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Gestatten: Gräfin Zahl!

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Lernhilfentk

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So, endlich Urlaub! Die letzten Wochen waren geprägt von einigen Arztbesuchen. Alte Leiden sind wieder aufgebrochen, sicher stressbedingt. Dennoch, ich bin der Meinung, ich habe schon vor meinem Urlaub gut auftanken können. Jetzt geht es quasi an die Feinarbeit:)

In diesem Zusammenhang: Mir ist dann noch aufgefallen, dass ich nicht bis 3 zählen kann. Ich hatte einen Pflichtbeitrag im Modul Praxisprojekt vergessen. Einfach verzählt. Ich war wirklich felsenfest der Überzeugung, es wären drei gewesen. Glücklicherweise konnte ich mich mit der Dozentin einigen. Verflixt, mir war das noch nie passiert. Und wie gesagt die Dinger sind Pflicht, um - in diesem Fall sogar 20cps- zu erreichen.

Nun bin ich etwas panisch: Im aktuellen Modul O17 sind 5 Beiträge Pflicht. Aber Achtung! Wir haben zwei verschiedene Dozenten, d.h. ich muss pro Dozent mind. 2 Beiträge leisten. Einen kann ich noch nach Wahl platzieren. Außerdem muss ich noch Exposés kommentieren ( hiervon mind. 2 ). Die Exposés habe ich kommentiert. Ein Pflichtbeitrag ist noch übrig. Diesmal habe ich genau dokumentiert, was ich wann wo gemacht habe....Bei den ganzen Unterforen ist das gerade nicht so einfach.

Außerdem steht die Hausarbeit in O17 an. Motivationstief sag ich nur. Vielleicht ist es aber nur die Tatsache, dass ich einfach mal gar nichts tun wollte. Das hingegen tue ich seit ca. einer Woche sehr erfolgreich.

Mein Thema ist ein Vergleich. Schweiz- Deutschland. Es geht um den Bachelor in Sozialer Arbeit. In Deutschland vereinigt er 2 Fachrichtungen (Sozialarbeit und Sozialpädagogik), in der Schweiz 3. Mit dieser 3. Fachrichtung (Soziokulturelle Animation) möchte ich mich genauer beschäftigen. Spannendes Thema, aber irgendwie auch anstrengend.

Eigentlich wollte ich in diesem Urlaub so viel schreiben, dass ich nicht nur die Hausarbeit, sondern auch das Praxisprojekt nahezu fertiggestellt habe. Und am besten noch Teile der BA-Thesis schon anfangen. Vielleicht war da auch einfach das Ziel zu hoch gesteckt. Ich werde nun versuchen, mit meiner altbewährten 1-Stunden-Methode ( eine Stunde mit Wecker schreiben, dann Abbruch) vorwärts zu kommen.

Die Feiertage waren ruhig und entspannt. Das neue Jahr kann kommen....

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

"Soziokulturelle Animation" war meines Wissens vor nicht allzu langer Zeit eine nicht-akademische Ausbildung. Es galt - zumindest in meinem Umfeld - ein bisschen als "Schmalspur-Sozialpädagogik", wo man nicht recht wusste, was die Leute mit der Ausbildung dann mal arbeiten sollen. Ist aber natürlich ein enger Blickwinkel und auch schon wieder einige Jahre her.

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Hallo Rumpelstilz, danke für die Info!

Heute ist das tatsächlich eine Fachrichtung der Sozialen Arbeit in der Schweiz, und wird dort z.B. an den Hochschulen in Luzern und Zürich angeboten. Es hat häufig den Status einer Vertiefungsrichtung, also so wie ich Rehabilitation gewählt habe, kann man dort zwischen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Soziokultureller Animation wählen. Zum Teil gibt es aber auch generalistische Ausbildungen an den Schweizer Hochschulen. Dabei ist die Dreiteilung wohl angelehnt an Einzelfallhilfe (Case Management bzw. Sozialarbeit), Gruppenarbeit (Sozialpädagogik) und Gemeinwesenarbeit (SozAnim.). Damit lehnt sich diese Dreiteilung an die klassischen Methoden der Sozialen Arbeit an.

