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MOOCs, Seminare und Onlinekurse

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Über diesen Blog

Ich nehme immer wieder an kürzeren Weiterbildungen in Form MOOCs und Onlinekursen, Webinaren, Online-Vorlesungen sowie hin und wieder auch an Präsenzseminaren teil oder beschäftige mich mit Selbstlernmaterialien (zum Beispiel aus Fernkursen), über die ich in diesem Blog berichte.

Einträge in diesem Blog

 

Gamification - #FlowMOOC17

Infos zu dieser Woche im Video:


1. Risiko-Wahl-Modell

- Je schwieriger eine Aufgabe ist, desto geringer ist die Chance, diese erfolgreich zu bewältigen
- Je schwieriger eine Aufgabe ist, desto größer ist der Stolz, wenn sie bewältigt wurde

- Erfolgsdenker suchen sich Aufgaben, bei denen der Schwierigkeits so groß ist, dass die Erfolgschance und der zu erwartende Stolz ungefähr gleich groß sind

- Misserfolgsdenker wählen die Aufgabe so leicht, dass sie sie auf jeden Fall bewältigen können. Dadurch können sie das negative Gefühl eines Misserfolgs ziemlich sicher vermeiden. 
- Oder sie suchen sich sehr schwere Aufgaben aus - dabei werden sie ziemlich sicher scheitern, aber alle anderen, die sich daran versuchen auch. Die Blamage hält sich daher in Grenzen.

Sehr schöne Grafik dazu im Video.

2. Attributionstheorie

- Dimensionen: internal/external und variabel/stabil - Matrix

- Erfolgsdenker schreiben ihrer Erfolge ihren eigenen Fähigkeiten oder großen Anstrengungen zu
- Misserfolge bewerten sie variabler > mehr anstrengen oder external > Pech

- Misserfolgsdenker sagen bei Erfolgen, dass das je jeder kann (external) oder Glück war (variabel) und reden so ihren eigenen Erfolg systematisch schlecht
- Misserfolge werden als stabil dargestellt ("Ich kann sowas nicht") oder "Alle sind gegen mich" (external)
> verschlechtern das Selbstbewusstsein, da die Misserfolge als unveränderlich erscheinen

Auch dazu eine schöne Grafik im Video.

Die Frage ist dann, was Spiele tun können, um jemanden von einem Misserfolgsdenker zu einem Erfolgsdenker zu machen.
- Misserfolge werden im Spiel als Teil des Systems betrachtet und nicht als bedrohlich empfunden (geschützter Raum)
- Ein neuer Versuch ist möglich, die Chance es anders/besser zu machen
- Der Misserfolg ist sogar ein Ziel des Spiels, denn wenn es gewonnen wurde, ist es zu Ende
- Spiele sind (meistens) so programmiert, dass sie gewonnen werden können, die Aufgaben zu bewältigen sind
- Über- und Unterforderung wird durch die Spielsystematik vermieden, indem diese zum Beispiel komplexer werden und sich an die Leistungen des Spielers anpassen
> Levelsystem, Endgegner etc.
>> So können die Spieler Flow erleben

Und es gab auch wieder eine Live-Veranstaltung, allerdings habe ich mir diese nur auszugsweise angeschaut.


Unter anderem geht es darum, was ein Spiel ist und es wird darauf eingegangen, dass die Wikipedia (für die Autoren) im Grunde ein Spiel ist, das diese Merkmale erfüllt:
- Autonomie
- Regeln
- Feedback
- Spielmechaniken
- Kontext und Bedeutung

Ist bei der Community von Fernstudium-Infos.de in vielen Bereich ähnlich und dort vermutlich auch ein Anreiz, warum sich viele so engagiert einbringen.

Vier Spielertypen:
- Killer - besser sein als andere
- Achiever - Ziele erreichen (Award, Badge, Level, Missions)
- Socializer - Austausch
- Explorer - die Möglichkeiten des Spiels entdecken

Webseite dazu: http://mud.co.uk/richard/hcds.htm 

Und hier wird ein Test angeboten, um den eigenen Typ zu ermitteln: http://4you2learn.com/bartle/ 

Bei mir ist heraus gekommen:
Your gaming style is
Achiever: 40%
Explorer: 93%
Griefer: 33%
Socializer: 33%

In den begleitenden Materialien werden diese Themen aufgegriffen und noch auf einige weitere eingegangen. Auch sind weitere Materialien dieser Woche selbst in Form von Spielen angelegt, so dass eins bewältigt werden muss, bevor das nächste zur Verfügung steht. Habe ich mich aus Zeitgründen nicht mit beschäftigt.

Markus Jung

Markus Jung

 

Zweite Woche im #FlowMOOC17 - Intrinsische Motivation

Weiter geht es im MOOC zum Thema Flow, dieses Mal um die intrinsische Motivation.

Am zweiten Webinar konnte ich leider wieder nicht teilnehmen (Sonntag 17 Uhr ist für mich eine schlechte Zeit), so dass ich mir erneut die Aufzeichnung angeschaut habe:


... und ich stelle gerade fest, dass ich im Webinar sogar erwähnt wurde 🙂 mit meiner Äußerung aus der letzten Woche, dass Flow auch negativ sein kann, wenn man dabei die Zeit vergisst und dann nicht mehr zu anderen (vielleicht wichtigeren) Aufgaben kommt. 

Zum Thema "Intrinsische Motviation" wurde dann von Lars Richter eine Präsentation gezeigt. Für intrinsische Motivation ist wichtig, dass im Grunde die Freude an einer Tätigkeit schon den Antrieb gibt, damit weiter zu machen. Bei externer Motivation zum Beispiel durch Belohnungen müssen diese immer wieder erneuert werden, sobald die Belohnung erreicht wurde - oder es wird aus Angst vor Strafe gehandelt. Also Kontrolle. Fällt Belohnung/Strafe weg, ist auch die Motivation weg.

Wie können Tätigkeiten so gestaltet werden, dass sich intrinsische Motivation ergibt?

Was braucht er für intrinsische Motivation?
- Erleben von Kompetenz
- Autonomie haben, wann, wie und wo ich etwas tue
- Bezug (relatedness) - Verbundenheit zu anderen Menschen und Kontexten

- Extrinsische Lebensausrichtungen: Wohlstand, Ruhm, Schönheit
- Intrinsische Lebensausrichtungen: Beziehungen, Beitrag zur Gemeinschaft, Persönliches Wachstum
(mehr Zufriedenheit - Motivation)

Wenn ich schon intrinsisch motiviert bin und etwas gerne mache und dann kommt eine extrinsische Motivation (Belohnung) dazu, kann sich das negativ auf die Motivation auswirken.

Diese Woche gibt es drei Videos mit TED-Talks (jeweils 20 Minuten) - komme ich allerdings nicht dazu, mir diese anzuschauen. Von den drei Vortragenden gibt es auch Bücher (passt aktuell ebenfalls nicht mehr auf meine volle Leseliste).

Leitfrage für diese Woche: Wie werden die Prinzipien intrinsische/extrinsische Motivation im eigenen Arbeitsumfeld umgesetzt?

Im Begleittext zu dieser Woche wird die Rangfolge der Motivation noch differenzierter dargestellt:
- Extrinsische Motivation
- Motivation durch Introjektion
- Motivation durch Identifikation
- Motivation durch Integration
- Intrinsische Motivation

Den Podcast dazu könnt ihr euch übrigens über Soundcloud anhören:


Und hier noch die drei TED-Talks, die für diese Woche empfohlen werden:

TED-Talk Dan Ariely - What makes us feel good about work?


TED-Talk Dan Pink - The Puzzle of Motivation


TEDx-Talk Edward Deci - Self Determination Theory


Angeschaut habe ich mir nur den dritten Talk. 
Unterscheidung:
- autonomous motivation - intrinsisch (supported) 
* volition and choice
* endorsement
* interesting
* deeply valued
- controlled motivation (carrot and stick) - extrinsisch 

Take home message:
- Don't ask how you can motivate others!
- Ask how you can create the conditions within which others will motivate themselves.
>>> autonomy support

Markus Jung

Markus Jung

 

#FlowMOOC17 Kick-Off Hangout, Diskussionen, Links

In den Diskussionen ist mir aufgefallen, dass wohl die meisten Teilnehmer des MOOCs, die sich bisher geäußert haben, in einem Angestelltenverhältnis tätig sind, oft in Großraum- oder Gruppenbüros. Und doch berichten, dass sie es teilweise mit einem Tunnelblick etc. schaffen in einen Flow-Zustand zu kommen.   Bei mir ist es mitunter so, dass ich in einen Flow komme, was ja erstmal gut ist, mitunter dieser sich aber auch mit Themen beschäftigt, die jetzt nicht ganz oben auf meiner Prio-Liste stehen und ich mich dann wundere, wie viel Zeit ich darauf verwendet habe ;-).   Der Video-Hangout zum Start des FlowMOOCs wurde aufgezeichnet 🙂 und habe ich mir angeschaut. Da er nicht-öffentlich bei YouTube eingestellt wurde verzichte ich hier auf eine Einbindung des Videos.   Update 07.03.2017: Lars (Leiter des MOOCs) hat mir mitgeteilt, dass ich das Video gerne hier einbinden kann: Einige Themen der Veranstaltung: - Warum gibt es den Flow-MOOC? - New Work, Motivation, Flow - Was muss geschehen, damit wir uns Sonntag Abend schon darauf freuen, Montag Morgen zur Arbeit zu gehen? - Spaß an Arbeit und Spaß am lernen - Blogbeitrag/Interview dazu: http://www.personaleum.at/flowmooc17/ - Ziel des MOOCs: Alltagsrelevanz herstellen (häufig wird in MOOCs eher "abgehoben" diskutiert) - Flow nicht nur im Alltag, sondern auch auf der Arbeit erleben - Blogbeitrag von Oliver Tacke dazu: http://www.olivertacke.de/2017/02/08/stell-dir-vor-es-ist-montag-und-du-freust-dich-auf-die-arbeit-flowmooc17/    Vorstellung der Themen des MOOCs in den vier Wochen:
- 1. Was ist Flow? - Bedingungen und Merkmale
- 2. Motivation - Wie entsteht Motivation?
- 3. Gamification - Was man von Spielen lernen kann
- 4. Team Flow - Wie entstehen erfolgreiche Teams   Aktuell übrigens 53 Teilnehmer.   Es gibt auch schon einige Diskussionen in den Foren. Unter anderem geht es auch um langweilige Tätigkeiten und darum oft das Gefühl zu haben, zwar den ganzen Tag beschäftigt gewesen zu sein, aber wenig geschafft zu haben (kenne ich mitunter auch - versuche dem zu begegnen, indem ich mir immer zumindest eine Sache heraus suche, bei der ich selbst etwas produziere, also Beiträge oder Videos).   In einem Beitrag gab es einen Hinwies auf diesen Link:
http://intrinsify.me/uebung-in-10-minuten-zu-mehr-fokus-bei-der-arbeit.html
Es geht darum sich zu fragen, welche Tätigkeiten einen eher belasten und welche einen erfüllen. Zunächst als Dokumentation und dann um zu überlegen, ob und wie die Tage mit mehr erfüllenden Tätigkeiten ausgefüllt werden können.   Wichtig fand ich auch noch den Hinweis im Skript, dass Flow durchaus auch anstrengend ist - allerdings merkt man dies oft erst hinterher, wenn man total kaputt und groggy ist. Das erlebe ich selbst auch häufig. Wie bei so vielem scheint es also auch beim Flow auf ein gesundes Maß anzukommen.

