• Einträge
    51
  • Kommentare
    310
  • Aufrufe
    5.163

Ziele für 2015 & Selektionsprozess Master im Gesundheitswesen

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Higgins

222 Aufrufe

Erstmal hoffe ich, wenn auch verspätet, dass hier alle gut im neuen Jahr angekommen sind…:)

Natürlich habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, wie meine Ziele 2015 aussehen sollen und letztendlich steht dabei nur ein ganz großes im Fokus:

• Das Studium zu einem guten Ende bringen

Im Einzelnen bedeutet das für die nächsten 12 Monate folgendes:

• 2 Hausarbeiten

• 2 komplexe Übungen

• 5 Klausuren

• und das Hauptpraktikum

Darauf wird meine gesamte Konzentration liegen. Natürlich werde ich dabei versuchen, einen Mittelweg zwischen Freizeit/Familie und Studium zu finden, aber ich denke es wird trotzdem einfach Zeit, dieses Studium stringent und konsequent seinem Ende näher zu bringen. Wenn ich o.g. Vorhaben geschafft habe, bleiben für das 8.Semester ab Januar 2016 nur noch die Studie übrig (mit entsprechender Hausarbeit) und die BA. Summa summarum müsste ich also hoffentlich im Sommer 2016 fertig sein, wenn alles wie geplant läuft :thumbup:.

Daneben steht noch die Jobsuche im Raum und wird von mir wohl ab Frühjahr in Angriff genommen werden, so dass ich ab Sommer oder Herbst 2015 wechseln kann. Mal sehen, was der Arbeitsmarkt so hergibt.

Und dann habe ich mir natürlich schon mal erste Gedanken darüber gemacht, wie es nach dem Studium (mit einjähriger Pause) weitergehen soll. Vor allem deshalb weil ich feststellen musste, dass einige Hochschulen bestimmte Voraussetzungen verlangen (z.B. ein bestimmter Notendurchschnitt, Berufserfahrung nach erstem Hochschulabschluss oder Englischkenntnisse) die man teilweise schon beim Bachelor mit einplanen sollte. Also habe ich mich mal auf dem „Master-Markt“ umgesehen und überlegt, in welche Richtung und zu welcher Hochschule ich am ehesten tendiere….

1.Schritt: Vorüberlegungen

Uni oder Fachhochschule

Ganz klar Fachhochschule, weil ich eher ein praxisorientierter Mensch bin und gerne anwende was ich lerne. Mit ausschließlich theoretischen Auseinandersetzungen habe ich es dagegen nicht so.

Fernstudium oder berufsbegleitendes Studium

Eine ganze Weile habe ich berufsbegleitende Studiengänge fokussiert, weil das mal eine nette Abwechslung gewesen wäre. Gerade die Frankfurter Hochschule erschien mir mit ihrem Pflege-Master sehr attraktiv, v.a. weil ich mich sehr fürs Case-Management interessiere. Auch die FOM mit ihrem Public Health- Master hätte mir sehr gut gefallen. Nachdem ich dann aber nach Zugverbindungen und Unterkünften geschaut hatte war mir schnell klar, dass diese Rahmenbedingungen für drei Jahre nicht umsetzbar sind bzw. ich nicht bereit bin, diesen Aufwand auf mich zu nehmen. Ich kenne mich: das erste halbe Jahr sehr engagiert und jede Präsenzphase mitnehmend. Aber danach bin ich mir ziemlich sicher, dass es mir eher auf die Nerven gehen wird wenn ich alle zwei Wochen für drei oder vier Tage wegfahren und in fremden Betten übernachten muss. Deswegen kommt das eher nicht in Frage.

Konsekutives oder nicht -konsekutives Studium

So viele nicht-konsekutive Studiengänge gibt es zwar nicht, aber der Master „Betreuung/ Vormundschaft/ Pflegschaft hatte es mir definitiv angetan, zumal eine optionale Berufsbetreuung noch immer im Raum steht. Letztendlich ist der Studiengang aber extrem paragraphenlastig und schränkt einen doch sehr auf dem Arbeitsmarkt ein. Außerdem tendiere ich eher zu einem Studiengang, der schon vorhandenes Wissen vertieft und ausbaut.

