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Higgins

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  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    HFH
  • Studiengang
    Pflegemanagement
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    w

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  1. Ein "Projektbericht" in dem Sinne ist es nicht, weil ich kein Projekt durchgeführt habe bzw. nicht durchführen werde. Ich habe auch das Thema Einarbeitung (für neue Mitarbeiter) und meine Arbeit dreht sich im Kern darum, wie man die Einarbeitung besser gestalten könnte bzw. welche Voraussetzungen es braucht, damit diese für alle beteiligten Personen zufriedenstellend gelingen kann. Die Grundidee steht also und ist denke ich auch mit den geforderten Inhalten des Praktikumsberichts vereinbar (zumindest hoffe ich das). Aber es hakt eben am Aufbau der Arbeit.....Deshalb wollte ich mich ein bisschen beim Projektmanagement "bedienen" um überhaupt einen roten Faden in die Arbeit zu bekommen (Problem, Ziel, Maßnahmen, Ressourcen usw.). Das wiederum klingt aber sehr nach Projekt....Ach ich weiß auch nicht... Hast du deinen Praktikumsbericht eigentlich noch? Oder wäre dir das nicht so recht, wenn ich da mal einen Blick reinwerfe? (Nicht aus Plagiatsgründen, ich stehe nur echt grade vor einem Berg und weiß nicht weiter) LG Higgins
  2. Ich brauche ohnehin noch etwa anderthalb Jahre, bis ich mit dem PM-Studium durch bin, da kann noch viel passieren. Passiert nichts, werde ich bei der IUBH anfangen. Eröffnet sich während der Zeit bei der IUBH noch eine Alternative, muss ich erstmal überlegen ob es sich lohnt zu wechseln. Ich werde dieses Jahr 44, da kann man nicht mehr so viel rumdoktern und es wird wichtiger, schnell einen Abschluss in der Hand zu haben. LG Higgins
  3. Leider nein. Ich bin auch auf der Suche nach einer Alternative zur IUBH, auch wegen der Inhalte. Leider gibt es (noch) keine. Die IUBH ist die einzige Hochschule, die im Studiengang Soziale Arbeit so viel Flexibilität bietet. LG Higgins
  4. Mir zeigt der Artikel nur auf, dass sich in den Köpfen der Verantwortlichen noch gar nichts verändert hat. Alleine auf die Idee zu kommen, die Personal-Untergrenze von den Krankenkassen und Krankenhäusern festlegen zu lassen..... Ein Schelm wer Böses dabei denkt.... Die Untergrenze ist noch nicht mal flächendeckend eingeführt und es wird jetzt schon versucht, diese potenzielle Regelung zu unterwandern. Ja es bewegt sich was, aber bis zu grundlegenden Veränderungen, die auch nennenswerte Auswirkungen in der Praxis haben, ist es mMn noch ein langer Weg. LG Higgins
  5. Ganz ehrlich: ich denke du wirst es sehr schwer haben. Schon zu meiner Zeit (und das war vor 20 Jahren) hatten die Theorie der Schule und der Alltag auf Station nichts miteinander zu tun. Wenn die Praxisanleitung zu uns kam haben wir uns schön an die Vorgaben der Ausbildung gehalten, im Stationsalltag bist du dann entweder mitgeschwommen oder untergegangen. Wenn man Kritik geübt hat begegnete einem Unverständnis, man bekam von den Oberen eins auf den Deckel oder eine schlechte Beurteilung. Nahm man sich Zeit für die Patienten, bekam