Tatsächlich waren hier in Deutschland die Streetworker (die auch häufig Sozialarbeiter waren) schlechter bezahlt und auch anerkannt als die Sozialpädagogen. Das spiegelt so ein bisschen auch das, was Du über den Status der SozAnm. erzählst. In einer meiner Quellen wird die SozAnm. auch als "Communitiy Developement" bezeichnet. Mich erinnert das daran, dass hier in Deutschland neuerdings auch Studiengänge zur Sozialraumentwicklung entstehen ( auf Masterniveau), die Inklusion mehr in den Vordergrund rückt, ach ja, und Governance ist auch ein Thema ( auch als Masterstudiengang). Ich finde das Thema insgesamt sehr spannend, könnte mir sogar einen Master in einer dieser Richtungen (Sozraum oder Governance) als Notfalllösung vorstellen, wenn die anderen Pläne nicht klappen. Oder vielleicht ein Hochschulzertifikat in dieser Richtung, denn das gibt es auch als Fernstudienlösung.

Also wie gesagt, vielen Dank für den Hinweis!

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Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, konnte man die Ausbildung (nicht den Studiengang) soziokulturelle Animation früher nur in Luzern machen.

"Community development" kenne ich als Begriff auch von der OU, aber eher als Teil des Stoffes.

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@Lumi: Allerdings muss ich ergänzen: In Deutschland wird diese Einteilung z.T. etwas anders gesehen, was sich auch in den Vertiefungsrichtungen niederschlägt. SozialPÄDAGOGIK beschäftigt sich eher mit Didaktik und Erziehung. Daher kann man für Deutschland sagen, dass es eher um eine Unterteilung nach Zielgruppen geht: Didaktik und Erziehung eher für Kinder und Jugendliche, Sozialarbeit eher für die, die dem schon entwachsen sind. Insgesamt ist das jetzt sehr verkürzt dargestellt. Es gibt ganze Bücher darüber. Überschneidungen gibt es, und daher finde ich die Zusammenlegung in einen Studiengang Soziale Arbeit ganz gut. Mein Studiengang führt noch den Titel "staatlich anerkannte Sozialpädagogin", für mich gut, da die zumindest früher i.d.R. besser bezahlt wurden.

Im Endeffekt ist dieses Spannungsfeld auch Thema meiner Arbeit. Genauer gesagt: Die unterschiedlichen internationalen Sichtweisen.

Noch zur Ergänzung: Sozialraumorientierung ist schwer von Gemeinwesenarbeit zu unterscheiden, aber auch hier gibt es Nuancen. Sozialraumorientierung hat kaum theoretische Fundierung. Übrigens fehlt die wohl auch bei der Soziokulturellen Animation. Ich denke, das hat nachher auch was mit der Anerkennung zu tun. Governance ist sowas wie politische Beteiliung. Mir scheint es momentan, das die SOz.Anm. das ein bisschen so in sich vereint.

@Rumpelstilz: Danke für die Info! Ich habe bisher noch die verschiedenen Ausbildungsgänge für Sozialpädagogik in der Schweiz gesichtet, auch die, die nicht auf Hochschulniveau waren, die v.Dir genannte Ausbildung hab ich nicht gefunden. Ich bin aber noch am überlegen, ob ich das auf dem Niveau überhaupt behandele, oder ob ich auf Hochschule eingrenze. Man wird sehen. :)

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Danke für die Erläuterung. Soz-Päd war ein beliebter Studienwunsch in meiner Abiturklasse (Mitte 90ger Jahre). Danach habe ich das Berufsfeld aus den Augen verloren und habe erst hier etwas über den Studiengang Soziale Arbeit gelesen. Jetzt verstehe ich auch die Hintergründe über die "Umbenennung". Vielen Dank! :thumbup:

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