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Irren und Wirren auf dem Weg zum Meister der Wissenschaft - oder M.Sc. - an der FernUni Hagen :)

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jSchmalhofer

Und weiter geht es mit der Master-Arbeit: Die letzten Wochen und vor allem das vergangene, (in Bayern) lange Wochenende waren extrem produktiv.

Neben der reinen Visualisierung von Höhenkarten mit Textur kann ich nun statische Objekte zur Laufzeit laden und frei platzieren, Schatten für alle Objekte berechnen und darstellen, einen dynamischen Himmel einblenden (jedoch handelt es hierbei sich wieder um frei verfügbaren OpenSource-Code einer weiteren Masterarbeit) und per Netzwerk-Schnittstelle meinen Blimp frei durch meine Landschaft fliegen lassen.

Warum via Netzwerk?

Weil dann ein beliebig komplexes Simulationsmodell im Hintergrund co-simulieren kann. Ob nun ein hochgenaues Dynamik-Modell mit Massenverteilungen, Trägheiten und Aktormodellen oder eine reine Vorgabe der 6 DoF - die Visualisierung ist davon entkoppelt.

Wofür denn bitte Schatten und ein Himmel/Wolken?

Sieht einfach besser aus ;)

Hier paar kleine Impressionen in Bildern:

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Laufzeit-Objekte (noch ohne Schatten und/oder Himmel)

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Wieder relativ einfach per GUI zu bedienen...

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Erstaunlich, wieviel der gefakte Himmel an Atmosphäre schafft.

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Alles zusammen mit frei "manövrierbarem" Luftschiff - im Bild gezeigt per MATLAB-Befehl und Socket-Verbindung zur Applikation gesteuert (Vorgabe der 6 DoF).

Damit ist die Applikation eigtl. zu 85% fertig - zumindest die benötigte Grundfunktionalität. Beim nächsten Post gibt es dann hoffentlich mehr zu berichten von Herrn Canny, Harris, Sobel oder SUSAN.... ;)

jSchmalhofer

So, wie schon das ein oder andere mal in vorherigen Einträgen erwähnt habe ich nach vielen (!) Emails mit dem Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik (PRT) der Fakultät für Mathematik und Informatik (Zuständig für den Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik, Vertiefungsrichtung Mechatronik) ein (für mich!) interessantes Thema für die Masterarbeit gefunden. Der Betreuer ist mittlerweile nicht mehr am Lehrstuhl tätig sondern externer Doktorand, aber das soll mich vorerst nicht weiter stören. Lediglich die Kommunikation ist damit etwas träger - aber solange man keine dringlichen Anfragen hat, lässt sich das durch entsprechende "Planung" auch in den Griff kriegen.

Zu viel will ich über meine Arbeit vorerst nicht erzählen, jedoch hat es mit Bild-Verarbeitung und autonomen Flugsystemen zu tun.

Zur Einarbeitung bekam ich vom Betreuer sehr gutes Material zum Einlesen ( 70 von 120 Seiten sind schon gelesen :D ) und etwas Material zum "Spielen". Unter anderem ein MATLAB/Simulink Simulationsmodell mit eingebetteter 3D-Visualisierung.

Wer schon mal mit der MATLAB-3D-Visualisierung zu tun hatte, weiß vielleicht, dass es sich dabei um eine Visualisierungs-Umgebung - basierend auf dem, leider etwas veralteten, aber OpenSource verfügbaren, Format VRML - handelt. An und für sich kein Problem für mich, jedoch ist die Performanz, die ich bisher an den Tag bringen konnte, leider etwas dürftig. Woran es genau liegt - meinem Rechner allein, der Umgebung in Simulink oder den Schwächen des Ansatzes an und für sich - kann ich leider nicht beantworten. Da mich jedoch weder Bedienbarkeit, noch Qualität der Visualisierung noch zuvor erwähnte Performanz zufriedengestellt haben, fiel schnell die Entscheidung auf eine "Eigenentwicklung" der Visualisierung. Eigenentwicklung ist vielleicht weit hergeholt, da ich größtenteils auf einer online verfügbaren Masterarbeit von 2010 (inkl. Source-Code) aufgebaut habe, aber zumindest habe ich das ganze an meine Bedürfnisse anpassen können.

Ziel der Visualisierung: Darstellung einer Höhenkarte in 3D, Überlagerung einer Textur (wie ich das sehen kann ein Screenshot aus GoogleMaps oder ein ähnliches Satellitenbild) und Navigation im 3D-Raum dieser simulierten Umgebung. Später sollen noch 3D-Objekte eingeblendet werden können (wie etwa Bäume, Gebäude, Stromleitungen, etc.).

In Simulink und VRML sieht das ganze in etwas so aus:

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Die VRML-Darstellung (qualitativ ok, Performanz grausig!): sieht im 3D-Viewer dann so aus:

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Und meine GUI mit 3D-Darstellung (basierend auf wxWidgets und OpenSceneGraph) sieht dann so aus:

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... einfache Bedienung schadet auch nicht :D :

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... und ein erster Visualisierungstest sieht dann so aus (Textur und Höhenprofil gehören nicht zusammen, deswegen sieht es hier etwas "deformiert" aus; außerdem habe ich das Höhenprofil etwas überzeichnet):

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So, soviel zur Arbeit für dieses Wochenende! Gut, dass das Wetter schön unbeständig war - also "mitgespielt" hat. Dann habe ich kein schlechtes Gewissen, solange am Schreibtisch gesessen zu haben.

Zur Abwechslung darf ich morgen stattdessen mal den ganzen Tag hinter'm Steuer statt dem Keyboard sitzen: ich bekomme ein Fahrsicherheitstraining! Das tolle daran: das Ganze ist Arbeitszeit und vom Arbeitgeber bezahlt :thumbup:

jSchmalhofer

Viel getan - und doch kein/kaum Fortschritt!

Tja, so ist das Studentenleben halt: Man investiert viel, viel... ja sehr viel Arbeit und was ist, de facto tritt man doch nur an der Stelle herum. Es bewahrheitet sich halt doch, was eigtl. schon längst Allgemeinwissen ist: Multibelastung senkt die Effizienz. In der Arbeit läuft es prima - oder auch nicht. Je nachdem aus wessen Sicht :D Die Arbeit türmt sich, unser Team bekommt eine Anfrage nach der anderen und die Wichtigkeit unserer Arbeit - noch vor einem Jahr als "nettes Feature" belächelt - wird mittlerweile als essentiell, wenn nicht sogar momentan einziger Ausweg gesehen. Generell also erst mal gut für mich. Dass das ganze dann natürlich Überstunden bedeutet, ist leider auch verständlich.

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Und jede Überstunde geht von der Freizeit ab. Und welcher Fernstudent weiß nicht auch, dass paradoxer Weise Freizeit = Lernzeit ist. Oder besser gesagt die Lernzeit eine (signifikante) Teilmenge der Freizeit ausmacht. Naja, glücklicherweise habe ich mir neulich eine neue Kaffeemaschine gegönnt: Eine wunderschöne Gaggia Classic, top gepflegt aus erster Hand für einen vergleichsweise günstigen Preis! Würde ich die Mengen erstklassiger Espressos, die ich mir seit dem mit dieser tollen Maschine mache, in Münchner Cafés hier leisten - ich würde ein vielfaches des Kaufpreises investieren müssen :)

Und starker Kaffee hält auch laaange wach und fit fürs Lernen - mich zumindest! Wie sieht's da bei euch aus?

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Aber warum brauch ich den Kaffee? Ich hab doch eigtl. alle meine Klausuren hinter mir - wie ich erst vor wenigen Wochen stolz verkündet habe. Nun dummerweise ging dieses Studium irgendwie dann doch so gut von der Hand und machte mir soviel Spaß, dass ich schon seit längerem mir über ein Folgestudium Gedanken machen. Und warum nicht was machen, was definitiv hilfreich im Arbeitsleben sein könnte UND gut zu meinem Elektrotechnik-Master passt?! Genau! Also habe ich mich, nach vielem Einlesen, Recherchieren und Besuchen von Infoabenden für ein MBA-Studium entschieden. Und zwar diesesmal nicht im Fernstudium, sondern als Präsenzveranstaltung. Nahezu ganz klassisch mit wöchentlicher Vorlesung zusammen mit Kommilitonen - nur halt (meist) Abends von 18-21Uhr und zwar immer direkt nach der Arbeit. Selbsterklärend, warum es auf dem Blog hier in letzter Zeit etwas still wurde.

