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Deutsch/Kommunikation

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Fernabi2013

49 Aufrufe

So, heute habe ich mal mit dem ersten richtigen Lernheft begonnen, nämlich Deutsch/Kommunikation.

Ich mache auch brav immer kleine Zusammenfassungen und für Lernworte oder Definitionen auch mal eine Karteikarte. Habe mir jetzt extra einen Ordner für D/K angelegt.

Ich lass es nicht zu schnell angehen, darauf achte ich...daher reicht es für heute nun auch.

Es ging im 1. Kapitel um das Thema Verstehen, Kommunikation, Zuhören. Es wurde kurz der Schulz v. Thun angesprochen (extrem kurz und nur teilweise), dass es verschiedene Kommunikationsmodelle gibt (dauernd hab ich den Habermas entdeckt, der wurde aber nie erwähnt! bin 'unigeschädigt' glaub ich). Hin u. wieder wurde erwähnt, was man im Umgang mit Kindern beachten soll. Ich muss noch das letzte Thema in 1 bearbeiten: Mitschreiben und die Regeln dazu (ohje, hoffentlich müssen wir im Unterricht nicht echt mitschreiben).

Die uns Psychologen aus Hagen *lach* bekannte SQ3R-Methode wird auch erwähnt, aber auf Deutsch und ohne SQ3R...und ich musste feststellen, dass ich das mache, was dauernd in der Uni gelehrt wird: Kritisch lesen. Hm, man sollte nicht unbedingt erst ein Studium anfangen und dann Erzieher lernen wollen, glaub ich..aber vieles werde ich ja irgendwann sicherlich nicht wissen und werde es unvoreingenommen lesen können, so wie es dasteht. Ich merke aber schon den Unterschied zwischen Unistoff und diesen Stoff, ist ganz komisch irgendwie!

Eine Ea gibt es in diesem Heft nicht, aber Übungsaufgaben (mit Lösung)

Hoffentlich mache ich mir jetzt nicht zu viel Arbeit, aber wer weiß, wer weiß! außerdem habe ich ja etwas davon gelesen, dass man Zusammenfassungen machen soll.


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8 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Immer wenn es um Kommunikation geht, fallen mir zuerst das Zitat „Man kann nicht nicht kommunizieren“ [Watzlawick] und dann die drei Bände von Friedemann Schulz von Thun [Miteinander Reden 1-3] ein.

Hm, man sollte nicht unbedingt erst ein Studium anfangen und dann Erzieher lernen wollen, glaub ich.

Ich finde aber auch immer wieder Verknüpfungspunkte zwischen dem L1-Kurs (KuWi Literatur) und den Kursheften der Roman-Werkstatt und sehe es nicht als Nachteil an. Man sollte einfach versuchen, nicht die Uni in den anderen Kurs stopfen zu wollen, das ist ja nicht Sinn der Sache.

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Fernabi2013

Geschrieben

Ja klar, hab ich auch nicht vor, aber es ist halt in meinem Kopf drin (wenn man etwas total hartnäckig gelernt hat...)..und erscheint automatisch irgendwie. Ich komme mir dann total komisch vor, vereinfachten Stoff zu lernen und habe irgendwie Angst, zu wenig zu lernen oder so, voll komisch. naja, ich denke, das wird sich mit der Zeit sicher einrenken. Bzw. ich hoffe es!

Was ist denn die Roman-Werkstatt? Ich glaube, ich muss mal bei dir vorbeigucken ;)

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Fernabi2013

Geschrieben

hab schon ein wenig gestöbert :-) Klingt gut!

