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Leid und Glück liegen so nah zusammen

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mamawuschel

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Leid: Seit Tagen verfolge ich die Beiträge über das Hochwasser und finde es einfach nur unfassbar. Ich selbst wohne auch an einem Gewässer und in den 15 Jahren stand einmal der Garten unter Wasser, jedoch ist jedes Jahr Land unter zwischen den Ortschaften ( extra gemacht um Hochwasser in den Ortschaften zu vermeiden). Jedoch ist es für mich nach wie vor einfach unvorstellbar welches Leid die Menschen erfahren durch eine Naturgewalt. Obwohl wir bei uns gerade Sonne und knappe 25 Grad haben bin ich in Gedanken bei diesen Menschen und hoffe das es bald nachlässt und das unsere Regierung einmal den Hintern hochbekommt und diesen Leuten hilft ( obwohl es keine Griechen sind)

Glück: Mein Sohn hat sich endlich für eine neue Schule entschieden ( leider für meine B-Wahl) auf seiner jetzigen Schule herrschen Zustände die ich hier gar nicht wiedergeben möchte weil es einfach unter aller Kanone ist. Früher war dies mal eine Vorzeigeschule mit hervorragendem Ruf aber heute.... Meine Tochter hatte ja schon letztes Jahr gewechselt und nach dem mein Sohn gesehen hat wie gut es an anderen Schulen läuft hat er sich auch entschieden zu wechseln. Das Gymnasium meiner Tochter hätte ihn aufgenommen und auch im Nachbarort die Realschule nimmt ihn mit Begeisterung. Er hat sich nun nach einem Schulgespräch für die Realschule entschieden. Ich respektiere diese Wahl da ich mir für mein Kind wünsche ohne Bauchschmerzen in die Schule zu gehen.

Gestern hat uns dann die Schulleitung der alten Schule zu einem Gespräch gebeten weil man sei total entsetzt das wir nun den Schritt des Wechsels gehen. ( Kam ja auch sooooo überraschend). Was mich am meisten schockte war wohl die Aussage, dass man die Abmeldung verweigern könne weil man meinen Sohn ( der im Gespräch als Vorzeigeschüler bezeichnet wurde) nicht verlieren wolle. Für alle unter euch die jetzt meine " Ja Schulwechsel, so schlimm kann es nicht sein" würdet ihr euer Kind an einer Schule lassen auf dem die Lehrer die Kinder ständig beschimpfen oder ganz hart einem Schüler an den Kopf werfen das man ihm den Tod wünscht? ( Nicht zu meinem ) Das ist nur die Spitze des Eisbergs und wir sind nicht die ersten die wegen Mobbing und Co wechseln werden. Also egal was kommt es kann nur besser werden.

Der Betriebswirt läuft :-), gestern habe ich mich schon geärgert, es gibt derzeit ganz viele Stellenausschreibungen für Betriebswirte ( Fachrichtung egal) oder eben Bachelor ( Ja man setzt diese beiden Qualis gleich in den Stellenausschreibungen). Hätte ich nun schon das erste Jahr hinter mir, würde ich mich ja ganz frech Bewerben aber so stehe ich ja noch am Anfang aber es macht mir Mut, dass es danach beruflich gut läuft.

Heute werde ich mich dem Controlling wittmen. :-)

Ich wünsche euch allen ein schönes WE und all denen die vom Hochwasser betroffen sind alles erdenklich Gute und viel Kraft


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5 Kommentare


hier habe ich beim Schreiben nicht nachgedacht. Sorry.

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das gilt doch für jeden Augenblick, den es gibt, zu - es gibt immer Menschen, die um ihre Existenz kämpfen und verzweifelt sind - sei es nun hier in Deutschland oder sonstwo auf der Welt

ich will die Hochwasserfolgen nicht banalisieren - es ist sicher schlimm, wenn jemand sein ganzes Hab und Gut verliert und nichts machen können. Aber das passiert auch, wenn z. B. ein Haus abbrennt. Nur weil dieses Hochwasser medial wesentlich sichtbarer ist als ein einzelner Hausbrand ist es für die Betroffenen sicher nicht schlimmer oder weniger schlimm.

