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Wenn der Körper andere Pläne hat....

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mamawuschel

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So auch ich bin nun an dem Punkt angekommen, an dem ich am liebsten alles hinwerfen würde.

Nicht weil es mir keinen Spaß mehr macht, sondern einfach weil mein Körper andere Pläne hat als ich.

Ich bin normal auch nicht der Jammertyp aber seit 2 Tagen bin ich fast nur noch am heulen.:angry:

In meinem vorangegangenen Blogeintrag schrieb ich ja bereits über meine Zahnop und nachdem da alles super lief ging alles bergab.

Ich habe hier noch nie wirklich über meinen Gesundheitszustand geschrieben, weil ich der Meinung bin es hat nichts mit einem Fernstudium zu tun aber momentan beutel es mich total.

Ich leide unter einer chronischen Krankheit ( Fibromyalgie) das bedeutet, dass ich ständig irgendwo Schmerzen habe.

Alles kein Ding, man kann damit leben aber was mich echt frustriert, seit fast 6 Monaten habe ich auch einen Therapieplatz gewartet in der Schmerzklinik. Am 2.2. ging es endlich los. Fleißig wie ich bin habe ich mir natürlich auch was zum lernen eingepackt. Alles super und ab 2.Tag bekomme ich Zahnschmerzen der übelsten Sorte. Also ab zum Zahnarzt..... der Zahn muss raus (schon 3 mal Wurzelbehandelt), ok was keine Miete zahlt raus und Gott Lob habe ich eine Zahnzusatzversicherung die Implantate übernimmt.

Einen Tag nach dem Zahnziehen -> Höllenschmerzen. Ergebnis mein Kieferknochen ist entzündet. Also die Wunde vom gezogenen Zahn wieder auf, Knochen abschleifen und nun täglich zum Zahnarzt damit so ein Medikament in die Wunde kommt. Die Schmerzklinik hat somit meine Therapie abgebrochen da ich keinen Sport machen darf... Sport ist das wichtigste bei Fibro weil die Muskeln sonst versteifen und man sich nicht mehr bewegen kann. In Momenten wie diesen würde ich am liebsten alles hinwerfen, weil ich mich frage warum ich mir das alles antue.

Zu all dem kommt auch noch hinzu das ich durch die Antibiothika und die ganzen Schmerzmittel null Konzentration habe, ich komme mir vor als wäre mein Hirn matsch.

Ok, es kommt mir nicht nur so vor, es ist Matsch. Zwischenzeitlich muss ich sogar selbst über mich lachen, da ich mich ja nicht so konzentrieren kann, wie es ein Selbststudium erfordert, dachte ich mir, ich räume mal meinen PC auf. :blushing: Resultat, ich habe einen Ordner gelöscht in dem all meine geschriebenen Arbeiten abgespeichert waren .... unwiederbringlich weg.... All meine Zusammenfassungen-> weg. Aber es könnte schlimmer sein, immerhin hätte auch mein PC kaputt gehen können also über mich selber schmunzeln, Krönchen richten und weitergehen.

So für heute genug gejammert. Nun doch noch etwas positives.

Mein Thema zur Projektarbeit wurde genehmigt "Motivation und Performance - das Zusammenspiel von Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter am Beispiel der xxx".

Zusammenfassungen für die Prüfungen im Juli sind auch schon fast alle fertig. Es fehlt nur noch Statistik und Rechnungswesen. Somit kann ich ab Juni einfach nur noch meine Zusammenfassungen zur Hand nehmen und lernen.

Da ihr zwischenzeitlich gemerkt haben dürft, das ich kein Freund von halben Sachen bin, habe ich mich richtig bei der Fernuni Hagen eingeschrieben. Wäre ja doch Unsinn ein Modul einfach so durchzuarbeiten ohne auch eine Klausur zu schreiben. Somit bin ich ab SS15 Akademiestudentin an der FUH.

Meine Zeitplanung für dieses Jahr sieht nun folgendermaßen aus:

Im Februar mache ich nicht wirklich viel aus gesundheitlichen Gründen. Ich habe mir einige Bücher in der Bibliothek ausgeliehen über das Thema" Wissenschaftliche Arbeiten schreiben"

Ab März werden die restlichen SGD-Hefte durchgearbeitetes sind ja nur noch 16Stück.

