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Was passiert da in meinem Kopf...

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chillie

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Diesmal geht es nicht um die philosophischen Kurse, aber um eine beinahe philosophische Frage... oder vielleicht sogar mehrere.

Die erste Frage ist ja - und die stellen sich ja viele Fernstudenten - wozu das ganze? Das wozu ist mir hin und wieder abhanden gekommen und irgendwann war es leicht bis stark verwandelt wieder da. Hauptargument war - Bildung akademisieren, alles auf festere Beine stellen und die Qualifikation erhöhen.

In irgend einem Sinn habe ich die ganze Zeit ja für meine Karriere studiert. Bis zu meinem Studium hätte ich von mir übrigens gar nicht gesagt, dass ich überhaupt eine habe. Mein Anspruch und meine Denkweisen haben sich geändert, ebenso das Gefühl dafür, was ich kann und was vllt. nicht.

Nun bin ich (so gut wie) fertig. Einerseits habe ich vor kurzem gebloggt, dass ich recht zufrieden mit meinem Job bin. Andererseits keimt seit dem "Abschluss" unregelmässig aber immer wieder stärker werdend der Gedanke ... "Wie geht es weiter?"

Man merkt schon, irgendwo muss ich die Energie hinstecken die in letzter Zeit in die DA gegangen war. Freizeit, Familie, Laufen und OpenCoursware reichen wohl noch nicht aus... in meinem Hirn zünden regelmäßig bunte Ideenfeuerwerke und einige Funken davon haben kleine Glutnester in meine Gedanken gesetzt, die jetzt fröhlich vor sich hin glimmen (sprich: ich bin nicht ausgelastet ;) ).

Bei Kindern geht man ja davon aus, dass sie - wenn sie nicht ausgelastet sind - gern mal Unfug im Kopf haben, bzw. sich gerade dabei diesen ausdenken ...

So schlimm wird es bei mir schon nicht sein, immerhin hab ich noch nichts kaputt gemacht :lol: ... aber diese unterschwellige Beschäftigung mit der Veränderung bringt mich schon ins Grübeln.

Wie lange möchte ich meinen Job noch machen?

In wie weit kann ich mich in meiner Position noch adäquat weiterentwicklen?

Welche Entwicklungsmöglichkeiten bei meinem AG stehen mir offen?

Welche Alternativen bietet mir der freie Markt?

und dabei stosse ich auf meine Lieblingsfrage ...

Welche Positionen, die es am freien Markt gibt, entsprechen eigentlich meinem Profil? ... oder anders gesagt: Was, von dem was ich jetzt (auch sehr gern) mache und kann, finde ich in anderen Positionen wieder?

Viel zu denken...


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4 Kommentare


Bei mir war bisher so:

- Jemand schränkt mich ein. Dann suche ich nach eine Ausweg. Wie zum Beispiel, warum ich studieren will.

- Natürlich denke ich auch, was ich später will. Aber ich gebe Ziel meist "SOLL: 50%" an. Nie 60% oder mehr, denn je höher SOLL ist, desto mehr Gefahr vor nicht erfüllbare Wunschziel kann passieren.

- Man soll auch an Plan B oder besser C auch dazu denken, sonst steckst du in der Sch.... (Maximal 2 Pläne im Schubladen ist ok)

Und das ganze wichtiges: Das ganze sollst du nie als zwingend betrachten! Geniess dein Leben trotzdem, auch wenn du unter Brücke lebst!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde die Gedanken und Deine Fragen gut. Wenn Du Antworten darauf in der (ggf. virtuellen) Schublade hast, bist Du gerüstet, wenn sich passende Gelegenheiten ergeben.

Mich würde noch interessieren, was Dich an der weiteren beruflichen Entwicklung so reizt. Wirklich vor allem die Karriere bzw. das Geld, oder mehr die Herausforderung? Und was ist Du bereit, dafür in Kauf zu nehmen? - Zum Beispiel weniger Freizeit, Wohnortwechsel, Unsicherheit, unliebsame Tätigkeiten, Weiterbildungsmaßnahmen usw.

Sind vielleicht auch Fragen, deren Antworten nicht hier ins Blog gehören, dann ist das auch okay.

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Umtriebige Gedanken sind mir auch nicht fremd.

Am Anfang steht doch die Vision.... und alles weitere sind strategische Maßnahmen :rolleyes:

oder wie es so schön heißt:

Wenn man nicht weiß, wo man hinwill, braucht man sich nicht wundern, wenn man nirgendwo ankommt.

Weißt Du, wo Du hinwillst?

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Mich würde noch interessieren, was Dich an der weiteren beruflichen Entwicklung so reizt

Wirklich vor allem die Karriere bzw. das Geld, oder mehr die Herausforderung?

Das ist wirklich nicht einfach zu beantworten, denn in Wirklichkeit ist es eher eine bunte Mischung aus allem drei. Karriere heisst für mich nicht, Aufstieg über alles sondern Verantwortung, Bezahlung, Freiheiten.

Und was ist Du bereit, dafür in Kauf zu nehmen? - Zum Beispiel weniger Freizeit, Wohnortwechsel, Unsicherheit, unliebsame Tätigkeiten, Weiterbildungsmaßnahmen usw.okay.

Weniger Freizeit - da kann ich jetzt nur sagen niemals ... und realistisch betrachtet... kurzfristig sicher, aber auf Dauer bin ich nicht bereit so sehr viel mehr Freizeit für den Job zu opfern.

Wohnortwechsel - ist nicht ausgeschlossen, aber dafür ist der Schmerz aktuell nicht groß genug

Unsicherheit - gehört einfach dazu, wenn man wechselt

unliebsame Tätigkeiten - niemals!

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