Es sind hier sicherlich mehr Menschen betroffen - aber sie können sicher auch auf mehr staatliche Hilfe beim Wiederaufbau hoffen, so nah wie die Bundestagswahlen sind. Ich finde es immer sehr schade, dass Menschen, die ein Einzelschicksal erleiden das medial nicht beachtet werden, weitaus weniger Hilfe erhalten als wenn bestimmte Ereignisse eher im Blickpunkt stehen.

trotzdem wünsche ich den betroffenen Menschen alles Gute und hoffe, dass man aus den Ereignissen lernt und für wirksameren Hochwasserschutz sorgt.

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Ich glaube, unsere Lehrer haben uns damals insgeheim mehr als einmal die Pest (oder noch schlimmer) an den Hals gewünscht. Jugendliche sind nicht immer leicht, schon gar nicht in Gruppen und mancher Lehrer kann einem nur leid tun. Ich spreche jetzt davon, wenn es mein Kind wäre - ich glaube, ich würde meinen Jugendlichen Kindern nicht alles abkaufen, was sie mir erzählen. Viele haben ja eine blühende Phantasie, um den Lehrern eins auszuwischen, und selbst wenn es stimmen würde, ich weiß nicht, ob ich die Schule wechseln würde. Zumal du ja schreibst, dass es deinen Sohn nicht betrifft.

Dass die Lehrer ständig schimpfen mag auch einen Grund haben, warum sollten sie das bei Kindern tun, die brav und fleißig und ruhig auf ihren Plätzen sitzen? Das wird also von zwei Seiten kommen, und ich denke, dass auch die Kinder sich mal zusammen reißen sollten.

Ich weiß noch wie es bei mir früher war, und wir als Schüler haben unsere Lehrer teilweise sehr schlimm gemobbt, weil wir das lustig fanden, dumm waren usw. Ich wäre also vorsichtig, direkt den Lehrern Schuld zuzuweisen, denn auf der anderen Seite des Lehrers sitzen mal eben 20-30 Schüler, die meistens keine Lämmchen sind.

Ansonsten finde ich es super, dass du deinen Sohn selbst entscheiden lässt, ich kann mir vorstellen, dass es einem Bauchschmerzen bereitet, wenn das eigene Kind lieber die Realschule statt das Gymnasium wählt.

@Dadi: Super geschrieben, ganz meine Meinung. Wir sitzen ja auch in der Sonne und grillen und schlagen uns den Bauch voll, während anderswo Kinder im minutentakt verhungern, das Elend dieser Welt ließe sich ja endlos aufzählen - klar geht es den Flutopfern schlecht, aber sie sind immerhin gesund und können alles wieder auf die Reihe kriegen. Da gibt es weitaus schlimmere Einzelschicksale auf der Welt, wo Hilfe von Nöten wäre, und diese aber nie ankommt. Warum wird denn nicht täglich stundenlang z.B. über die Kinder der 3. Welt berichtet? Oder misshandelte Kinder in Deutschland, arme Kinder in Deutschland?

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mamawuschel

Geschrieben

@ Sandra82 ich stimme dir vollkommen zu was die Sache mit den Lehrer betrifft es ist absolut in der heutigen Zeit kein leichter Job vor allem weil vielen Schülern der Respekt fehlt und ich habe meinem Sohn auch sehr lange nicht geglaubt.

Wenn aber mehrere Kinder das selbe sagen und das sogar in mehreren Jahrgangsstufen....Für uns ist einfach die gesamte Situation dort nicht mehr tragbar von daher....

Allen anderen gebe ich natürlich auch recht es ist immer irgendwo eine Notlage aber mich haben die Bilder in den Medien einfach nur schockiert.

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)