Letztes Jahr war ich übrigens auch auf der Frankfurter Buchmesse, wenn man schon hier wohnt...aber ich will dieses Jahr unbedingt wieder hin, diesmal mit mehr Zeit, und einmal beruflich mit meinen Analphabeten, da der Verband Alphabetisierung einen sehr großen Stand hat, an dem auch Betroffene sind, usw...das wäre evtl. gut für meine Leute. Mal gucken, ob es klappt...Oooh da warte ich ja derzeit auch, meine TN haben sich ja am Schreibwettbewerb beteiligt, nun werden aus ca. 80 Einsendungen 30 ausgewählt die dann die Jury bekommt (ein Betroffener ist zum Glück auch dabei, also ex), davon werden 5 ausgewählt die in Facebook kommen, und dann darf man abstimmen, welche 3 die Besten sind. Und die 3 Besten dürfen dann als Gewinn nach Berlin in ein Nobelhotel (ich auch, als Begleitperson), kriegen eine tolle siegerehrung, ein Tablet-pc (ich auch???stand nirgendwo was davon...)usw...Ich hoffe sehr, dass die es vielleicht in die 5 schaffen, da die sich soooo viel Mühe gaben, die Buchstaben aufzumalen und sich anständige Sätze zu überlegen, außerdem ist der Inhalt toll. Na mal sehen! Meine Chefin hat allerdings gefallen an diesen Wettbewerben bekommen, ich soll nämlich nach den Ferien mit den TN gleich schon den nächsten mitmachen (der erste war meine Idee)Hmja. mal gucken wie meine TN darauf reagieren.

Und bei dir, da übt man also Schreibtechniken, etc..und am Ende ist es ein richtiger Roman? Was passiert damit, wird der automatisch veröffentlich, oder musst du dann Verlage abklappern?

ich darf ab Montag für Lübbe mal wieder einen Roman probelesen.....freu mich schon, von Jodi Piccault ist der. Habe das Manuskript, und wir müssen jede Woche eine bestimmte Seitenanzahl lesen und darüber diskutieren, und am Ende eine Rezession schreiben. Dann erhält man das Buch in echt zugeschickt.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich habe letztes Jahr 2 Karten für die Frankfurter Buchmesse bei BloggDeinBuch gewonnen (Sagenhaftes Island). Ich liebe Buchmessen, am meisten die in Leipzig! Aber ich wohne im Frankfurter Raum, komme also nur selten nach Leipzig. Zurzeit lese und rezensiere ich nicht, zu viele andere Sachen auf dem Programm. Also, kann ich dieses Jahr auch keine Karten gewinnen. Ich gehe aber zum Studententarif, das passt schon.

Ein Teil des Lektorats für den Roman wird von der Schule des Schreibens übernommen. Seinen eigenen Roman kann man nicht selbst lektorieren, auch wenn der Beruf es zulassen würde. Wie weit die Verlagssuche unterstützt wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Zum fertigen Roman ist es noch ein langer Weg, auch wenn ich schon ein Konzept, Figuren, eine Haupthandlung mit Nebenhandlungen, fertige Szenen habe.

Wir üben alles: Stil, Dialoge, Figurencharakterisierung, probieren 10 Genre aus (und vieles mehr, habe nicht alles im Kopf). Es gibt verschiedene Kreativitätstechniken, Motivationsübungen, Schreibübungen... Seine Übungen, Einsendeaufgaben und andere Geschichten kann man im Forum zur Diskussion stellen, so dass man immer genügend Rückmeldungen hat. Für die Einsendeaufgaben, die pro Heft erstellt werden, ist dann noch der Studienleiter (SL) zuständig.

Wenn Deinen TN der Schreibwettbewerb Spaß gemacht hat, dann werden sie es doch wieder machen. Wer die Teilnahme am Wettbewerb vorschlägt (Chefin oder Du) ist doch letztendlich egal. Ich drücke die Daumen, dass es gut ausgeht. Wäre ja auch ein toller Motivationsschub für die TN und euch.

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Fernabi2013

Geschrieben

hach, da sind wir ja fast Nachbarn ;-)

Klingt interessant, was du da machst. Ich glaube, ich würde es mir nicht trauen....

Naja, spass...also, die waren sehr erstaunt, dass es für Analphabeten einen Schreibwettbewerb gibt. Aber nachdem ich erklärt hatte, dass sonst niemand anderes mitmachen darf, haben sie mitgemacht. Naja, für die meisten war es eher weil ich es vorgeschlagen habe, als Dozentin, aber eine war sehr stolz auf alles und die hofft auch, dass der Text wenigstens unter den 5en ist....Ich wünsche es ihr auch sehr (ich durfte natürlich nichts dran machen, habe nur ein wenig bei der Schreibweise geholfen, aber noch klappt ohne Fehler von der Tafel abschreiben noch nicht ganz...sieht daher entsprechend aus - aber es war dennoch eine Rieeesenleistung für meine Leute.