Markus Jung

Markus Jung

 

Los geht's mit dem #FlowMOOC17

Heute startet der FlowMOOC von Lars Richter, der über die Plattform FrooC läuft (Moodle-Basis): http://larsrichter.training/flowmooc17/ - Anmeldung erledigt - Geführte Tour durch den Online-Campus - Badges (die für die Registrierung und den Eintrag meiner Social Media Profile habe ich schon erhalten) - Dauer: 5. März bis 1. April - Themen: Was ist Flow? - Intrinsische Motivation - Gamification - Team Flow - Es geht in diesem Kurs um Flow auf der Arbeit - der MOOC ist als cMOOC angelegt (connective MOOC) - Vernetzung und Austausch steht im Mittelpunkt - der Kurs soll praxisnah und alltagsrelevant sein - Profil ausgefüllt und gleich mal mit der Vernetzung begonnen - gibt ein paar bekannte Namen 🙂 - Bisher 46 Teilnehmer - Es gibt die Möglichkeit, intern im Kurs zu bloggen - ich blogge lieber hier 😉   1. Aufgabe: TED-Talk von Flow-"Erfinder" Mihaly Csikszentmihalyi anschauen: Habe ich mir vor Jahren schon mal angeschaut und konnte mich jetzt nicht für eine Wiederholung entscheiden - sind immerhin fast 20 Minuten. Aber es gibt noch ein ergänzendes Video mit einer kurzen Zusammenfassung der Flow-Theorie von Csikszentmihalyi, erstellt von Kursbetreuer Lars Richter. Das schaue ich mir jetzt mal an (7:36): Voraussetzungen für Flow: - Intrinsische Motivation für die Tätigkeit - Freude an der Tätigkeit selbst - Sofortige Rückmeldung zur Performance - Abfolge/Struktur ist klar - Fähigkeiten und Anforderungen befinden sich miteinander im Einklang (nicht zu schwer und nicht zu leicht - keine Überforderung, keine Langeweile) - ausreichend Aufmerksamkeit und Konzentration notwendig Flow = gesamte Aufmerksamkeit wird benötigt - alles andere wird ausgeblendet Grafik Verhältnis Anforderungen/Fähigkeiten und in welchen Zustande uns dies bringt: https://youtu.be/2brsshf2xDM?t=5m46s     2. Aufgabe: Sich im Forum beteiligen. Ich bin darauf eingegangen, dass ich ein Flow-Erleben mitunter als eher negativ bewerte, weil dann eben viel Zeit weg ist, die ich für andere Aufgaben eingeplant hatte. Und die Überlegung, durch Priorisierung bewusst Flow-Zeiten zu ermöglichen und dann auch als positiv zu erleben. Damit habe ich dann auch meinen ersten Badge des Kurses bekommen: "Flow-Rookie" Ich habe mich jetzt noch etwas weiter umgeschaut und entdeckt, dass es auch eine Linkliste und ein Wiki gibt, welche von den Teilnehmern gefüllt werden können. Außerdem gibt es auch noch das Basiswissen zum ersten Kursteil (ähnlich wie im Video oben) als Text mit Podcasts, Grafiken und weiteren Inhalten, geht also mehr in die Tiefe. Soweit meine ersten Aktivitäten im FlowMOOC. Die nächsten Tage werde ich die Diskussionen weiter beobachten und mich ggf. einbringen. Mal sehen, ob es außerdem auch eine Aufzeichnung des Eröffnungs-Hangouts geben wird, an dem ich nicht teilnehmen konnte.

Markus Jung

Markus Jung

 

Mein Bericht zum Bloofusion BLOO:CON 2018

Gestern war ich ja in Münster auf dem von Bloofusion ausgerichteten BLOO:CON 2018 Strategietag und möchte hier meine Eindrücke teilen - subjektiv und ohne den Anspruch, alles korrekt oder gar vollständig wieder geben zu können.

Am Dienstag fand noch ein Seminartag statt sowie ein Netzwerk-Treffen. An diesen Veranstaltungen habe ich nicht teilgenommen.

Für mich war es mal eine ganz andere Art von Veranstaltung, mal abgesehen vom Besuch der dmexco in Köln bin ich eher nicht in Sachen Online-Marketing unterwegs, sondern wenn ich mal eine Veranstaltung besuche, dann eher Fachveranstaltungen rund um das Thema Fernstudium - wobei es auch da teilweise durchaus auch mal um Themen wie (Online-)Marketing oder Social Media geht.

Hier war ich jetzt einer Einladung von Fabian Haubner gefolgt, dem Projektverantwortlichen für das Portal Fernstudium Direkt. Am Rande des BLOO:CONs hatten wir die Möglichkeit, uns zu aktuellen Entwicklungen im Bereich des Fernstudiums und auf unseren Seiten zum Fernstudium auszutauschen und über Kooperationsmöglichkeiten nachzudenken. In den nächsten Monaten ist auch ein Interview mit Fabian geplant, um Fernstudium Direkt mal vorzustellen.

Anreise war bei mir am Dienstag Abend - mit einer Stunde Bahn-Verspätung bin ich im Hotel angekommen, habe mich dort eingerichtet und noch etwas gearbeitet. Leider war das Zimmer im City-Hotel Amadeus ziemlich ausgekühlt, so dass es eher ungemütlich war. Das WLAN war sehr langsam, so dass ich dann doch auf eine Tethering-Verbindung über das Handy zurückgegriffen habe. Ansonsten war ich mit dem Hotel zufrieden, die Lage ist sehr zentral, nur circa zehn Minuten zu Fuß vom Hbf entfernt. Dafür aber auch etwas lauter, an einer Hauptstraße gelegen. Sehr angenehm fand ich es, dass es einen Rollladen gab - ich habe es gerne dunkel.

Am Mittwoch morgen das frühe Frühstück war vom Angebot her reichhaltig, allerdings für mich zu früh und zu wenig Zeit, um davon ausgiebig Gebrauch zu machen. Danach dann mit dem Bus zum Mövenpick-Hotel, dem Veranstaltungsort. Namensschild abgeholt, ein erster kleiner Austausch mit Fabian und dann ging es auch schon um 8:45 Uhr los.
   
Markus Hövener, der CEO von Bloofusion, hat die Teilnehmer begrüßt - nach meiner groben Schätzung wohl so um die 200 Personen.

Das war die Agenda:


Ich habe alle Veranstaltungen des ersten Tracks besucht, die also auf der linken Seite aufgeführt sind. Diese fanden im Plenum statt, während die Vorträge des zweiten Tracks, dem sogenannten "Deep Dive" in einem Nebenraum erfolgten.

Zu Beginn gab es ein SEO-Update (Markus Hövener) zu Themen wie Feature Snippets, Voice Search, Page Speed und Markups, gefolgt vom SEA-Update (Martin Röttgerding) - für mich weniger relevant, da ich keine Suchmaschinen-Anzeigen schalte.

RA Daniel Schätzle ist dann im Rechts-Update sehr umfassend auf die Änderungen durch die DSGVO eingegangen und hat Tipps für die Umsetzung gegeben. Ein großes Thema, auch für Fernstudium-Infos.de stehen da noch einige Arbeiten an, was durch diesen Vortrag wieder sehr deutlich ins Bewusststein gerufen wurde. Ein Beispiel:

Danach dann eine erste Pause - hier wie den ganzen Tag über waren die Tische reich gedeckt - insbesondere ist auch das leckere Mittagessen hervorzuheben.

Weiter ging es dann mit dem großen Thema Social Media. Besonders hervor zu heben ist hier der Snack-Content, den Franz-Josef Baldus von koelnkomm vorgestellt hat. Sehr lebendig war der Vortrag durch viele Beispiele seiner Tätigkeit unter anderem für Porsche, die Volksbanken oder St. Moritz. Auch direkt auf dem BLOO:CON wurde ein Video produziert, das zeigt, wie mit meckernden Tagungs-Teilnehmern umgegangen wird ;-):    

Im dritten Block ging es dann um Corporate Content. David Brych von Frog Motion ist dazu auf das Thema Video eingegangen anhand einiger Beispiele von Kampagnen. Besonders hat er herausgestellt, wie wichtig es ist, auf diesem Weg Aufmerksamkeit zu erzeugen. Unter anderem hat er dieses Video aus seinem YouTube Kanal 5IDEEN gezeigt:


Christoph Salzig ist dann für die erkrankte Constanze Wolff mit einem Vortrag zu Online-PR und Storytelling eingesprungen und hat unter anderem erläutert, dass sich Menschen Geschichten mit Emotionen aufgrund ihrer Gehirnstruktur besser merken können. Gefallen hat mir auch, dass er heraus gestellt hat, dass es darum geht (echte) Geschichten zu erzählen - und keine Märchen.

Und nach einer letzten Pause gab es dann nochmal einen großen Part von Markus Hövener, in dem er mit der SEO-Brille auf die Webseiten einiger Teilnehmer der Veranstaltung geblickt hat und anhand dieser Beispiele typische Fehler aufgezeigt hat und wie diese vermieden werden können. Dabei hat er auch auf viele Tools zur Analyse hingewiesen, von denen ich mir einige in nächster Zeit selbst mal näher anschauen werde.

Dann gab es noch eine Verlosung und zum Abschluss haben die mitwirkenden Speaker aus dem Bloofusion-Team den Teilnehmern nochmal Tipps aus ihrem Fachbereich mit auf den Weg gegeben.

Anschließend gab es noch einen Ausklang an der Bar, ich habe mich aber mit einem Umweg zu meinen Hotel, in dem ich mein Ladekabel vergessen hatte ;-), auf den Weg zum Bahnhof gemacht und meinen Zug so gerade noch erwischt.

Recht platt und mit vielen Eindrücken und Notizen war ich dann gegen 20:30 Uhr wieder in Köln. Die Tour nach Münster hat sich gelohnt und nun wird es darum gehen, die gewonnenen Erkenntnisse in nächster Zeit auch umzusetzen bzw. zu überlegen, was ich umsetzen möchte und im Rahmen meiner Kapazitäten auch umsetzen kann.

An dieser Stelle vielen Dank an die Organisatoren für die professionelle Gestaltung dieses Tages!

Update 15.02.2017:
Hier ist noch ein sehr ausführlicher Rückblick:
https://growthup.de/bloocon-recap-2018

Update 09.02.2017:
Hier gibt es den offiziellen Recap von Bloofusion:
https://www.internetkapitaene.de/2018/02/09/die-bloocon-2018-unser-recap/   ---------------------   Hinweis: Dieser Beitrag gehört zu denen, die ich aus meinem persönlichen Blog hierhin verschoben habe. Mehr dazu hier. 