Mittlerweile habe ich schon mein erstes Semester hinter mir: BWL, VWL und Bilanzierung sind geschrieben und die Noten werden sicher bald bekannt gegeben (die Korrekturdeadline beträgt 2-3 Wochen, das nenne ich mal "Service" für Studenten). Und jetzt macht doch diese Überschrift da oben auch schon viel mehr Sinn: ich habe enorm viel für's Studium geleistet, aber in meinem E-Technik-Master bin ich nahezu nicht weiter gekommen. Die Dreifachbelastung von Arbeit und 2 Studiengängen hat es in sich, aber wird hoffentlich nicht all zu lange dauern :D

Noch 1-2 Wochen erholsames, "normales Arbeiten" - und dann möchte ich in den Ring mit meiner Masterarbeit. Und aus diesem Nahkampf wird nur einer von uns zwei wieder aus dem Ring steigen :thumbup:

So, jetzt aber erst mal den lauen Sommerabend genießen.

jSchmalhofer

...zum vorletzten mal: CHECK!

So, das war ein erfolgreiches langes Wochenende in Hagen :)

Letzten Donnerstag bin ich mit meiner besseren Hälfte Richtung NRW gestartet und habe noch während der Fahrt fleißig meine Lernunterlagen durchgepaukt.... und auch aus dem schlechten Timing bei der letzten Prüfung habe ich leider nicht wirklich gelernt. Wieso? Naja, am Freitag war um 16Uhr meine letzte mündliche Prüfung für meinen Master und wirklich komplett fertig mit dem gesamten Stoff war ich erst kurz vor 15Uhr, kurz bevor es mit dem Auto Richtung Uni ging :D

Übernachtet habe ich in der überraschend guten Bildungsherberge. Jedem, der mal nach Hagen muss, kann ich selbige nur empfehlen! Besonders fairer Preis, gutes Konzept (Check-in und Check-out funktionieren sozusagen "vollkommen automatisch" und die Selbstverpflegung in der Cafeteria/Küche des Hauses ist auch gut zu bewerkstelligen!) und tolle Lage (5min mit dem Auto zur Uni). Leider gab es für uns nur noch ein Zimmer mit Ausziehbett, aber für 3 Nächte kann man es sich auch auf einer 90cm Matratze bequem machen... :thumbup: Ansonsten ist die Bildungsherberge ein schön modernes, neues Gebäude und daher (noch) gut un Schuss! Ich hoffe das bleibt auch so!

Anders als Versprochen habe ich mir die Alma Mater gar nicht so genau angesehen :( Vor der Prüfung war ich nur auf selbige fixiert und danach einfach nur so erleichtert, dass ich zur Feier schön Essen gehen wollte! Was ich gesehen habe, hat aber überzeugt! Ein recht großer Komplex aus mehrer Gebäuden bestehend, allesamt noch relativ modern und ein bisschen Leben war auch auf dem Campus :D

Lediglich von dem kleinen Fakultätsgebäude der Studierendenschaft Elektrotechnik war ich etwas enttäuscht. So, wie der Studiengang vom Rektor und der Kanzlerin auf das Abstellgleis geschoben wird, so ist auch das Gebäude etwas unterdimensioniert und dürftig ausgestattet. Da ich bisher an Technischen Universitäten bzw. stark technisch orientierten Unis (in In- und Ausland) studiert habe, war ich vom entsprechenden Verhältnis etwas überrascht. Wer sich jedoch die Studierendenzahlen ansieht erkennt natürlich eine Korrelation, welche vielleicht sogar gerechtfertigt ist.

Die Prüfung verlief (nahezu) sehr gut - Professor Gerke hat dieses mal die Fragen gestellt und Dr. Borgolte war Beisitzer (anders als in meiner vorherigen Prüfung via Videokonferenz!). Beide haben es dieses mal geschafft mir nach den ersten Sekunden jegliche Nervosität zu nehmen und eine faire Prüfungsatmosphäre zu schaffen. Dennoch bleibt meine Feststellung vom letzten mal größenteils noch gültig stehen: beide sind Pokerfaces und wie richtig oder falsch man mit der eigenen Antwort momentan liegt kann man anhand der Reaktion beider kaum erkennen! Am Ende habe ich mir zwei kleinere Schnitzer erlaubt, welche die Punktlandung etwas verwackelt haben, aber mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden.

Gleich danach ging es in die Innenstadt von Hagen um uns selbige mal anzuschauen. Man erkennt zwar, dass Hagen noch eine junge Stadt ist und für jemanden wie mich, der momentan im flachen Alpenvorland wohnt, überdurchschnittlich hügelig - aber auf definitiv für jeden FernStudenten mal eine Reise wert. Lediglich vom großen Kino muss ich abraten - leider viel zu teuer; >30€ sind ein neuer Preisrekord. Wenigstens war der Film gut :)

Aber jetzt erst mal ankommen, einige Tage Verschnaufpause machen, und dann mit Volldampf in die Masterarbeit! Aber mehr dazu in einem anderen Post...

Impressionen der Bildungsherberge:

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jSchmalhofer

Einen gefühlten Wimpernschlag später...

Tja, so schnell kann es gehen. War mein letzter Blog-Beitrag noch zum Ende des Wintersemesters - kurz vor meiner letzten Klausur, so geht das jetzige Semester auch schon so laaaangsam dem Ende entgegen und die nächste Prüfung wartet schon.

Naja, um ehrlich zu sein handelt es sich noch um eine Prüfung aus dem letzten Semester. Merke für alle nachfolgenden Semester: "Immer frühzeitig die mündlichen Prüfungen an der FernUni Hagen anmelden, sonst müsst ihr über 6 Monate auf Termine warten!" :)

Seit gut 2 Monaten wollte ich eigtl. für diese Klausur lernen und v.a. anfangs hatte das auch gut geklappt. Aber die letzten 6 Wochen war da einfach so gut wie nichts für drinnen: Arbeit geht nun mal vor! Und da waren nicht nur jeden Tag Überstunden nötig, sondern auch noch Samstagsarbeit. DANACH noch Lernen - nahezu unmöglich! Aber der Extra-Einsatz hat sich gelohnt, Job-technisch hat sich die Situation entspannt und schlauerweise habe ich schon gleich nach Bekanntwerden des Prüfungstermins die kommende Woche zur Prüfungsvorbereitung Urlaub gebucht!

Jetzt heißt es wieder mal 4 Tage Dauerlernen, um die letzten 2 Heftchen durchzupauken und dann wiederholen, wiederholen und nochmals wiederholen.

Warum aber jetzt einen Extra Eintrag nur zur Ankündigung zum Lernen? Naja, weil es für mich nicht IRGENDEINE Klausur wird, sondern die letzte Prüfungsnote vor der Abschlussarbeit in diesem Studium. Die Tabelle hier rechts im Blog ist schon sehr homogen grün geworden. Praktika und Seminare sind mittlerweile alle bestanden und bescheinigt worden. Und nach dieser mündlichen Prüfung sind auch die letzten nötigen 10 ECTS für Vorlesungen im Sack!

Und dann? Na dann gehts direkt weiter mit der Masterarbeit. Der Kontakt zum Lehrstuhl besteht bereits, das Thema wurde bereits umrissen, jetzt warte ich nur noch auf die ausgearbeitete Aufgabenstellung des Doktoranden für den ich die Arbeit schreiben werden. (Mehr zum Thema folgt in den kommenden Wochen!)

Aber noch etwas wird für mich besonders an der letzten Klausur. Nach mittlerweile 4 Semestern darf ich dann endlich auch mal unsere "alma mater" in Hagen besuchen und mir das Uni-Gelände genauer ansehen. Freue mich schon drauf und bin auch etwas gespannt :)

Für alle neugierigen Mitstudenten werde ich Versuchen Fotos mitzubringen.

Also, auf in den Kampf! Zwei Heftchen sind doch nichts :D

jSchmalhofer

Na, steckt ihr wie ich auch mitten in der Klausurvorbereitung? Setzt ihr euch nach einem 8-10 Stunden-Tag auch jeden Abend nochmal 1-3h an den Schreibtisch um zu büffeln? Na dann toi toi toi und nicht entmutigen lassen, auch nicht von so fiesen Bildchen wie dem hier:

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:rolleyes:

In diesem Sinne: weitermachen! ;)

jSchmalhofer

Einmal quer durch Deutschland und zurück....

