Es geht auch ohne Mathe

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Ich brauche eine Pause

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Nachteule

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Wenn was passiert, dann immer geknubbelt und nie, wenn man Zeit dafür hat.

Donnerstag musste ich zu einer Sitzung antanzen, wobei erst Mittwoch Mittag die Einladung kam. Da habe ich um 14 Uhr den Abflug gemacht, weil das Studienzentrum rief. Bis 21 Uhr war ja Präsenz angesagt. Die Nacht nur 3 Stunden geschlafen, da ich den Dienstag erst aus dem Nachtdienst kam und dieses frühe aufstehen ist sowieso nicht mein Ding. (Welcher Mensch steht schon freiwillig um 6 Uhr auf? Da geht man ins Bett!!!) In der Sitzung kam dann ein verzweifelter Anruf meiner Mutter, der Schlüssel ist weg, alle Schlösser müssten noch ausgetauscht werden! Tja, mein Vater wollte den kleinen Mann bei mir abholen, damit er das Wochenende bei Ihnen ist und ich mehr Zeit für die Uni habe. Dabei hat er meine Haustürschlüssel verloren, sehr wahrscheinlich direkt vor dem Haus, auch nachsuchen hat ihn nicht zu Tage gefördert.

So habe ich in einer Pause den Schlüsseldienst angeleiert, konnte für 14 Uhr einen Termin ausmachen, der Dienst kam auch, leider erst 45 Minuten später, da er erst für die Polizei noch 2 Wohnungen öffnen musste. So erzählte er mir brühwarm, wie sie eine alte Dame in der Wohnung aufgefunden haben, die die Nachbarn nach 2 Tagen als vermisst gemeldet haben. Danach im Tiefflug nach Essen, auf den letzten Drücker angekommen, zum Glück kein Stau auf der Bahn. Im Anschluss zu meinen Eltern, weil mein Vater noch immer durcheinander war. Zuerst meine Mutter versorgt und anschließend eine Therapiesitzung mit meinen Vater. Er hat eine beginnende Demenz und saß nun heulend da, wie lange er wohl noch kann und ab wann er total gaga ist. Der kleine Mann reagiert auf Stress auch empfindlich und so habe ich ihn erst mal wieder mitgenommen. Natürlich hat er sich in der Zeit auch wund gebissen, so war kein schöner Freitag morgen sondern Tierarzt angesagt. Er ist ein Spanier, der aufgrund seines Alters weggeworfen wurde. So hat er eben seine Zipperlein. Eines ist eine entzündete Analdrüse. Diese kann nicht operiert werden, da er dadurch inkontinent würde oder eine künstlicher Ausgang, nur wer macht das bei Tieren?, angelegt werden müsste. Inzwischen hat sich daraus ein Tumor entwickelt. Bei Stress fängt das Ding wohl an zu jucken und er leckt und beißt sich wund. So bekommt er jetzt täglich seine Dosis Spinnengift und ich darf ihm Antibiotika einspritzen. Lustig ist, diese Tube ist für entzündete Euter bei Milchkühen gedacht, um in die Zitzen zu spritzen. Danach wieder zu meinen Eltern, kleiner Mann wegbringen, Eltern versorgen, da Vater noch immer ausfiel.

Mein sonntäglicher Reatag viel daher auch aus. Zudem bin ich eingesprungen, da eine Kollegin krank geworden ist. So macht man aus 2 dann 3 Nächte. Damit war jeder Tag mit 4 Stunden schlafen verbunden, danach Tierarzt und arbeiten. Dazwischen eine Stunde Lernzeit für die Klausur am kommenden Samstag abknabbern.

Gestern war zudem erneuter Großkampftag. Mein Vater hatte sich inzwischen erholt, traut sich aber noch nicht viel zu. Meine Mutter hatte für gestern ihre Buchpräsentation angesetzt. Den Saal vorbereiten, Getränke anschleppen, Tische und Stühle vorbereiten, Deko verteilen. Bücherkisten anschleppen und Wechselgeld organisieren. Dazwischen schnell zum Tierarzt und los ging der Abend. Ist super gelaufen, viele Leute da, recht viel schon verkauft. Nur keine Zeit mehr um etwas zu essen und mit knurrenden Magen zur Arbeit. Da wartete das nächste Chaos auf mich. Der Spätdienst hatte schon 6 Leute aufgenommen und der Tag der offenen Türe ging bei mir weiter. Heute morgen dachte ich, meine Füße explodieren. Zum Glück ist heute frei, so kann ich in der Nacht etwas lernen. Morgen steht die nächste Sitzung auf dem Plan, mal wieder ein Teilnehmer erkrankt und ich muss einspringen. Toll, wieder um 6 Uhr raus. Ab Freitag geht mein regulärer Nachtblock los. Zum Glück nur 4 Nächte. Dafür kann ich am Samstag morgen, nach der Arbeit erst mal meine EMP Klausur schreiben. Konnte leider den Dienst nicht wegtauschen. Ich hoffe mal, das mein Gehirn so in Watte ist, das der theoretische Ballast verschwindet und ich mich an die wesentlichen Punkte erinnere.

Sonntag ist dann der Geburtstag meiner Mutter, wie immer im Dienstblock. So kann ich an dem Tag auch nur den Vormittag pennen und ab dann den Nachmittagskaffee vorbereiten und das Abendessen, danach zum Dienst verschwinden. Zum Glück hat sie im Januar ihren Treppenlift bekommen. Wenn mir die Rennerei zu viel wird, beame ich mich damit die Treppe rauf :D

Dienstag wollte ich eigentlich komatös aus dem Dienst kommen und nur noch schlafen, doch bekam ich schon die ersten Termine für den Mittag durchgegeben und am Abend darf ich noch zur Eigentümerversammlung, da diese von diesem Dienstag auf nächste Woche verschoben worden ist.