Markus Jung

Markus Jung

 

Mal was für den Körper: Udemy-Kurs Faszien - Rücken - Atmung - Gang

Meistens beschäftigen sich Kurse die ich mache eher mit Themen für den "Geist" aus Bereichen wie Psychologie, Selbstmanagement etc.    Schon seit eingier Zeit plane ich, auch mal was für den Körper zu tun, und da es in letzter Zeit bedenklich oft in meinem Rücken knackt und knirscht, besonders wenn ich lange gesessen habe, möchte ich jetzt mal den Udemy-Kurs "Bessere Körperhaltung für ein Leben ohne Rückenschmerzen - Beweglicher-Dynamischer-Schmerzfrei: in ganz einfachen Übungen zum Erfolg. Videokurs vom Faszien-Therapeuten P Scholten" ausprobieren, den ich schon vor längerer Zeit entdeckt habe, als ich mich mit dem Thema Barfuß-Schuhe beschäftigt hatte.   Außerdem habe ich bei Udemy noch keinen Kurs absolviert und möchte mir mal anschauen, wie das Konzept dort aussieht.   Regulär kostet der Kurs 100 Euro, über einen Link auf einer anderen Seite wurde er für 40 Euro angeboten und nachdem ich mich auf der Seite angemeldet und auch den Newsletter abonniert habe, kostete er als Sonderpreis nur 15 Euro - da kann ich dann also wirklich nicht viel verkehrt machen .   Bezahlt habe ich über PayPal. Kreditkarte wäre ebenfalls möglich gewesen.   Nach der Zahlung hatte ich unmittelbar Zugriff auf den Kurs, der aus sieben Abschnitten besteht: Atmung Stehen Ballengang Sitzen Ergonomie Schlafen Smartphone Zu jedem Abschnitt gibt es dann Themen mit Videos. Im nächsten Blogbeitrag berichte ich dann darüber, wie mein Einstieg aussieht. Bis dahin überlege ich mir noch, wo ich zeitliche Freiräume für den Kurs schaffe - denn immer wenn irgendwo etwas dazu kommt, fällt dafür an anderer Stelle etwas weg. Und ich möchte es dieses Mal auch so machen, dass ich mir stets 30-60 Minuten am Stück Zeit dafür nehme, gerade weil es auch viele Übungen geben wird, bei denen es gilt, etwas selbst auszuprobieren.

Markus Jung

Markus Jung

 

CBT-MOOC (Psychologie) - Understanding Anxiety and Depression

Vor einiger Zeit habe ich mal wieder einen MOOC zum Thema Psychologie gemacht mit dem Titel "Understanding Anxiety, Depression and CBT" von der University of Reading, angeboten über Future Learn. Also ein Kurs, der sich mit kognitiver Verhaltenstherapie bei Angst und Depressionen beschäftigt. Hier ist er zu finden:   https://www.futurelearn.com/courses/anxiety-depression-and-cbt   Offizielle Laufzeit war von Anfang Mai bis Anfang Juni 2016, ich habe aber deutlich länger gebraucht, da ich nur immer zwischendurch mal ein bisschen was gemacht habe. Und das ich durch bin ist nun auch schon wieder eine Weile her und ich wollte mal schauen, zumindest nochmal einen kurzen Überblick über die Inhalte für euch und für mich zu geben.   In der ersten Woche ging es darum, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen (perception) und wodurch diese Wahrnehmung beeinflusst werden kann, eben unter anderem auch durch unsere Stimmung. CBT kann dann dabei helfen, diese Prozesse bewusst wahrzunehmen und wenn nötig anzupassen.   Woche zwei war auf Depressionen fokussiert. Was ist eine Depression? Welche Vorurteile gibt es? - Hier und auch an anderen Stellen kommen sowohl echte Patienten in Videos zu Wort und es wird auch mit fiktiven Fallstudien gearbeitet. Auch hier wird wieder der Bezug zur CBT hergestellt, indem geschaut wird, welche Gedanken und Verhaltensweisen die Depression verstärken können, was wiederum oft eine Verstärkung der problematischen Verhaltensweisen zur Folge  haben kann und wie dieser Teufelskreislauf durchbrochen werden kann.   Die dritte Woche war ähnlich aufgebaut wie die zweite, nur ging es dieses Mal nicht um Depressionen, sondern um Ängste.   In Woche vier wurde auf die Verhaltensweisen konzentriert und geschaut, wie durch veränderte Verhaltensweisen im Rahmen einer CBT Einfluss auf Depressionen und Ängste genommen werden kann. Bei Depressionen wurde die Verhaltensaktivierung (behavioural activation) vorgestellt, um etwas gegen den Rückzug aus dem Lebe zu tun, und bei Ängsten das Konzept der schrittweisen Konfrontation (graded exposure). Wie die Anwendung erfolgen kann, wurde jeweils in fiktiven Therapie-Sitzungen gezeigt.   Und in Woche fünf schließlich standen die Kognitionen auf dem Plan. Hier wurde das Konzept der kognitiven Umstrukturierung (cognitive restructuring) vorgestellt, um Denkfehler zu erkennen und künftig anders damit umzugehen sowie das Konzept der Verhaltensexperimente (behavioural experiments), um zum Beispiel herauszufinden, ob erwartete negative Verläufe oder Konsequenzen tatsächlich so eintreffen.   Mir hat im Kurs die Mischung aus verschiedenen Videos (Infos/Wissensvermittlung, echte Patienten, fiktive Situationen) kombiniert mit Texten und Quizzes gut gefallen. Hinzu kam regelmäßig die Aufgabe, bestimmte Fragestellungen mit den (zahlreichen) anderen Teilnehmern zu diskutieren, daran habe ich mich allerdings nicht beteiligt, da ich mich ja auch nicht am vorgegebenen Zeitablauf orientiert habe und insgesamt auch nicht zu viel Zeit in den Kurs investieren konnte/wollte. Bei den Quiz-Aufgaben habe ich meist gut bis sehr gut abgeschnitten und habe insgesamt schon den Eindruck, dass ich aus dem Kurs etwas mitnehmen konnte und es hat auch Spaß gemacht, mich mal wieder mit dem Thema Psychologie zu beschäftigen. Auch einiges an englischen Vokabeln dabei mitzunehmen hat mir gefallen.  

Markus Jung

Markus Jung

 

Aktiv sein - weniger sitzen (MOOC "Sit Less, Get Active" der University of Edingburgh)

Zur Zeit läuft ein kleiner, drei-wöchiger kostenloser MOOC der University of Edingburgh über Coursera, den ich euch in diesem Beitrag vorstellen möchte. Ich denke mal, weniger zu sitzen ist auch und gerade für viele Fernstudierende durchaus eine Herausforderung .   Der Kurs ist am 3. Oktober gestartet und läuft über drei Wochen, bleibt aber insgesamt sechs Monate offen und online, so dass eine Teilnahme noch lange möglich ist.     Der Kurs hat zum Ziel, sich selbst das eigene Bewegungsverhalten vor Augen zu führen und Veränderungen zu etablieren.    In der ersten Woche wird vorgestellt, was unter physischer Aktivität zu verstehen ist, welche Arten und Intensitäten von Aktivitäten es gibt und welche Guidelines, welches Maß an Bewegung sinnvoll ist und welche Vorteile dies mit sich bringt. Dabei wird auch deutlich, dass es da keine festen Werte gibt, sondern für Kinder zum Beispiel andere Wert gelten als für Erwachsene und für Senioren sehen die Ziele wieder anders aus. Ein paar Richtwerte werden aber doch gegeben.   Dann geht es darum, die einzelnen Aktivitäten und Fortschritte dabei zu erfassen und sich Ziele zu setzen.    In der zweiten Woche geht es um Aktivitäten in verschiedenen Umgebungen, zum Beispiel zu Hause oder auf der Arbeit und es wird empfohlen, sich aktiv (zu Fuß oder mit dem Fahrrad) statt passiv (Auto oder öffentliche Verkehrsmittel) fortzubewegen. Auch auf Aktivitäten für Schüler wird eingegangen.   Und in der dritten Woche geht es um Aktivitäten in Freizeitcentern, während der Schwangerschaft, ums tanzen und darum, wie Aktivitäten zu Gewohnheiten werden können. Letztlich gibt es einen Aufruf, auch andere dazu zu motivieren, aktiver zu werden.   Hinweisen möchte ich noch darauf, dass die Teilnahme am Kurs zwar kostenlos ist, für ein Zertifikat aber 43 Euro anfallen.   Hier ist die Webseite zum Kurs zu finden: https://www.coursera.org/learn/get-active/   Ich habe mir für mich vorgenommen, wieder mehr auf mein Ziel von 10.000 Schritten täglich zu achten und zu schauen, wie ich dies umsetzen kann. Und neben dem Kieser-Training, dass ich zeitlich nur 1x statt der empfohlenen 2x pro Woche unterbringen kann, möchte ich noch einmal wöchentlich ein paar Kraft-Übungen, besonders für den Bauch und Rücken, zusätzlich zu Hause machen, die ich mir schon raus gesucht habe und mir einen wöchentlichen Termin in Remember the Milk gesetzt habe.

Markus Jung

Markus Jung

 

Gewaltfreie Kommunikation - Erster Seminartag

Zur Zeit nehme ich an einer Weiterbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach  Marshall B. Rosenberg teil - diese findet in Präsenzform statt, nicht per Fernstudium . Da aber einige Interesse daran bekundet haben, möchte ich hier doch darüber berichten.   Insgesamt sind drei Abende (jeweils von 19-21:30 Uhr - gestern haben wir aber schon überzogen ) angesetzt. Später gibt es dann die Möglichkeit, noch an einem Übungstag teilzunehmen und evtl. wird auch eine regelmäßige GFK-Gruppe eingerichtet. Ich werde wahrscheinlich aber nur an dem Grundlagenseminar teilnehmen, unter anderem weil ich regelmäßige verpflichtende feste Präsenztermine so weit wie möglich vermeiden möchte.   Wir sind eine gemischte Gruppe von 14 Personen plus Dozentin. Anbieter ist eine konfessionelle Bildungsstätte (auch wenn ich selbst keiner Konfession mehr angehöre ).   Schwerpunkt wird die Praxis sein. Schon gestern fanden viele Übungen statt, insbesondere um auf Gefühle und Bedürfnisse aufmerksam zu werden - damit ging es schon gleich bei der Vorstellungsrunde los.    Als Input wurden die die Ziele der gewaltfreien Kommunikation vorgestellt, der Fokus darauf authentisch zu sein und die Bedürfnisse (eigene und die anderer) und auch Gefühle in den Mittelpunkt zu stellen und auf Bewertungen zu verzichten. Die "Wolfssprache" (= gewalttätige Kommunikation) wurde der "Giraffansprache" (= gewaltfreie Kommunikation, Sprache des Herzens) gegenübergestellt.   Teilweise im Plenum und teilweise in 2er-Teams wurden dann verschiedene Situationen aus dem eigenen Erleben betrachtet: beschreiben, wie uns jemand etwas Angenehmes gesagt hat, welche Gefühle wir dabei hatten und welches Bedürfnis dadurch erfüllt wurde (die Abgrenzung von Gefühlen und Bedürfnissen spielt eine große Rolle, dafür haben wir auch eine "Vokabelliste" erhalten) beschreiben, was wir jemandem Angenehmes gesagt haben, wie die Person sich dabei gefühlt haben könnte und welches Bedürfnis dabei befriedigt worden sein könnten Situation, wo uns jemand etwas Unangenehmes gesagt hat, welche Gefühle das ausgelöst hat, welche Bedürfnisse wir gehabt hätten und welche Reaktion wir uns statt dessen gewünscht hätten   Künftig wird es dann darum gehen, diese vier Schritte in einer Konfliktsituation zu kommunizieren. Also ich habe dies beobachtet (ohne Bewertung), das hat jene Gefühle bei mir ausgelöst und ich habe diese Bedürfnisse und möchte gerne... bzw. auch die möglichen Gefühle und Bedürfnisse des Anderen ansprechen. Als Hausaufgabe sollen wir das für die letzte Situation vorbereiten.
  Ich habe mich in der Vergangenheit schon einige Male mit GFK beschäftigt und auch das Buch dazu gelesen und mir geht es jetzt besonders darum, mal ein Gefühl für die praktische Anwendung zu bekommen, es auszuprobieren und zu überlegen, was ich davon für mich übernehmen möchte und was mir weniger gefällt.   Hausaufgaben gab es auch noch  und ich bin gespannt, wie es nächste Woche beim zweiten Termin weiter geht.    Wenn ihr Fragen dazu habt - nur zu!   Update: Ich habe es beim ersten Seminartag bewenden lassen, da es bei mir an den anderen beiden Terminen zeitlich nicht gepasst hat und mich das Konzept dann doch nicht so überzeugen konnte, wie ich es gedacht hatte.

