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Ferien sind Lernblocker

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Sandra82

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Also seit meinem letzten Eintrag bin ich nun gar nicht mehr zum lernen gekommen. Ich meine also nicht, dass ich nur ein bisschen oder ganz ganz wenig lernen konnte, sondern: GAR NICHT. Schuld daran, oder zumindest mitschuldig, sind die Sommerferien. Permanent 3 Kinder... gut, die beiden großen können sich alleine beschäftigen, tun sie auch. Aber das Baby kann man nun keine Minute mehr aus den Augen lassen. Er zieht sich überall hoch und räumt entweder alles ab, oder er weiß nicht mehr wie er wieder runter kommen soll und lässt sich einfach fallen, so dass man ständig hinter ihm stehen muss. Ich werd irre. Der mittlere Sohn spinnt momentan auch rum, will abends nicht zur Ruhe kommen und schläft manchmal erst gegen 23 Uhr ein, und dann wird das Baby schon wieder zum Stillen wach.

Das ich in den letzten 2 Wochen gar keine Zeit zum Lernen abknaspern konnte, finde ich echt heftig. Es sind wohl mal 15, 30 oder auch mal 60 min frei zwischendurch, aber da fällt dann meistens schon was anderes an.

Die Probeklausur habe ich zwar mitgeschrieben (wann gibt es da eigentlich Ergebnisse?) aber die Klausur habe ich schon abgemeldet und werde sie im nächsten Semester schreiben.

Gefällt mir vor allem deshalb nicht so gut, weil ich ja im Probestudium bin, aber das sollte (hoffentlich) trotzdem klappen von der Zeit her (8 Semester für 6 Module - sollte gehen).

Sobald der Kleine den Dreh raus hat, wie man aus dem Stand wieder ins Sitzen kommt, ist das Schlimmste vorbei und man kann zumindest teilweise mal ein Auge auf die Studienbriefe richten. Und nach den Ferien geht der Mittlere von 9 bis 15 Uhr in die Vorschule, die Große ist eh bis 15.30 Uhr weg, bleibt nur noch das Baby, ich möchte ihn eigentlich nicht in die Kita bringen (haben alle ne Klatsche hier die Erzieher)


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4 Kommentare


Ergebnisse sind online - nur eine 3,7 :ohmy:

Ich habe 126 von 160 Rohpunkten erreicht, das enstpricht dann 78 %.

Also doch gut, dass ich die Klausur verschiebe. Ok, ich sag mal so, für die Probeklausur hat man ja nicht direkt gelernt, sondern eher aus dem Stegreif geschrieben und einige Fragen konnte ich nur raten, da ich ja mit dem Stoff noch nicht ganz durch bin. Trotzdem.

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Gut, dass du deine Entscheidung getroffen hast - dann musst du nicht weiter grübeln, welche Entscheidung denn die richtige wäre.

Mit Kindern ist es wahrscheinlich wirklich wesentlich schwerer "nebenbei" noch zu studieren. Das hört sich zumindest ziemlich stressig an.

Aber: Auf die Probeklausur würde ich nicht allzuviel geben. Ich hatte damals eine 5 auf die Probeklausur und habe dennoch sehr gut bestanden. Es liegt einfach noch viel Lernzeit zwischen der Probeklausur und der richtigen Klausur. Die Probeklausur soll einem ja auch nur ein Gefühl dafür geben, wie die Fragen gestellt werden.

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Ja, ich glaube, ich hätte die Klausur aber auch verschoben, wenn die Probeklausur weitaus besser gewesen wär.

Ich habe bis jetzt nicht weiter geschafft zu lernen, einfach, weil die Kinder den ganzen Tag da sind. Sonst sind ja wenigstens 2 zumindest teilweise weg, nur einer ist immer da.

Aber jetzt, nachdem ich das Ergebnis verdaut habe, bin ich gar nicht so unzufrieden damit. Ich darf vielleicht auch keine Wunder erwarten, ich habe nun mal hauptsächlich 3 Kinder zu versorgen, das Studium kann da nicht im Mittelpunkt stehen (auch wenn ich das gern so hätte). Und dafür, dass es nur nebenbei läuft, und ich manchmal nur 1,2 Stunden am Tag lernen konnte, und ich mich auch nicht weiter auf die Klausur vorbereitet habe und manche Themen noch gar nicht dran hatte, finde ich das Ergebnis ok.

Man muss ja bedenken, dass ich nicht eine einzige Stunde am Tag richtig konzentriert lernen kann, weil ich ja, selbst wenn das Baby schläft, immer ein Ohr offen halten muss. Und wenn ich mich gerade so halbwegs eingelesen hab und in so einen Lernfluss gerate, werd ich schon wieder rausgerissen von irgendjemandem.

Es ist natürlich doof niemanden zu haben, der die Kinder mal nimmt, damit man wirklich mal ganz ungestört lernen kann. Aber das wusste ich ja vorher! Vorher hab ich nur nicht bedacht, dass es Phasen im Leben eines jeden Kindes gibt, wo sie viel mehr Aufmerksamkeit brauchen als normal. Das war mir natürlich bewusst, aber ich hab das nicht mit einkalkuliert, obwohl das nichts geändert hätte, ich hätte mich trotzdem für das Studium entschieden.

Abends lernen ist momentan ja leider auch gar nicht drin, weil mein mittlerer Sohn jeden verdammten Abend ein Theater veranstaltet, das echt an den Nerven zerrt. Wenn ich dann während dieses Theaters daran denke, dass ich diese Zeit jetzt auch eigentlich zum Lernen nutzen könnte, dann bahnt sich jedes mal eine mittelschwere Krise an. Ich hasse das einfach. Das ist vergeudete Zeit, aber das versteht mein Sohn natürlich nicht, so dass ich manchmal einfach nur entweder stinksauer oder echt traurig bin. Normalerweise hätte ich nämlich ab spät. 20 Uhr Zeit zum lernen, aber das kann ich knicken, vor 23 Uhr ist hier keine Ruhe.

Nächste Woche sind die Ferien vorbei, da sind zwei Kinder von früh bis 15 Uhr weg und nur noch das Baby da, welches gerade lernt, sich vom Stand aus alleine hinzusetzen, so dass ich zwar noch gucken, aber nicht mehr immer hinspringen muss. Ich bin also zuversichtlich, vormittags lernen zu können.

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Das klingt bei dir gerade sehr anstrengend. Mit Kindern kann man wahrscheinlich nie wirklich gut planen, weil immer etwas unvorhergesehenes gerade aktuell sein kann. Das Problem habe ich zum Glück nicht - aber Unvorhergesehenes, dass die Lernpläne sprengt gibt es dennoch immer. :lol:

Ich drücke dir die Daumen, dass du mehr Zeit zum Lernen hast, wenn die Ferien vorbei sind. :)

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      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!