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Coaching, Supervision und Krisenintervention - wow!!!

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Lernhilfentk

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Soviel Glück muss man haben: Bislang stand das P6 Praxismodul etwas unscheinbar da, und siehe da, es scheint schon nach einem Präsenzwochenende zu meinem Lieblingsmodul zu werden! Wir bekommen Coaching!!!!:thumbup:

Auf dem Lehrplan steht tatsächlich Supervision und Krisenintervention, nur lebt das natürlich von realen Beispielen. Dementsprechend ist das Ganze auch Coaching für uns, bei dem wir so ganz nebenbei die verschiedenen Techniken zur Supervision und Krisenintervention lernen.

Also haben wir uns an realen, von Kommilitonen eingebrachten Fällen entlang gehangelt: Ob nun Gewalt durch Klienten oder Kollegen, es gab genügend Raum, eigene Beispiele einzubringen. Die Prüfungsleistung besteht demnach auch im Einbringen eines Fallbeispiels (inkl. schriftl. Darlegung) bzw. der aktiven Teilnahme. Dies dient für diejenigen, die das erste berufspraktische Studienhalbjahr nicht anerkannt bekommen haben, als Praxisbegleitung (in diesem Fall müssen noch weitere Leistungen erbracht werden).

Da ich am Wochenende gleich mal vorgebrescht bin, habe ich meine Prüfungsleistung nun auch schon erbracht. Außerdem war das Ganze eine geniale Unterstützung für mich. Ich wurde quasi vom gesamten Kurs gecoacht. Die Methode war das diagnostische Fallverstehen, und ich bin mit 3 (!!!) Flipchartblättern voller Ideen und Ansätze nach Hause entlassen worden. Außerdem durfte ich noch eine sogenannte 4-Stühle-Übung machen, um das ganze für mich rund zu machen.

In Kleingruppen konnten wir dann nochmal eine für uns belastende Situation durch eine NLP-Übung umdeuten. Das war eine total spannende Erfahrung für mich. Ich hab mir gleich mal auf die Schultern gekloppft, wie prima ich die Situation gemeistert hatte - das war mir vorher gar nicht bewusst gewesen.

Die Dozentin selbst ist sehr empathisch und wertschätzend, hat eine systemische Ausbildung und jahrelange Erfahrung.:thumbup:

Ich bin total begeistert! Coaching kostenlos!!! Wer hat denn bitteschön sowas??:lol:

Die nächsten Male wird es weitergehen mit Themen wie eigenes Führungsverhalten und Leitungsrolle, und abschließen werden wir das Modul wahrscheinlich mit einem Ausblick, wohin es für die Einzelnen von uns beruflich gehen soll.

Dazu kommt, dass ich tatsächlich gerade in einer Situation bin, in der ich Coaching dringend brauche. So ein Glück! Ich fasse es kaum!

Ach ja, wegen erbrachter Prüfungsleistung markiere ich P6 jetzt auch gleich mal als bestanden im Studienfortschritt!

... oh, ach ja: eigentlich wurde unser Kurs in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt, mit jeweils 20 Leuten. Sonst klappt ja so ein Vorhaben gar nicht;)

Die Hausarbeit für 10.2 habe ich heute jedoch ziemlich entnervt abgegeben. Auf den letzten Drücker. Besser wird das nicht mehr. Ein totales Stückwerk, was aber wohl auch noch andere betrifft. Also kann ich guten Gewissens behaupten: Verantwortlich ist der Dozent;)

So, das war es erstmal. Die restlichen Neuigkeiten (Anmeldung bei einem externen Anbieter etc.) beim nächsten Mal!


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2 Kommentare


Das klingt spannend und nützlich. Frage am Rande: Ist NLP bei euch akzeptiert, d.h. darf es im Unterricht angewendet werden? Ich weiss noch, dass es bei uns in der (Lehrer-)ausbildung diesbezüglich grosse Diskussionen gab: Es wurde ein Wahlpflichtfach (d.h. man konnte unter verschiedenen Möglichkeiten wäheln) NLP angeboten, dann aber zurückgezogen, da NLP als 'grenzwertig' eingestuft wurde: Es sei nicht belegt, dass es 'funktioniert', es grenze an Scharlatanerie. Die Diskussionen gab es unter anderem deswegen, weil auch Dinge wie Brain Gym (Kinesiologie) angeboten wurden. Die Frage war immer: hat das etwas im staatlichen Schulsystem zu verloren? Das Ganze ist über 15Jahre her, ich weiss also nicht, was der Stand heute ist - drum frage ich, wie das bei euch so ist.

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Lernhilfentk

Geschrieben

Ich gebe ja keinen Unterricht;) Ich bin im sozialen Bereich ja immer recht frei, muss letztlich nur die Klienten dazu befähigen, ohne mich auszukommen. Wie das mit der NLP genau aussieht, weiß ich nicht, ich weiß dass Fachschulen es in der Ausbildung z.T. anschneiden. Außerdem habe ich in der Bibliothek der Hochschule, in der ich meine Bücher aus der Sozialpädagogenecke fische, durchaus auch ein NLP-Standardwerk entdeckt. Also ist es wohl nicht allzu verpönt:lol:

Ich persönlich halte nicht so viel davon, ist auch nicht so wirklich belegt. Allerdings nutze ich bestimmte Anteile davon. Also ich versuche im Alltag schon, Klienten zu sagen was sie tun sollen, statt zu sagen, was sie NICHT tun sollen. Sowas z.B. Ich versuche auch eine positive Sprache im Hinblick auf meine Ziele etc zu verwenden. Auch zum Lernen habe ich da schon bestimmte Techniken benutzt. Insgesamt kann ich mit dem Thema nicht ganz so, es ist ja auch recht komplex.

Die Technik die wir am Wochenende angewandt hatten, heißt "Neurologische Ebenen nach Bateson" und hat aus meiner Sicht mehr mit systemischen Denken gemein als mit NLP. Man hat 4 Zettel und deutet eine Situation nach Umwelt (Beobachtung), Verhalten (Reaktion), Fähigkeiten (aber nur Ressourcen) und Werten.

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