Markus Jung

Markus Jung

 

Reflective Listening/Rapport - aktives Zuhören

Ich mache ja im Moment den MOOC zu Psychological First Aid (PFA) und es ging im zweitem Modul um das Thema Reflective Listening/Rapport im PFA-Konzept RAPID das R. Die Aufbereitung der Inhalte gefällt mir ausgesprochen gut. Nach der kurzen Einleitung wurde in einem Video erklärt was Reflective Listening ist und in einem weiteren, wie es angewendet wurde. Das Ganze sehr praxisbezogen und mit Beispielen, die auch zum selbst mitdenken angeregt wurden. Dann gab es noch zwei Videos, die einmal zeigen, wie es nicht so gut läuft, und einmal wie es laufen sollte, basierend auf der Simulation, die im ersten Teil vorgestellt wurde. Das Konzept ist für mich nicht wirklich neu, aktives Zuhören war schon Thema in den Kommunikations-Seminaren zu meinen Angestelltenzeiten und auch in meiner Weiterbildung zum Psychologischen Berater stand das Konzept der personenzentrierten Gesprächsführung im Mittelpunkt, bei der es ja auch um Empathie und aktives Zuhören geht. Es war aber eine gute Auffrischung, Wiederholung und es werden ja auch immer andere Schwerpunkte betont. Sehr gefallen hat mir der Hinweis, sich gedanklich neben seinen Gesprächspartner zu stellen oder zu setzen, um aus seiner Sicht nachzuvollziehen, was gerade in oder mit ihm passiert. Abschließend habe ich mich dann auch an den Test zu den beiden ersten Modulen gewagt. Insgesamt stehen einem drei Anläufe zur Verfügung, um zu bestehen. Es handelte sich um 10 Multiple-Choice Fragen, bei denen jeweils nur eine Antwort richtig war. Und ich war sehr erstaunt, gleich beim 1. Anlauf alle Fragen richtig beantwortet zu haben, da ich mir bei einigen doch sehr unsicher war. Kurz habe ich überlegt, mich doch noch zum Signature Track einzuschreiben, um ein Zertifikat zu erhalten. Aber ich glaube so viel bringt mir das dann doch nicht, dass es mir die 43 Euro wert wäre. Gestern wurden schon die nächsten beiden Module freigeschaltet, in denen es um Assessment of Needs und Prioritization gehen wird, also das "A" und "P" in RAPID.

Markus Jung

Markus Jung

 

Psychological First Aid (PFA) nach traumatischen Erlebnissen

Wie berichtet habe ich mich zu einem Online-Kurs (MOOC) für psychologische Erste Hilfe angemeldet, der in dieser Woche begonnen hat. Die Aufmachung des Kurses gefällt mir gut. Insbesondere verwendet der Dozent ein sehr gut verständliches Englisch und hat eine angenehme Stimme, was es leicht macht ihm zuzuhören. Inhaltlich passt der Kurs dann allerdings doch nicht so gut zu meinen Vorstellungen. Ich hatte gehofft, hier allgemein Hilfen an die Hand zu bekommen, wie Menschen unterstützt werden können, die akute psychische Probleme wie zum Beispiel eine Depression oder Psychose haben. Darauf zielt der Kurs aber nicht ab, sondern es geht ganz gezielt um die Betreuung von Personen, die gerade ein traumatisches Erlebnis hatten, zum Beispiel durch eine Katastrophe oder einen Unfall. Entsprechend richtet sich der MOOC auch primär an Menschen aus dem Gesundheitswesen, Notfall-Helfer und Mitarbeiter von Katastrophen-Diensten, die keine formelle psychologische Ausbildung haben. Ich gehöre daher nicht wirklich zur Zielgruppe. Dennoch ist das Wissen zwar interessant, aber ich werde mich dann doch auf den Überblick beschränken, den ich in dieser ersten Lektion bekommen habe und die Themen nicht weiter vertiefen und in den Folgewochen nur schauen, ob selektiv Inhalte davon auch unabhängig von den Kurszielen für mich hilfreich sind. Spannend fand ich, dass psychologische Krisenintervention in bzw. direkt nach der traumatischen Situation einer nachträglichen Psychotherapie mit mehreren Sitzungen überlegen sein kann und eine Psychotherapie sogar kontraproduktiv sein kann, weil diese normalerweise in eine ganze andere Richtung abzielt. Wirklich eindrucksvoll war das letzte Video dieser Lektion. In rund 15 Minuten wurde simuliert, wie so eine Psychologische Erste Hilfe ablaufen kann, am Beispiel einer Person, die beim Hurricane Sandy ihr Haus verloren hat. Schon da wurde deutlich, dass das Wichtigste an dem Konzept wohl zu sein scheint aufmerksam zuzuhören, Verständnis zu zeigen und an den richtigen Stellen nachzufragen. Die Aufgabe für diese Woche war es, im Forum einen Beitrag zu schreiben, welche Vorstellung von Psychological First Aid die Teilnehmer vor Beginn des Kurses hatten und welche Ziele sie mit dem Kurs haben. Das habe ich erledigt, auch wenn ich mich schwer damit tue, auf Englisch zu formulieren. Aber auch das kann durch die Übung ja nur besser werden ;-).

Markus Jung

Markus Jung

 

Psychologische Erste Hilfe

Bei Coursera beginnt nächste Woche der MOOC (Online-Kurs) Psychological First Aid, zu dem ich mich angemeldet habe. Infos zum Kurs gibt es hier. Eine Anmeldung ist noch möglich. https://www.coursera.org/course/psychfirstaid Die Teilnahme ist kostenlos. Für ein überprüftes Zertifikat müssen 43 Euro bezahlt werden - darauf werde ich wahrscheinlich verzichten. Der Kurs geht über sechs Wochen. Pro Woche wird eine Lernzeit von 1-3 Stunden veranschlagt. Psychological first aid (PFA) ist dazu gedacht Menschen zu helfen, die gerade eine akute traumatische Situation erleben bzw. erlebt haben und der Kurs richtet sich genauso wie die medizinische erste Hilfe an Laien. Im Kurs wird das RAPID-Modell vermittelt (Reflective listening, Assessment of needs, Prioritization, Intervention, and Disposition). Ich finde das Konzept interessant. Zwar wäre es vielleicht für mich fast noch nötiger, mal meine "normalen" Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen (seit der Pflichtveranstaltung für den Führerschein ist da nichts mehr passiert), aber das geht halt nicht so bequem vom Schreibtisch aus. ;-) Wobei natürlich auch dieser Kurs nur das theoretische Wissen vermitteln kann und hilfreich dazu sein kann, schon vorhandene Kompetenzen zum Beispiel zur Gesprächsführung in einer Krisensituation auch strukturiert und sinnvoll einzusetzen.

Markus Jung

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Zeitmanagement-MOOC beendet

Gestern habe ich mich mit den restlichen Lektionen (nicht mit allen) des Zeitmangement-MOOCs beschäftigt und geschaut, was ich noch für mich raus ziehen kann. Biorhythmus Es wird empfohlen, den eigenen Biorhythmus zu ermitteln und bei seinen Planungen zu berücksichtigen. - 1. Die Tagesleistungskurve, die meist zwei Höhepunkte enthält - 2. Die Tagesstörungskurfe (Lärm, Müdigkeit, Anrufe, Hunger, etc.). - das ganze auch für die Woche, also welche Tage besonders gut/schlecht Ich überlege im Moment noch, wie ich das für mich am Besten erfasse. Also ich weiß schon, dass ich zum Beispiel kein Frühaufsteher bin und am Vormittag oft gut und konzentriert arbeiten kann. Aber kann ich das noch genauer erfassen? Und woran genau mache ich das fest? - Da muss ich mir noch überlegen, wie ich das ermitteln könnte und ob ich diesen Aufwand betreiben mag und was es mir bringen könnte. Nervig, dass die Formulare auch dazu nur im kostenpflichtigen E-Book enthalten sind. Zeiterfassung Dann wird die Verwendung der Software KnowSelf empfohlen, um die PC-Verwendung auszuwerten. Hier habe ich mich gerade vor ein paar Tagen für eine andere Lösung, das Programm TimeRescue* entschieden. In der Vergangenheit hatte ich schon mal ein ähnliches Programm (ManicTime) getestet, damit war aber keine Synchronisation und Zusammenführung der Daten mehrerer Geräte (PC und Notebook) möglich. Das geht mit TimeRescue und auch die Smartphone-Aktivitäten (Anrufe, WhatsApp etc.) werden mit erfasst. Die Auswertung gefällt mir nur teilweise, dennoch erhoffe ich mir davon gute Hinweise darauf, wann ich wirklich produktiv bin und auch lange Zeit am Stück an Aufgaben arbeite und wann ich eher Zeit vertrödele und viel springe. Und wie viel Zeit ich denn nun tatsächlich am Tag arbeite. Im Moment muss ich vor allem aufpassen, nicht zu viel Zeit damit zu verbringen, mir die Statistiken anzuschauen ;-). ARA Dann wird noch ein elektronisches Toll Activity Recommendation App (ARA) empfohlen, um sich Ziele zu setzen und Erfahrungen aufzuzeichnen. Dieses werde ich nicht nutzen, da ich meine Erfahrungen in einer einfachen Textdatei notiere und als Minimalist auch mit möglichst wenig Tools auskommen möchte und das Zeitmanagement-Thema nicht selbst zu einem großen Zeitaufwand führen möchte... Weitere Methoden Es werden einige etablierte Methoden wie ALPEN, Eisenhower, Pareto etc. angesprochen, die für mich vor allem geholfen haben, mich daran mal wieder zu erinnern, da ich mich in der Vergangenheit schon damit beschäftigt habe. Was ich mitnehme Erstmal möchte ich jetzt Daten sammeln über rund einen Monat um mehr darüber zu erfahren, wofür ich wie lange benötige, wann ich das mache etc. Und dann im nächsten Schritt kann ich vielleicht einiges noch etwas optimaler planen, zumindest von der Reihenfolge her und um einzuschätzen, was an einem Tag realistisch zu erreichen ist. Und auch um zu erkennen, wo ich für eigentlich nicht so wichtige Aufgaben zu viel Zeit investiere, die besser für andere Projekte oder Bereiche eingesetzt werden können. Insgesamt vielleicht eher noch etwas weniger machen und das dafür intensiver, mehr im Flow lange Zeit an Aufgaben arbeiten. Mir hat es Spaß gemacht, mich im Schnellverfahren mit den Inhalten dieses Kurses zu beschäftigen und einige Impulse daraus mitzunehmen.