Der nächste ist anders, da erscheinen sehr viele Beiträge hinterher in einem Buch.

Es ist ganz ungewohnt, nicht selbst wo mit zumachen, sondern dafür verantwortlich zu sein, die Dinge zu regeln, zu betreuen...aber es macht überraschend trotzdem Spass und ich freue mich über diese Chancen für meine Leute. Tolle Sache!

Na, nun steht hier aber einiges anderes als wie in der Überschrift angekündigt...naja.

Habe Deutsch auch schon ein wenig weitergemacht, war nicht spektakulär. Regeln fürs Mitschreiben, äh was noch? Ach ja, wenn man einen Text schreiben will soll man Brainstorming machen, und die Ergebnisse dann Gliedern und Hierarchien machen und schwups hat man den Text. Und wenn man Text liest, dann soll man auf Doppeldeutigkeit der Wörter achten, Nachschlagewerke benutzen, und soll man etwas bearbeiten, dann soll man die Operatoren beachten (sowas wie: Diskutieren Sie! Vergleichen Sie! ). Davon gibts 3 Klassen, in einer Ü.aufgabe musste man dann diese Operatoren zuordnen. Naja. alles recht einfach.

Nun startet Kapitel 2, da geht es um Informationserfassung und -verarbeitung. Aber heute mache ich wahrscheinlich nix mehr.

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Fernabi2013

Geschrieben

Bin bei Kapitel 3...Referat und Präsentation. Viel muss ich nicht mehr. So langsam bin ich dann aber auch froh, wenn ich durch dieses Skript durch bin....

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Fernabi2013

Geschrieben

sodele, fertig!! Hurra....

Also, es ging noch um Informationsbeschaffung (ein guter Tipp war die Unibib. Karlsruhe, dort kann man nämlich kostenlos und unangemeldet einige Fachzeitschriften bzw. Artikel lesen, im Prinzip wie an der Uni Hagen aufgebaut). Lustig war ja, in Kapitel 5 steht: In Kapitel 4 haben wir bewusst den Link (der Unibib. Ka) nicht genannt. Ääääh der steht aber in Kapitel 4 in aller Ausführlichkeit.....

Zum Schluss ging es dann noch um die Facharbeit.

Also, teils klang das skript irgendwie komisch. Teils stand auch was mti: Besprechen Sie in der Gruppe. Hmmmm. Muss man das Teil erst durcharbeiten und dann werden manche Aufgaben im Präsenzunterricht durchgenommen? Oder ist das Skript eigentlich für eine der anderen Ausbildungen, die DEB anbietet? Keine Ahnung. Naja.

Hinten stand noch, dass das Skript absolut nicht ausreicht....man soll sich mit den Literaturempfehlungen zusätzlich noch schlau machen. Hm.

ah genau, da fällt mir ein, ich muss ja noch meinen Lernstandsbogen auf der ersten Seite ausfüllen...was ich jetzt alles wie gut kann - im Gegensatz zu vor dem Skript, und welche Themen ich vertiefen möchte. Öh keine bisher.

Ich habe mir aber schon brav aus dem anderen Skript (den mit den lertipps: Stroh im Kopf ausgeliehen. Von hier..mal gucken, werde mir aber ein paar Bücher auf der Liste zulegen.

Ach ja, und es wird einem geraten, die Zeitschrift 'Pädagogik' regelmässig zu lesen. Mal gucken was die kostet, bzw. ob es die in unserer Bibliothek gibt.

4 Skripte plus 2 EAs habe ich nun noch vor mir (bis spätestens 31.10, also bis dahin müssen die EAs spätestens abgegeben sein.

(Und in 2 Wochen geht die Schule los...(also Betriebswirtschaft).Meine Monatskarte für den ÖNV ist schon da, gilt ab dem 1.8., und in den 2 Wochen bis zur Schule, ok anderthalb, darf man im gesamten Gebiet bei uns kostenlos herumdüsen mit dieser Karte. Will mir dann endlich mal Marburg ansehen, vielleicht in den Odenwald fahren, mal nach Mainz, naja, vieeeel kann ich nicht, nicht dass ich zu Schulbeginn nicht mehr laufen kann bzw. die Nachhilfetermine laufen so langsam wieder an(naja, so hieß es vor den Ferien.....)

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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!