Ab April kommen dann noch die Skripte der FUH dazu.

Da von den SGD-Heften nichts anspruchsvolles mehr kommt.....

Ab Mitte Juni Prüfungsvorbereitung

Im Juli dann die 2. staatlichen Prüfungen

Ab August bis September dann intensiv Prüfungsvorbereitung für meine erste Klausur der FUH.

Danach geht es an die restlichen Fallstudien und die Projektarbeit.

und dann... ist schon 2016 und ich lege meine finale Prüfung für den sgB ab.


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4 Kommentare


Hallo,

ich selbst kenne das Thema "chronische Schmerzen" auch sehr gut. Was ich Dir rate ist - dich jetzt erst mal ganz und gar

auf das GESUND werden zu konzentrieren und alles zu tun was Du braucht um dich wieder "gesünder" zu fühlen.

Ruh dich aus und lass das Studium erst mal liegen. Krank sein dauert so lange wie es eben dauert - und man kann seinen

Körper nicht zum "gesund werden" zwingen - der rächt sich !!!

Druck - innerer Stress sind für chronisch Schmerzkranke genau das was alles noch schlimmer macht. Wenn Du dich

gesundheitlich wieder besser fühlst - kommst Du auch mit dem Studium wieder voran. Bewußt das Studium bei

Seite legen - das tun was Dir jetzt gut tut und langsam wieder fit werden (auch wenn es länger dauert als Februar dann

ist das so und Du solltest es akzeptieren)

Gruß

HarryPotter

PS. Es ist nicht "fleißig" Studienunterlagen in die Schmerzklinik mitzunehmen. Bei einer Behandlung dort geht es darum

sich ganz auf sich zu fokusieren und alles zu erlernen um mit der Schmerzerkrankung besser umgehen zu können - und

das erfordert vom Schmerzpatienten vollen Einsatz weil man auch lernen muß umzudenken. Dinge anders zu machen als

bisher - sich selbst mehr Zeit im Alltag einzuräumen usw. und das ist anstrengend und fordert einen ziemlich.

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Markus Jung

Geschrieben

Oh je, ich fand ja schon das heftig, was ohne deine Erkrankung mit OPs etc. so anstand. Gut, dass du dennoch den Kopf nicht hängen lässt.

Die Dokumenten sind endgültig gelöscht? - Auch nicht mehr im Papierkorb?

Kannst du denn jetzt mit der Schmerztherapie weiter machen, wenn es mit der Zahngeschichte erledigt ist, oder hast du dann wieder neue eine Wartezeit, bis ein Termin für dich frei wird?

Alles Gute!

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Ich finde es gut, dass du dir diesen Monat eine Auszeit gönnst. Du hast schon so viel geschafft, da kannst du dich auch mal auf deinen Lorbeeren ausruhen und dein Krönchen polieren. ;) Wichtig ist doch, dass du im Juni zu den nächsten Prüfungen fit bist!

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mamawuschel

Geschrieben

PS. Es ist nicht "fleißig" Studienunterlagen in die Schmerzklinik mitzunehmen. Bei einer Behandlung dort geht es darum

sich ganz auf sich zu fokusieren und alles zu erlernen um mit der Schmerzerkrankung besser umgehen zu können - und

das erfordert vom Schmerzpatienten vollen Einsatz weil man auch lernen muß umzudenken. Dinge anders zu machen als

bisher - sich selbst mehr Zeit im Alltag einzuräumen usw. und das ist anstrengend und fordert einen ziemlich.

Grundsätzlich gebe ich dir recht. Aber wir hatten 1 Stunde Mittagspause und draußen ist es kalt. ... also habe ich lieber etwas gelesen (war auch was langweiliges und stressloses :001_wub: Steuern)

Am 29.4. habe ich neuen Aufnahmetermin. Wenn mein Kiefer bis Mittwoch nicht alleine zuheilt wird er operativ geschlossen :blink:

Also ....chillaxing (Chillenden und relaxen) ist angesagt.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link