Und wieder einen kleinen Schritt näher am Abschluss Richtung Master! Vergangene Woche fuhr ich nach Chemnitz an die Technische Universität um am Seminar "Sensoren" teilzunehmen. Chemnitz? "Studiert der Typ nicht an der FernUni Hagen?" werden sich manche denken... Ganz richtig, aber Prof. Horstmann hat einen Lehrauftrag übernommen, nachdem sein Vorgänger in Hagen in Rente gegangen ist. Und das beinhaltet neben der Prüfung zum Fach Sensoren nun auch mal ein Seminar dazu. Alternativ hätte ich dafür auch nach Hagen fahren können, jedoch war Chemnitz für mich näher. Ferner war von dort aus Berlin nur noch "einen Katzensprung" entfernt, weshalb ich das ganze mit einem Kurz-Urlaub in der geschäftigen Hauptstadt verbunden habe. Als Belohnung gab's Karten (fast) ganz vorne bei der Blue Man Group :)

Aber jetzt lieber mehr zum Seminar: Das Seminar fand wie gesagt an der TU Chemnitz im Weinhold-Bau statt, einem neumodernen Beton-Bau in dem auch die Elektrotechniker angesiedelt sind. An und für sich ein schönes Gebäude, schnörkellos, durchdacht und (noch) in super Zustand. Für eine Technische Uni passend. Wenn man jedoch das erste mal dort ist und die schwarzen Gänge entlangt läuft, kommt man sich schon mal in den Todesstern (Star Wars, nicht Star Trek!!!!) versetzt vor.... aber wahrscheinlich ziehen nur Nerds diesen Vergleich ;)

Das Seminar fand in einem recht kleinen Labor-Nebenraum mit 8 Teilnehmern statt (10 sind maximal zugelassen). Jeder hatte ein Thema vorzutragen, welches wie im letzten Bericht schon beschrieben, vorgegeben wurde oder auch selbst gewählt werden konnte. Mein Thema war "Sensoren für Fahrerassistenzsysteme im Automobil", da es mehr oder weniger mit meinem Berufsfeld zu tun hat. Mein Vortrag war als letztes dran (da ich mich als letzter eingetragen hatte!). Anfangs befürchtete ich, dass ich bis dahin einschlafen würde, weil ich mir erst mal alle Vorträge der anderen anhören musste. Diese sollten 20-30min dauern und ca. 10min Diskussion nach sich ziehen (v.a. für offene Fragen). Aber schon nach dem ersten Bericht war klar, dass das zu erwartende Niveau der Vorträge weitaus höher, als anfangs von mir befürchtet, sein sollte. Viel mehr noch fand ich jeden einzelnen der sieben Vorträge hoch interessant und zum Teil auch sehr Lehrreich. Man lernt halt nie aus :) Zu meinen Kommilitonen von diesem Tag kann ich nur sagen: "Chapeau, für die kurzweiligen, gut recherchierten und interessant präsentierten Vorträge!".

Natürlich war das Ganze keine Marathonveranstaltung. Neben einer kurzen Zwischenpause konnten wir auch zusammen in die Mensa der Uni gehen dort gemeinsam etwas essen. Lediglich am Kaffee sollte die liebe TU Chemnitz noch bisschen tüfteln... ;)

Naja, viel mehr will ich vorerst gar nicht mehr dazu loswerden. Die Veranstaltung war absolut gelungen, ich bin froh sie belegt zu haben und noch glücklicher dem Abschluss einen kleinen aber wichtigen Schritt näher gekommen zu sein!

Abschließend für alle Visuellen Leser des Blogs noch paar Bildchen (nicht von mir!):

Weinhold-Bau der TU Chemnitz (Elektro- und Informationstechnik)

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Innenansichten im Weinhold-Bau:

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Sieht noch wer Ähnlichkeiten?! :)

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jSchmalhofer

Wenn Faulheit sich rächt....

Im Studium M.Sc. Mechatronik in Hagen müssen exakt 15 Leistungspunkte (LP), also Credits, aus einem Katalog von praktischen Übungen und Seminaren erbracht werden.

An und für sich nicht schlecht, wenn die Praxis auch an der universitären Landschaft gefördert wird. Trotzdem sind die Bemühungen dahingehend in meiner bisherigen Erfahrung eher minimal; zumindest im Vergleich zu ausländischen Universitäten (besonders Unis, die nach dem amerikanischen Bildungssystem ausgerichtet sind und wesentlich mehr Praxisarbeit/Eigenarbeit von den Studierenden fordern).

Die ersten 9 LP hatte ich bereits letztes Semester in Form von zwei Online-Praktika zum Thema Regelungstechnik (sehr tolle Möglichkeit an einem realen Laborprüfstand via Internet zu arbeiten; ein Paradebeispiel der Fernlehre!) und einer Programmieraufgabe (binnen 14 Tagen zu bearbeiten) belegt.

Nach Adam Riese bleiben dann noch 6 LP zu erbringen, welche ich für das aktuelle Wintersemester 2013/2014 belegt habe (Info: Kurskosten sind jeweils 0€, finde ich sehr löblich von der FU Hagen). Bei beiden handelt es sich um Seminare, einmal der Kurs "21607 Mechatronik und Robotik (Seminar)" und einmal der Kurs "21345 Sensoren (Seminar)".

Das Seminar Sensoren wird von Prof. Horstmann gehalten, der mittlerweile in Chemnitz lehrt. Die Klausur bei ihm hatte ich ja bereits per Telefonkonferenz absolviert. Entsprechend finden verschiedene Termine in Chemnitz und Hagen statt. Da Chemnitz für mich näher liegt, habe ich das Seminar in der zweiten Januar-Woche dort belegt.

Mögliche Themenvorschläge waren:

  • Monolithisch integrierte Gassensoren
  • Die Sensorkomponenten im Apple iPhone
  • Wasserstoffsensoren für den Einsatz in Brennstoffzellen
  • Autonom arbeitende Miniatursensoren mit Funkschnittstelle
  • etc.

Da ich zu keinem der Themen Vorwissen hatte und auch kaum/keinen beruflichen Bezug dazu hatte (noch Interesse, außer evtl. den iPhone-Sensoren), habe ich die Möglichkeit wahrgenommen auch ein eigenes Thema zu wählen. Mehr dazu werde ich die kommenden Tage noch posten. Erstmal muss ich jedoch das Seminar die kommenden 4 Tage vorbereiten, denn schon nächste Woche geht es für mich nach Chemnitz ;)

Und da wäre es wieder, das übliche Motivations-Zeit-Problem-Dilemma....

Das zweite Seminar "Mechatronik und Robotik" ist etwas stärker auf Fernlehre ausgelegt. Es werden zwei Termine im März angeboten, welche dann per Adobe Connect abgehalten werden. Das heißt jeder kann von Zuhause aus an seinem Laptop mit Webcam seine Präsentation halten und den anderen zuhören. Zur Vorbereitung bietet die FernUni Hagen auch einen Proberaum um seine Webcam, Internetverbindung und Mikrofon zu testen. Wie das aussieht, kann man den angehängten Bildern entnehmen:

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Als mögliche Themengebiete wurde vorgegeben:

  • Grundlagen
  • Verbindungselemente
  • Digitalfunk
  • Koordinatensysteme
  • Luftschiffgeschichte
  • Stereokameras zur Höhenbestimmung

Zu jedem Themengebiet gab es dann mögliche Themen zur Auswahl, für die man sich eintragen konnte. Auch hier fand ich kein ansprechendes Thema und habe mich stattdessen für ein Seminarprojekt entschieden. Hierbei handelt es sich meist um praktische Projektarbeiten, zu denen am Ende ein Bericht verfasst werden muss, aber keine Präsentation gehalten. In meinem Fall (wieder mal) eine Programmieraufgabe. Die Aufgabenbeschreibung lautet dabei:

Realisierung eines "On Screen Display" (OSD) Plugins/Programms für die Darstellung telemetrischer Daten

Die Aufgabe besteht aus den folgenden Punkten:

Ein Echtzeit-Video aus einer Web-Kamera oder einem Video-Grabber in einem Programm einlesen und im Video-Bild telemetrische Daten einblenden. Diese Daten können über TCP/IP, UDP oder den COM-Port empfangen werden. Protokolle können beliebig definiert werden.

Realisierung:

Ein passendes Plugin für virtualDub (
) oder ein anderes Programm auswählen, einstellen und mit Web-Kamera ausprobieren

Eventuell ein eigenes OSD Plugin/Modul implementieren

OSD Beispiele:

Nach einer Mail an den entsprechenden Betreuer habe ich mich die letzten zwei Monate Feierabends rangesetzt um die Aufgabe zu lösen. Dass das mehr Arbeit bedeuten würde, als anfangs vermutet, hätte ich mir denken können. Trotzdem hat es wirklich bis zu dieser Woche gedauert, bis ich die Programmieraufgabe endgültig lösen konnte. Zum Abgabetermin Ende März muss nun "nur" noch eine Dokumentation dazu geschrieben werden.... das wird auch noch einige Stunden beanspruchen!

Das fertige Produkt (inkl.Applikation zum Testen der Netzwerkkommunikation) sieht nun wie folgt aus:

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Insgesamt besteht das Projekt aus 229 Dateien (inkl. Bilder) und weit über >3000 Zeilen reinen Code in C++. Entwickelt wurde zwar in MS Visual Studio 2012 für x64-Architektur, jedoch Cross-Plattform-tauglich mit den Frameworks OpenCV (für Bildverarbeitung) und wxWidgets (für GUI und Netzwerk-Kommunikation).