2.Schritt: Persönliche Anforderungen

Damit sind Voraussetzungen /Bedingungen gemeint, die ich an die Hochschule stelle:

• Reputation: d.h. die Hochschule sollte schon einige Jahre auf dem Markt sein, einen guten Ruf haben und Erfahrung mit Fernstudiengängen mitbringen

• Studienzentrum Stuttgart oder München: weil diese Zugverbindungen für mich am günstigsten sind

• Präsenztage: am besten wenige und fakultativ

• Preis: sollte noch bezahlbar sein

• Inhalt: dieses Mal gehe ich weniger nach dem was auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist (obwohl das natürlich trotzdem noch eine gewisse Rolle spielt) sondern mehr nach meinem Interesse für die Inhalte der verschiedenen Module

• Prüfungen: bevorzugt praxisorientiert durch Fallarbeiten, Hausarbeiten etc.

• Prüfungstermine: es sollte mehrere Termine pro Modul und Semester geben

• Credit Points: sollten mit 120 CP so bemessen sein, dass ich insgesamt auf die geforderten 300 CP komme

• Flexibilität innerhalb des Studiums: kostenlose Verlängerung, o.g. Auswahl an Prüfungsterminen, mögliches Vorziehen von Modulen etc.

Potenzielle Fernhochschulen für eine engere Auswahl

Nach der o.g. Vorauswahl sind 6 Hochschulen übrig geblieben:

1. HFH

2. DIPLOMA

3. Deutsche Hochschule für Prävention

4. WINGS

5. SRH

6. Apollon

Die ersten drei habe ich dann recht schnell von meiner Liste gestrichen, weil die Studiengänge aus diversen Gründen nicht so wirklich zu mir gepasst haben:

1.HFH: „Master Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen“

Wenn ich eine Möglichkeit sehen würde den Master im „eigenen Stall“ zu absolvieren wäre die Wahl sehr einfach gewesen und ich hätte mich sofort für die HFH entschieden. Denn im Grunde bin ich bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden, komme mit Organisation und Struktur der Hochschule gut zurecht und habe den Eindruck, dass die HFH wirklich daran interessiert ist ihre Studenten zum Abschluss zu führen. Aber: der Master gefällt mir irgendwie nicht so richtig… Er kommt mir ein bisschen „unausgegoren“ vor, was vielleicht auch daran liegen mag, dass es ihn noch nicht so lange gibt. Im Einzelnen sind für mich dabei folgende Punkte zu kritisieren (mit Betonung auf „meine“, denn: es mag durchaus Leute geben die das anders sehen und denen dieser Master gefällt):

Der Titel

Ich finde den Titel insgesamt etwas unglücklich gewählt. Erstens die Hervorhebung von Personal und Organisationen, was ich für den Arbeitsmarkt sehr reinschränkend finde, d.h. wenn man nicht nur an Führungspositionen interessiert ist wird man es mit dem Abschluss bei der Stellensuche wohl eher schwer haben. Zweitens isoliert und begrenzt der Titel das Management auf die zwei o.g. Aspekte, obwohl dazu viele Dinge mehr gehören.

Die Module

Diese finde ich eher einseitig und passen auch nicht so hundertprozentig zum Titel. Wissenschafts-und Forschungsanteile scheinen sehr zu dominieren, obwohl das mMn eine eher untergeordnete Rolle in Führungspositionen spielt. Einige Module erinnern mich sogar an den Bachelor-Studiengang PM, was mich etwas irritiert, weil ein Master eigentlich etwas Weiterführendes sein sollte. Aber was mich am meisten stört ist diese Begrenzung auf Personal und Organisationen. Bereiche wie z.B. Qualitäts-und Projektmanagement, Sozial-und allgemeines Recht, Marketing und Arbeitspsychologie/Konfliktmanagement sehe ich in den einzelnen Modulen überhaupt nicht. Und ich denke ein zukünftiger Arbeitgeber kann das –falls doch vorhanden-aus den Modulbezeichnungen auch nicht ableiten. Ganz zu schweigen davon, dass man keinen einzigen Studienschwerpunkt wählen kann. Schade.

Komplexe Übungen

Erstmal finde ich es gut dass die HFH im Master deutlich mehr Wert auf Praxisbezug und Anwendung legt. Aber: Ich kenne die komplexen Übungen der HFH und die Anforderungen können sehr, sehr unterschiedlich sein. Da ist von „ich lese nicht mal die SB und bestehe durch pure Anwesenheit“ bis zu „ich muss mich monatelang vorbereiten und aktiv mitarbeiten um zu bestehen“ alles dabei. Das ist mir ehrlich gesagt zu riskant - weil: wenn schon ein Master, dann möchte ich auch was dabei lernen.

