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In die Zukunft geschweift

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chillie

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Im Zuge des Selbstmanagements habe ich neben vielen kleineren und größeren Baustellen auch einmal meine mittel- und langfristigen Zeile angesehen und habe mit "Schrecken" festgestellt, das ich durch den Fokus auf das Studium irgendwie verpasst habe auch mal diese anzusehen.

Die Zeit ist vergangen und schon steht das 4 Semester auf der Uhr... und der Studienabschluss mit dem Ziel möglichst gut und in Regelstudienzeit kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Aus diesem Grund habe ich mich speziell diesbezüglich hingesetzt und mir Gedanken gemacht. Ich hatte es ja bereits hier gebloggt. Eine Entscheidung fehlte mir noch - aber um einfach etwas konkreter zu werden und vor allem eine weitere Planung zu "ermöglichen" fehlte die Festlegung.

Darum werde ich wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sommer diesen Jahres den Schwerpunkt Controlling/Rechnungswesen für das FS2010 wählen sowie Ende diesen Jahres den Antrag stellen mein Studienkonzept auf Diplom umzustellen. Der zweite Schwerpunkt soll dann Gesundheitsmanagement werden.

Die quantitativen Ziele behalte ich mir erstmal selbst vor, schließlich muss ich ja erstmal sehen ob ich meine Ziele bezüglich des Grundstudiums erreichen kann ;)

Der Grund für den Wechsel ist nicht ganz leicht zu erklären. Zum einen hatte ich schon angedeutet das es mir als bisheriger Generalist sehr schwer fällt mich auf einen einzigen Schwerpunkt festzulegen. Ich war und bin an vielen Teilbereichen eines Unternehmens interessiert und konnte hier bereits viele Einblicke bekommen. Ich sehe mein Studium gleichzeitig nicht als reine Weiterbildungsmaßnahme um meinen Job zu sichern und um mehr Geld zu verdienen, sondern auch als Bereicherung. Die Theorie mit der Praxis zu verbinden und Dinge die man lernt in seinem "geistigen Unternehmen" durchzuspielen macht mir durchaus Spaß und wird erleichtert durch die Parallelen die ich ziehen kann.

Genau deswegen ist die Festlegung schwierig. Aktuell mache ich beruflich viele Sachen ... aber ... hier komme ich wieder zum Beginn des Beitrags, meine einzige Zielsetzung in den letzten ca. 1,5-2 Jahren war reine Weiterqualifizierung, allerdings ohne konkrete Vorstellung wo es denn hin gehen soll.

Gut ist, das ich mich jetzt damit beschäftige - denn der Zeitraum um den es noch geht bis ich "ohne Ziele" dastehe ist durchaus noch respektabel.

Wenn ich vorankommen möchte, kann ich nicht mehr "viele Sachen" machen. Die einzige Lösung wäre wohl die richtige Selbständigkeit zu finden, ansonsten gibt es für einen Allrounder heutzutage nur noch ganz weit oben die Möglichkeiten.

Darum und um mir selbst die Möglichkeit zu geben gut abzuschließen möchte ich das Konzept wechseln und 2 Schwerpunkte belegen. Einmal ReWe/Co, da ich hier schon immer sehr stark war. Sowohl in Schule, Ausbildung, Weiterbildung und auch im Studium jetzt hatte ich nie große Probleme mit dem Fachgebiet.

Es ist interessant und bildet den Kern eines Unternehmens ab.

Der zweite Schwerpunkt ist ein Tribut an meine aktuelle Arbeitsstelle - ich arbeite eng mit dem Gesundheitswesen zusammen und habe hier einige gute Kontakte in Verbände und Altenheime geknüpft, die mir eventuell bei Haus- und Diplomarbeit nicht schaden könnten. Zudem ergibt sich im Hinterkopf bereits ein Thema das ich vllt. für die Diplomarbeit nutzen könnte und wovon auch mein Arbeitgeber profitieren kann.

Alles Zukunftsmusik - aber mit einem festen Ziel bezüglich der Schwerpunkte gibt es gar nicht mehr "so viel" Spielraum. Ich kann mich hier noch 2009 umentscheiden, nur für mein Gewissen brauche ich da einen Plan dahinter, wie es danach weiter geht.

