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binema

75 Aufrufe

Na endlich!

74% für Computer-Aided Translation und 80% für The Translation Industry - da hat sich das lange Warten doch wirklich mal gelohnt! :):)

Und einen Betreuer für meine Masterarbeit habe ich inzwischen auch zugeteilt bekommen. Ich werde also einen Auszug aus einer irischen gothic novel aus dem 19. Jhd. analysieren und ins Deutsche übersetzen. Abgabefrist ist der 16.09.2013, sodass ich jetzt ein gutes halbes Jahr Zeit habe, mich meinem Projekt intensiv zu widmen. Im Moment ist noch alles total unübersichtlich und ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll. War gestern mal in der Bibliothek und habe mir einiges über gothic und supernatural fiction, das viktorianische England und Literaturübersetzung ausgeliehen. Außerdem habe ich meinen Kindle mit allerlei Papers zu diesen Themen und einem günstigen e-book "Daily Life in Victorian London" gefüttert. Und eine Amazon-Bestellung aufgegeben. Über die Bibliothek der University of Bristol habe ich Zugriff auf so interessante e-books wie "Literary translation: a practical guide", "Haunting and spectrality in neo-Victorian fiction" oder "The Cambridge companion to Victorian culture". Zudem gibt's noch die Journals "Gothic studies", "The Irish journal of gothic and horror studies" und "Studies in Gothic fiction". Das ist ja schon mal einiges an Lesestoff! :rolleyes:

Da mein Textauszug einige komplizierte Stellen zum Thema irischer Dialekt enthält, muss ich hier noch recherchieren und mir eine geeignete Übersetzungsstrategie für ein modernes deutsches Zielpublikum überlegen.

Außerdem muss ich mich mit den recht komplizierten Richtlinien zum Thema Layout, Zeilenabstand usw. auseinandersetzen. Wir dürfen die Masterarbeit zwar seit letztem Jahr zum Glück online einreichen, sodass Druckkosten und Postversand entfallen, aber trotzdem gilt es die formalen Anforderungen pingelig genau einzuhalten. An so etwas soll es am Ende ja nun wirklich nicht scheitern!

Also, es gibt (wieder) viel zu tun. Packen wir's an! :thumbup:

Viele Grüße und schönes Wochenende

binema


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4 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

1. Gratuliere! Super Noten!

2. Das klingt sehr spannend! Wann 19.Jh? Da gab es doch einige Veränderungen in der Zeit... (ich kenne mich zwar eher in der Kostümhistorie aus, aber trotzdem).

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Danke. :)

1875, um genau zu sein. Ja, eine sehr interessante Zeit des Umbruchs. Irgendwie muss ich das "feeling" der damaligen Zeit rüberbringen und die voice der Autorin in meiner Übersetzung weitestgehend erhalten. Keine leichte Aufgabe... *kopfkratz*

Muss mich jetzt erstmal in die Lektüre vertiefen und Ordnung in meine Gedanken bringen...

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Musst du die Übersetzung auch kommentieren? Und wie umfangreich wird diese werden (Wörter)?

Ich hoffe du bloggst trotzdem noch weiter - mein einziger abonnierter Blog.

LG

Elke

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Hallo Elke!

Na klar wird weiter gebloggt!

Der Ausgangstext für die Übersetzung ("extended translation") muss ca. 10.000 Wörter umfassen (bei mir sind es lt. Word 10.037). Dazu kommt eine ausführliche Textanalyse und Verteidigung der Übersetzungsstrategie (5.000 - 8.500 Wörter) sowie Fußnoten zur Kommentierung besonderer Übersetzungsprobleme.

Ich hätte mich anstelle der "extended translation" auch für ein "topic" entscheiden können, also eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Translationswissenschaft, beispielsweise Analyse und Vergleich zweier Übersetzungen eines Werks anhand relevanter Theorien. Diese Arbeit muss ebenfalls in Summe 15.000 Wörter umfassen.

mein einziger abonnierter Blog
Das ehrt mich sehr! :)

Was macht die gute alte AKAD? War immer gern in Stuttgart zum Seminar (damals noch drei Wochenseminare beim staatl. gepr. Übersetzer).

Viele Grüße

binema

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.