Markus Jung

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Zeitmanagement-MOOC begonnen

Heute habe ich mir die erste Lektion des MOOCs Ganzheitliches Zeitmanagement bei OpenCourseWorld nach der Einführung angeschaut. Sie trägt die Überschrift Selbstorganisation und Zeitmanagement. Der Kurs wird von "The Life Artists" angeboten. Mir sind die zwei ja etwas zu geschliffen und gestylt, der Vortrag zu sehr betont. Inhaltlich könnte das Ganze aber durchaus etwas sein. Hier könnt ihr euch auch selbst einen Eindruck machen, da es auch einen Video-Kurs bei YouTube gibt: Der MOOC selbst ist kostenlos, es wird aber angeregt, dazu ein eBook herunterzuladen, das 27 Euro kostet. Werde ich nicht machen. Es gibt auch jeweils ein Skript zu jedem Kapitel, das kostenlos als PDF zur Verfügung steht. Der Kurs sieht Zeitmanagement nicht als Selbstzweck, sondern als Ziel um die Zufriedenheit zu erhöhen. Es werden vier Lebensbereiche gesehen, die sich gegenseitig beeinflussen. ▪ Karriere & Geld ▪ Soziale Beziehungen & Liebe ▪ Körper und Gesundheit ▪ Persönlichkeit Der Schwerpunkt im Kurs liegt auf dem Bereich Persönlichkeit. Es wird darauf hingewiesen, dass es notwendig ist die Komfortzone der eigenen Sicherheit zu verlassen, um Veränderungen zu erreichen. Deshalb schließt jede Einheit auch mit einem Handlungsaufruf ab - außer dieser ersten. ----------------------------------- Wo ich schon mal dabei bin, habe ich mich auch noch mit dem nächsten Abschnitt Work-Life-Balance beschäftigt. Das Video beginnt mit einer Wiederholung worum es im Kurs geht - was eine Zeitverschwendung ;-). Genauso wie der Trailer, der wohl auch in jedem Video eingeblendet wird... Nach 1,5 Minuten geht es dann richtig los. Es wird erwähnt, dass laut einer Studie nur 20 Prozent der Arbeitnehmer zufrieden sind. Leider wird weder im Video, noch im Begleitskript erwähnt, um was für eine Studie es sich handelt. Korrekterweise sind die Dozenten der Meinung, dass es eigentlich falsch ist von Work-Life-Balance zu reden, da die Arbeit doch Teil des Lebens ist bzw. sein sollte und daher eine ausgewogene Life-Balance mit allen Lebensbereichen das Ziel sein sollte. Ich denke auch, dass es nicht nur Wortklauberei ist, sondern wirklich wichtig darauf hinzuweisen, da ich genug Menschen kenne, die wirklich nur auf das Ende des Arbeitstages, das Ende der Arbeitswoche, den nächsten Urlaub und den Ruhestand hin leben oder eher vegetieren... Schade. Jetzt wird wieder das Thema Zufriedenheit und die vier Lebensbereiche wiederholt. Diesmal der Schwerpunkt auf dem Bereich Arbeit. Die Ausführungen richten sich hier eher an Arbeitnehmer. Sicherlich gilt aber auch für Selbstständige der Hinweis auf die Gefahr, dem Bereich Arbeit zu viel Raum im Leben einzuräumen. Gut ist der Hinweis, eigene Ziele zu haben. Da sonst andere die Ziele für uns setzen werden und wir vielleicht sogar meinen, dass es unsere eigenen Ziele wären. Und uns wundern, warum wir dennoch nicht zufrieden sind, obwohl wir doch "unsere" Ziele verfolgen... Das Video endet mit der Handlungsaufforderung, drei Kreisdiagramme zu erstellen: 1. Meine tägliche Ist-Zeiteinteilung 2. Meine mentale Zeiteinteilung (womit beschäftige ich mich gedanklich) 3. Meine Wunsch-Zeiteinteilung Es wird dabei auf das kostenpflichtige elektronische Handbuch verwiesen. Und angeregt, sich sofort mit der Aufgabe zu beschäftigen. Habe ich dann auch mal im Schnellverfahren gemacht und mir zumindest ein paar Gedanken und Notizen dazu gemacht. Die Videos anzuschauen ist auf jeden Fall schon mal kurzweiliger als beim vergangenen Arbeitspsychologie-MOOC, vor allem weil es viel praxisbezogener ist und auch weil die Dozenten lebendiger sind - auch wenn mir das wie schon erwähnt eigentlich zu überzogen ist. Außerdem gibt es einen Online-Test bestehend aus fünf Fragen - 40 von 50 möglichen Punkten habe ich erreicht. Auch zu diesem Thema gibt es ein Video bei YouTube: Nächstes Mal geht es um den Biorhythmus.

Markus Jung

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Video und Fazit zum MOOC Arbeitspsychologie

Für mich war die gestrige Online-Veranstaltung Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss meiner Teilnahme am MOOC zur Arbeitspsychologie, da ich mich nun wieder vermehrt anderen Weiterbildungsinhalten wie meinem Lehrgang bei NHAD zuwenden werde.   Heute habe ich ein Video zu meinem Eindrücken von dem Kurs erstellt, das auch als Fazit dienen kann.     Außerdem möchte ich hier nochmal eine Zusammenfassung der Beiträge geben, die es bei Fernstudium-Infos.de zu diesem MOOC gibt:   - Diskussion im Forum   - Blogbeiträge von jedi: -- 2. MOOC in 2015 -- News Arbeitspsychologie -- Von Stress bis Burnout   - Beiträge in meinem Blog: -- Arbeitspsychologie - ein MOOC ohne MOOC-Gefühl -- MOOC Arbeitspsychologie - Woche 2: Paradigmen -- MOOC Arbeitspsychologie - Rückblick Woche 3 und Überlegungen zur Vorgehensweise -- MOOC Arbeitspsychologie: selektiv weiter -- Stress und Burnout zum Einschlafen -- Live-Veranstaltung im MOOC Arbeitspsychologie   Die Kursseite bei iversity mit weiteren Infos und dem Videotrailer ist hier zu finden: https://iversity.org/de/courses/einfuehrung-in-die-arbeitspsychologie

Markus Jung

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Live-Veranstaltung im MOOC Arbeitspsychologie

Heute soll es im MOOC zur Arbeitspsychologie einen direkten Austausch zwischen dem Kursleiter Prof. Schüpbach und den Teilnehmern geben. Dazu wurde zu einer live Online-Veranstaltung eingeladen, für die im Vorfeld Fragen eingereicht werden konnten. Außerdem sollen auch spontan Fragen gestellt werden können. Hier meine Notizen von der Veranstaltung: 16:05 - gerade als ich mich eingewählt hatte, gab es Probleme mit meiner Internet-Verbindung. Also DSL neu aufbauen und dann weiter sehen. 16:13 - so, jetzt bin ich angemeldet, gerade noch rechtzeitig. Für die Übertragung kommt Adobe Connect zum Einsatz. Es gibt im Vorfeld eine kleine Umfrage, ob Kenntnisse aus dem MOOC in der Praxis umgesetzt werden sollen. Ich habe mal angekreuzt, dass ich Wissen umsetzen werde, auch wenn das bei mir noch nicht so konkret ist. 16:15 - es geht los. 25 Teilnehmer sind online bzw. 23 Teilnehmer und zwei Moderatoren. 16:16 - Begrüßung durch Moderator Jonas Kiener in Video und Ton. Gute Qualität. 16:17 - Jetzt Übergabe an Prof. Schüpbach. Begrüßung. 16:18 - Bei der ersten Frage geht es darum, ob sich die Gesundheit der Beschäftigten tatsächlich verschlechtert hat, oder ob sie nur mehr Aufmerksamkeit bekommt. Prof. Schüpbach meint, dass es wohl beides ist - mehr Aufmerksamkeit sowohl von Seiten des Unternehmens selbst als auch der Mitarbeiter - Stichwort Mindfulness - und psychische Erkrankungen jetzt auch als solche erfasst werden, und nicht mehr zum Beispiel bei den Rückenbeschwerden auftauchen. 16:23 - jetzt 31 Teilnehmer 16:24 - Setting ähnlich wie bei den Videos/Vorlesungen. Prof. Schüpbach in Bild und Ton redet. Bisher kein Dialog, da er auf die vorher abgegebenen Fragen eingeht, diese vorliest und wohl auch die Antworten vorbereitet hat, auch wenn diese nicht abgelesen, sondern frei formuliert werden. 16:26 - Begeisterung und Enttäuschung kann nicht gleichzeitig da sein - jedoch kann die Begeisterung verschwinden, wenn diese zu nichts führt. Dann kann es zur Enttäuschung kommen, die wiederum einen Burnout bewirken kann. 16:28 - mir fällt es schwer, konzentriert zuzuhören. 16:29 - auf die Umfrageergebnisse wurde bisher nicht eingegangen. Ca. 70 Prozent haben bisher angegeben, dass sie von dem Kurs so profitieren können, dass sie etwas davon in der Praxis umsetzen können. 16:30 - der Moderator bietet an, dass Nachfragen im Chat gestellt werden können, die dann auch im Anschluss an den ersten Teil beantwortet würden. 16:31 - Live-Gefühl fehlt, es könnte sich auch um eine Aufzeichnung handeln, in der Prof. Schüpbach vorher gestellte Fragen beantwortet. Kein Dialog mit den Teilnehmern, keine Aufforderung Fragen zu stellen, keine Rückfrage, ob Antworten ausreichend waren usw. 16:33 - Probleme mit der Übertragung, diese ist manchmal unterbrochen. Ich kann nicht genau sagen, ob dies an meiner Verbindung liegt, könnte aber sein, da ich ja auch vor Beginn des Meetings kurz Probleme hatte. 16:35 - es wird jetzt auch auf Boreout eingegangen, wenn ich das richtig mitbekommen habe, kam dieser Hinweis von einem Benutzer von Fernstudium-Infos.de :-). 16:36 - im Chat findet kein Austausch statt, auch keine Rückfragen 16:37 - der Moderator teilt nochmal mit, dass er sich für eingehende Fragen bedanken würde. 16:39 - es wird jetzt ein Ausdruck in die Kamera gehalten, um nochmal auf die Transaktionalen Prozesse einzugehen und diese zu erläutern. 16:41 - jetzt soll auf spontane Fragen eingegangen werden. Es gibt auch eine. Es wird gefragt, was jemand tun soll, wenn er meint bei einer anderen Person meint, Anzeichen für eine Depression oder einen Burnout zu sehen. So eine richtig praktische Antwort konnte ich nicht erkennen. Es wird nochmal darauf eingegangen, was Anzeichen für einen Burnout sein könnten. Aber weniger, was zu tun wäre. Hauptsächlich wird wieder auf Inhalte aus dem Kurs eingegangen. 16:45 - jetzt gibt es doch ein paar Hinweise. Es soll geschaut werden, welche Ressourcen vorhanden sind. Auch die Führungskraft ist gefordert. 16:47 - Prof. Schüpbach ist wirklich bemüht. Allerdings scheint er mir schlicht eher der Theoretiker/Wissenschaftler, denn der Praktiker zu sein. 16:48 - Frage nach den Auswirkungen unserer 24/7-Gesellschaft auf die Mitarbeiter. Es wird hier auf gute Dienstpläne und die Bedeutung von (aktiver) Erholung hingewiesen. Work-Life-Balance. Life Domain Balance. Keine ständige Erreichbarkeit in der Freizeit, am Wochenende etc. und Regelungen dazu (nur zur Kenntnis nehmen oder auch agieren müssen etc.). 16:51 - Problem unserer heutigen Welt sieht Prof. Schüpbach weniger in den Arbeitszeiten (die war früher oft länger), als in der Intensität der Arbeit und der Hektik und dass es keine festen Arbeitszeiten und somit oft auch kein Arbeitsende mehr gibt. Diese Antwort auf die Frage, ob die Arbeit nicht vor 50 Jahren anstrengender war und die Menschen damals robuster, fand ich sehr interessant. 16:53 - dieser zweite Teil ist auf jeden Fall deutlich lebendiger als der erste. Prof. Schüpbach scheint auch etwas "aufzutauen" und sich auf den Dialog und vielleicht auch die Medienform mehr einzulassen. 16:55 - im Zusammenhang mit Burnout wird jetzt auf Downshifting und einen Gang zurück schalten eingegangen - erinnert mich an meine Minimalismus-Überlegungen ;-). 16:56 - Übertragung jetzt wieder problemlos. 16:57 - problematisch ist es nicht, Stress-Episoden zu erleben, sondern problematisch wird es, wenn diese nicht mehr bewältigt werden können und es keinen Ausgleich mehr gibt. Wichtig ist auch, dass Kollegen untereinander auf sich achten. 16:58 - eine Motivation für den MOOC ist es für Prof. Schüpbach, dieser Problematik Belastungen der Arbeit etc. mehr Aufmerksamkeit zu geben und so auch über die Burnout-Problematik geredet und die Sensibilität dafür erhöht werden kann und auch eine Sprache dafür haben. 17:01 - jetzt geht es um die wirtschaftlichen Folgen von Burnouts, insbesondere weil diese Krankheiten sehr langwierig sind, wenn diese Erkrankung weit vorangeschritten sind. Es fällt mir jetzt viel leichter zu folgen. Es besteht eine Verbindung zwischen Prof. Schüpbach und den Teilnehmern. 17:02 - es wird nachgefragt, warum die Burnout-Behandlung so schwierig ist. Prof. Schüpbach lächelt und findet es auch schwierig, diese Frage zu beantworten. Zunächst geht es darum, überhaupt den Betroffenen klar zu machen, was passiert ist und dass sie nicht so weiter machen dürfen wie bisher - auch wenn die akuten Beschwerden scheinbar nachgelassen haben. Es sind nachhaltige, dauerhafte Veränderungen des Lebensstils notwendig. 17:08 - jetzt sind es mehr als 80 Prozent, die angeben von den Inhalten des Kurses für die Praxis profitieren zu können. 17:12 - letzte Frage. Sie bezieht sich darauf, wie Mitarbeiter nach einem Burnout wiedereingegliedert werden können. Wichtig ist es vor allem, ihnen deutlich zu machen, dass sich die ungünstigen Bedingungen nicht wiederholen. Worst Case wäre, diese Menschen als Versager zu sehen, die eigentlich wieder so weiter machen sollen wie vorher. Die Wiedereingliederung ist oft sehr schwierig, fordert viel auch von den Führungskräften. 17:15 - die Veranstaltung endet. Prof. Schüpbach räumt ein, dass für ihn diese Kommunikation über den Bildschirm etwas gewöhnungsbedürftig sei. 17:16 - auch der Moderator verabschiedet sich. Das Meeting wird aufgezeichnet und ihn ca. einer Woche zur Verfügung gestellt. Hinweis: Oben stehen meine persönlichen Notizen. Diese sind keinesfalls vollständig und erheben auch nicht den Anspruch, alles korrekt wiedergegeben zu haben.