man Ärger mit den Kollegen, weil die Arbeit ja liegenblieb und die anderen deine Arbeit mit erledigen müssen. Mir waren irgendwann die sedierten Patienten auch am liebsten und Angehörige habe ich am besten nur von hinten gesehen. Einfach aus dem Grund, weil ich bei vier oder fünf Intensivpatienten, die ich alleine betreute, nicht mehr wusste wo mir der Kopf stand. Oft habe ich von 6 Uhr früh bis mittags um zwei durchgearbeitet ohne Pause. Wenn man die fehlende Pause dann aufschreiben wollte wurde sie von der Stationsleitung gestrichen weil nicht akzeptiert. Schrieb man eine Überlastungsanzeige wurde man ins Büro der PDL zitiert und musste sich vor ihr und der Geschäftsleitung rechtfertigen. Viele der Erlebnisse aus dem Link von Markus kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Das System wird sich in absehbarer Zeit leider auch nicht ändern. Vor allem wenn Leitungspositionen nur noch mit BWLern besetzt werden, die sich ausschließlich für schwarze Zahlen interessieren, auf Kosten von Patienten und Personal. Diese Unmenschlichkeit der BWLer überträgt sich durch Druck erst auf die PDL, dann auf die Stationsleitungen und zum Schluss aufs Peronal. Ich bin mir nicht sicher, ob man Auszubildende darauf vorbereiten kann bzw. muss, denn nicht ohne Grund wollen immer weniger in diesem Beruf bei solchen Bedingungen arbeiten. Die jungen Leute heutzutage haben ganz andere Ansprüche an einen Job, das merke ich immer wieder bei FSJlern, Azubis und frisch Examinierten. Die FSJler entscheiden sich oft gar nicht erst für die Ausbildung, weil sie aus Kostengründen schon als FSJler ausgenutzt werden. Da hat verständlicherweise keiner Lust drauf. Die Auszubildenden suchen sich recht schnell einen anderen Ausbilder oder brechen ganz ab, weil sie sich nicht verheizen lassen wollen. Und die frisch Examinierten orientieren sich entweder gleich um, nach kurzer Zeit im Job oder sind nach Ende der Probezeit ständig krank. Was übrig bleibt sind dann Altruisten, die sich den Patienten verpflichtet fühlen, angepasste Mitläufer, die vor lauter Hilflosigkeit, Burnout oder Angst vor einer Umorientierung nur noch im ND mit sedierten Patienten an möglichst viel Technik arbeiten wollen oder wenige Don Quijotes, die trotz allem nicht aufgeben wollen und immer noch eine Änderung erhoffen. Die leider auf sich warten lässt. Ich hoffe wirklich du findest für dich und dieses Dilemma eine Lösung, würde mich sehr interessieren. Mir ist das leider nicht gelungen: ich habe mich angepasst und wurde irgendwann leider genauso unmenschlich wie die Kollegen, die ich früher kritisiert hatte. LG Higgins
  6. Projekt klingt halt immer sehr diffus, aber wenn man es so betrachtet habe ich tatsächlich schon einige Mini-Projekte durchgeführt. Allerdings habe ich heute gelernt, dass "Konzept" und "Projekt" nicht dasselbe ist. Ersteres ist wohl eher ein grober Entwurf, der die Chefs von den Vorteilen und der Machbarkeit einer Idee überzeugen soll. Bei letzterem geht's dann schon in die konkrete Umsetzung und es werden detailliert die einzelne Schritte geplant. Wieder was dazugelernt: Begriffsdefinitionen sind schon vor Beginn einer HA sehr nützlich...
