Semester und eins für erledigte Studienbriefe, alles andere geht direkt ins Altpapier. Hier gibt es Anregungen zur Arbeitsplatzgestaltung:thumbup:

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Meinen Schreibtisch hat meine Freundin in Beschlag genommen und ich lerne an unserem Esstisch.

Dort habe ich zwar weniger Platz und es ist recht chaotisch, aber so mag ichs - besonders, da ich meine Lernunterlagen quasi immer vor mir habe und sich diese verstecken nicht im "Arbeitszimmer".

Du wirst deine Vorlieben und Strategien im Laufe deines Studium sowieso häufig ändern. Lass ich einfach drauf ein und wähle die Variante, die dich am ehesten motiviert. :)

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.