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Neues Jahr, neues Glück

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Belli

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Hallo liebe Blogleser,

erst noch einmal ein schönes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Tja, wo fange ich jetzt an... Am Besten da, wo ich vorher aufgehört habe:

Am 02. November wurde ich bei der Landestenehrung der IHK geehrt, das war vielleicht ein komisches Gefühl. Die Veranstaltung fand im Kurhaus in Wiesbaden statt. Hier mal ein kleiner Einblick: [ATTACH=CONFIG]2157[/ATTACH]

Aus jedem Weiterbildungsberuf wurden die Hessen-Landesbesten aus den Jahren 2011/2012 geehrt. Vor Veranstaltungsbeginn haben wir jeder ein Namensschild bekommen und durften ein paar Häppchen zu uns nehmen. Nach den offiziellen Bildern für die Presse und Homepage ging die Veranstaltung dann mit einem Schlagzeugertrio los. Anschließend gab es eine sehr schöne Rede der IHK und eine nicht passende Rede aus den Reihen der Politik... Dann ging die Ehrung los, es wurde jeder einzeln mit Name und Weiterbildungsberuf auf die Bühne zur offiziellen Urkundenübergabe gerufen. Als Geschenk haben wir eine Flasche Wein und eine Flasche Sekt bekommen. Zum Abschluss gab es wieder etwas zum Futtern ;o)

Im Dezember ging es dann in den - wie ich finde - wohlverdienten Urlaub. Leider startete dieser katastrophal mit einer Flugannulierung... Vllt. schaffe ich es nervlich irgendwann noch einmal das hier zu beschreiben;)

Fazit: Nie wieder in den Wintermonaten losfliegen

Aber auch das Gefühl an Heiligabend nicht zu Hause zu sein, war schon arg komisch.

Das soll jetzt nicht bedeuten, dass der Urlaub schlecht war, ich habe nur bestimmte Schlüsse gezogen und gaaaanz viele schöne Bilder gemacht. Ich glaube ich werde diese für meine Motivationslöcher später im Jahr bestimmt noch brauchen :001_wub:

Nun aber zurück zum Studium.

Seit meinem letzten Eintrag habe ich aber auch rein gar nichts mehr für mein Studium getan :blushing:

Der Plan für dieses Jahr: alle Module des 1. und 2. Semesters abschließen, die ersten Lern-Urlaubstage habe ich schon eingetragen. Mein neues Motivationsbild findet ihr rechts unten, den ECTS-Ticker. (Jetzt hoffe ich nur, dass ich ihn auch regelmäßig nach vorne setzen kann :lol:)

Jetzt sitze ich über Buchführung und Bilanzierung.

Die Grundlagen dazu sind mir eigentlich alle bekannt. Neu kommt die internationale Rechnungslegung dazu. Da wir aber auf der Arbeit den Jahresabschluss zum ersten Mal auf IFRS umstellen werden, passt das unglaublich gut. :thumbup:

An die Gliederung des Skriptes habe ich mich leider noch nicht so ganz gewöhnt. Es startet mit Basiselementen der Bilanzierung (finde ich super gut übersichtlich), dann geht es mit der Bilanzierung des Anlagevermögens weiter. Hier wird wieder auf die Zugangs- und Folgebewertung eingegangen, nur diesmal etwas genauer. Dann kommt das Kapitel Immat. VGG. Da hat bei mir die Verwirrung komplett zugeschlagen, weil hier einmal unterteilt nach Arten (selbst erstellte immat. VGG und Geschäfts- und Firmenwert) und dann nach IAS Bilanzierung Unterkapitel sind. Das geht dann mit Sachanlagen und Finanzanlagen so weiter. Ich hätte es hier schöner, einfacher und sinnvoller gefunden die einzelnen Bilanzpositionen aufzulisten und jeweils dazu die Bewertungsgrundlagen und Unterschiede HGB/IFRS aufzuführen und nicht über verschiedene Hauptkapitel mal jeweils einen Teil davon oder die Unterkapitel mit Bilanzpositionen und dann Bewertungsunterschieden zu mixen.

Oh je, ich kann meine Gedanken nicht wirklich verständlich aufschreiben.... Sorry, vielleicht kann ja einer zwischen den Zeilen verstehen, was ich meine :rolleyes:

Jetzt zieht mich leider schon wieder der Hunger in Richtung Küche.... Ich schreibe bald wieder.

Euch einen schönen Donnerstag und vorab schon mal ein schönes Wochenende!


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3 Kommentare


Der Ticker ist es gut. Schöne Idee! Wo warst du denn im Urlaub?

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Lustig, mein BuBi Skript ist absolut identisch aufgebaut, daher kann ich deine Anmerkungen durchaus verstehen!

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!