Informatik B.Sc. an der WBH

  • Einträge
    222
  • Kommentare
    1.349
  • Aufrufe
    8.007

Besuch vom Betreuer

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
kawoosh

127 Aufrufe

Gestern hat mich mein Betreuer auf Arbeit besucht. Dafür ist er extra 500km angereist und dann auch wieder zurück gefahren. Sehr viel Aufwand für einen Besuch wie ich finde, aber es hat mich sehr gefreut, dass er sich die Zeit dafür genommen hat.

Leider war es ein ungünstiger Zeitpunkt, da gerade am Abend vorher die total Katatstrophe kurz vorm Releasetermin eingetreten ist und dementsprechend eigentlich keine Zeit für solche Besuche war. Da kann ich nur immer wieder sagen, dass ich mich mit meinem Team und meinen Chefs extrem glücklich schätzen kann, da sie mir immer wieder für mein Privatvergnügen Fernstudium solche Freiräume lassen und mich auch dabei unterstützen (wenn auch nur mit Motivation und Verständnis und nicht mit Geld oder Zeit). Da haben wir ja hier im Forum schon ganz andere Einstellungen von Arbeitgebern gehört...

Jedenfalls habe ich ihn ein wenig bei uns rumgeführt und gezeigt was wir hier den lieben langen Tag so machen. Natürlich bin ich auch auf das Projekt eingegangen, auf das meine Thesis eingeht. Lustig war, dass er mit uns (uns im Sinne von unserer Software, die von unseren Anwendern benutzt wird) auch schon mal in Berührung gekommen ist und das ein bisschen kannte.

Dann haben wir uns viel über Sinn und Unsinn von Abschlussarbeiten unterhalten und er hat mir ganz viele und sehr wertvolle Tipps für meine Arbeit gegeben. Interessant fand ich den Hinweis, dass man unter seine selbst erstellten Grafiken auch hinschreiben sollte (nicht muss), dass das eine Eigenerstellung ist, da man ja entsprechend viel Zeit und Geduld dafür investiert hat. Eigentlich impliziert ja eine fehlende Quellenangabe eine Eigenleistung, aber er meinte, man solle das doch einfach direkt drauf hinweisen.

Prinzipiell hatte er an meiner Arbeit mit dem letzten Stand nichts zu meckern. Er meinte auch noch, dass er sich bei mir keine Sorgen machen muss und dass das schon gut wird :blushing: Ich soll ihm jetzt nach Weihnachten noch mal einen Stand schicken und dann wird das schon.

Mein Antrag auf die Verlängerung der Bearbeitungszeit ist mittlerweile sogar schon bewilligt worden. Mein neuer Abgabetermin ist jetzt der 3.2.15. Ich bin mega erleichtert! :thumbup: Heute gehts auf den Weihnachtsmarkt und das dann sogar ohne schlechtes Gewissen, da ich ja nun nicht mehr unter diesem extremen Zeitdruck stehe. Trotzdem wird am Wochenende und sowieso ab nächster Woche wieder richtig losgelegt. Am 31.1.15 fahre ich nämlich in den Urlaub, also muss ich da ja spätestens schon abgegeben haben.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


5 Kommentare


Mein Betreuer hat mich nicht besucht. Wir hatten nur Kontakt via Telefon. Gut dazu muss man sagen das ich im Homeoffice sitzt er hätte also nur zum Kaffee kommen können ;)

Ich hoffe das du mit der Terminverschiebung nun genügend Luft hast. Bald ist es vorbei!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hört sich toll an - könnte mein Betreuer gewesen sein ;) Der hatte mich zwar nicht besucht, wir waren aber zu Beginn mal zusammen Essen. Allerdings hatte ich damals direkt solche super Tipps bekommen und die auch umgesetzt. Ich denke schon, dass es sehr viel mit dem Betreuer zusammenhängt, wie gut oder weniger gut man durch die Thesis-Zeit kommt. Ein Lob zwischendurch oder ein "deees basssd scho" (wie wir Franken sagen) hilft doch sehr :)

Dann heut Abend mal viel Spaß beim Weihnachtsmarkt-en - und viel Erfolg bei der weiteren Schreiberei.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Hört sich toll an - könnte mein Betreuer gewesen sein ;)

Das war er wohl auch ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich habe mich damals auch 2x mit meinem Betreuer getroffen und fand diese Treffen enorm hilfreich. Einmal war ich dafür nach Hamburg gefahren und einmal hatten wir uns am Frankfurter Flughafen zusammengesetzt. Ich finde es bei allen großen Projekten gut, sich mindestens einmal persönlich gesehen zu haben, der Rest kann dann auch gut über die Ferne gemacht werden. Auch als ich damals mit Anne Oppermann den Fernstudium-Ratgeber geschrieben haben bin ich einmal nach Münster gefahren, so dass wir uns etwas kennen lernen konnten.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 12
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!