  7. Manchmal sollte man vielleicht einfach nicht groß überlegen, ob man nun zu etwas Lust hat oder nicht. Demzufolge benutze ich den Blog jetzt einfach mal um mich wieder auf Kurs zu bringen . Also, Thema Praktikumsbericht... Das Hauptpraktikum der HFH besteht ja aus zwei Teilen: 1.Das eigentliche 20-wöchige Praktikum in einer oder mehrerer Einrichtungen der eigenen Wahl in einem Berufsfeld des Pflegemanagements und 2.der dazu gehörenden Praxisbericht von 15-20 Seiten (ohne Anhang) als Prüfungsleistung. Das Praktikum konnte ich in zwei Einrichtungen absolvieren: zum einen drei Monate in einem Pflegestützpunkt des örtlichen Landratsamts und zum anderen zwei Monate bei meinem jetzigen Arbeitgeber im Leitungsbereich.Dort hat sich auch recht schnell ein lohnenswertes Thema ergeben, dass sich auf der vorgeschriebenen Seitenzahl bearbeiten lässt. Im Praktikumsbericht geht es hauptsächlich darum, einen ausgewählten Schwerpunkt des Praktikums näher zu beleuchten und auf Basis des bisherigen Studiums zu reflektieren. Und dies dann unter Mithilfe eines Betreuers, den man im Gegensatz zu allen bisherigen Hausarbeiten selber aussucht und kontaktiert. Dabei ergeben sich für mich zwei Probleme: 1.Ich habe aufgrund der langen Studiumspause seit zwei Jahren keine Hausarbeit mehr geschrieben und bin demzufolge gar nicht mehr richtig drin in der Materie. Eine Flut von Fragen taucht in meinem Kopf auf und verlangt Beachtung: Wie und wo fange ich am besten an? Schreibe ich erst die Gliederung oder erst das Expose? Wie komme ich bei Bearbeitung des Themas strukturiert von A nach B, ohne mich zu verzetteln? Was brauche ich überhaupt alles für mein geplantes Projekt? 2.Es liegt mir nicht fremde Personen anzuschreiben und sie zu fragen, ob sie die Betreuung meiner HA übernehmen wollen. Kann vermutlich keiner verstehen, weil das ja die Aufgabe von den Dozenten ist, aber so ist es halt. Auch ein Grund, warum ich die HA schon eine Weile vor mir herschiebe. Aber da muss ich notgedrungen wohl durch. Tja, und dann ist ja noch die Hausarbeit selbst.... Ganz allgemein geht es darum, ein Konzept für ein geplantes „Projekt“ zu erstellen. Ich habe den konkreten Titel, eine „halbe“ Gliederung und eine ungefähre Vorstellung der Literaturliste. Was mir fehlt ist die Erfahrung in der praktischen Umsetzung von Projekten, d.h. eine realistische Vorstellung davon was man tatsächlich braucht und wie man bei einem Projekt von A nach B kommt. Ich kann mich erinnern, dass wir das Thema Projektmanagement irgendwann mal im Studium behandelt haben und dass die Unterlagen dazu hier noch irgendwo rumliegen. Aber es ist halt was anderes von der grauen Theorie in die Praxis umzusteigen, wenn man noch nie Teil eines Projekts war... Also gut, das bedeutet folgende Schritte in nächster Zeit: Ich muss mich bzgl. des Themas Projektmanagements erstmal wieder einlesen und mich informieren. Dann kann ich auch die Gliederung vollenden und das Expose dazu schreiben. Außerdem muss ich in die örtliche Bib und einen neuen Ausweis beantragen. Danach kann ich mir dann in aller Ruhe die benötigte Literatur beschaffen. Dazwischen kann ich noch mein OpenOffice auf die technischen Anforderungen der HFH einstellen und natürlich Kontakt mit dem Dozenten aufnehmen Vielleicht nicht unbedingt exakt in der Reihenfolge. Sieht aber trotzdem nach einem halbwegs vernünftigen Plan aus LG Higgins
  8. Das auf jeden Fall, aber eher im positiven Sinn . Ich bin immer noch froh über den Wechsel und möchte nicht mehr zurück. LG
  9. Hallo Silberpfeil, auf das Thema Sinnhaftigkeit bin ich im Blogbeitrag "Umsonst studiert" näher eingegangen. LG Higgins