2.DIPLOMA: Master Medizinalfachberufe

Die DIPLOMA ist hauptsächlich deshalb in die Vorauswahl gekommen, weil sie einige der Bedingungen erfüllt die ich aufgelistet hatte. Aber im Prinzip ist dann doch der Inhalt entscheidend und der passt leider so gar nicht zu meiner Vorbildung bzw. meinen Interessen. Ich denke der Studiengang macht vielleicht eher für Leute Sinn, die z.B. eine Tätigkeit in der Physiotherapie oder Reha haben, mit einer großen Affinität zur Forschung. Für Leute aus der Krankenpflege finde ich den Studiengang eher ungeeignet.

3.Die DHfPG: Master für Prävention und Gesundheitsmanagement

Wenn mein Ziel darin bestünde in die Prävention zu gehen oder ich aus dem Bereich kommen würde, wäre dieser Master mit Sicherheit interessant. Aber mein Hintergrund bzw. meine Interessen gehen leider auch hier völlig an den Studieninhalten vorbei. Für die diversen Präventionsberufe (Ernährungs-, Diabestes-, Fitnessberater usw. ) ist er deshalb mMn definitiv besser geeignet.

Tja, damit sind nur noch drei Hochschulen fürs Finale übrig geblieben, die potenziell und real in Frage kommen. Weil ich noch mehr Informationen brauchte habe ich mir dann von diesen drei Hochschulen die entsprechenden Studienführer bestellt. Ich muss sagen, alle waren sehr schnell und ich hatte nach 2-3 Tagen die Unterlagen in der Hand.

Die WINGS: Master Gesundheitsmanagement/Health Care Management

Positiv

• Die WINGS hat auf dem Fernunterrichts-/Fernstudiengangssektor die längste Erfahrung

• Prüfungen finden u.a. durch Projekte, Fallstudien und Planspiele statt, was sich sehr interessant und nach viel Input/Praxistransfer anhört

• Gruppenarbeiten setzen sich aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, was zu anderen Blickwinkeln beitragen kann

• Der Abschluss berechtigt zur Promotion

• Die Dozenten wirken extrem kompetent, fast nur Professoren mit viel Erfahrung

• Die WINGS erfüllt viele meiner o.g. Rahmenbedingungen

Negativ

• Der Studiengang hat eigentlich nur 90 CP, 30 CP kann man durch ein Jahr Berufserfahrung „ersetzen“ (das hat für mich so ein „Gschmäckle“…)

• Alles wirkt ein bisschen „zu modern“ auf mich: Onlinevorlesungen, Videokonferenzen, eine Studiums-App, ein Tablet zum Studium, Online- Dokumente usw. Das ist mir ein bisschen zu viel „online“.

• Die Module sind auch hier sehr forschungs-und wissenschaftsdominiert

• Bei vielen Modulen habe ich den Eindruck, dass ich das schon im Bachelor hatte oder schon Wissen aus meiner Vorbildung mitbringe (z.B. gibt’s ein Modul Grundlagen der Medizin)

• Der Preis ist wirklich hoch: fast 600 Euro pro Monat

Die SRH Riedlingen: Master Health Care Management

Positiv

• Man bekommt die Studienmaterialien zugeschickt, hat also etwas in der Hand mit dem man arbeiten kann

• Man kann sich jedes Semester neu entscheiden ob man das Semester in Voll-oder Teilzeit absolvieren möchte, ohne dass sich der Preis ändert

• Es gibt Seminar, Gruppen-und Fallarbeiten, außerdem mündliche Prüfungen, Präsentationen und Hausarbeiten, das spricht für einen sehr guten Praxistransfer

• Die Module treffen genau meine Interessen und sind sehr breit gefächert

Negativ

• Die Kompakt-Präsenzwoche: ich finde es schon anstrengend, an zwei aufeinander folgenden Tagen 4 Stunden mit dem Zug unterwegs zu sein um ins Studienzentrum zu kommen, geschweige eine ganze Woche…

• In dieser einen Woche werden die ganzen Prüfungen des Semesters abgenommen, was ich persönlich schwierig finde weil es meinem Lernrhythmus total zuwiderläuft. Ich finde es besser wenn Prüfungen wie bei der HFH über das Semester verteilt werden.

• Der Preis ist mit 520 Euro auch nicht gerade der günstigste

• Das Eignungsgespräch

• Es gibt nur zwei Wahlmodule im 4.Semester, die mir nicht so ganz zusagen

Die Apollon: Master Gesundheitsökonomie

Positiv

• Der Preis ist im Vergleich mit anderen Anbietern der günstigste

• Studienmaterial wird auch hier zugeschickt

• Die Praxis-und Anwendungsorientierung durch Fallarbeiten, Rollenspiele und Gruppenarbeiten etc.