Markus Jung

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Stress und Burnout zum Einschlafen

In der letzten Woche ging es im MOOC zur Arbeitspsychologie im Rahmen des großen Themas "Wirkung von Arbeit" um die Bereiche Stress und Stress-Prävention, Ressurcen und Burnout. Nun sind Stress und Burnout ja dem Schlaf eigentlich eher abträglich, aber bei mir war es so, dass ich meist erst spät am Abend dazu gekommen bin, mich mit dem MOOC zu beschäftigen und die ja doch recht monotone Vortragsweise ganz gut geeignet war, um abends noch etwas Wissen aufzunehmen, ohne sich groß aufzuregen etc. Ich konnte danach tatsächlich gut schlafen ;-). Die Inhalte selbst waren im Prinzip durchaus interessant, um sich einiges (erneut) bewusst zu machen: - Stressoren sind normal, Stress entsteht dann, wenn das Gefühl besteht die Kontrolle darüber zu verlieren und nichts zur Bewältigung tun zu können und auch nichts tun zu können, um den Stressoren nicht mehr ausgesetzt zu sein. - Personale Ressourcen - Bewältigungsstrategien - besser aktiv-offensiv als passiv-defensiv oder gar hilflos - Organisationale Ressourcen - Handlungsspielraum ist wichtig - Soziale Ressourcen - die wahrgenommene soziale Unterstützung ist von Bedeutung - Burnout: Apathie, Zynismus,innerer Rückzug und eine emotionale Distanzierung - Ressourcen reichen nicht mehr aus, um den Anforderungen gerecht werden zu können - chronisch, Verlust der Handlungsfähigkeit und Kontrolle - Entwicklung in sieben Phasenabschnitten, in der Mitte emotionale Erschöpfung und angeschlagene Gesundheit, am Ende der Kollaps mit Arbeitsunfähigkeit - also Schutz vor Burnout wird Engagement dargestellt (Vitalität, Hingabe, Absorbiertheit) Aufgefallen ist mir noch, dass häufig recht alte Quellen herangezogen werden. Welche aus den letzten zehn Jahren habe ich bewusst gar keine wahrgenommen. Zumindest nicht in den Folien. Bei den Angaben zu weiteren Materialien unter den Folien werden Zitate aus neueren Veröffentlichungen genannt. So, morgen findet die Live-Veranstaltung statt - ich bin gespannt.

Markus Jung

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MOOC Arbeitspsychologie: selektiv weiter

Ich habe mich entschlossen, dem MOOC zur Arbeitspsychologie doch nicht ganz den Rücken zuzuwenden, sondern mich selektiv mit den Inhalten zu beschäftigen, die mir für mich (unter anderem für die Beratung hier im Forum) wichtig erscheinen. So habe ich mir heute die Inhalte zu den Themen Ermüdung, Monotonie, Sättigung und Vigilanz, deren Unterschiede und in Ansätzen auch was gegen die negativen Auswirkungen dieser Erscheinungen getan werden kann beschäftigt. Zum Beispiel verläuft Ermüdung exponentiell und Erholung ist ein aktiver Prozess mit drei Phasen: 1. Distanzierung (abschalten, entspannen) 2. Regeneration (dazu gehören auch Ausgleichsaktivitäten) 3. Einstellen auf die nächsten Beanspruchungsphase Auch ist Ermüdung normal und unvermeidbar und somit weder gut noch schlecht - anders als es oft gesehen wird. Auch ein gesunder und ausgeschlafener Körper und Geist ermüdet im Verlauf eines Tages, auch wenn auf diesen Prozess zum Beispiel durch frühzeitige Pausen aktiv regulierend eingewirkt werden kann. Interessant fand ich auch eine Auswertung der Techniker Krankenkasse, nach der bei einer Untersuchung der Gründe für Krankschreibungen in den letzten Jahren insbesondere psychische Ursachen sehr stark angestiegen sind. (http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/644772/Datei/121848/Gesundheitsreport-2014.pdf - Seite 92) Ende April findet auch eine Live-Onlineveranstaltung statt, an der ich gerne teilgenommen hätte, da diese das "MOOC-Gefühl" vielleicht doch noch hätte erwecken können - allerdings bin ich da im Urlaub, so dass das ausfällt. Vielleicht schaue ich aber mal in die Aufzeichnung rein, wenn es denn eine geben wird.

Markus Jung

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MOOC Arbeitspsychologie - Rückblick Woche 3 und Überlegungen zur Vorgehensweise

In der vergangenen Woche ging es um Job Enrichtment (Herzbert / Pittsburgh-Studie) sowie den soziotechnischen Ansatz, der auch schon während meines Informatik-Fernstudiums vorgestellt wurde. Im letzten Video der Einheit wurde dann noch mal eine Zusammenfassung gegeben und die Entwicklung vom Taylorismus bis zum soziotechnischen Ansatz dargestellt. Jetzt hat schon die vierte Woche begonnen. Mal schauen, ob ich mich gleich noch aufraffen kann, zwischendurch mal das erste Video dazu anzuschauen. Es geht um "Arbeitstätgkeit und Arbeitshandlung". Frage an die anderen Teilnehmer: Bekommt ihr eigentlich noch eine Mail zum Wochenbeginn? - Zum Start habe ich diese bekommen und auch zu Beginn von Woche 2 und seitdem jetzt nicht mehr. Ich kenne das von anderen MOOCs, dass es jede Woche einen Reminder gibt, dass die neue Einheit freigeschaltet ist und gleichzeitig gibt es einen individuellen Rückblick des Dozenten auf die vorangegangene Woche, in dem auf die Kommentare eingegangen wird etc. Wenn auch das hier fehlt ist das ein weiterer Grund, warum sich dieser Kurs eher wie eine trockene Video-Sammlung denn wie ein Kurs anfühlt. Wahrscheinlich werde ich ihn jetzt erstmal nicht weiter verfolgen, sondern warten bis alle Einheiten freigeschaltet sind und mir dann nur gezielt einzelne Teile raus suchen, die für mich besonders interessant oder relevant sind. Wie ergeht es euch mit dem Kurs?

Markus Jung

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MOOC Arbeitspsychologie - Woche 2: Paradigmen

Mittlerweile habe ich auch die zweite Woche im MOOC zur Arbeitspsychologie durch - ich habe mir die Videos angeschaut und die Fragen dazu beantwortet. Der Aufwand hielt sich in Grenzen. Mein Eindruck ist wie gehabt. Die Inhalte sich fachlich durchaus interessant, die Darbietung ist recht anstrengend und wenig abwechslungsreich und ganz anders, als ich dies in anderen MOOCs erlebt habe. Dieses Mal ging es um Paradigmen der Arbeitsgestaltung und des Betriebsmanagements. Dabei wurde auf den Taylorismus und die Human Relations Bewegung eingegangen und in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Hawthorne-Studie und die Bedürfnispyramide von Maslow. Diese Woche kommen dann zwei weitere Paradigmen dran.