  10. Es liegt in der Natur der Sache: Je länger so ein Studium dauert, vor allem über die Regelstudienzeit hinaus, desto weniger kann man sich motivieren. Inzwischen bin ich beschämenswerterweise schon im 12. Semester angekommen und es ist kein Ende in Sicht. Das alles aus verschiedenen Gründen: weil mir nach wie vor in manchen Momenten die Sinnhaftigkeit des Studiums abgeht, weil ich die schwersten Prüfungen und Hausarbeiten noch vor mir habe, weil mir ständig irgendwas dazwischen kommt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass alle anderen Fernstudenten mit ihren Abschlüssen an mir vorbei ziehen, obwohl sie deutlich später als ich angefangen haben. Das nervt und frustriert und es gibt tausend Momente, wo ich einfach immernoch alles hinschmeißen möchte. Trotz der investierten Zeit, trotz des investierten Geldes, der Mühe und Arbeit. Ich tus dann doch nicht, weil aufgeben keine Option ist und sonst alles umsonst gewesen wäre. Allein der Gedanke nagt an meinem Stolz. Aktuell schiebe ich den anstehenden Praktikumsbericht in Form einer 20-seitigen Hausarbeit seit Wochen vor mir her. Das Thema steht schon lange, nur den Anfang konnte und wollte ich nicht finden. Da kommt es mir gerade gelegen, dass besagtes Thema heute ganz akut zu einem Knall auf meiner Arbeit geführt hat, der als Konsequenz ein Gespräch mit meiner Chefin zur Folge hatte. Ich habe ihr ganz deutlich gesagt, dass es einige Punkte gibt die mir missfallen und die man ändern sollte. Als Ergebnis dieser Unterhaltung hat mich meine Chefin gebeten, genau zu diesem Thema ein Konzept zu erstellen und ihr dieses dann vorzulegen. Ich habe ihr gesagt, dass ich dafür ein paar Wochen brauche und hoffe jetzt, dass dies die Initialzündung war um endlich anzufangen und die Hausarbeit auf den Weg zu bringen. Etwas Gutes hätte die Sache dann noch zusätzlich, neben der Tatsache, dass ich endlich wieder was fürs Studium tue: die Hausarbeit verschwindet nicht in irgendeinem Archiv, sondern bewirkt etwas führt unter Umständen zu Änderungen an meinem Arbeitsplatz. Ich glaube es wäre für mich im weiteren Verlauf des Studiums motivierend, wenn ich auch bei der nachfolgenden Studie und der Bachelorarbeit Themen finden könnte, die einen Nutzen an meinem Arbeitsplatz hätten. Tja, was gibt es sonst noch Neues? Nach einem Jahr wurde mir ein unbefristeter Arbeitsvertrag angeboten, den ich gerne angenommen habe . Die erwähnten Einschulungsprobleme haben sich inzwischen relativiert uns es mangelt mir (eigentlich) nicht mehr an Zeit fürs Studium. Unsere Tochter geht jetzt 2x die Woche zur Ganztagsbetreuung und freut sich richtig darauf . Die HFH bietet inzwischen 2x jährlich vier sogenannte Sonderveranstaltungen zum Thema Hausarbeiten an. Das sind Seminare, die spezielle Gebiete beim Hausarbeiten schreiben an der HFH behandeln: Hausarbeit schreiben mit Microsoft Word 10 Literaturverwaltungsprogramm Citavi Themenfindung für Abschlussarbeiten Empirische Studie-von der Frage zum Ergebnis Das erste Seminar habe ich gleich zu Beginn des Studiums besucht. Man nimmt seinen Laptop mit und stellt alle technischen Anforderungen ein, die von der HFH bei Hausarbeiten gefordert wird. War sehr nützlich damals und ich hoffe deshalb, die anderen Seminare auch noch besuchen zu können. Grade zum Thema Studie, weil ich davon null Ahnung habe und mir das wissenschaftliche Schreiben ehrlich gesagt auch nicht liegt. Da erhoffe ich mir noch noch ein wenig Input. Wenn nix dazwischen kommt. Oder ich mir selber im Weg stehe... LG Higgins
  11. Ich arbeite Teilzeit und bereite trotzdem immer nur ein Fach vor. Auf mehrere gleichzeitig kann ich mich einfach nicht konzentrieren.
  12. Higgins

    Wenns mal nicht so läuft...