• Die Hochschule hat sich explizit auf die Gesundheitswirtschaft spezialisiert

• Sehr flexibles Studienmodell , sowohl was Seminar-und Klausurtermine angeht als auch die selbständige Planung innerhalb des Studiums/der Module, außerdem gibt es eine Voll-und Teilzeitvariante

Negativ

• Wenn man kein Absolvent eines entsprechenden affinen BA-Studiums an der Apollon ist muss man vor Beginn des Studiums u.U. ein 6-monatiges Propädeutikum ableisten

• Die Module und Schwerpunktfächer finde ich insgesamt ziemlich uninteressant

• Zu manchen Veranstaltungen muss man nach Bremen fahren, das wäre für mich eine halbe Weltreise

Fazit und vorläufiges Ergebnis:

Wenn sich in den nächsten zwei Jahren nichts Elementares in meiner Meinung oder meinem Berufsumfeld verändert ist die SRH Riedlingen eindeutig mein Favorit. Hauptsächlich wegen der Studieninhalte und der Möglichkeit jedes Semester neu entscheiden zu können, ob man die Voll-oder Teilzeitvariante wählt. Das ist, wenn die Familie mal mehr Zeit und Aufmerksamkeit braucht, eine ideale Option. Vor allem für meinen Mann, der sich manchmal doch schwertut mit dem Studium. Das wäre dann ein guter Mittelweg zwischen seinen und meinen Bedürfnissen.

Auf jeden Fall ist für diese Hochschule eine gute Vorbereitung und zeitlicher Vorlauf vonnöten denn: 1. muss man auf dem Anmeldebogen der SRH seine Englischkenntnisse angeben (die bei mir doch recht dürftig sind, d.h. darum müsste ich mich vorher noch kümmern).2. muss man ein Eignungsgespräch durchlaufen und ich habe keine Ahnung was da gefordert wird und ob man sich darauf vorbereiten kann (macht aber wahrscheinlich Sinn) und 3. das nötige Geld will erstmal angespart werden. Heißt mit anderen Worten, es ist ganz gut dass ich jetzt schon weiß wo die Reise hingehen soll.

Eine Alternative zur SRH gibt es nicht. Wenn die Inhalte der Apollon anders wären bzw. meinen Interessen mehr entgegen kämen wäre sie die zweite Wahl, weil es einfach nur wenige negative Punkte gibt, mit denen man durchaus leben kann. Aber wenn der Inhalt nicht passt kann man sich eben nur schwer für ein paar Jahre zum Studium motivieren.

So, und nun wieder zum Bachelor und den nächsten Aufgaben ;). Bis März muss ich eine Hausarbeit schreiben (und hoffe dass die Themenbestätigung bald kommt), das Praktikum ableisten und mich auf eine Klausur vorbereiten. Mit der Zusammenfassung habe ich heute angefangen.

Ich freue mich auf ein spannendes und ereignisreiches neues Jahr :thumbup:

LG Higgins


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sehr ausführlich dokumentierter Entscheidungsweg. Bestimmt auch für viele andere interessant, wie du dabei vorgegangen bist. Vielen Dank für deinen Beitrag. Und schön, dass du für dich zu einem Ergebnis gekommen bist und jetzt in der Richtung vorarbeitest - und natürlich erstmal weiter am Bachelor arbeitest.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Higgins!

Ich kann Deine Überlegungen zum Master bei Apollon sehr gut nachvollziehen. Ich bin ja - aktuell im Bachelor - mit der Apollon wirklich total zufrieden und würde sie uneingeschränkt weiter empfehlen.... aber nach aktuellem Stand kommt ein Master dort nicht in Frage... auch weil die Inhalte einfach nicht passen für mich. Das Problem Propädeutikum hätte ich zwar klar nicht, aber der Rest ist einfach auch nicht meine Baustelle.

Ich hab wohl noch ein Jahr länger Zeit als Du, aber Deine Auflistung ist sehr interessant und umfasst fast komplett die gleichen Studiengänge und -anbieter, die ich selber auch auf dem Schirm hätte. Allerdings... mein Favorit wäre aktuell dann doch die Wings.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Stolluba,

von der Apollon habe ich bis jetzt auch nur Gutes gehört, deshalb bedaure ich sehr dass die Inhalte vom Master so gar nicht passen. Gerade die Fallarbeiten scheinen sehr effektiv zu sein, es hätte mich deshalb sehr gereizt dort zu studieren. Aber naja...

Was mich noch interessiert:

Welche Anbieter hattest du denn noch auf dem Schirm? Vielleicht habe ich etwas übersehen...