Rückblickend frage ich mich, ob ein Seminarvortrag nicht wesentlich einfacher gewesen wäre :)

jSchmalhofer

Wenn Faulheit sich rächt....

Im Studium M.Sc. Mechatronik in Hagen müssen exakt 15 Leistungspunkte (LP), also Credits, aus einem Katalog von praktischen Übungen und Seminaren erbracht werden.

An und für sich nicht schlecht, wenn die Praxis auch an der universitären Landschaft gefördert wird. Trotzdem sind die Bemühungen dahingehend in meiner bisherigen Erfahrung eher minimal; zumindest im Vergleich zu ausländischen Universitäten (besonders Unis, die nach dem amerikanischen Bildungssystem ausgerichtet sind und wesentlich mehr Praxisarbeit/Eigenarbeit von den Studierenden fordern).

Die ersten 9 LP hatte ich bereits letztes Semester in Form von zwei Online-Praktika zum Thema Regelungstechnik (sehr tolle Möglichkeit an einem realen Laborprüfstand via Internet zu arbeiten; ein Paradebeispiel der Fernlehre!) und einer Programmieraufgabe (binnen 14 Tagen zu bearbeiten) belegt.

Nach Adam Riese bleiben dann noch 6 LP zu erbringen, welche ich für das aktuelle Wintersemester 2013/2014 belegt habe (Info: Kurskosten sind jeweils 0€, finde ich sehr löblich von der FU Hagen). Bei beiden handelt es sich um Seminare, einmal der Kurs "21607 Mechatronik und Robotik (Seminar)" und einmal der Kurs "21345 Sensoren (Seminar)".

Das Seminar Sensoren wird von Prof. Horstmann gehalten, der mittlerweile in Chemnitz lehrt. Die Klausur bei ihm hatte ich ja bereits per Telefonkonferenz absolviert. Entsprechend finden verschiedene Termine in Chemnitz und Hagen statt. Da Chemnitz für mich näher liegt, habe ich das Seminar in der zweiten Januar-Woche dort belegt.

Mögliche Themenvorschläge waren:

  • Monolithisch integrierte Gassensoren
  • Die Sensorkomponenten im Apple iPhone
  • Wasserstoffsensoren für den Einsatz in Brennstoffzellen
  • Autonom arbeitende Miniatursensoren mit Funkschnittstelle
  • etc.

Da ich zu keinem der Themen Vorwissen hatte und auch kaum/keinen beruflichen Bezug dazu hatte (noch Interesse, außer evtl. den iPhone-Sensoren), habe ich die Möglichkeit wahrgenommen auch ein eigenes Thema zu wählen. Mehr dazu werde ich die kommenden Tage noch posten. Erstmal muss ich jedoch das Seminar die kommenden 4 Tage vorbereiten, denn schon nächste Woche geht es für mich nach Chemnitz ;)

Und da wäre es wieder, das übliche Motivations-Zeit-Problem-Dilemma....

Das zweite Seminar "Mechatronik und Robotik" ist etwas stärker auf Fernlehre ausgelegt. Es werden zwei Termine im März angeboten, welche dann per Adobe Connect abgehalten werden. Das heißt jeder kann von Zuhause aus an seinem Laptop mit Webcam seine Präsentation halten und den anderen zuhören. Zur Vorbereitung bietet die FernUni Hagen auch einen Proberaum um seine Webcam, Internetverbindung und Mikrofon zu testen. Wie das aussieht, kann man den angehängten Bildern entnehmen:

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[ATTACH=CONFIG]2444[/ATTACH]

Als mögliche Themengebiete wurde vorgegeben:

  • Grundlagen
  • Verbindungselemente
  • Digitalfunk
  • Koordinatensysteme
  • Luftschiffgeschichte
  • Stereokameras zur Höhenbestimmung

Zu jedem Themengebiet gab es dann mögliche Themen zur Auswahl, für die man sich eintragen konnte. Auch hier fand ich kein ansprechendes Thema und habe mich stattdessen für ein Seminarprojekt entschieden. Hierbei handelt es sich meist um praktische Projektarbeiten, zu denen am Ende ein Bericht verfasst werden muss, aber keine Präsentation gehalten. In meinem Fall (wieder mal) eine Programmieraufgabe. Die Aufgabenbeschreibung lautet dabei:

Realisierung eines "On Screen Display" (OSD) Plugins/Programms für die Darstellung telemetrischer Daten

Die Aufgabe besteht aus den folgenden Punkten:

Ein Echtzeit-Video aus einer Web-Kamera oder einem Video-Grabber in einem Programm einlesen und im Video-Bild telemetrische Daten einblenden. Diese Daten können über TCP/IP, UDP oder den COM-Port empfangen werden. Protokolle können beliebig definiert werden.

Realisierung:

Ein passendes Plugin für virtualDub (
) oder ein anderes Programm auswählen, einstellen und mit Web-Kamera ausprobieren

Eventuell ein eigenes OSD Plugin/Modul implementieren

OSD Beispiele:

Nach einer Mail an den entsprechenden Betreuer habe ich mich die letzten zwei Monate Feierabends rangesetzt um die Aufgabe zu lösen. Dass das mehr Arbeit bedeuten würde, als anfangs vermutet, hätte ich mir denken können. Trotzdem hat es wirklich bis zu dieser Woche gedauert, bis ich die Programmieraufgabe endgültig lösen konnte. Zum Abgabetermin Ende März muss nun "nur" noch eine Dokumentation dazu geschrieben werden.... das wird auch noch einige Stunden beanspruchen!

Das fertige Produkt (inkl.Applikation zum Testen der Netzwerkkommunikation) sieht nun wie folgt aus:

[ATTACH=CONFIG]2445[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]2446[/ATTACH]

Insgesamt besteht das Projekt aus 229 Dateien (inkl. Bilder) und weit über >3000 Zeilen reinen Code in C++. Entwickelt wurde zwar in MS Visual Studio 2012 für x64-Architektur, jedoch Cross-Plattform-tauglich mit den Frameworks OpenCV (für Bildverarbeitung) und wxWidgets (für GUI und Netzwerk-Kommunikation).

Rückblickend frage ich mich, ob ein Seminarvortrag nicht wesentlich einfacher gewesen wäre :)

jSchmalhofer

Sh!t oder doch eher JIT?

Na DAS war mal eine knappe Angelegenheit! Nachdem die Nachtschicht gestern nicht mehr ausreichte und ich gegen 1:00Uhr gemerkt habe, dass weder noch etwas in den Kopf ging und noch schlimmer nur noch Unsinn raus kam ("Zehdrahl" oder "Drehzahl"? "Drehmomentüberlastsicherheit" oder doch "Drehlastübermoment"????) hatte ich mich doch für etwas Schlaf entschieden und mich gegen 8:00Uhr wieder aus der Umklammerung von Freundin und Kissen gelöst um mich mit einem starken (!!!!) Kaffee vor den restlichen Stapel verbleibender Karteikarten zu setzen. Schon toll wenn man sich extra einen Gleitzeittag nimmt und dann doch kaum Schlaf abbekommt :sneaky2:

Der erste Blick auf die Karteikarten war ernüchternd: Ich hätte schwören können, der Stapel war vor dem Schlafengehen locker 1-2cm kleiner! Anscheinend war auch das Sehvermögen schon beeinträchtigt.

Der zweite Blick wanderte zur Uhr: Plötzlich war es 9:00Uhr und ich hatte gerade mal angefangen genüsslich meinen Kaffee zu schlürfen! Ein kurzer Check ergab leider auch nicht, dass ich vielleicht nur eine noch auf Sommerzeit eingestellt Uhr hatte.

Der dritte Blick ging zum Kalender: Prüfung 14:00Uhr! Halbe Stunde vorher da sein, 20-30min mit der Ubahn zum Regionalzentrum und nochmal 30min Katzenwäsche und Frühstück. Macht nach Adam-Riese: 3h 20min bis ich mit den Karteikarten fertig sein muss!

Ein Optimist bezeichnet das als "knapp". Ein Pessimist stürzt sich vom Balkon 2m neben meinem Schreibtisch. ICH check erst mal meine Emails.... (ich sollte ECHT NICHT am Laptop lernen!!!!)

Nachdem ich mich dagegen entschieden habe das nette Angebot für "günstigere Krankenkassen" oder "Sonderangebote für Viagra" anzunehmen wurde dann doch der Laptop zugeklappt und tatsächlich eine Karteikarte nach der anderen "rein geschoben". Da ich die Karteikarten erst am Abend zuvor erstellt hatte war das Meiste davon noch im Kopf und ließ sich schnell wieder abrufen! Lang leben das Kurzzeitgedächtnis ( :rolleyes: @ ortho89 )!

