Psychologie (B.Sc.), Fernuni Hagen

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Kurzes Lebenszeichen

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Fernstudi_Psy

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Hallo ihr Lieben,

nun habe ich ewig nichts geschrieben und leider war das wohl auch ein Anzeichen dafür, wie es momentan läuft - nicht gut!

In Modul 3 schleppe ich mich so durch, bin weit hinter dem Plan zurück und weiß nicht, ob ich die Klausur im März tatsächlich schreiben kann. Gründe hierfür sind:

- Winterblues (klingt doof aber es ist gefühlt einfach immer dunkel und ich bin ständig müde),

- zahlreiche private Baustellen, die seit Ende Oktober in mein Leben purzeln. Es sind auch einfach Dinge/Vorfälle dabei, die einfach Priorität haben.

- Jahresendgeschäft im Job. So heftig habe ich es lange nicht mehr erlebt.

Daher mein Plan: Ich muss über die Feiertage nur am 22. u. 23.12. und am 29. u. 30.12. arbeiten und habe jeweils danach 2x 5 Tage am Stück frei. Ich schaue mal wie weit ich dort komme und entscheide mich dann Anfang des Jahres, ob ich die Klausur schaffe. Falls nicht, wird es wieder so laufen wie dieses Jahr. Ich muss im Sommersemester 2 Module belegen. Hierfür habe ich aber einen Notfallplan: Ich könnte zusätzlich M11 belegen. Es handelt sich hierbei um ein nichtpsychologisches Wahlpflichtfach. Man kann dies im Studiengang Bildungswissenschaft belegen und dort gibt es auch zahlreiche Module mit Hausarbeiten als Prüfungsleistungen. Die Hausarbeit wird mit Sicherheit auch herausfordernd, aber ich kann mir die Arbeit aufteilen und muss nicht wieder so schrecklich viel auswendig lernen. :rolleyes:

Die Welchselüberlegungen bezüglich der PFH haben sich erledigt, da die SBB-Bedingungen vorsehen, dass man vor Ende des 4. Fachsemesters den Studiengang wechseln muss. Somit ist mir diese Entscheidung abgenommen und sooo böse bin ich darüber gar nicht. Wobei ich nochmal rausfinden muss, ob das Modul "Klinische Psychologie" zu den Modulen gehört, die man an der PFH einzeln belegen kann. Das würde mich zu einem späteren Zeitpunkt wirklich interessieren.

Und trotz meines Totalausfalls in meinem "Hauptstudium" konnte ich es nicht lassen, mir die Studiengangsunterlagen für den Lehrgang Personal & Business Coach von der Fernakademie für Erwachsenenbildung (gehört zur Klett-Gruppe) zu bestellen und befinde mich dort im 8-wöchigen-Probestudium. Ich würde in dieser Zeit zumindest gern 2 Hefte durcharbeiten und die erste Einsendeaufgabe lösen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob der Lehrgang etwas für mich ist. Wenn ich den Lehrgang dann fortsetze, werde ich mir damit keinerlei Stress machen und die maximale Betreuungszeit ausnutzen.

Die Studienhefte sind wirklich "leichte Kost" und sehr interessant und praxisorientiert. Vielleicht ist es genau das, was ich brauche, um beim B.Sc. Psychologie dranzubleiben. Ich werde es in den nächsten 8 Wochen testen und Euch darüber auf dem Laufenden halten. Die aufwändige Aufmachung der ersten Lieferung (Ordner dabei, Begrüßungsmappe mit Plastikstudienausweis, Block, Kugelschreiber, Einführungs-DVD, 2 Mails mit Angeboten für kostenlose Lernseminare und -webinare) war für mich als Studentin der Fernuni Hagen eine echte Überraschung. Sowas kannte ich noch nicht ... :lol:

Wer bis hier gelesen hat -> Vielen Dank für das "Aushalten" meines Lernfrustes. Wenn Du Tipps für mich hast, wie Du mit solchen Phasen umgehst, lass mir gern einen Kommentar da.

Ich wünsche Euch und Euren Lieben wunderschöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2015!!!!!


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2 Kommentare


Mir hilft es gegen den Frust und Lustlosigkeit, wenn ich mich an die Momente erinnere, als ich voller Vorfreude das Studium machen wollte, oder begonnen hatte, oder freudige Momente hatte wenn es lief, oder wusste, weshalb ich das Ganze tue. Bei mir ist das auch ganz bestimmte Musik, die mich an den schönen Studienort (Konstanz) erinnert und ich stelle mir vor, wie ich im nächsten Sommer dort auf dem Podest stehe und die Masterurkunde im Talar entgegen nehme

(.. ob das soweit kommt nächstes Jahr, ist allerdings noch nicht 100%ig sicher..)

Frohe Weihnachtstage, gute Erholung und einen guten Rutsch!

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Markus Jung

Geschrieben

Wie ich das so lese, hast du mit dem Fernkurs ja schon selbst etwas dafür getan, um dich neben dem anstrengenden Hauptstudium mit etwas leichterer Kost zu belohnen und bleibst dran, schaust aber auch, wie sich das Studium mit deinen privaten/beruflichen Anforderungen und Belastungen vereinbaren lässt und wie du es dir mit M11 ggf. etwas leichter machen kannst. Hört sich für mich durchaus überlegt und strukturiert an.

Wobei ich nochmal rausfinden muss, ob das Modul "Klinische Psychologie" zu den Modulen gehört, die man an der PFH einzeln belegen kann.

Nein, es gehört (bisher) nicht mit dazu - mich würde es auch sehr interessieren.

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!