Donnerstag geht es für einen Tag an die Nordsee, weil das Projekt Ferienwohnung in die entscheidende Phase tritt. Da stehen einige Besichtigungen an. Muss ja alles ebenerdig und für Behinderte geeignet sein. Ab Freitag wieder Dienst und zwei Wohnungsübergaben. Ich glaube, dieser Hausverwaltungsjob wird zu stressig. Ist zwar ein nettes Zubrot, doch den werde ich wohl aufgeben müssen. Zudem ist noch immer der Nebenjob als studentische Hilfskraft im Raum, für ein Altenpflegeseminar und zugleich Studienzentrum der Steinbeis Hochschule. Die suchen Studenten, die dort die Lehrveranstaltungen mit betreuen. Den könnte ich mir dann auch evtl. als Praktikumsplatz für mein Hauptstudium anrechnen lassen. Sonst würde ich mir zur Zeit diesen Stress nicht antun. Vor allem, soll so der Nachwuchs an Lehrkräften für später rekrutiert werden. So nebenbei ein paar Seminare abhalten ist ganz schön, doch als hauptamtliche Lehrkraft?? Kann ich mir nicht vorstellen.

Für Anfang März habe ich noch ein weiteres Vorstellungsgespräch. Eine Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte sucht noch "Personaldisponenten" mit späterer Verwendung als Zweigstellenleitung. Diese Branche ist mir aber sehr suspekt, leider der kommende Markt, in unserem Hause beschäftigen wir schon von 6 Firmen diese Leute und mein Gewissen (da klopft das Betriebsrat gewissen kräftig mit der linken Faust) weigert sich noch, diesen Termin einzuhalten. Für das Studium wäre dieser Job Gold, kein Hauptpraktikum mehr nötig, Tätigkeit würde angerechnet, doch der Preis dafür ist mir noch zu hoch. Das Team dort ist freundlich, nur 6 Personen incl. Chefin. Erst zwei Filialen, weitere geplant, nach 1 bis 2 Jahren Einarbeitung könnte ich auch eine bekommen. Arbeitnehmerüberlassung ist nur Nebentätigkeit. In erster Linie geht es um die Besetzung offener Stellen für Kunden und Durchführung von Assessmentcenter.

Dazu nettes Büro, sitzende Tätigkeit :cool:

und schnuckeliges Auto. Selbst der kleine Mann dürfte mitgenommen werden.

Schwere Entscheidung.

Oder kommt der Frühling und die Zeit der Umbrüche steht an????? Die ersten Schneeglöckchen blühen schon!:)

Das alles raubt mir ein wenig die Muße für mein Studium. Zum Glück brauche ich für März nur noch 2 SB durcharbeiten, die anderen sind schon durch und die folgende Klausur steht Anfang April auf dem Plan. Ein kleiner Durchhänger ist unter diesen Umständen tolerierbar und zu verschmerzen. Auch wenn dieser Streber im Kopf, lästig so ein Ding, sich penetrant zu Wort meldet. Dickes Sorry an die Leser, falls sie es bis hier geschafft haben, musste mich mal auskotz.... Werde mir jetzt den kleinen Mann schnappen, die Supermärkte der Umgebung plündern und für das WE einkaufen und danach einen schönen Spaziergang mit ihm machen. Frische Luft und den Kopf durchpusten lassen.

Bis neulich :)


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3 Kommentare


Hallo Nachteule, sehr geballte Ladung Stress am Block, was ich lesen durfte.

(Welcher Mensch steht schon freiwillig um 6 Uhr auf?

Ich! Der Morgen, wenn es drinnen und draussen noch ruhig ist, ist die schönste Tageszeit. Ich kann es mir aber aussuchen, ich muss nicht. Da ist es vielleicht etwas anderes.

Zudem ist noch immer der Nebenjob als studentische Hilfskraft im Raum, für ein Altenpflegeseminar und zugleich Studienzentrum der Steinbeis Hochschule. Die suchen Studenten, die dort die Lehrveranstaltungen mit betreuen. Den könnte ich mir dann auch evtl. als Praktikumsplatz für mein Hauptstudium anrechnen lassen.

Kollidiert das nicht mit Deinen Dienstzeiten im Hauptjob?

Dazu nettes Büro, sitzende Tätigkeit

Wenn Du ein paar Jahre "gesessen" hast, wünscht Du Dir den Job in Bewegung zurück. ;)

Kurze Frage am Rande: Wann steht Urlaub auf dem Plan? Das eben Gelesene klingt sehr danach.

Alles Gute weiterhin,

Zippy

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Ich krieg schon "Streßpusteln" vom lesen ;)

Ich wünsche Dir genug Energie für das ganze Kuddelmuddel.

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@ Zippy: Ich habe einen Teilzeitjob mit max. 15 Nächten im Monat. Da bekommt man Tagesaktivitäten gut unter.

Urlaub ist so eine Sache dieses Jahr. Ich habe mir vor allen Klausuren eine Woche Urlaub eingetragen und im Vorplan genehmigt bekommen. Da habe ich noch nicht den Ausflug in EMP eingeplant.

Falls ich doch mal Urlaub brauche kann ich mit meiner Kollegin mauscheln. Dann nehme ich 10 Tage "frei", und sie zieht einen Block durch. Im Anschluss arbeite ich meine Tage ab.

@ chillie: irgendwie knubbelt sich manchmal alles. Doch schon bald wird es bestimmt eine Phase geben, wo nix ansteht. Da werde ich schon aus "Langeweile" in den Studienbriefen wühlen.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link