Zwischenzeitlich wanderte der Blick immer wieder mal kurz rüber zur Uhr! NATÜRLICH läuft die Uhr wieder schneller, wenn es "knapp" wird :)

Doch der Stapel lichtet sich und irgendwann war es geschafft: 12:21Uhr, die letzte Karteikarte wurde ein zweites mal fehlerfrei wiederholt! Der Stoff scheint zu sitzen! Und da ich noch während des Lernens mein Frühstück verdrückt habe blieben sogar noch 3min das ganze im Blog mit einem Kommentar zu verewigen!

Ab jetzt gings schnell! Hemd, Hose, Ubahn, Zack, ......, und auf einmal war die Prüfung um! Das war's schon? Anscheinend ja! Manchmal fragt man sich, wofür man sich Tage oder wochenlang diesen Schlafmangel antut, wenn doch eine Prüfung dann nur so kurz ist. Naja, sei es drum! Wie vor kurzem schon mal berichtet war es diesmal eine Videokonferenzprüfung! Wie sowas aussieht? In etwa so:

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Viel möchte ich nicht zur Prüfung erzählen! Eine mündliche Prüfung halt, bei der ich an 2-3 Stellen ins Stocken kam. Trotzdem lief es eigentlich gut! Mein Fazit am Ende der Prüfung war jedoch:

-Prof. Gerke und Dr. Borgolte von der FernUni habe beide ein absolutes Pokerface!

-In den letzten 10min Wartezeit vor der Prüfung sollte man NICHT zwei Gläser Wasser runterkippen.

-Der Prüfer sieht es, wenn man immer wieder nervös auf die Uhr starrt. :)

Am Ende gab es aber eine erlösende 1.0 und ich hab mich "gefreut wie ein Schnitzel". Zur Belohnung ging's danach auch schön Koreanisch Essen.

Bleibt nur noch zu Beurteilen: War meine Zeitplanung nun "knapp" oder doch "Sh#t"?! In Anbetracht des Ergebnisses würde ich sagen: "Just-In-Time"... :rolleyes:

jSchmalhofer

Motivationsproblem = 1 - Zeitproblem [%]

Wer kennt den Spruch nicht:

Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe!

Tja, irgendwie habe ich aus dem Erststudium nix gelernt und es ist alles wieder beim Alten!

Morgen habe ich meine Klausur in "Mechatronik und Robotik I-III"; es werden also ganze 3 Kursteile in einer Prüfung abgefragt. Die Skripte dazu sind zwar "nur" insgesamt 541 Seiten dick, trotzdem noch mehr als genug um es sich alles zu merken :rolleyes:

Großes Problem: Vor 5min bin ich erst mit dem Erstellen meiner Karteikarten zum Lernen fertig geworden. Was bedeutet das also? GENAU: Ich habe eine sehr lange Nacht mit sehr wenig Schlaf vor mir. Denn der folgende Karteikarten Berg will diese Nacht noch in meinen Kopf :D

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Also: Daumen Drücken! :thumbup:

CHAKKA!!!!

jSchmalhofer

Ein bisschen Hobby muss auch mal sein....

So, auch wenn ich weniger als zwei Wochen zum Lernen habe und IMMER noch nicht mit allen Kurseinheiten durch bin, habe ich mir heute einmal etwas Auszeit genommen und bin meinem Hobby nachgegangen. Auch wenn aus offizieller Sicht mein Fernstudium auch zum Hobby gezählt wird und den Großteil meiner Freizeit ausmacht, so ist es durchaus nicht mein Einziges (zum Glück :D ).

In Lernpausen beschäftige ich mich gerne mal mit einem meiner beiden Aquarien. Ein nettes Hobby, da es vom Einrichten der Wohnung, Gärtnern und Haustierpflege jeweils einen Teil in sich vereint. Und wenn ich nicht daran rumpfusche, nehm ich mir einfach mal 10min und schau dem tüchtigen Gewusel zu und schalte einfach mal kurz ab ;)

Heute habe ich mir 14 kleine neue Mitbewohner nach Hause geholt. Zwei davon sind Hochschwanger und werden den Bestand hoffentlich bald auf über 20 treiben. Jede der Schönheiten ist gerade mal ca. 2cm groß und in edlem Dunkelrot mit weißen Punkten und Scheren geziert. Und nicht gerade günstig! Geschweige denn leicht zu halten. Diese kleine Diven vertragen kein Münchner "Flüssigbeton" aus der Leitung (Münchner Leitungswasser ist Härter als Hart :D ) und brauchen speziell aufbereitetes Wasser. Mal abgesehen, dass kuschelige 29°C Pflicht sind ^^

Für Nicht-Kenner: Ich habe mir sog. Kardinalsgarnelen besorgt (siehe Foto; nicht von mir aber sehen genauso aus). Damit sich diese nicht zu allein fühlen, dürfen sie sich ihr Spezialbecken mit ein paar schönen orangen Schnecken teilen (sog. Tylomelania; siehe zweites Bild; auch nicht von mir).

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Dank der Zeitumstellung wird es ja heute schon besonders früh dunkel! Damit lassen sich die Tierchen noch besser beobachten. Also gönne ich mir nochmal 5min bevor ich mich an meine Lernunterlagen setze :D

Und jedem der noch zu einem Ausgleichspol zum Fernstudium sucht: Für ein Nano-Aquarium ist noch in jeder Wohnung Platz - na wie wär's?! ;)

jSchmalhofer

Wie geschmiert!

Na das lief ja mal angenehm über die Bühne! Hatte heute um 14 Uhr meine Prüfung für das Fach "Sensoren I + II" (Kurs 21341/21342). Etwas ungewohnt, am Telefon mit Hörer in der Hand eine mündliche Prüfung zu absolvieren. Aber immer noch besser als 1000km quer durch Deutschland fahren zu müssen nur um eine halbe Stunde geprüft zu werden.

Zwar war der Professor etwas schlecht zu verstehen, da er am Lautsprecher interviewen musste - sonst bekommt der Beisitzer ja nichts mit - aber dafür war die "Prüfungsatmosphere" sehr angenehm und der Prof. mehr als fair. Wenn man mal etwas gestockt hat, hat er einem auch weiter geholfen. Und zum Ausgleich gab es Bonusfragen mit denen mal falsche Antworten von zuvor ausgleichen konnte.

Damit konnte ich eine absolut zufriedenstellende 1.0 abstauben und kann jetzt für den Rest des Tages ausspannen, bevor es morgen an die Vorbereitung der nächsten Kurse geht!

An alle die Daumen gedrückt haben ein großes Dankeschön; scheint geholfen zu haben.:thumbup:

jSchmalhofer

Wie beim ersten mal....!

Eigentlich sollte ich nach über 10 Semester Erststudium von einer "kleinen, mündlichen Klausurprüfung" nicht mehr wirklich nervös werden. Aber irgendwie bin ich es doch!!!! Und nein, es liegt nicht am übermäßigen Kaffee: Ich hatte heut ja noch gar keinen.

Es ist auch viel weniger Angst oder Panik vor den Prüfungsfragen. Dafür fühle ich mich viel zu gut vorbereitet. Ich erwarte bisher zumindest eine gute Note! Vielmehr ist es die Vorfreude nach 2 Semestern Fernstudium mal wieder eine wirkliche Uni-Erfahrung durchmachen zu dürfen, wie ich sie noch aus Zeiten des Präsenzstudiums kenne! So unschön die Tage, Wochen und Monate vor einer Klausur sind: Das Gefühl der Erleichterung, wenn man sie denn hinter sich hat, fand ich persönlich immer befreiend und das Schönste an solch einer Prüfung.

Bei schriftlichen Prüfungen geht man da gerne mal ein Belohnungbierchen oder zumindest einen Kaffee trinken. Bei einer Telefonkonferenzprüfung, wie sie heute auf mich watet, wird das wohl nichts.

Nichtsdestotrotz freue ich mich schon regelrecht auf die 30min Anspannung, die heute auf mich warten. Es gilt also: Daumen drücken! :thumbup:

Ich gönn mir jetzt einen entspannenden Morgen-Kaffee, gehe meinen Stapel Karteikarten nochmal durch (siehe Bild!) und lasse "es" auf mich zukommen.

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Chakka!

jSchmalhofer

Von der Uni war ich es ja eigtl. immer gewohnt, dass die Klausurphase des Sommersemester auch im Sommer statt findet. Von den schönen 3 Monaten vorlesungsfreier Zeit waren dann meist nur 2-3 Wochen für Urlaub da. Der Rest war mit Lernen verplant.