Und: was macht die Wings für dich zum Favoriten?

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

du hast dich ja wirklich reingehängt in das Thema :thumbup:

du bist ca. 2016 mit deinem Studium fertig und willst dann ein Jahr Pause machen und ca. 2017 mit dem Master beginnen, nicht wahr? das sind noch gut 2 Jahre bis dorthin - vielleicht gibt es bis dahin ja weitere Studiengänge oder bei den oben genannten Studiengängen werden neue/andere Schwerpunkte angeboten?

welche Studienschwerpunkte würden dich denn interessieren? vergiss nicht: einige Hochschulen lesen hier mit :ohmy::001_wub:

ich muss allerdings zugeben - die Schwerpunkte der SRH Riedlingen finde ich auch interessanter..

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
welche Studienschwerpunkte würden dich denn interessieren? vergiss nicht: einige Hochschulen lesen hier mit

Das ist mir durchaus bewusst ;)

Natürlich kann sich in zwei Jahren noch etwas verändern und laut einem Insidertipp den ich hier bekommen habe wird das u.U. sogar bald sein :thumbup:. Das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen...

Zu den Studienschwerpunkten: Ich persönlich bin jetzt nicht so extrem scharf auf eine Führungsposition und denke, dass man mit einem breitgefächerten Gesundheitsstudium auch in anderen Bereichen arbeiten kann. Das wird aber nur wenig oder gar nicht berücksichtigt. Deshalb gehen meine Interessen eher weg von klassischen Führungsspezialisierungen:

• Case-und Care-Management

• Gerontologie

• Sozialpsychiatrische Beratung

• Gesundheitssoziologie/-psychologie

• Internationale Gesundheitssysteme

• Gesundheitstourismus

Aber da gibts mit Sicherheit noch mehr, was mir grade nicht einfällt.

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
      Meine Wenigkeit
       
      Ich bin gelernter Mikrotechnologe und arbeite seit (Stand: Nov 2016) 9 Jahren in der gleichen Firma (Bereich: Nachrichtentechnik, Entwickeln optoelektronischer Bauelemente) als Fertigungsmitarbeiter (mittlerweile als Techniker). Ich habe es für richtig gehalten, die Hefte modulweise durchzuarbeiten. Also zuerst alle Hefte, die bspw. Mathe1 betreffen (dann ggf. die Klausur dazu schreiben) und dann alle Hefte von BWL durcharbeiten. Diese freiwilligen Einsendeaufgaben habe ich nur von den mir wichtigsten Themen gemacht. Diese waren die Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und Physik. Wenn ich diese Themen grundsätzlich verstehen würde, dann würde ich später die höheren Schwierigkeitsgrade ebenso verstehen. Das war mein Gedanke dahinter.
      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
      Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.
       
      Motivation, wo bist du?
       
      Es ist so schön, wenn man es geschafft hat ein weiteres Heft abgearbeitet zu haben. Umso schlimmer ist es, wenn wieder eine neue Lieferung voller Hefte kommt. Die den Heftstapel gefühlt exponentiell in die Höhe schnellen lässt.
      Die Hefte selbst sind nicht wirklich gleichermaßen gut. Die einen sind gefüllt mit komplexen, undurchsichtigen Sätzen, die anderen weisen ganze Rechenfehler auf, auf die (laut Forum bei Study online) bereits vor Jahren von Studenten entdeckt, aber nachweislich noch nicht korrigiert wurden.
      Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.
      Es ist sehr faszinierend, dass man immer wieder Phasen erlebt, an denen man einfach nur unmotiviert und lustlos ist. Deshalb hatte ich mir das Lernen als einen Termin gemacht. Wenn ich lediglich sagen würde, täglich nach der Arbeit etwas zu lernen, dann (ich kenn mich) würde ich es ziemlich schleifen lassen. Deshalb hatte ich mir gesagt, dass ich um x-Uhr mit dem Lernen beginne. Das Ende ließ ich offen. Wenn es nicht so ganz gut lief, dann hatte ich schon nach einer Stunde aufgehört, wenn es sehr gut lief, dann wurden es auch schon mal 9 Stunden. (Essen nicht vergessen). Hinzufügen muss ich noch, dass ich im Schichtdienst gearbeitet hatte. In der Spätschicht konnte ich viel besser lernen als in der Frühschicht, da ich früh aufgestanden bin, von 9-13 Uhr gelernt hatte und dann (zum Entspannen lach) zur Arbeit gegangen bin. Man muss lernen, sich zu organisieren. Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen sind drei absolut wichtige Dinge, die man beherrschen muss. 
      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.