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diese Woche: Topic 4

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Rumpelstilz

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Diese Woche habe ich Topic 4 bearbeitet, es geht um kollaboratives Lernen. Der Stoff bestand überwiegend aus zwei Kapitel im Garton-Buch, welches einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung geben soll.

Was soll ich sagen? Garton macht es ihren Lesern nach wie vor nicht leicht.

Und was kommt bei der Forschung raus?

"Es ist relativ klar, dass kollaborative Problemlösung zu kognitivem Lernen führen kan, vor allem wenn ein weniger kompetentes Kind mit einem kompetenteren Kind zusammenarbeitet."

Das ist allen Ernstes Fazit dieses Topics: Jemand, der weniger kompetent ist, kann von der Zusammenarbeit mit jemandem, der kompetenter ist profitieren!

Weiter wird geschlossen, dass man kollaboratives Lernen in experimentellen und in naturalistischen Settings erforschen muss und dass die Zusammenarbeit von Menschen beeinflusst wird vom Verhältnis der beiden zueinander, der Sprache und der Motivation.

Und dafür habe ich mich eine Woche lang mit komplizierten wissenschaftlichen Texten herumgeschlagen?

Ich bin grad geneigt zu schreiben: die spinnen, die Psychologen!


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Geht es da eigentlich nur um kollaboratives Lernen bei Kindern? Den gerade im Erwachsenenbereich (auch im Fernstudium) ist das ja ein großer Trend dahingehend, dass die Teilnehmer immer mehr gemeinsam erarbeiten und die Lehrenden eher als Moderatoren dabei sind.

Zu dem Fazit: Profitieren nicht auch die Kompetenteren, in dem sie ihr Wissen für die weniger kompetenten verständlich aufbereiten müssen, lernen Rücksicht zu nehmen usw.?

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Vom Gefühl her würde ich dir natürlich sofort zustimmen!

Aus einer einzigen Studie ging hervor, dass es nützlich ist, wenn man Dinge nicht nur lernt, sondern auch formuliert, warum Gegebenheiten so sind, wie sie sind. Mit anderen Worten: Das Verständnis wird vertieft, wenn man den Stoff jemandem erklärt.

Aus allen experimentellen pre-/post-Test Untersuchungen ging nur hervor, dass in Zweirgruppen unterschiedlicher Kompetenz der weniger kompetente Fortschritte gemacht hat. Fortschritte beim kompetenteren Partner waren in keiner Studie in signifikanter Weise festzustellen.

Wie immer gelten die Vorbehalte des künstlichen Settings solcher Untersuchungen. Ich glaube, nur eine Studie bezog sich auf Alltagssituationen. Dort ging es aber um den Einfluss von Freundschaft auf kollaborative Zusammenarbeit.

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