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Fazit 2. Semester und BUJ-Prüfung

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MiSch

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So, nachdem ich jetzt alle Ergebnisse aus dem 2. Semester erhalten habe und damit nun offiziell im 3. Semester angekommen bin, hier mal ein kleines Fazit:

WIG:

Naja, es ist ja nicht so, dass Wirtschaftsinformatik nicht interessant wäre. Ich war irgendwie nur sehr lustlos in der Vorbereitungsphase. Letztendlich habe ich aber ein tolles Ergebnis erreicht.

Meine Lerntaktik bestand hier darin, möglichst viele Übungsaufgaben in den Studienbriefen zu machen und mit Lernkarten in Brainscape die Begriffe zu lernen.

WMT:

Das war sehr anstrengend...Mathe verlangt eben sehr viel Übung. Außerdem hatte ich anfangs meine Probleme mich mit der Differentialrechnung anzufreunden. Mittlerweile geht es aber ganz gut und ich hoffe, die Vorarbeit zahlt sich in den späteren Modulen aus.

BWL:

Das war die Überraschung des Semesters! Der Stoff ist wirklich seeeehr umfangreich und ich hatte meine liebe Mühe damit, das Ganze strukturiert in den Kopf zu bekommen. Deshalb ging für dieses Modul auch die meiste Zeit drauf. Am Ende hat es sich aber ausgezahlt mit der Traumnote :thumbup:

Ein paar Daten:

Lernzeit im zweiten Semester:252,4 Stunden

Durchschnittliche Lernzeit pro Woche: 10,1 Stunden

Lernzeit nach Fächern:

WMT: 64,7 Stunden

WIG: 66,7 Stunden

BWL: 103,3 Stunden

BUJ: 17,75 Stunden

Ingesamt bleibt zu sagen, dass ich dieses Semester weniger Zeit aufgebracht habe für das Studium als im 1. Semester. Ursprünglich wollte ich die BUJ-Prüfungsleistung aus dem 3. Semester ebenfalls noch in 2014 schreiben, aber der Termin jetzt im Januar hat besser gepasst, da in der Zeit sonst keine anderen Module anstehen.

Mit dem Ergebnis bin ich bisher sehr zufrieden. Hin und wieder ist es leider recht zäh und man muss sich etwas quälen um voranzukommen, aber im Endeffekt lohnt es sich. Vor allem dieser Aha-Moment, indem einem plötzlich etwas klar wird und man es versteht, ist ein tolles Gefühl :)

Zur BUJ-Prüfung von heute:

Ich fand die Klausur eigentlich ganz gut und machbar. Ich habe auch ein ganz gutes Gefühl, aber auf das verlass ich mich mal lieber nicht...

Der BUJ-Kram ist im Regal verschwunden. Die ausgeliehene Sekundärliteratur ist zurückgegeben und heute mache ich die Feinplanung für das dritte Semester fertig. Durch die vorgezogene BUJ-Prüfung ist etwas Luft entstanden und die möchte ich eventuell dazu nutzen wieder ein Fach vorzuziehen. Bisher tendiere ich zu Wirtschaftsstatistik oder Marketing. Eventuell auch beide :rolleyes: Versuchen kann ich es ja mal. Wenn es nicht klappt, dann eben im regulären Semester ;)

Wenn ich mich entschieden habe, schreib ich was dazu. Dann schreibe ich auch vielleicht was zu meinen Überlegungen und Argumenten, die mich dann schließlich zu meiner Entscheidung bewegt haben.

Ab morgen geht es dan mit MUP los. Darauf bin ich gespannt...soll ja recht umfangreich sein.


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7 Kommentare


10 Stunden die Woche im Durschnitt finde ich wirklich beeindruckend :thumbup:

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10 Stunden die Woche im Durschnitt finde ich wirklich beeindruckend :thumbup:

Das hab ich mir auch gedacht :blink:

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Danke, aber wenn man die Vorgaben der HFH anschaut, kommt man auf ca. 20+ Stunden pro Woche. Das versuch ich erst gar nicht :blink:

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Ohje...ich war im 4. oder 5. Semester bei zeitweise 23 Std Durchschnitt :ohmy:

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Weidenhamster

Geschrieben

Die Vorgaben der HFH und die Wirklichkeit sind auch bei mir vollkommen unterschiedlich. Mach Dir da also keine Gedanken.

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Markus Jung

Geschrieben

Was hat denn die Lernzeit bei BWL so in die Höhe getrieben? War der Stoff umfangreicher oder schwerer als in den anderen Fächern?

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Schwerer nicht unbedingt, aber der Stoff war recht umfangreich. Es kamen zum Beispiel viele Kennzahlen dran, die jetzt in BUJ und MUP wieder auftauchen. Dann kam viel zu Organisation und Grundlagen der BWL dran. Durch die breite Fächerung habe ich mir schwer getan, hier Schwerpunkte für mich rauszuarbeiten. Deshalb habe ich dann einfach so viel wie möglich gelernt...beim Blick auf das Ergebnis habe ich evtl. auch etwas übertrieben :rolleyes:

Aber eigentlich war es nicht schwerer als andere Module. Nur für die Kürze der Zeit sehr umfangreich, wie ich finde.

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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!