MOOCs, Seminare und Onlinekurse

  • Einträge
    36
  • Kommentare
    169
  • Aufrufe
    1.157

Meine Schwerpunkte, Lernfragen und Ziele für den #MMC13

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Markus Jung

53 Aufrufe

Bald wird es ernst - in sieben Tagen startet der MOOC Maker Course 2013 und da es für einen solchen anders als bei einem Fernkurs keine vorderfinierten Lernziele gibt, möchte ich diese für mich selbst zusammenstellen. Insbesondere möchte ich aufpassen, dass meine Aktivitäten nicht zu sehr zu Lasten meines Lehrgangs zum Psychologischen Berater gehen, bei dem ich sehr froh bin, langsam in den "Lerntrott" hinein zu kommen.

Hinzu kommt, dass ich auch nicht ganz genau zur Zielgruppe des #MMC13 gehöre, da ich mich zwar für MOOCs interessiere, aber mehr als Teilnehmer und als Branchenbeobachter, denn als Planer eines eigenen MOOCs (wobei man ja nie weiß, was kommt...).

Also habe ich mir das Programm nochmal in Ruhe angeschaut in der Hoffnung, dass ich vielleicht einzelnen Themen oder Wochen ausklammern kann - Fehlanzeige: Alle Themen sind interessant.

Fest steht schon, dass ein Schwerpunkt die fünfte Woche sein wird, in der ein Wiki entwickelt wird. Grund dafür ist, dass ich mich hier als Reflektor beteiligen werden, meine Teilnahme da also nicht so unverbindlich ist, wie sonst bei einem MOOC.

Ich sammel hier mal meine Fragen, die ich im Rahmen des #MMC13 für mich beantworten möchte. Die Liste werden ich immer wieder aktualisieren und meine Antworten auf die Fragen verlinken.

  1. Was ist ein MOOC?
  2. Welche Arten von MOOCs gibt es?
  3. Kann ein Fernstudium auch ein MOOC sein?
  4. Welche technischen Plattformen können für einen MOOC zum Einsatz kommen?
  5. Wofür eignen sich MOOCs (Inhaltsvermittlung, Inhaltsvearbeitung etc.)?
  6. Wie kann eine Lernerfolgskontrolle stattfinden?
  7. Wie können die Teilnehmer betreut werden?
  8. Gibt es ein Verzeichnis von MOOCs nach Themengebieten?
  9. Was bringt die Teilnahme an MOOCs für die Karriere?
  10. http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/9253-meine-antworten-auf-meine-mooc-fragen.htmlSind auch Abschlüsse mit dem MOOC-Konzept vereinbar? - Welche?
  11. Darf ein MOOC auch etwas kosten?
  12. Sind MOOCs eine Konkurrenz zum Fernunterricht?
  13. Wo können MOOCs in der Fernlehre zum Einsatz kommen?
  14. Werden MOOCs die Fernlehre verändern?
  15. Kann für einen MOOC eine ZFU-Zulassung notwendig sein?
  16. Ist ein cMOOC zur Zukunft der Fernlehre denkbar (Teilnehmer? Themen?)

    Fragen von Fernstudienakademie:
  17. Woran liegen die hohen Abbrecherquoten in bisherigen MOOCs? (siehe Kommentare unten)
  18. Was kann man tun, um diese Quote zu senken? (siehe Kommentare unten)
  19. Sind diese hohen Abbrecherquoten wirklich "schlimm"? Für wen sind sie "schlimm"? Warum? (siehe Kommentare unten)

Gerade habe ich meine Fragen mit dem Programm verglichen - Antworten wird es wohl in den Wochen 1, 2, 3 und 4 geben... Und in Woche 5 werden sie dann im Form des Wikis dokumentiert.

Habt ihr auch Fragen zu MOOCs? Ich nehme diese dann gerne in die Liste mit auf oder erstelle eine separate Liste.

Nun werde ich es erstmal auf mich zu kommen lassen und dann konkret weiter planen, wenn die Impulsbeiträge zur ersten Woche online sind. Vieles wird sich dann vermutlich auch im Verlauf ergeben.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


Fernstudienakademie

Geschrieben

Du hattest ja vor einiger Zeit mal einen Vortrag zum Thema MOOC verlinkt. Ich glaube, es war ein Vortrag in HH?

Was mich dabei sehr überraschte, waren die wirklich sehr hohen Abbrecherqutoten bei diesem Lehrkonzept.

Woran liegt das?

An der relativen "Unverbindlichkeit" dieser Lehr-Lernsituation?

Daran, dass MOOCs (bislang) wohl nichts kosten?

Vielleicht auch daran, dass einfach zu viele Menschen daran teilnehmen und kaum ein "Gruppengefühl" entsteht?

An der mangelnden Fermdsprachenkompetenz der Teilnehmer bei den bisher meist in engl. Sprache angeboteten Kurse?

Also Umkehrfrage kann man sich natürlich auch damit beschäftigen, was man dafür tun kann, diese recht hohen Abbrecherqutoen zu senken.

Und schon fast eine philosophische Frage ;) : Sind diese hohen Abbrecherquoten wirklich "schlimm"? Für wen sind sie "schlimm"? Warum?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Du hattest ja vor einiger Zeit mal einen Vortrag zum Thema MOOC verlinkt. Ich glaube, es war ein Vortrag in HH?