Tja, wir sind mitten im Herbst bzw. der Schnee in München sagt sogar kurz vorm Winter. Und meine Klausurphase für das Sommersemester (!) beginnt gerade erst. Die letzten 1.5 Wochen bestanden eigtl. nur aus Schlafen, Arbeiten, Hausarbeit, Nachtschicht Lernen, Schlafen. An und für sich schon sehr in Anspruch nehmend, aber machbar. Dummerweise läuft in der Arbeit der Betrieb seit einigen Wochen wieder in vollen Touren, da alle aus dem Urlaub zurück sind und die letzte wirklich produktive Phase vor Jahresende beginnt. Urplötzlich werden damit alle Projekte der letzten 3 Monate "Prio 1" und müssen binnen 1-2 Wochen abgeschlossen werden. Überstunden UND Nachts Lernen ==> :thumbdown:

Wenigstens ist unser Praktikant, der seit diesem Monat da ist, eine wirkliche Hilfe. Zwar kann er kein deutsch, aber das sehe ich eher als Möglichkeit mein Englisch aufzufrischen. Dafür ist er mehr als produktiv. Ich finde langsam Gefallen am Delegieren ;)

Dienstag ist dann meine erste wirkliche Klausur in diesem Studiengang. Der Rest war bisher ja "nur anerkannt". Wobei es nicht wirklich eine "echte Prüfung" wird: Der Prof. hat einer Videokonferenzprüfung vom Regionalzentrum aus zugestimmt. Erspart mir immerhin > 1100km Fahrt (Hin und Zurück). Trotzdem habe ich mir vorausschauender Weise auch für Morgen einen Gleitzeittag gegönnt, den ich auch gut gebrauchen kann. Denn ich bin heute erst mit dem Stoff durchgekommen und muss nun noch meine Karteikarten reinhämmern. Ein Tag ist sehr knapp kalkuliert, 2-3 wären mir lieber gewesen. Aber das wird schon....

Jetzt heißt es 2 Tage Daumendrücken und KAFFEE KAFFEE KAFFE.

jSchmalhofer

So, den Titel bitte einmal im Kopf singen, damit er auch Sinn macht :)

Habe mich länger hier nicht mehr zu Wort gemeldet. Das liegt ganz einfach daran, dass ich viiiiieeeel zu spät meine Klausuren angemeldet habe und dann nur noch sch*** Termine bekommen habe! :thumbdown:

Kommenden Freitag wäre meine erste Prüfung gewesen, Videokonferenzprüfung mit dem Prof. Jedoch hat mir dieser vor ca. 10 Tagen den Termin abgesagt, weil er einen wichtigeren reingeschoben bekommen hat. Ärgerlich, aber dass in MINT-Studiengängen in Deutschland die Lehre für die meisten Dozenten mehr lästige Pflicht als Berufung ist, dürfte den meisten Studenten nach 1-2 Semestern klar sein. Das ist an einer FernUni nur bedingt anders als an den Präsenzuniversitäten.

Tja, nur mit Forschung und Aufträgen aus der Wirtschaft wird halt das richtige Geld verdient und der spätere Vorstandsposten gesichert :D

Aber genug über die verlogene Vetternwirtschaft an der deutschen Hochschullandschaft geärgert. Soviel Seiten passen in keinen Blog, um das alles hinreichend zu schildern ;)

Meine beiden Videokonferenzprüfungen sind nun auf jedenfall erst im Oktober und November. Also mitten im nächsten Semester! Naja, dann kann ich wenigstens mit einem fliegenden Warmstart in das Wintersemester starten und direkt nach dem Lernen für die Klausuren schon mal meine beiden gebuchten Seminare vorbereiten. Ich bin nur gespannt, ob ich auch genug Zeit zum Lernen finde. Ich wollte meinen Urlaub zum Lernen nicht opfern und lieber etwas Gleitzeit abbauen (1-2h am Tag für 1-2 Wochen). Problematisch wird jedoch, dass ich ab Oktober noch einen Praktikanten mitbetreuen muss. Lustiges Szenario: Ein (Fern-)Student betreut einen Studenten :rolleyes:

Für Interessierte: Verwaltungstechnisch ergibt sich kein Problem, dass ich im SoSe die Fächer belegt habe und im WiSe erst die Prüfungen ablege. Ich muss weder das Fach neu belegen, noch etwas drauf zahlen oder sonstiges. Insofern muss ich hier ein riesen, riesen, rieeeeesen Lob an die Damen des Regionalzentrums München der FernUniversität Hagen aussprechen! Mit einer endlosen Geduld haben diese meine Emailanfragen zur Terminfindung (musste mich immer auch mit dem Prof. abstimmen!) freundlich, schnell und zielführend beantwortet. Mein Postfach hat allein für diese beiden Klausuren ca. 30 Emails im Postein- und ausgang.

jSchmalhofer

Für das dritte Praktikum "Realzeitprogrammiersprache PEARL" kam auch diese Woche die Bescheinigung für erfolgreiches Bestehen :)

Und damit sind dieses Semester 9 der 15 nötigen "praktischen Credits" schon mal erreicht. Schön! Dann fehlen nur noch 6, die nächstes Semester hoffentlich auch erfolgreich abgehakt werden können. Hierfür habe ich zwei Seminare mit je 3 Leistungspunkten ins Auge gefasst; mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt....

Außerdem wurde nun auch mein zweiter Klausurtermin bestätigt! Also wirds langsam Zeit Urlaub und Lernzeiten zu planen sowie das Lernmaterial vorzubereiten. Auch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Sobald ich mal die Motivation dazu finde :)

Außerdem interessant: Wie schon berichtet habe ich mich neulich für das Wintersemester 2013/2014 in Hagen zurückgemeldet. Nun kam heute ein Brief der FU Hagen, dass ich für das nächste noch keine Fächer belegt habe! Ein netter Erinnerungsbrief. Tendiert man doch gerne mal dazu das organisatorische im Fernstudium aus den Augen zu verlieren. Vor allem Deadlines. Zum Glück habe ich mir schon vor einiger Zeit Gedanken darüber gemacht was ich noch belegen kann, muss und will und aus der Schnittmenge davon das einzig verbleibende Modul entnommen. Dieses will ich gleich am Stück im nächsten Semester machen, auch wenn das Modul aus zwei aufeinander aufbauenden Kursen besteht. Ich traue mir dennoch zu, das mehr oder weniger hinzubekommen. Vor allem, da es ein weiterführendes Fach meiner schon belegten Kurse ist und ich damit ja nicht ganz Blank reingehen muss. Außerdem habe ich die oben erwähnten Seminare belegt und außerdem noch zwei weitere Kurse, die ich halb aus Interesse und halb zur Zukuntfsplanung belegen will (Tipp: beides sind Informatikfächer, nicht E-Technik). Was das genau bedeutet: seid gespannt.

Langer Rede, kurzer Sinn: Das kurze "shoppen" im Kursbelegungssystem wird mich die kommenden Monate um 300€ ärmer machen. Die beiden Elektrotechnikfremden Kurse alleine kosten schon jeweils 100€ und sind damit die bisher teuersten. Meine Erwartungen an die Kursorganisation und die Unterlagen sind also schon mal seeeehr hoch :thumbup:

Die beiden Teilkurse für mein letztes zu belegendes Modul kosten je 50€. Der gewiefte Kopfrechner wird mitgezählt und erkannt haben, dass noch 2 Kurse belegt aber die 300€ schon erreicht wurden. Richtig! Die Seminare sind "kostenlos"! Das lobe ich mir mal. Zwar kommen später noch ähnlich hohe Anfahrtskosten auf mich zu, aber davon geht ja nichts in die "Tasche der Fernuni".

Also nicht vergessen Leute: Kurse belegen bevor es zu spät ist und ihr eine Verspätungsgebühr zahlen musst!

Ich wünsch euch ein schönes, sommerliches Wochenende!

jSchmalhofer

Es tut sich was auf der Master-Baustelle... beflügelt durch einige kleine Erfolgserlebnisse im Job habe ich mich gleich an die Programmieraufgabe in der Realzeitprogrammiersprache PEARL (Kurs 21313) gemacht. Die Aufgabe an und für sich ist kein Problem, man muss sich hauptsächlich an die "altertümlich anmutende" Syntax gewöhnen. Da es sich darüberhinaus um eine Multitaskingfähife Sprache handelt wird vorallem darauf Wert gelegt. Da ich mit Multithreading bisher nur wenig zu tun hatte war das Erarbeiten einer Lösung anfangs etwas schwer. Aber sobald erst mal klar war, was die Sprache kann und was man ungefähr machen sollte lief es wie geschmiert.

