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ach da isser ja;-)

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Lernhilfentk

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... und pünktlich am Montag morgen war er dann da, mein Kurs/ mein Modul :)

Keine Ahnung, wo er sich versteckt hatte, aber da stand er plötzlich auf meiner Kursliste.

Die Online- Wahlmodule studiere ich nun an der Hochschule München. Das klingt nun erstmal verwirrend....

Eingeschrieben bin ich ja eigentlich in Koblenz. Um allen Studenten die Möglichkeit zu eröffnen, sich zwischen den Wahlpflichtbereichen Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation, Altenhilfe und Bildung (Erwachsene oder Kinder) zu entscheiden, werden die Studenten jeweils zum Wintersemester deutschlandweit in Gruppen zusammengelegt. So gibt es immer genügend Teilnehmer pro Wahlrichtung, und die Kurse kommen eigentlich immer zustande. Ich wurde daher mit einigen Kommilitonen nach München verlegt. Meine Präsenzen sind weiterhin in Koblenz, nur die Onlinemodule sind eben in München (Ich persönlich schiebe auch mal auf diesen Umstand, dass das Modul am Wochenende noch nicht da war. Hat wohl noch in München Party gemacht).

Neu an der Lernplattform ist nun auch der Umstand, dass ich mich in jedes Modul einschreiben muss. Das war vorher nicht so, da musste ich bei der Rückmeldung angeben, was ich vorhabe, und dann war das so.

Die Rückmeldung muss ich immer noch so ausfüllen, aber eben noch zusätzlich einschreiben auf der Online-Plattform für das entsprechende Modul. Das bringt sogar Vorteile: Neben der Variante, einfach durch eine Prüfung durchzufallen oder einen Freiversuch anzumelden, kann ich nun auch einfach noch bis kurz vor Abgabe der Prüfungsleistung den "Abmelden"-Button drücken, und das Modul zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen. Ganz ohne irgendwelche Auswirkungen. :thumbup:

Nachteil: man muss jetzt eben den "Einschreibe"-Button finden. Das klingt jetzt einfach, ist aber im Onlineforum gerade ein ziemliches Thema. Keine Ahnung, ob da technische Probleme zugrundeliegen. Ich habe den Button gleich links oben gefunden und bin nun drin:)

Kaum im Rehamodul angekommen, wurde ich mit einer mir völlig neuen Art der Arbeitsstrukturierung in diesem Modul konfrontiert. Nachfragen bei Kommilitonen aus anderen Wahlbereichen haben ergeben, dass die dieselben Aufgabentypen haben, und dementsprechend genauso irritiert waren. Ziemlich viele Unterforen, in denen man sich erstmal orientieren muss...

Erstmal wollte ich ja eigentlich auf Gruppenarbeiten in diesem Semester verzichten, kein Bock zur Zeit. Naja, ein Blick in die Aufgabenstellungen für die nächsten Wochen haben ergeben, dass ich definitiv 2/3 der Prüfungsleistung als Gruppenarbeit erbringen muss:sneaky2: So ein Käse!

Naja, ich hoffe nun, dass wir uns in einer gemischten Koblenz/München -Gruppe zusammentun können. Will ja wenigstens meinen Horizont erweitern. Und ich nehme die Möglichkeit der getrennten Bewertung wahr. Das ist mal sicher. (Ich möchte noch ergänzen, dass ich mit meinen Gruppen im letzten Semester echt zufrieden war, und die Bewertung bislang auch immer sehr zufriedenstellend war. Ich hab nur grad keinen Bock auf Teamarbeit, und will eigentlich lieber mein eigenes Ding machen. Das liegt an mir und an niemandem sonst. Mir doch egal, ob das nun sozial ist oder nicht...:lol:)

Ach ja, der erste Abgabetermin für eine der drei Aufgaben war versehentlich auf gestern terminiert- es fängt schon ziemlich lustig an, das Modul:lol:


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2 Kommentare


Gruppenarbeit ist halt immer auch Aufwand neben der eigentlichen Arbeit, die abzuliefern ist, grad im Fernstudium. Versteh ich gut. Trotzdem viel Glück beim Kursstart. Wenn du "in München studierst", bist du ja in meiner Nähe ;) *wink*

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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!