Ja, das war dieser hier:

http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen/-/k/14447

Ich bin gerade geneigt, deine Fragen gleich zu beantworten, da ich dazu teilweise schon eine Meinung habe, aber ich halte mich einfach für den Moment mal zurück und nehme sie stattdessen mit in den Fragenkatalog auf und komme während des MOOCs darauf zurück.

Vielen Dank für deine Anregungen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Vielleicht magst Du ja doch schon jetzt aus dem Nähkästchen plaudern? Ich fände es spannend, Deine Meinung dazu zu erfahren...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Also zunächst einmal, was ist im Zusammenhang mit einem MOOC überhaupt ein Abbrecher und wie kann man dieses feststellen? Das geht ja nur dann, wenn es auch eine Abschlussprüfung gibt , an der jemand teilnimmt oder eben auch nicht. Ein richtig offener MOOC kommt aber ohne Prüfung und ggf. sogar ohne Anmeldung aus. Für den #MMC13 ist eine Anmeldung zwar möglich, aber selbst für eine aktive Teilnahme nicht notwendig, da alle Ressourcen und Kommunikationsmöglichkeiten frei im Netz stehen.

Anders sieht es natürlich bei den Kursen aus, für die es eine Lernplattform (LMS) gibt, für die man sich registrieren muss und für die es ggf. auch regelmäßige Aufgaben oder sogar eine Abschlussprüfung gibt. Hier kann man dann natürlich feststellen, wie viele sich wieder einloggen und welche nicht.

Einige mögliche Gründe für die zum Beispiel in dem Video genannten hohen Abbrecherquoten sind meiner Meinung nach:

1. Die niedrigen Aufnahmehürden

2. Viele, die sich das einfach nur mal anschauen wollten

3. Das hohe fachliche Niveau

4. Die schlechte didaktische Aufbereitung

5. Die fehlende Betreuung

6. Fehlender Nutzen für die Praxis

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für Deinen Input!

Jetzt mal - ketzerisch gefragt (das ist nicht unbedingt meine Meinung):

Was bringt denn dann ein solcher Kurs, wenn man gar keine Abschlussprüfung machen kann und keinen Nachweis darüber erhält, was man sich da eigentlich an Wissen drauf geschafft hat?

Dieser Punkt führt jetzt vielleicht ein wenig ab vom Thema - trotzdem ist die Frage nach der "Wertigkeit" einer Teilnahme bei einem MOOC (etwa auf dem Arbeitsmarkt) nicht ganz uninteressant.

Nebenschlenker: Für solches nicht in Form eines "Zertifikats" erworbenes Wissen gibt es ja in D inzwischen den Profilpass. Da wäre wohl auch Platz für die Tielnahme an einer solchen Veranstaltung. Inwiefern solche Sachen aber wirklich etwas auf dem Arbeitsmarkt bringen, ist sicherlich eine Frage wert. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Nachtrag

Ich habe mal zu der Frage der "Wertigkeit" solcher zertifikatslosen Lehrveranstaltungen ein eigenes Thema aufgemacht. Ich hoffe, das ist ok? ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Was bringt denn dann ein solcher Kurs, wenn man gar keine Abschlussprüfung machen kann und keinen Nachweis darüber erhält, was man sich da eigentlich an Wissen drauf geschafft hat?

Man lernt etwas... Bisher habe ich den Eindruck, dass viele Teilnehmer an MOOCs eher daran interessiert sind, sich zusätzliches Wissen anzueignen, als jetzt speziell einen Nachweis für die Karriere zu haben. Allerdings ist das ein ganz heiß diskutiertes Thema und teilweise werden auch bereits Prüfungen angeboten - und auf diesem Wege können dann zum Beispiel auch Einnahmen für die Veranstalter erzielt werden.

Ich denke, es wird immer mehr reine Lerninhalte bzw. Wissen frei verfügbar geben und die Teilnehmer zahlen dann für

1. Die Strukturierung des Wissens bzw. der Lehrmaterialien

2. Die Betreuung

3. Die Prüfungen bzw. Abschlüsse

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Bin schon gespannt was Du über dieses Thema noch so berichten wirst.

Kannst Du schon was zu Frage 9 sagen?

(Gibt es ein Verzeichnis von MOOCs nach Themengebieten?)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Gibt es ein Verzeichnis von MOOCs nach Themengebieten?

Deutschsprachig ist mir da nichts bekannt - international gibt es wohl etwas, finde ich aber aktuell nicht wieder. Aber ich denke, der #MMC13 wird hier Antworten schaffen und ich kann mir gut vorstellen, dass in dem geplanten Wiki dann auch eine Übersicht über MOOCs vorhanden sein wird (zumindest habe ich vor, dies anzuregen).

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Es ist jetzt die Auswertung der ersten Teilnehmerbefragung zum MMC13 erschienen und zur Frage der Abbrecherquoten von MOOCs ist nachfolgendes Ergebnis zumindest für cMOOCs (also die eher Workshops als Kurse) recht interessant:

170433167120389667_V0Kj59sQ_c.jpg

Demnach plant ein großer Anteil der Teilnehmer zumindest an diesem MOOC gar nicht, über die gesamte Dauer aktiv zu bleiben, sondern sucht sich nur für sich passende Themen heraus.

Für xMOOCs, bei denen es eher feste Lernziele und mehr zusammenhängende Kursthemen gibt, kann dies aber sicherlich nicht übertragen werden und auch für alle cMOOCs muss das bestimmt nicht gelten - dennoch interessant.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link