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Zeitmanagement-MOOC beendet

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Markus Jung

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Gestern habe ich mich mit den restlichen Lektionen (nicht mit allen) des Zeitmangement-MOOCs beschäftigt und geschaut, was ich noch für mich raus ziehen kann.

Biorhythmus

Es wird empfohlen, den eigenen Biorhythmus zu ermitteln und bei seinen Planungen zu berücksichtigen.

- 1. Die Tagesleistungskurve, die meist zwei Höhepunkte enthält

- 2. Die Tagesstörungskurfe (Lärm, Müdigkeit, Anrufe, Hunger, etc.).

- das ganze auch für die Woche, also welche Tage besonders gut/schlecht

Ich überlege im Moment noch, wie ich das für mich am Besten erfasse. Also ich weiß schon, dass ich zum Beispiel kein Frühaufsteher bin und am Vormittag oft gut und konzentriert arbeiten kann. Aber kann ich das noch genauer erfassen? Und woran genau mache ich das fest? - Da muss ich mir noch überlegen, wie ich das ermitteln könnte und ob ich diesen Aufwand betreiben mag und was es mir bringen könnte.

Nervig, dass die Formulare auch dazu nur im kostenpflichtigen E-Book enthalten sind.

Zeiterfassung

Dann wird die Verwendung der Software KnowSelf empfohlen, um die PC-Verwendung auszuwerten. Hier habe ich mich gerade vor ein paar Tagen für eine andere Lösung, das Programm TimeRescue* entschieden. In der Vergangenheit hatte ich schon mal ein ähnliches Programm (ManicTime) getestet, damit war aber keine Synchronisation und Zusammenführung der Daten mehrerer Geräte (PC und Notebook) möglich. Das geht mit TimeRescue und auch die Smartphone-Aktivitäten (Anrufe, WhatsApp etc.) werden mit erfasst. Die Auswertung gefällt mir nur teilweise, dennoch erhoffe ich mir davon gute Hinweise darauf, wann ich wirklich produktiv bin und auch lange Zeit am Stück an Aufgaben arbeite und wann ich eher Zeit vertrödele und viel springe. Und wie viel Zeit ich denn nun tatsächlich am Tag arbeite.

Im Moment muss ich vor allem aufpassen, nicht zu viel Zeit damit zu verbringen, mir die Statistiken anzuschauen ;-).

ARA

Dann wird noch ein elektronisches Toll Activity Recommendation App (ARA) empfohlen, um sich Ziele zu setzen und Erfahrungen aufzuzeichnen. Dieses werde ich nicht nutzen, da ich meine Erfahrungen in einer einfachen Textdatei notiere und als Minimalist auch mit möglichst wenig Tools auskommen möchte und das Zeitmanagement-Thema nicht selbst zu einem großen Zeitaufwand führen möchte...

Weitere Methoden

Es werden einige etablierte Methoden wie ALPEN, Eisenhower, Pareto etc. angesprochen, die für mich vor allem geholfen haben, mich daran mal wieder zu erinnern, da ich mich in der Vergangenheit schon damit beschäftigt habe.

Was ich mitnehme

Erstmal möchte ich jetzt Daten sammeln über rund einen Monat um mehr darüber zu erfahren, wofür ich wie lange benötige, wann ich das mache etc. Und dann im nächsten Schritt kann ich vielleicht einiges noch etwas optimaler planen, zumindest von der Reihenfolge her und um einzuschätzen, was an einem Tag realistisch zu erreichen ist. Und auch um zu erkennen, wo ich für eigentlich nicht so wichtige Aufgaben zu viel Zeit investiere, die besser für andere Projekte oder Bereiche eingesetzt werden können. Insgesamt vielleicht eher noch etwas weniger machen und das dafür intensiver, mehr im Flow lange Zeit an Aufgaben arbeiten.

Mir hat es Spaß gemacht, mich im Schnellverfahren mit den Inhalten dieses Kurses zu beschäftigen und einige Impulse daraus mitzunehmen.


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6 Kommentare


psychodelix

Geschrieben

Mein Tag fängt erst um 17 Uhr an nach meinen Biorhythmus und nachts um 1 Uhr schaffe ich deutlich mehr, als morgens um 10 Uhr.

Dieses Wissen nützt mir nur leider nichts im normalen Arbeitsalltag (weshalb ich ganz froh mit meinem Nachtjob bin ;) - nur geht der auf Dauer auch an die Substanz).

:confused:

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Wenn du mehr zum Erfassen/Rausfinden vom Biorhythmus weißt, dann bitte gerne mehr Infos dazu. Würde mich total interessieren, aber kann mir gerade auch nicht vorstellen wie ich das für mich am besten rausfinden kann ...

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Markus Jung

Geschrieben

Meistens wird dazu eine Tabelle empfohlen, in der stündlich über 1-2 Wochen hinweg notiert wird, wie wach, Leistungsfähig etc. man sich fühlt, zum Beispiel auf einer Skala von 1-10 oder mit Smilies. Ich denke aber, dass auch das zum Beispiel davon abhängig ist, wann ich aufgestanden bin, wann ich am Vortag im Bett war usw.

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Stündlich? Hat schon verloren.

Ich merke zB, dass es mir eigentlich ganz gut tut um 7 aufzustehen. Wache ich aber um 7 auf, bin ich im ersten Moment viel zu müde und schlafe sofort wieder ein.

Ach, vielleicht mach ich es ja doch mal ... aber das kostet Kraft, die ich auch für das Studium nutzen könnte ... ^^

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hatte mir über eine lange Zeit ein Habit angewöhnt, mich um 7 Uhr aus dem Bett zu quälen, weil ein früher Start in den Tag ja häufig propagiert wird und nur eine Frage der Gewohnheit sei... Das war auch morgens prima, ich habe trotz Müdigkeit relativ viel geschafft. Nur die Abende waren dann oft eine unproduktive Quälerei.

Jetzt stelle ich mir wenn ich keine Termine habe keinen Wecker und stehe meist so zwischen 8 und 8:30 Uhr auf. Zwar ist der Morgen dadurch kürzer, aber ich fühle mich den ganzen Tag weniger müde und kann oft auch abends bis 22 Uhr noch etwas Produktives machen.

Für eine genauere Auswertung scheue ich in der Tat auch den Aufwand ;-).

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Ich merke zB, dass es mir eigentlich ganz gut tut um 7 aufzustehen. Wache ich aber um 7 auf, bin ich im ersten Moment viel zu müde und schlafe sofort wieder ein.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor...^^

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