Aufgabe war die Synchronisierung einer Fußgängerampel mit einer zweiten Ampel zu unterschiedlichen Tageszeiten über ein Synchronisierungssignal um mal in die eine, mal in die andere Fahrtrichtung eine grüne Welle zu ermöglichen. Klingt komplizierter als es eigtl. ist. Mit paar Skizzen auf dem Papier gings recht einfach und war eigtl. nach 2-3 Nächten fertig. Die Ausarbeitung bzw. genauer gesagt die Motivationsfindung zu Erstellung der Ausarbeitung war nochmal riiiichtig schwer. Aber da heute offizielle Abgabe war musste ich es wohl oder übel fertig machen. Schnell 8 Seiten in eine PDF gequetscht, zusammen mit dem Code gepackt und abgeschickt. Und damit darf das Wochenende beginnen :)

Als weitere Erfolgserlebnisse für das Studium kann ich verbuchen, dass für die beiden anstehenden Prüfungen (fast) Termine gefunden wurden. Die Prüfung "Mechatronik und Robotik I-III" kann ich dank dem Entgegenkommen von Dr. Borgolte vom Regionalzentrum München aus absolvieren. Die Organisation des Termin übernahm die Verwaltung ET in Hagen. Leider haben die erst im nächsten Semester im November einen Termin gefunden. Ärgerlich. Eigentlich. Andererseits genug Zeit zur Vorbereitung (hoffentlich). Wenigstens muss ich mich um nichts weiteres kümmern, die korrekte Anmeldung übernimmt die nette Dame vom Prüfungsamt ohne dass ich die Prüfung jetzt im Sommersemester abmelden und im nächsten Semester neu anmelden muss.

Die Prüfung Sensoren I und II kann ich in Absprache mit Prof. Dr. Horstmann ebenfalls als Telefonprüfung ablegen. Das muss aber natürlich auch vom Regionalzentrum aus geschehen weshalb ich von denen hierfür schon einen Terminvorschlag (Mitte August) bekommen habe. Diesen muss ich nun nur noch vom Prof. bestätigen lassen. ALSO: Daumendrücken.

Das Studiumshighlight der letzten Woche: Ich habe per Brief die Bescheinigungen für erfolgreiches Absolvieren der beiden Praktika Regelungssysteme I und II erhalten! Gutes Gefühl :)

Was ich mit den beiden Zetteln machen muss weiß ich allerdings noch nicht. Wahrscheinlich an das Prüfungsamt weiterleiten. Naja, eilt ja noch nicht.

Ansonsten ist mittlerweile schon die Rückmeldung und das Belegungssystem für das Wintersemester offen. Die Rückmeldung ist ja nur ein einfacher Mausklick und schnell gemacht. Für die Belegung muss ich mir noch etwas mehr Zeit nehmen. Für den Fall, dass ich die Klausuren für dieses Semester alle bestehe (wovon ich einfach mal ausgehe), fehlen mir nur noch ein Modul und zwei Seminare zu den Kursen die ich dieses Semester prüfen möchte. Und dann kann ich eigtl. ja schon die Masterarbeit beginnen. Das noch verbleibende Modul besteht wieder aus zwei Kursen, welche ich jedoch auf ein Semester belegen möchte. Die Seminare dürften sich hoffentlich auf ein wenig "Fleißarbeit an den Wochenenden" beschränken. Und natürlich einmal nach Hagen bzw. Chemnitz fahren. Aber dafür, dass ich bald die Hälfte meiner Leistungspunkte habe und noch nie in Hagen war dürfte das auch hinnehmbar sein ;)

So, das wars aber für jetzt. Ich wünsch euch allen noch ein schönes Wochenende! Macht das Beste aus dem schlechten Wetter ;)

jSchmalhofer

So, isch habe fertig! NEIN, nicht das Studium. Keine Sorge, das wird mich noch einige tiefe Augenringe kosten... nein nein, zumindest meine zweite Ausarbeitung meiner beiden Online-Hochschulpraktika, welche ich auf dem Weg zum E-Technik-Master an der FU Hagen absolvieren muss/will.

Wer schon eine Wissenschaftliche Arbeit verfasst hat, möchte meinen 26 (Kurs 21625) bzw. 29 (Kurs 21626) Seiten sind schnell dahingeklatscht, besonders da ja die Hälfte der Seiten "nur" Graphen von Messdaten und deren Analyse darstellen. Und in der Tat waren weite Teile der beiden Arbeiten schnell geschrieben, schneller als ich erwartet hatte. Eigentlich ja erfreulich; aber so wie sich sonst normalerweise der innere Schweinehund zu Wort meldet wenn's an Putzen, Aufräumen oder Sporteln geht meinte dieses mal dieser nervige Perfektionist irgendwo im hintersten Eckchen meines Kopfes, dass selbst so eine "popelige" Praktikumsausarbeitung doch bitte anständig geschrieben werden soll. Immerhin ist es ja auch eine Art "Empfehlungsschreiben" von mir selbst über mich selbst anhand dessen der Lehrstuhl später mal bewerten kann, ob ich zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (sprich: Masterarbeit) geeignet bin. Wahrscheinlich stelle ich mir das ganze aber kritischer vor, als es denn ist. Während man sich an manchen Präsenzunis für Abschlussarbeitsthemen bewerben muss (für meine Diplomarbeit hatte ich doch tatsächlich offizielle Vorstellungsgespräche), wird sich wohl ein Lehrstuhl eines (leider) unterbesetzten Fernstudienganges wie E-Technik über jeden einzelnen freuen, der sich für eine Abschlussarbeit an eben jenem Institut entscheidet. Sei es nun drum! Die knapp 60 Seiten sind geschrieben, formatiert (Word, ich hasse dich; hätte ich mich doch nur für LaTeX entschieden), bebildert (und alle Bilder bis auf eines selbst erstellt; ich hasse nämlich - fast - nichts mehr als pixelige Bilder in einer Ausarbeitung!) und überflogen sowie für "in Ordnung" befunden. Also nichts wie ab in ein PDF exportiert und per Mail raus an den Praktikumsbetreuer. Jetzt heißt es warten und am besten mit dem nächsten Praktikum die Zeit vertreiben: Beim nächsten mal heißt es dann, binnen 14 Tagen eine Programmieraufgabe zu bearbeiten. An und für sich kein Problem, denn C, C++, C#, Java, Python und MATLAB habe ich alle mehr oder minder schon mal lernen und anwenden müssen! Aber was zum Teufel ist bitte PEARL? Nein, nicht der Billig-Elektroschrott-Onlineversand, der heißt ähnlich. Nein nein, eine Echtzeitprogrammiersprache, die sich aber anscheinend in den meisten Sektoren nie wirklich durchsetzen konnte. Zumindest nicht im Automobilsektor.... denn da herrscht nach wie vor C mit eiserner Nervigkeit :)

Für dieses Praktikum werde ich mir dann aber wohl oder übel paar Tage Urlaub nehmen müssen; denn in 14 Tagen eine Programmiersprache lernen UND eine Aufgabe bearbeiten und tagsüber normal zur Arbeit gehen als wäre nix gewesen, das geht denke ich nicht gut. Da helfen all der Kaffee und die in Schokoladenmantel gehüllten Kaffeebohnen, die mir meine Freundin als "wachhaltende Nervennahrung" mitgegeben hat, auch nicht weiter. Und wenn ich priorisieren muss geht momentan und nach wie vor der Job vor! Immerhin zahlt der die Miete ;)

Naja, aber jetzt genug gejammert. Neben mir wartet ein warmes Bett darauf auch mal wieder vor 1Uhr Nachts zum Schlafen benutzt zu werden.... und NOCH ist Wochenende :) In diesem Sinne: Gute Nacht!

P.S.: Ich mag bunte Deckblätter bei Ausarbeitungen. Im Anhang also meine beiden für die bearbeiteten Online-Praktika!

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jSchmalhofer

Hinterbänkler meldet sich zu Wort

So, lange ist es her, dass ich den Blog hier gepflegt habe.... und um ehrlich zu sein, ich habe auch länger nicht mehr hier auf der Seite vorbeigeschaut. Nicht, dass kein Interesse mehr am Fernstudium besteht oder ich gar das Handtuch geworfen habe, Nein Nein. GANZ IM GEGENTEIL! Ich plane schon weiter was denn nach dem Master in Elektrotechnik noch so kommen soll :)

Ruhig wurde es bei mir vor allem, da ich beruflich kaum Zeit gefunden habe, mich meinem "Hobby Fernstudium" zu widmen bzw. gar davon zu berichten. Doch dieses Wochenende war es soweit: die Freundin selbst beschäftigt und außer Haus, die Motivation groß und endlich auch die Anmeldedaten für das erste Online-Praktikum vorhanden!