    Mir ging es so mit dem Modul Case Management und integrierte Versorgung - ein tolles Fach, auf das ich mich richtig, richtig gefreut hatte. Und dann war der Dozent so......mir fällt leider kein halbwegs diplomatisches Wort dafür ein. Zum einen stimmte die Chemie überhaupt nicht und zum anderen war er bekannt dafür, dass die Studenten bei ihm entweder durchfallen oder nur mit schlechten Noten bestehen. Der hat es in kürzester Zeit geschafft, dass ich von CMV nichts mehr wissen wollte. Ich hab die Hausarbeit bei ihm dann trotzdem geschrieben, auch wenn es mich Überwindung gekostet hat und wochenlang eine einzige Quälerei war. Heute bin ich froh mich durchgebissen und es hinter mir zu haben, da ist mir die Note echt egal. Leider trifft man im Studium immer wieder auf Dozenten wo es nicht so passt, da muss man leider durch . Ich wünsch dir viel Glück. LG Higgins
  13. Bei mir hat sich leider auch nicht so viel getan, obwohl ich in den letzten Monaten einiges ausprobiert habe u.a. Low Carb, Low Carb High Fat, intermittierendes Fasten und Volumetrics. So richtig hat keines der Ernährungskonzepte zu meinem Leben gepasst bzw. teilweise habe ich sogar richtig körperliche Beschwerden davon bekommen, so dass ich das Ganze schnell wieder gelassen habe. Immerhin konnte ich mein Gewicht halten, das ist ja auch schon mal was wert... Letzte Woche bin ich dann auf das „Lebe leichter Programm“ gestoßen und das erscheint mir tatsächlich langfristig praktikabel und leicht umsetzbar: 1.Nur drei Mahlzeiten am Tag essen, aber jeweils nur einen Teller voll, mit allem was einem persönlich schmeckt 2.Zwischen den Mahlzeiten 4-5 Stunden Pause 3.Täglich 2-3 Liter trinken 4.Zweimal die Woche ein „Maxi“ 5.Täglich eine halbe Stunde bewegen Die Größe eins Tellers entspricht dabei morgens und abends einem normalen Frühstücksteller und mittags einem üblichen Speiseteller. Ein Drittel jeder Mahlzeit sollte immer Obst oder Gemüse enthalten. Damit wird das Rad zwar auch nicht neu erfunden, aber wenigstens muss man nichts zählen oder abwiegen und auf nichts verzichten, außer vielleicht auf monströse Portionen. Ob es langfristig was bringt wird man sehen, ich mache das jetzt erst seit ein paar Tagen. LG Higgins
  14. Bei der PFH zu bleiben ist ziemlich riskant, wenns mit der klinischen nicht klappt hast du ein Jahr und viel Geld verloren. Und nach allem was ich in deinem Blog gelesen habe sind deine Erfahrungen mit Hagen eher negativ. Auf der Homepage der DIPLOMA steht, dass für den Master auch virtuelle Präsenzen angeboten werden. Wäre das vielleicht eine Alternative?
  15. Das Problem sehe ich wniger in der reinen Wissensvermittlung als im Theorie-Praxis-Transfer, der bei den Fernschulen einfach oft untergeht oder eher sekundär ist. Angehende Ärzte haben schon jetzt zu wenig Praxiserfahrung: ein Pflegepraktikum, wo es tatsächlich nur um die Pflege geht (nicht um Medizin) und eine mehrmonatige Famulatur. Die kommen dann kurz nach dem Studium auf die Station, wirken hilflos, überfordert, unsicher im Umgang mit Patienten und fragen dann die Pflege, was sie tun sollen. Sollen aber eigentlich aufgrund des Ärztemangels in kürzester Zeit fit sein und selbständig arbeiten. Klar kann man in der Theorie lernen wie eine Reanimation funktioniert und welche Symptome bestimmte Krankheitsbilder haben. Aber in der Praxis muss man dann auch darauf reagieren können und das kann man nur, wenn man relevante Erfahrungen hat. Und die lernt man eben nur im direkten Patientenkontakt. Es gibt inzwischen von einigen Unis die Bestrebung den Praxisanteil im Medizinstudium schon ab dem ersten Semester deutlich zu erhöhen. Ein Fernstudium in Medizin ist mMn nur dann denkbar und sinnvoll, wenn potenzielle Fernschulen mitziehen und dem Rechnung tragen z.B. indem sie mit Kliniken kooperieren und bestimmte Anforderungen an Menge und Inhalt der Praktika stellen. LG Higgins
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