Klar ist der Schwerpunkt einer Abschlussarbeit sicher nicht der ausschlaggebende Punkt um damit die nächsten 40 Jahre Berufsleben zu ebnen. Umgekehrt kann aber natürlich ein interessanter Abschluss mit Schwerpunkten hinter denen man auch steht eine Hilfe sein.

Das mal so als kleines Gedankengespinst :)


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5 Kommentare


Hallo Chillie,

bevor Du in die Gesundheitswissenschaft/ Management einsteigen möchtest, beschäftige Dich mal mit diesem Thema. Gerade wegen der Abneigung bei Soziologie!!!

Es geht dort weniger um die Arbeit im Gesundheitssektor, mehr um die allg. Fragen der Gesundheitserhaltung (in Verbindung mit BWL- Deiner Mitarbeiter)

ein Thema: Strategien zur Gesundheitsförderung in Organisationen

Es wird bestimmt ein Mix aus Soziologie, Psychologie, Gesundheitswissenschaft und Medizin werden. Dazu noch Ökonomie.

Als Einstieg beschäftige Dich mal mit Antonovsky und seinem Begriff der Salutogenese . Wenn Dir das Spaß macht, nur zu. Wobei der Schwerpunkt Personalmanagement (sofern es den bei der HFH gibt) besser zu Gesundheitsmanagement passt.

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Nunja lt. HFH-Homepage geht es im Schwerpunkt doch um mehr oder weniger "handfeste" BWL-kompatibele Themen:

1. Gesundheitsökonomie

Deutsches Gesundheitssystem – strukturelle Probleme und aktuelle Reformansätze

Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich

Managed Care und Pflegeversorgung

2. Organisationsmanagement

Reorganisation im Gesundheitswesen

Moderne Organisationsstrukturen im Krankenhaus

Management des organisatorischen Wandels Leitkonzept Gesundheitsförderung: Modellprojekt „Health Promoting Hospitals“

3. Personalmanagement

Anforderungen, Qualität, Controlling

Fort-/Weiterbildung, Personalentwicklung

Supervision, Coaching, Teamentwicklung Arbeits- und Gesundheitsschutz

4. Qualitätsmanagement

Grundlagen, Werkzeuge und Techniken, EFQM-Modell

Prozessorientiertes Krankenhaus

Interpretiere ich hier zu viel logischen Stoff hinein oder versteckt sich dahinter etwa soziologisches Zeugs?

Auf den ersten Blick ist das ein Mischmasch aus Unternehmensführung und Personalmangement in Bezug auf eine Einrichtung im Gesundheitswesen anstatt eines Industriebetriebs.

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Hört sich wie ein Schnelldurchlauf meines Studiums an.

Zu dem Punkt 1 schreibe ich im April die kommende Klausur.

Soziologisches Zeugs ist auch dabei, als Ansatz für für die Punkte 2 und ein wenig 1. Wobei auch Organisationspsychologe stark gefragt sein wird.

Bei Punkt 3 haben wir einen Mix zu lernen. Es werden die Modelle der Ökonomen, der BWLer und der Soziologen miteinander verglichen und in den historischen Kontext gestellt.

Die kochen alles Ihre Theorien aus der Ursuppe der Sozialwissenschaften, aus der sie nun mal stammen. Jetzt kommt es nur auf die Autoren der SB an, von welcher Schule sie stammen und wie sie konditioniert worden sind.

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Naja, wenn das Dein ganzes Studium ist muss sich ja die HFH für einen Schwerpunkt irgendwo einschränken.

Immerhin bekommt man ja irgendwann noch eine Info über die einzelnen Schwerpunkte da werde ich mir das noch mal genauer ansehen. Nach Durchsicht der Probeklausur im WebCampus sieht es für mich wirklich nach einem BWL-Schnellkurs mit Bezugssystem Krankenhaus aus - wenigstens dort kann ich kein soziologisches Gequassel ausmachen :D

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Michael Knight

Geschrieben

Hört sich wie ein Schnelldurchlauf meines Studiums an.

Das ist interessant. Mein SSP Produktentwicklung ist ein Schnelldurchlauf durch ein BWL-Studium. Finde ich merkwürdig. Eigentlich sollten die SSP doch spezialisieren. Bei allem was ich bislang so sehe, lese und höre generalisieren sie jedoch eher.

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      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker