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So gehts nicht weiter!

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Sandra82

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Als ich mit dem Studium begonnen habe, war mein Kleiner noch ganz klein, konnte nicht krabbeln und ich hatte Zeit, auch wenn ich beim Lernen oder Lesen ein Auge auf ihn werfen musste.

Ich habe schon bedacht, dass er auch aktiver wird, aber nicht, WIE aktiv:blink: Er scheint mir bald hyperaktiv zu sein, er ist tatsächlich nur und ausschließlich in Bewegung. Vorbei die schöne Zeit, wo man ihn auf ein Deckchen setzte, und er sich mit seinem Lieblingsspielzeug beschäftigte.

Seine Lieblingsbeschäftigung ist nun, sich an allen möglichen und unmöglichen Gegenständen/ Möbeln/ Wänden/ Türen/ Menschen hochzuziehen, um dann dort das Stehen zu üben.

Gestern hat er das erste mal freihändig gestanden!:001_wub:

Mit dem Lernen komme ich nur voran, wenn er schläft, aber das auch nur mittags. Also ganze 1,5 Stunden lang.

Nicklas ist zwar mein 3. Kind, aber die anderen beiden waren nicht so bewegungsfreudig in dem Alter.

Nun ja. Was tun? Studium sein lassen? NÖ! Nicklas muss in die Kita, damit Mama weiter studieren kann. Ich will das wirklich schaffen und es würde mich echt fertig machen, wenn ich aufhören müsste.

Ich wollte den Dicken zwar die ersten 3 Jahre zuhause haben, aber so wird das auf keinen Fall was mit dem Studium.

Donnerstag waren wir in der Krabbelgruppe, und es hat ihm wirklich gut gefallen. Ich denke also, dass 6 Stunden Kita ihm sogar förderlich sein könnten. Und meine anderen beiden waren auch mit einem Jahr in der Kita, und es hat ihnen nur gut getan (auch wenn das damals eine sehr gute Kita in Berlin war und ich mich jetzt in Brandenburg befinde - hier legen die Kitas und Schulen noch Wert auf u.a. Ordnungsliebe:lol: )

Also ich denke so im Oktober werde ich ihn eingewöhnen und dann habe ich täglich 5 Stunden Zeit! Keine Kinder! 5 Stunden lang! Freiheit, ich kommeeeeee!!!!:lol:

Ich werde dann M1 wiederholen (und zwar ganz ausführlich, womit ich jetzt schon begonnen habe) und M2 beginnen. Und dann wird es rund gehen und das Studium hoffentlich voran schreiten.

Übrigens hat das Studium bisher schon meine Sicht der Dinge drastisch verändert. Ich fing sogar an, mich für Astronomie zu interessieren und bin geschockt, was für Ausmaße unser Universum hat:ohmy: Vor allem, wenn man sich mal klar macht, wie zufällig wir eigentlich nur entstanden sind - einfach so. Dann ist man echt dankbar, dass man Leben darf, was einem zum Thema des Erlebens führt, was mich dann wiederum auf das Gehirn-Geist-Problem bringt. Darüber kreisen meine Gedanken nun ziemlich häufig - werden wir wirklich nur von Gehirnprozessen gesteuert? Gibts den freien Willen überhaupt? Das Thema finde ich hochinteressant.

Mein freier Wille war es jedenfalls nicht, heute um 5.30 Uhr aufzustehen, aber es war auch nicht der meines (noch sehr müden) Gehirns, sondern hier ist definitiv der Darm des Kindes schuld. ;)


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3 Kommentare


Na das hört sich doch nach einem guten Plan an :)

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Markus Jung

Geschrieben

hier legen die Kitas und Schulen noch Wert auf u.a. Ordnungsliebe

Finde ich jetzt erstmal nicht so verkehrt, solange auch solche Werte liebevoll vermittelt werden.

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Verkehrt ist es nicht, ich lege ja auch wert drauf, aber das als sozusagen Leitbild für die Schule zu verwenden... Fleiß -ok, gewaltfreies Miteinander - ok, aber Ordnungsliebe klingt für mich so nach Bundeswehr oder Erziehungsanstalt :lol: Vor allem da es ja der Schule egal sein kann, ob meine Kinder nun ordentlich oder chaotisch sind, aber gut.

Jedenfalls hab ich mir heute die Krippe angesehen und war positiv überrascht, es gefällt mir sehr gut dort, Nicklas war nämlich heute wieder in der Krabbelgruppe. Er hat sich sehr wohl draußen auf dem Hof/ Spielplatz gefühlt, hat zwar fast einen halben Tannenzapfen verspeist, aber wenns schön macht:)

Ab dem 1. Oktober gehts dann los - ich schicke jetzt noch die erforderlichen Unterlagen zum Jugendamt. Nicht das die dann nachher noch kommen mit "ach nee, für ein Teilzeitstudium bekommen sie keinen Platz, nur für ein Vollzeitstudium". Ansonsten müsste ich mich nämlich arbeitslos oder arbeitssuchend melden, aber das will ich ja gar nicht.

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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link