Markus Jung

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Arbeitspsychologie - ein MOOC ohne MOOC-Gefühl

Von meinen bisherigen MOOCs bin ich sehr verwöhnt, weil diese sehr kreativ und zum Teil fast spielerisch erstellt waren, sehr anschaulich mit vielen Beispielen und oft angereichert mit Interviews und verschiedenen Sprechern, insgesamt sehr abwechslungsreich und leicht zu verfolgen. Das beste Beispiel dafür war der MOOC Intro to Psychology: https://www.udacity.com/course/ps001 Diese Woche hat nun der MOOC "Einführung in die Arbeitspsychologie" begonnen. Und der kommt dann doch zwar fachlich nach meinem ersten Eindruck sehr fundiert, aber auch sehr nüchtern, trocken und bisher vor allem theoretisch daher. Zumindest bisher handelt es sich quasi um eine verfilmte Vorlesung und wenn Folien gezeigt werden, liest der Prof. diese meist wortwörtlich 1:1 vor. https://iversity.org/de/courses/einfuehrung-in-die-arbeitspsychologie Die erste Woche ist allgemein der Einführung in das Thema gewidmet: - Was ist unter wissenschaftlicher Psychologie zu verstehen? - Was ist Gegenstand der Arbeitspsychologie? - Was bedeutet Arbeit im Leben von Menschen? - Auf welchen Grundannahmen beruht die Arbeitspsychologie? Zu jedem Thema gibt es ein Video mit Quiz-Fragen und dazu noch Literaturhinweise und Begriffserläuterungen. Insgesamt geht der Kurs über sieben Wochen und ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Hier geschildert ist ja erstmal nur mein erster Eindruck - ich habe mir gerade mal drei Videos angeschaut und die Fragen dazu beantwortet. Es gibt ja hier bei Fernstudium-Infos.de noch einige weitere Teilnehmer an diesem MOOC - ich bin gespannt, wie ihr ihn erlebt. Jedi hat hier schon einen kurzen Blogeintrag dazu veröffentlicht.

Markus Jung

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Webinarbericht Faszination E-Learning - emotionales Lernen

Am 9.12. habe ich an einem Webinar der FFHS teilgenommen, zu dem sich auch Gäste anmelden konnten. Ich war durch einen Hinweis hier im Forum darauf aufmerksam geworden. Es ging um das Thema "Faszination E-Learning - Emotionen beim E-Learning nutzen" und darum, Erkenntnisse aus dem Game Design beim (E-)Learning zu nutzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Barbara Fuhrer, wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Learning Center der FFHS. Dozent war Silvan Becchio, der Psychologie und Informatik studiert hat und im Wesentlichen die Erkenntnisse seiner Masterarbeit vorgestellt hat. Links mit weiteren Materialien: Aufzeichnung des Webinars:
https://collab.switch.ch/p53yy1azcav/
Präsentationsfolien:
http://www.ffhs.ch/data/Ressources/1418187140-Webinar_Faszination_E-Learning_Folien.pdf
Themenseite von Silvan Beccio:
http://www.silvanbecchio.ch/faszination-e-learning.php
(dort kann unter anderem auch die Master-Thesis heruntergeladen werden)
Die Veranstaltung wurde neben Moderatorin und Dozent von neun Teilnehmern besucht und ging über eine gute Stunde. Zunächst hat Silvan Becchio deutlich gemacht, dass es ihm in seiner Masterarbeit darum ging, Emotionen und E-Learning zu verbinden und sich dabei an den Erkenntnissen des Game Designs zu orientieren und sich diese zu nutze zu machen - ohne aus dem Lernprozess selbst nun ein Spiel zu machen (also kein Game Based Learning). Nachfolgend einige der Notizen, die ich mir zum Vortrag gemacht habe: (unvollständig und so, wie ich es verstanden und interpretiert habe, ggf. bitte auf die Aufzeichnung des Vortrags zurückgreifen) Emotionen im Lernen - Psychologie
Emotionen in Videospielen - Game Design
Emotionen beim E-Learning - eigene Erfahrungen des Dozenten

Aufgabe von Emotionen im Lernen Emotionen sind eigentlich immer da, auch beim lernen, und wenn es nur Langeweile ist - Kernfunktion: Ständige Bewertung von Situationen - geben Impulse, was als nächstes zu tun ist > Wegweiser (z. B. Angst > ungünstige Situation >> weg, Freude > gute Situation > mehr davon) > passiert auch beim lernen günstiger Pfad: Positive Emotions > Mastery mode > Competence kompetenzorientiertes Lernen ungünstiger Pfad (sehr häufig): Negative Emotions (z. B. Prüfungsangst) > Coping mode (Bewältigung / Veränderung) > Well-being angstgetriegenes Lernen - Ziel ist nur, die Angst los zu werden (Well-being) zu erreichen Ablenkung kann auch eine Bewältigungsstrategie sein 1. Emotionen sind Wegweiser in Lernsituationen und beeinflussen die Art und Weise, wie gelernt wird 2. Psychologische Grundbedürfnisse führen zu Wohlbefinden in einer Lernsituation Selbstbestimmungstheorie > Erklärung der intrinsischen Motivation > Erklärung positiver Emotionen - Kompetenz - Autonomie - Soziale Eingebundenheit Flow-Theorie > Flow-Zone, wenn Herausforderung und Fähigkeiten in etwa gleich sind. Zum Beispiel Ski-Anfänger auf blauer Piste, Profi auf schwarzer Piste > sonst Angst (schwacher Schüler mit schweren Aufgaben) oder Langweile (guter Schüler mit einfachen Aufgaben) Aus dem Game Design The four keys to fun - Serious Fun > sich kompetent fühlen als Spieler - etwas erreichen können > du bist gut! du schaffst es - Sternchen verteilen, Feuerwerke, Musik - Hard Fun > Spiele dürfen nicht zu einfach sein - es muss schwierige Level geben (Flow) - People Fun > mit anderen Spielen zusammen spielen und messen, früher gleiches Spiel gespielt, darüber ausgetauscht - Easy Fun > Neugierde geweckt, etwas nicht vorhergesehenes, neues finden Vergleich mit Selbstbestimmungstheorie (Pschologie) - vieles parallel Zehn E-Learning Tipps für Emotionen Serious Fun > Studierenden zeigen, wie gut sie sind 1. Feedback maximieren (Pokal) > Auszeichnung, Lob, Dank 2. Fortschritt anzeigen > zum Beispiel grafisch oder wie es hier in vielen Blogs in der Seitenspalte passiert 3. Vorher-Nachher-Vergleich > Was kann ich, was kann ich nicht - hinterher Lücken schließen, Erfolge deutlich machen > dafür Test an den Anfang stellen und am Ende nochmal beantworten lassen > außerdem schaffen die Fragen schon Aufmerksamkeit 4. Fleiss und nicht nur Erfolg belohnen > die Lernzeiten erfassen, und nicht nur die abgeschlossenen Module Hard Fun > Wer wird Millionär Prinzip (steigender Schwierigkeitslevel) Easy Fun > zusätzliche Anreize neben den Kern-Lerninhalten People Fun > Bedeutung der Kommunikation untereinander und auch mit dem Dozenten > hier war keine Zeit mehr für eine ausführliche Darstellung. Mehr dazu auf dieser Grafik. Sozialer Vergleich von Leistungen kann problematisch sein, da es keinen Stolz des Besseren ohne die Scham für den, der weniger gut ist gibt. Daher eher mit Fleiß als mit Leistung verbinden, den fleißig sein kann jeder. Mein Fazit: Sehr interessante Veranstaltung, aus der ich einige Tipps mitnehme, die ich ggf. auch bei Bedarf an euch weitergeben werde. Denn viele der Tipps sind nicht nur für diejenigen interessant, die Lernangebote erstellen (also zum Beispiel Fernkurs-Anbieter), sondern können auch von den Lernern für sich selbst oder zusammen mit anderen geschaffen werden - zum Beispiel sich ein eigenes Belohnungssystem aufbauen, Lerngruppen etc. Nachbemerkung: Für mich war es ein Novum, dass ich erstmalig bei einem Webinar nur am PC mitgeschrieben habe und nicht auf Papier. Hat trotz der Sprünge zwischen Präsentation und Eingabemaske gut geklappt.

Markus Jung

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Mein Rückblick auf den Anti-Prokrastinations-MOOC

