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Semesterstart Teil 1

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Marie Berlin

67 Aufrufe

Am Montag hat das Semester für WiWi offiziell begonnen.

Hab den Tag auch gleich damit begonnen, fleißig meine ersten Studienbriefe zu lesen. Ich war mir am Anfang nicht so sicher, ob es wirklich sinnvoll ist, die STudienbriefe erst einmal durchzulesen und dann erst mit dem ausführlichen Bearbeiten und Verstehen zu beginnen. Aber diese Frage hat sich schnell geklärt. Ich verstehe zwar nicht alles was im SB steht und merken tu ich mir erst recht nicht alles, aber ich bekomme einen guten Überblick, worum es geht, wo Schwerpunkte liegen etc. Ausserdem entstehen, dadurch dass eben doch einiges hängen bleibt, erste ANknüpfpunkte im Gehirn für die spätere Bearbeitung.

Meine STudienbriefe für Psychologie und die fehlenden für WiWi sind vermutlich heute angekommen, aber da ich seit gestern mittag nicht mehr zuhause war und es heute über Osternr aus aus Berlin geht, werd ich die wohl erst am Montag in EMpfang nehmen können.

Meine Weisheitszahn-OP hab ich recht gut überstanden. Backe ist zwar dick, aber ich komm schon heute ohne Schmerzmittel aus. Alle in meinem UMfeld sind ganz neidisch, dass ich das ganze so gut überstanden habe und ich hoffe einfach nur, dass die Schwelung bald weg ist und mein Essen nicht mehr kalt ist, bevor ich fertig bin :)

Für die nächsten Tage habe ich mir für meine Anfangskurse jeweils den ersten SB mitgenommen. Mal sehen wieviel ich schaffe. Da wir heute mit der Bahn fahren, werde ich da aber auf jeden Fall etwas vorankommen.

So, ich wünsch euch allen frohe Ostern und frohes Lernen und/oder gute Erholung davon.

Liebe Grüße

Marie


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5 Kommentare


MichaelNienhaus

Geschrieben

Hallo Marie,

bei mir ist das so, dass das lesen alleine nicht viel bringt. Ich versuche eher die Studienbriefe noch mit Mind-Maps in meine eigene Form zu bringen und Stichwortartig zu Mappen was mir wichtig ist. Häufig hat man dann schon ein gutes Verständnis und einen guten Überblick über den STudienbrief und vor allem hat man mit Mind-Maps eine Art von Mitschrift, die sich immer ergänzen lässt und auch beim wiederholten durchgehen des Skripts lässt sich die Map noch erweitern.

Hast du dich schon mal mit Mind-Maps beschäftigt? Zu Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich. Wenn man sich die Mind-Maps duchnummeriert und an den Abzweigungen noch die Seitenzahl des Skripts notiert, hat man auch eine gute Referenz durch die man detailierte Ausführungen im Skript schnell wiederfindet.

Probiers doch mal aus, über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

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Mit Mind-Maps konnte ich persönlich noch nie etwas anfangen, ich finde sie chaotisch, unübersichtlich und wenig informativ (man kann einfach nicht alles in einem Mind-Map unterbringen, die Informationen werden zwangsläufig verkürzt oder man benötigt viel zu viele davon). Außerdem haben Mind-Maps das selbe Problem wie Zusammenfassungen: Es ist zeitlich sehr aufwändig, sie zu erstellen. Ich habe bei Psychologie lediglich innerhalb der letzten Woche zum Lernen zusammenfassungen erstellt (im Schnelltempo, alle Skripte nochmal durchlesen und gleichzeitig von den bereits markierten Sachen das wichtigste notieren), weil ich mir Sachen durch das Schreiben gut merken kann.

Ob "nur lesen" reicht, würde ich an deiner Stelle davon abhängig machen, wie du liest. Ich rate dir dazu nicht "nur" zu lesen, also nicht nur Informationen aufzunehmen und zu denken "aha, info 1, info 2, interessant", sondern schon die Informationen sofort im Kopf zu verknüpfen mit anderen Informationen und sofort zu versuchen, möglichst viel zu verstehen. Ich halte es für auf jeden Fall empfehlenswert mit einem oder zwei Textmarkern in der Hand zu lesen und immer darauf zu achten pro Seite die etwa 10-15 wichigsten Wörter zu markieren. Dadurch hast du beim nächsten Mal lesen schon einen groben Überblick darüber, wie die Seite aufgebaut ist und worum es geht, das kann den zweiten Lesevorgang sehr erleichtern und beschleunigen.