Also habe ich mir gleich einige Stunden für gestern und heute (Sa./So.) reserviert - bedauernswerter Weise beim ersten richtig schönen Wetter am WE in diesem Jahr - und mich daran gemacht das Praktikum 21625 bzw. 21626 zu bearbeiten. Da ich bereits Ahnung von Zustandsreglern habe, habe ich dieses Praktikum nach hinten verschoben und mich erst mal der Fuzzy-Regelung eines Portalkrans gewidmet.

Was ist dieses Praktikum?

Nun, Ziel des Praktikum ist es, das Wissen aus der Regelungstechnik-Vorlesung anzuwenden. Hierfür steht in Hagen ein Modellaufbau eines Portalkrans, wie sie in vielen Häfen oder Güterbahnhöfen zum Be- und Entladen stehen. Ziel ist es, den Kran schnell von A nach B fahren zu lassen und die Schwingungen durch entsprechendes Ansteuern zu reduzieren. Dieses Praktikum gibt es einmal als "Praktikum Regelungstechnik I - Zustandsregelung" und einmal als "Praktikum Regelungstechnik II - Fuzzy-Regelung". Dieses WE habe ich mich dem etwas zeitintensiveren Praktikum 2 gewidmet.

Was ist Fuzzy-Control?

Naja hierfür gibt es genug Bücher etc.. Aber für die Nicht-Elektrotechniker kurz beschrieben: Fuzzy-Control ist ein Ansatz, um mathematisch schwer lösbare Probleme durch "einfache Pi-mal-Daumen-Regeln" zu lösen. Mehr will ich gar nicht ins Detail gehen. Die Idee aber ist, dass z.B. ein guter Kranfahrer wahrscheinlich keine Ahnung von Differentialgleichungen hat, trotzdem kann er einen solchen Kran fast genauso perfekt steuern. Wieso? Ganz einfach, er hat seine "Rules of Thumb" mit denen er das macht. Und diese versucht man nun irgendwie doch in ein mathematisches Gerüst zu packen und hier Modellhaft umzusetzen.

Wie funktioniert das Praktikum?

Das ist das eigentlich coole, von dem ich hier berichten will. Auch wenn dieser Modellaufbau des Krans in Hagen steht, kann man das Praktikum locker von zuhause durchführen. Wie? Ganz einfach per Webcam, Bedieninterface und einer rel. schnellen Internetverbindung :)

Ich gebe hier meine Daten ein, drücke auf Start und sehe in einem Live-Stream einer Webcam wie der Kran sich verfährt. Ziemlich cool und ganz wichtig: Erspart allen Studenten Zeit und Geld!!

Und wer sich einen Eindruck davon machen will, wie das dann am Rechner aussieht, habe ich ein Bild angehängt:

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jSchmalhofer

Bildungskampf.... kämpft für euer Wissen!

Hallo zusammen,

zwar war es in letzter Zeit etwas still hier in meinem Blog, aber jetzt gibt es aktuelles. Nachdem ich hier im Forum die Petition von Verena Wulf aus Trier gesehen habe, ist mir sofort die Idee gekommen, eine Eigene an den Rektor und die Kanzlerin der FernUniversität in Hagen zu richten um die Weiterführung des Master-Studienganges Elektro- und Informationstechnik zu erwirken.

Ich würde mich über eure Unterstützung durch eure Unterschrift, Teilen des Links oder durch aktives Mitwirken freuen (gerne könnt ihr mich per PN oder Email kontaktieren; suche momentan jemand der mir beim Erstellen von Bannern/Flyern hilft):

http://bit.ly/Z5WPJt

jSchmalhofer

Und noch ein Passwort zum Vergessen!

So, nachdem ich vor einiger Zeit meine Immatrikulationsbescheinigung erhalten habe, kam kurz darauf auch schon ein weiterer Brief der FernUniversität Hagen. Darin wurden alle Kurse, welche ich zu belegen gedachte inkl. Preis aufgezählt.

So schön so gut, aber will ich diese Fächer wirklich noch belegen? Nach einiger weiteren Recherche und zu großem Teil auch meiner wechselhaften Laune wegen klang zumindest die Vorlesung "Echtzeitsysteme" auf einmal deutlich weniger berauschend als zuvor. Und schon tut sich die Frage auf: Will ich mir das wirklich antun? Kurz den Rest des Briefes überflogen und AHA: Die Belegung kann im Nachhinein noch ergänzt oder geändert werden! Bis 31. Juli sogar kostenlos, ohne zusätzliche Gebühren. Wobei 5€ da keinem weh tun sollten...

Also ab zum Virtuellen Studienplaz der FernUniversität in Hagen und die Belegung ändern. Und dann auch schon der OHOH-Effekt: Benutzername? Passwort? Generalpasswort? Und auf einmal fängt es an zu dämmern: Vor 3 Jahren war ich schon mal für ein Semester B.Sc. Wirtschaftsinformatik immatrikuliert, entsprechend habe ich meine Matrikelnummer behalten und das alte Generalpasswort, das Damit-Kann-Man-Alles-Ändern-Passwort, ist immer noch gültig. Dumm nur, dass ich nach 3 Jahren meine Hagen-Briefe irgendwo verstaut habe. Glücklicherweise lässt sich dieses ominöse Passwort leicht neu beantragen und per Post zuschicken!

Und obwohl bei der Immatrikulation die falsche Hausnummer als Lieferadresse eingetragen wurde hat mein nester Postbote den brief sogar korrekt zugestellt...

So sieht dieser allmächtige Zettel aus:

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Also nichts wie einloggen, ein neues Kennwort erstellen welches ich - seien wir mal ehrlich - sowieso morgen wieder vergessen haben werde und vorsichthalber auch die Lieferadresse korrigieren. Und weil ich bei sowas dann schnell misstrauisch werden habe ich gleich auch noch meine restlichen Daten überprüft und siehe da, noch einige andere kleine Infos wurden falsch übernommen.

Also kurzes Fazit dieses langgezogenen unnötigen Blog-Eintrags (ja, mir ist langweilig):

1. Generalpasswort am Freitag bestellt, nächsten Mittwoch erhalten. Schön flott :)

2. Unbedingt bei Immatrikulation immer überprüfen ob alle Daten von der FernUniversität in Hagen korrekt übernommen wurden; vorallem Lieferadresse etc..

jSchmalhofer

Mögen die Spiele beginnen....!

Wer schon mal in E-Mail-Korrespondenz mit der FernUniversität in Hagen stand, der weiß, dass die netten Damen und Herren doch recht flix bei der Bearbeitung sind. Aber dass es so schnell gehen kann:

Am Freitag, 13.07. ging mein Antrag auf Immatrikulation bei Ihnen ein und schon am 16.07 wurde mein Immatrikulationsbescheid abgeschickt.

Und so sieht das "Ding" dann aus:

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Nicht gerade der Schönste, etwas simpel, aber für ein Fernstudium braucht's ja auch nicht mehr :)

Bin auf jedenfall schon hööööööchst motiviert. Wenn's nach mir ginge könnte es noch heute losgehen mit der Lernerei. Habe jeden Tag den es später beginnt schon die (unbegründete) Angst, vergessen zu haben "wie man lernt" :confused:

Nun ja, demnächst geht's dafür zum Regionalzentrum hier in der Stadt zum Anrechnen von Studienleistungen. Wäre schon das ein oder andere Pflichtfach loszuwerden und dafür ein etwas interessanteres Alternativ-Fach zusätzlich belegen zu können. Und wenn die Note nicht passt muss man es ja dann nicht ins Zeugnis schreiben lassen, wenn ich die Damen vom Prüfungsausschuss korrekt verstanden habe.

jSchmalhofer

Wer? Wie? Wo? Was? Häää?

Kurz und schmerzlos...

...zum Fernstudium.

Hochschule: Fernuniversität Hagen

Studiengang: Master of Science Elektro- und Informationstechnik (Mechatronik)

Ersteinschreibung: Wintersemester 2012/2013

...zu mir.

Ich habe bereits 2006 einen ersten Anlauf eines Fernstudiums versucht. B.Sc. Wirtschaftsinformatik. War leider nichts da ich zu der Zeit noch mit meinem Erststudium beschäftigt war. Mittlerweile dürfte ich hoffnungslos alle Fristen verpasst haben um dieses Studium jemals zu beenden :)

Halb so schlimm. Ein Master-Studium klingt doch viel verlockender: kürzer, angesehener, interessantere Themen (nicht nur Grundlagen).

Meinen ingenieurswissenschaftlichen Background möchte ich wegen meinem Interesse für Mechatronik fachlich fundiert ausbauen. Deshalb das Fernstudium (Teilzeit). Die Immatrikulation ist seit einigen Tagen unterwegs und kommt hoffentlich bald in Hagen an. Sobald es dazu mehr gibt geht's hier weiter :)

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