Den Iversity-MOOC gegen chronisches Aufschieben habe ich komplett mitgemacht und jetzt ist es an der Zeit, mein persönliches Fazit daraus zu ziehen und zu überlegen, was ich für mich daraus mitnehme, um es künftig anders oder noch bewusster zu tun. Der Kurs umfasste insgesamt elf Lektionen und somit auch Wochen und war sowohl von den Inhalten als auch den Aufgaben her sehr komplex. Die Wissensvermittlung erfolgte hauptsächlich über Videos mit eingestreuten Fragen, die häufig durch Texte, Dokumente und Links ergänzt wurden. Für jemanden, der vielleicht nur sein Aufschiebe-Verhalten reflektieren und verändern möchte, war der Input vielleicht teilweise fast zu tiefgehend, da somit auch der Aufwand, um den Kurs zu bearbeiten sehr hoch war. Schwierig für jemanden, der vielleicht eh schon in Zeitnot ist und sich schnelle Hilfe erwartet hat. Ich fand die psychologischen und wissenschaftlichen Hintergründe meistens sehr interessant (teilweise kannte ich sie auch schon) und durchaus auch hilfreich, um die Zusammenhänge zu verstehen und das Wissen in mein vorhandenes Wissen einzuordnen bzw. um daran anzuknüpfen. Der Kurs hat zwei große Bereiche angesprochen, in denen dem Aufschiebe-Problem begegnet bzw. allgemein das Selbst- und Zeitmanagement verbessert werden kann - die Selbstkontrolle (kurzfristig - Disziplin) und die Selbstregulation (mittelfristig - Bedürfnisse berücksichtigen). 1. Selbstkontrolle > autoritärerer Führungsstil > diktatorisch > der Wille entscheidet auch gegen anders lautende Wünsche/Bedürfnisse, diese werden unterdrückt (z. B. Angst, Müdigkeit, Hunger etc. werden ignoriert) > Eine Sache durchziehen - komme was wolle > "Feuerwehr-Technik" - dann einsetzen, wenn es brennt und für Selbstregulation keine Zeit mehr ist > kostet viel Energie, kann zu Stress und negativen Emotionen führen - Zeitmanagement (die eigene Zeit beherrschen, statt sich von ihr beherrschen zu lassen) -- Zeitdiebe erkennen und in den Griff bekommen - Planungsfähigkeit - konkrete Ziele (SMART-Konzept, Teilziele Salami-Taktik, Pausenplanung) -- individuelles Konzept, zum Beispiel was Arbeits- und Pausenzeiten angeht -- Arbeitstagebuch führen - dokumentieren, was erreicht, ggf. Planung anpassen - Zielkontrolle (Ziele müssen bekannt und im Auge behalten werden - nicht vergessen/Erinnerungen, Teilziele, Mindmaps) - Startkontrolle -- handeln ohne zu Zögern zur exakt vorgegebenen Zeit -- Signale und Rituale können helfen (Wecker, Tee kochen, Sachen rauslegen) -- Selbstverpflichtung, ggf. schriftlich mit Unterschrift -- feste Abfolge, auch planen, was vor dem Start passiert - Impulskontrolle -- Impulse werden (anders als bei der Selbstregulation) strikt unterdrückt -- 1. Impuls benennen 2. Impuls unterdrücken >> immer wieder üben -- Strategien: "Nein" oder "Stopp!" sagen/denken + Faust anspannen/schlagen, kneifen, dann wieder der eigentlichen Aufgabe zuwenden. Sofort und immer wieder, wenn der Impuls da ist. 2. Selbstregulation > demokratischer Führungsstil > die verschiedenen Teilsysteme und Bedürfnisse werden berücksichtigt (aktive Auseinandersetzung mit Angst, Müdigkeit, Hunger etc.) > Veränderungen im Einklang mit sich selbst > selbstintegrierende Selbststeuerung - Abgleich neuer Ziele mit vorhandenen Zielen und Bedürfnissen (Ziele, Motive, Werte, Bedürfnisse müssen dazu bekannt sein, Maslow Bedürfnishierarchie etc., oft unbewusst) > positive Beeinflussung und Motivation > Selbstmotivierung -- unterscheiden zwischen Motivationsabnahme oder Motivationswechsel (Gründe erfragen, bewerten und reagieren, je nachdem ob die Veränderung sinnvoll ist (vielleicht ist ein neues Ziel wichtiger geworden ) oder es besser ist, sich wieder auf das ursprüngliche Ziel zu fokussieren und die Motivation wieder herzustellen). Hilfsfrage: Welche Vorteile hat es, ein Ziel nicht zu erreichen? Auch fragen, ob es wirklich mangelnde Motivation ist, oder ob es andere Gründe (Aufregung, Müdigkeit etc.) gibt, die dann auch andere Strategien erfordern. -- auf Ressourcen und Stärken besinnen (Gedankenreise, an positive Situationen erinnern, notieren - was hat mich in dieser Situation stark und fähig fühlen lassen, Begriff dafür finden) -- 7 Strategien zur Selbstmotivierung: 1. Positive Konsequenzen des Handelns vergegenwärtigen (vorher aufschreiben, im Bedarfsfall darauf zurückgreifen, negative Seiten als "Preis" dafür) 2. Persönliche Bedeutung der Zielerreichung deutlich machen (Ziel in Beziehung setzen zu anderen Werten, Zielen und Bedürfnissen - Zusammenhang deutlich machen) 3. Selbstbelohnungen vornehmen und einsetzen (vorher festlegen, innere Selbstgespräche (Lob), angenehme Aktivitäten, Geschenke - angemessen und zeitnah) 4. Zwischenschritte festlegen (ggf. mit kurzen und leichten Aufgaben beginnen - Vergleich zum Straßenfeger Beppo aus Momo) 5. Fortschritte, Erfolge und Stärken notieren und vergegenwärtigen (bearbeitete Seiten, Lernzeiten, etc., zum Beispiel in einem Lerntagebuch - auf Grübeleien zu vergangenen Misserfolgen verzichten) 6. Sich selbst Mut machen (so, wie man andere ermutigen würde) 7. Eigenes Interesse wecken (lustige oder angenehme Aspekte der Tätigkeit sehen, Abwechslung rein bringen) - Emotionsregulation (Gefühlsmanagement) - setzt Selbstwahrnehmung voraus (Welche konkreten Gefühle sind jetzt in diesem Moment da? Zu welchen Gefühlskategorien wie Traurigkeit, Angst, Niedergeschlagenheit, Ekel, Überraschung, Unruhe, Zuneigung, Freude, Schuldgefühl gehören sie?) > Fühlen, Denken und Handeln beeinflusst sich gegenseitig (zum Beispiel Handlung lächeln gut für die Stimmung und dann auch positivere Gedanken) -- mögliche negative Gefühle: Angst (vor Ablehnung oder vor Unangenehmem - lähmt) , Ärger/Wut (lähmt), Niedergeschlagenheit (lähmt), Schuldgefühle (kein "nein" sagen) > Strategien des Emotionsmanagements 1. Kognitive Strategien -- Stimmungssteigerung > Gedanken wie "ganz ruhig", "kein Problem", "ich kann meine Stimmung ändern", "ich denke jetzt bewusst an etwas Schönes" (Gedanken in "guten Zeiten" sammeln, um dann darauf zurückgreifen zu können) -- Selbstwertsteigerung > "ich akzeptiere mich mit meinen Fehlern", "auch wenn ich etwas falsch mache, beeinträchtigt das nicht meinen Wert als Person", "ich bin unabhängig von der Wertschätzung anderer" -- Frustrationstoleranz steigern > "wenn ich mich vor der unangenehmen Tätigkeit drücke, geht es mir zwar kurzfristig besser, aber langfristig hat dies negative Folgen" -- Katastrophendenken reduzieren > "auch wenn etwas schief läuft, geht meine Welt davon nicht unter" -- Aufmerksamkeit auf positive Ereignisse richten > bewusst in Erinnerung rufen, was gut gelaufen ist (auch Kleinigkeiten) -- Erfolgserwartung >während der Umsetzung nur noch auf den Erfolg konzentrieren, der sich einstellen wird 2. Bewegung > raus gehen und aktiv sein statt unter der Bettdecke verkriechen, oder in der Wohnung bewegen (15 Minuten verbessert für mindestens 60 Minuten die Stimmung) 3. Angenehme Aktivitäten > Liste vorbereiten und aufpassen, dass damit nicht die eigentlichen Aufgaben aufgeschoben werden 4. Handel, als ob... > entgegengesetzt zum tatsächlichen Gefühl verhalten (indirekte Gefühlsbeeinflussung) > das negative Gefühl wird zugelassen, und dennoch das Gegenteil davon tun -- Angst: Keine Flucht, sondern mit der angstauslösenden Situation/Person konfrontieren (immer wieder) -- Ärger: nicht auf Streit einlassen, sondern konstruktive Klärung versuchen (ruhig), evtl. sogar gutes tun -- Traurigkeit: Kopf/Schultern nicht hängen lassen, sondern aufrechte Körperhaltung, lächeln, aktiv sein 5. Soziale Unterstützung > sich öffnen, mitteilen - es geht dabei erstmal nicht um eine Lösung (gut auswählen, wer einem gut tut und wer eher nicht) > anderen helfen und sie unterstützten hilft oft auch, sich selbst gut zu fühlen 6. Entspannungstechniken > besonders bei Erregung (durch Angst, Ärger) -- Atemübungen -- Ruhebild -- Progressive Muskelentspannung - Negative Emotionen aushalten können > unangenehm, aber man kommt nicht darum herum (Angst, Unsicherheit bei der Planung, beim Warten (!) > Zweifel und bei der Auswertung (Misserfolg)) > werden diese nicht ausgehalten, kann es zum Abbruch und dann erst recht zu schlechten Gefühlen kommen > Strategien zur Selbstregulation anwenden, wenn die negativen Gefühle zu stark werden Strategien: 1. Beobachten, ohne zu reagieren und ohne es zu unterdrücken 2. Selbstgespräche 3. Bild von dem Gefühl machen (z. B. Regenwolke, Welle) > je stärker wir gegen ein Gefühl ankämpfen, desto stärker wird es - Aufmerksamkeitslenkung/Achtsamkeit > Ablenkungen, Gedanken, Körperempfindungen wahrnehmen und vorbei ziehen lassen > Gedanken und Aufmerksamkeit auf das Hier und jetzt statt auf Vergangenheit und Zukunft -- zwei Wege, um mit Ablenkungen umzugehen 1. In der Situation: Ablenkung/Störung benennen, akzeptieren (nicht ärgern!), abwägen zwischen Ablenkung und eigentlichem Ziel und entscheiden dieser nachzugeben oder zu notieren und die Aufmerksamkeit wieder auf die ursprüngliche Handlung zu lenken (durch inneres Selbstgespräch, optisch wieder der Aufgabe zuwenden) 2. Nach der Situation: Bewerten und Konsequenzen für die Zukunft zeihen, ggf. Notizen durchgehen, außer bei unwichtigen/einmaligen Ablenkungen, auch Fragen, warum wir uns ablenken lassen - wie wichtig ist das eigentliche Ziel? Warum sträuben wir uns dagegen? -- Hilfreiche unterstützende (z. B. Aufmunterung) und ablenkende Reize (z. B. Lärm) > kennen, nutzen und reduzieren bzw. reagieren (benennen und etwas dagegen tun oder akzeptieren) - Selbstberuhigung > Entspannungstechniken 1. Körperliche Entspannungstechniken > Atemübungen > Progressive Muskelentspannung > Strecken und Dehnen > Massage > Augen schließen > Mittagsschlaf 2. Kognitive Entspannungstechniken > Imaginationsübungen > Ruhebild (keine Personen oder schnellen Handlungen) > Phantasiereise - Selbstaktivierung > körperliche Bewegung (10-15 Minuten) > kühle (Teil-)Dusche - Umgang mit Erfolg und Misserfolg > goldene Regel: Über Erfolge mehr freuen als über Misserfolge ärgern 1. Formulieren konkreter Teilziele und Kriterien für Erfolg > schnell erkennen, wenn falscher Weg > häufiger kleine Erfolgserlebnisse > Erfolgskriterien messbar und erreichbar machen und notieren 2. Wahrnehmung von Misserfolgen und Erfolgen > nur auf das, was mir bewusst ist kann ich reagieren (Schlussfolgerungen/Konsequenzen) 3. Den eigenen Stil der Ursachenzuschreibung kennen > wie erklären wir, wie Erfolg oder Misserfolg zu Stande kommt? > Erfolge auf sich selbst, seine Fähigkeiten und seine Bemühungen zurückführen (stabil) > Misserfolge auf Handlungsgrund, Zufall und Einzelfall zurückführen

Markus Jung

Markus Jung

 

Good brain, bad brain Woche 3 - Kurs abgeschlossen

Mit einigen Tagen Verspätung (eigentlich endete der Kurs am vergangenen Sonntag) habe ich heute die dritte Kurswoche und damit auch den ganzen MOOC Good brain, bad brain der University of Birmningham bei Future Learn abgeschlossen. In dieser Woche ging es besonders darum, wo verschiedene Funktionen im Gehirn lokalisiert sind und wo sich verschiedene Krankheiten (MS, Chorea Huntington und Schizophrenie) im Gehirn zeigen. Dieses Mal gab es relativ wenig Input und viele Themen, die im Grunde nur eine Aufgabe waren, sich selbst die Infos zusammen zu suchen. Das hat mir weniger gefallen als die vorhergehenden Lektionen, in denen es mehr Input gab. Im letzten Teil ging es noch um das Thema menschliches Gehirn im Vergleich zu Computern bzw. Robotern. Insgesamt hat mir der Kurs viele neue Erkenntnisse gebracht, die mir sicherlich im Laufe des Psychologie-Studiums noch von Nutzen sein können, zum Beispiel im Bereich der Biologischen Psychologie. Der Zeitaufwand war auch insgesamt überschaubar, allerdings wäre es auch möglich gewesen, die Themen noch intensiver zu bearbeiten, als ich dies getan habe.

Markus Jung

Markus Jung

 

Erste Woche von good brain, bad brain erledigt

Ich habe es tatsächlich geschafft, zwischendurch noch die erste Woche des Future Learn MOOCs "Good brain, bad brain: basics" zu bearbeiten. Zwar nicht ganz so intensiv, aber doch so, dass ich glaube etwas mitgenommen zu haben. Es geht um eine Einführung in den Aufbau des Gehirns und speziell der Neuronen. Dazu werden kurze Texte und Videos verwendet. Besonder gefallen hat mir der Hinweis auf ein 3D-Gehirnmodell, das wirklich gut ist: http://www.g2conline.org/2022 Ich hatte vor einiger Zeit mal über Google nach solchen Modellen gesucht und nichts Gescheites gefunden. Biologische Psychologie steht an der PFH im zweiten Semester auf dem Programm, dann werde ich sicherlich darauf zurückgreifen. Naja, beim Abschlusstest der ersten Woche war ich nicht ganz so erfolgreich. Aber immerhin hat es für 14 von 18 Punkten gereicht.

Markus Jung

Markus Jung



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