Was ich auch empfehlen kann, ist, sich irgendein Zeichensystem für Anmerkungen auszudenken. Also z.B. ein Fragezeichen, wenn das markierte eine Frage ist, zwei Fragezeichen, wenn du die Stelle nicht verstehst und drei Fragezeichen, wenn du die Stelle hinterfragenswert findest. Soetwas spart auch Zeit und erleichtert das Wieder-Erinnern, was man zu einem Text dachte und wo die Probleme lagen.

Da du zwei Studiengänge in Vollzeit studierst, wird dir wenig Zeit für Wiederholungen bleiben, deshalb ist es sinnvoll, möglichst effizient zu arbeiten.

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MichaelNienhaus

Geschrieben

Hallo Zitrone, danke für deine Antwort.

Wie kommst du darauf, dass ich zwei Studiengänge in Vollzeit studiere? Ich habe meinen ersten Abschluss (Dipl.-Ing. FH Mechatronik) in Vollzeit gemacht und nun mache ich noch Energiemanagement (Master of Science) nebenberuflich.

Du hast natürlich recht, das es sinnvoll ist möglich effizient zu arbeiten und für mich hat sich herausgestellt das dies mit Mind-Maps funktioniert (wie gesagt, für mich :)). Die Mind-Maps sind für mich einfach gehirn-gerechter, leicht ergänzbar und man kann auch gut skizzen dazu malen (vor allem bei technischen Stoff sinnvoll). Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür, wieviel Informationen auf eine Mind-Map wirklich drauf sollen. Wenn ich zu einem Skript Mind-Maps erstellt habe, trage ich mir nach einer Lerneinheit (z.B. 90 Minuten) die Informationen selber noch mal vor, dazu schaue ich dann auf meine Stichworte in der Map. Ich mache also quasi einen Vortrag daraus, den ich dann in bestimmten Abständen wiederhole, so dass ich das Skript evt. nur noch für Details und zum nachschlagen brauche. Das ist für mich einmal richtig lernen und danach nur noch wiederholen. Na klar, nachschlagen und ggf. hinzufügen muss immer wieder was, aber das Grundgerüst sitzt.

Viele werfen beim Mind-Mappen die Flinte nach zu kurzer Zeit ins Korn, da es eine Verhaltensänderung des Gehirns ist und daran muss man sich erst gewöhnen. Für mich hat es sich letztendlich gelohnt dran zu bleiben und ich mache das jetzt immer, egal ob ich im SEminar bin, online ein Video mit Informationen anschaue, oder jegliche andere Art von Informationen aufnehme.

So hat jeder seine eigene Art zu lernen und es ist letztendlich ja auch abhängig vom Lernstoff.

Schöne Grüße Michael

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Hallo Michael,

meine Antwort bezog sich größtenteils auf Marie, Entschuldigung, ich dachte das wäre deutlich (und sie macht 2 Vollzeitstudiengänge). Klar, jeder muss die für ihn passende Methode finden. Ich wollte nur auch die Nachteile von Mind-Maps / bzw. die von mir bevorzugten Methoden darstellen. Ich arbeite auch gerne mit übersichtlichen Stichwort-Zusammenfassungen, aber dann eben im Listen-Format, damit kann ich mehr anfangen. Vor allem bei philophisch-psychologischen Themengebieten fände ich Mind-Maps eher problematisch.

lg Zitrone

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Marie Berlin

Geschrieben

die STudienbriefe erst einmal durchzulesen und dann erst mit dem ausführlichen Bearbeiten und Verstehen zu beginnen. Aber diese Frage hat sich schnell geklärt. Ich verstehe zwar nicht alles was im SB steht und merken tu ich mir erst recht nicht alles, aber ich bekomme einen guten Überblick, worum es geht, wo Schwerpunkte liegen etc. Ausserdem entstehen, dadurch dass eben doch einiges hängen bleibt, erste ANknüpfpunkte im Gehirn für die spätere Bearbeitung.

natürlich reicht einmaliges lesen nicht. Mindmaps kenne ich und werde ich vermutlich auch nutzen. Wie das dann zeitlich alles passt wird sich zeigen.

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      Angebote der Uni
       
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      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!