Wiederholungstäterin

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Prüfungsvorbereitung "Grundlagen Mathematik" - Lernen auf Lücke?

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Brynawel

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Manchmal möchte ich bestimmte Dinge gerne handhaben wie meine Katzen: Die pfeffern mit Schwung ihr Spielzeug, auf das sie keine Lust mehr haben, unter die Couch, so daß sie nicht mehr herankommen. Dann sitzen sie oft vor besagter Couch und starren das Unerreichbare an. So geht es mir mit dem Kurs "Mathematische Grundlagen". Weg damit. Und dann hin und wieder anstarren. Feindseelig.

Der Unterschied zwischen Schul- und Uni-Mathematik ist schon ein gewaltiger. Selbst der Unterschied zwischen FH und Uni ist noch groß. Hieß es z. B. noch an der FH "Berechnen Sie die Nullstellen für die Funktion f ...", kommt mir die Uni mit " Sei f eine Abbildung von N auf Z. Beweisen Sie, daß die Funktion mindestens eine Nullstelle hat." Gah!

Die Studienbriefe geben Unmengen an Beispielen für Beweise zu unterschiedlichsten Sachverhalten. Die gucke ich mir an (genauer: Starre! Feindseelig! siehe oben), und denke mir jedes Mal: Warum machen die das? Warum machen die DAS? Ich käme nie auf die Idee zu machen, was 'die' da machen. Eigentlich komme ich auf gar keine Idee.

Na gut, inzwischen komme ich auf die ein oder andere Idee. Die Vollständige Induktion sitzt, Injektivität, Surjektivität und Bijektivität kann ich mittlerweile auch, Aussagen- und Prädikatenlogik liegen mir ausgesprochen gut.

Der Rest? Naja. Matrizen läuft noch mehr oder weniger. Analysis ist ein Schlachtfeld, auf dem ich nicht als Gewinner hervorgegangen bin.

Jetzt steht aber Ende des Semesters eine Klausur an. Eine, die ich mir vorgenommen habe, beim ersten Mal zu bestehen. Es geht dabei 'nur' um einen Schein. Und ich könnte die Klausur so oft wiederholen wie nötig ist. Beides keine Umstände, die helfen, den Druck zu erhöhen. Aber unter Druck bin ich am besten. Da ist mir bisher alles gelungen.

So, what to do? Lernen auf Lücke drängt sich mir als Lösung auf. Ich habe neun alte Klausuren vorliegen, die habe ich mal grob nach Themen gescannt. Wenn ich mich also auf die 10 bis 15 am häufigsten auftretenden Themen konzentriere, dann ist (mit einem gewissen Restrisiko) die Klausur bequem zu bestehen.

Nachteil: Viele Themen des Kurses werden in späteren Kursen wieder relevant. Lücke jetzt bedeutet mehr Arbeit später.

Vorteil: Weniger Frust bei der Klausurvorbereitung jetzt, leichteres Verständnis bei später wieder auftauchenden Themen, wenn sie sich eine Weile gesetzt haben (ein Phänomen, welches ich in der Vergangenheit recht oft bei mir beobachtet habe - als ob ich für ein Thema erst reifen mußte).

Ich habe mich für ein Vorgehen noch nicht endgültig entschieden. Momentan tendiere ich aber zur Lücken-Methode.

Hat jemand einen Rat?


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2 Kommentare


Nur meine Sichtweise: ich würde Mut zur Lücke beweisen und schauen wie es läuft. Ansonsten eben bei nächster Gelegenheit nochmal probieren ...

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Danke.

Die Mut-zur-Lücke-Methode werde ich wohl tatsächlich erstmal umsetzen, und wenn dann noch Zeit ist (ich hab ja noch das ganze Semester vor mir), dann nehm' ich mir den Rest vor.

Demnächst werde ich mal eine genauere Themenliste posten. Vielleicht geht es ja anderen FUH-Studenten ähnlich wie mir.

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