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Online-Praktikum: 3 Wochen Schlafmangel später ...

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jSchmalhofer

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So, isch habe fertig! NEIN, nicht das Studium. Keine Sorge, das wird mich noch einige tiefe Augenringe kosten... nein nein, zumindest meine zweite Ausarbeitung meiner beiden Online-Hochschulpraktika, welche ich auf dem Weg zum E-Technik-Master an der FU Hagen absolvieren muss/will.

Wer schon eine Wissenschaftliche Arbeit verfasst hat, möchte meinen 26 (Kurs 21625) bzw. 29 (Kurs 21626) Seiten sind schnell dahingeklatscht, besonders da ja die Hälfte der Seiten "nur" Graphen von Messdaten und deren Analyse darstellen. Und in der Tat waren weite Teile der beiden Arbeiten schnell geschrieben, schneller als ich erwartet hatte. Eigentlich ja erfreulich; aber so wie sich sonst normalerweise der innere Schweinehund zu Wort meldet wenn's an Putzen, Aufräumen oder Sporteln geht meinte dieses mal dieser nervige Perfektionist irgendwo im hintersten Eckchen meines Kopfes, dass selbst so eine "popelige" Praktikumsausarbeitung doch bitte anständig geschrieben werden soll. Immerhin ist es ja auch eine Art "Empfehlungsschreiben" von mir selbst über mich selbst anhand dessen der Lehrstuhl später mal bewerten kann, ob ich zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (sprich: Masterarbeit) geeignet bin. Wahrscheinlich stelle ich mir das ganze aber kritischer vor, als es denn ist. Während man sich an manchen Präsenzunis für Abschlussarbeitsthemen bewerben muss (für meine Diplomarbeit hatte ich doch tatsächlich offizielle Vorstellungsgespräche), wird sich wohl ein Lehrstuhl eines (leider) unterbesetzten Fernstudienganges wie E-Technik über jeden einzelnen freuen, der sich für eine Abschlussarbeit an eben jenem Institut entscheidet. Sei es nun drum! Die knapp 60 Seiten sind geschrieben, formatiert (Word, ich hasse dich; hätte ich mich doch nur für LaTeX entschieden), bebildert (und alle Bilder bis auf eines selbst erstellt; ich hasse nämlich - fast - nichts mehr als pixelige Bilder in einer Ausarbeitung!) und überflogen sowie für "in Ordnung" befunden. Also nichts wie ab in ein PDF exportiert und per Mail raus an den Praktikumsbetreuer. Jetzt heißt es warten und am besten mit dem nächsten Praktikum die Zeit vertreiben: Beim nächsten mal heißt es dann, binnen 14 Tagen eine Programmieraufgabe zu bearbeiten. An und für sich kein Problem, denn C, C++, C#, Java, Python und MATLAB habe ich alle mehr oder minder schon mal lernen und anwenden müssen! Aber was zum Teufel ist bitte PEARL? Nein, nicht der Billig-Elektroschrott-Onlineversand, der heißt ähnlich. Nein nein, eine Echtzeitprogrammiersprache, die sich aber anscheinend in den meisten Sektoren nie wirklich durchsetzen konnte. Zumindest nicht im Automobilsektor.... denn da herrscht nach wie vor C mit eiserner Nervigkeit :)

Für dieses Praktikum werde ich mir dann aber wohl oder übel paar Tage Urlaub nehmen müssen; denn in 14 Tagen eine Programmiersprache lernen UND eine Aufgabe bearbeiten und tagsüber normal zur Arbeit gehen als wäre nix gewesen, das geht denke ich nicht gut. Da helfen all der Kaffee und die in Schokoladenmantel gehüllten Kaffeebohnen, die mir meine Freundin als "wachhaltende Nervennahrung" mitgegeben hat, auch nicht weiter. Und wenn ich priorisieren muss geht momentan und nach wie vor der Job vor! Immerhin zahlt der die Miete ;)

Naja, aber jetzt genug gejammert. Neben mir wartet ein warmes Bett darauf auch mal wieder vor 1Uhr Nachts zum Schlafen benutzt zu werden.... und NOCH ist Wochenende :) In diesem Sinne: Gute Nacht!

P.S.: Ich mag bunte Deckblätter bei Ausarbeitungen. Im Anhang also meine beiden für die bearbeiteten Online-Praktika!

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2 Kommentare


Wenn du schon weißt das parl dran kommt, warum fängst du nicht einfach schon mal nebenbei an, dann hast die 14 Tage wenigstens ein bischen entspannt.

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jSchmalhofer

Geschrieben

Ja, das war von Anfang an eigentlich der Plan... und sicherlich auch schlauer! Aber die Motivation hält sich ziemlich in Grenzen, einfach "nebenbei" mal ein 70 Seiten Skript nur zur Einarbeitung (=Vorbereitung) durchzuarbeiten. Meine Hoffnung war, dass ich durch genügend Erfahrung in der Software-Entwicklung in den 14 Tagen nur die Stellen im Skript gezielt durchsuche, die auch zur Aufgabenbearbeitung zielführend und hilfreich sein werden. Minimalprinzip halt :)

Klar, jetzt könnte der "edelmütige" Student nun behaupten, dass das dem Sinn des Praktikums widerspricht, dass man eine neue Programmiersprache lernt. Aber ich weiß schon jetzt zu 110% genau, dass ich NIEMALS in meinem späteren Berufsleben mit PEARL arbeiten werde. Warum belege ich also dieses Praktikum dann? Naja, es gibt ganze 5 Credits dafür im Vergleich zu 1-2 Credits für andere Praktika UND ich muss nicht mal dafür nach Hagen fahren. Manchmal muss man halt auch pragmatisch denken..... leider.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.