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Projekt abgeschlossen - Jetzt mal wieder Gas geben

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ukyo

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Guten Morgen,

heute kann ich mich mal wieder dazu motivieren nach längerer Zeit einen Blogeintrag zu schreiben. Was ist seit meinem letzten Eintrag geschehen?

Ende Oktober starteten wir in unser Projekt, das wir am vergangenen Samstag mit der Präsentation erfolgreich abschließen konnten. Außerdem wurden wir im Anschluss an die Präsentation noch im Fach "Kommunikation und Führung" mündlich geprüft. Wer etwas mehr über den Ablauf dieser Prüfung wissen möchte, den kann ich an der Stelle auf den Blogeintrag meines Projektmitstreiters Sebastian verweisen. Ich möchte lediglich noch ein paar Worte zum Rep verlieren. Wir hatten das Rep bei Herrn Kiefer. Ich fand das wirklich klasse. Es war so, dass wir uns nicht die ganze Zeit haben berieseln lassen von seinem Vortrag sondern Herr Kiefer wollte dass wir in kleinen Gruppen bestimmte Themen erarbeiten und diese dann präsentieren. Ich fand das gut weil man aktiver war und besser in Schwung kam (das Rep begann um 8:00 Uhr) und weil man schon mal etwas für die Prüfung am nächsten Tag üben konnte. Ansonsten sind wir die verschiedenen Themen durchgegangen und Herr Kiefer hat auf mich wirklich einen kompetenten Eindruck gemacht. Außerdem hatte ich den Eindruck dass er sein Wissen in der Praxis auch schon angewendet hat oder anwendet was mir sowieso immer sehr Recht ist bei einem Dozenten.

Außer dem Projekt und FKI konnte ich vor zwei Wochen auch noch einen Haken hinter die Klausur zu "Anwendungen im Informationsmanagement" setzen. Diese Klausur wollte ich eigentlich im Dezember schreiben. Da ich aber damals nicht so gut in den Heften voran kam wie geplant und außerdem das Rep abgesagt wurde, habe ich mich dazu entschlossen die Klausur zu verschieben. Dieses Mal kam das Rep dann zustande. Die Klausur-Themen aus dem Modul konnte man grob in drei Bereiche unterteilen: Festnetz, Mobilfunk und Telearbeit. Ich fand den Modulinhalt und das Rep zum Modul recht interessant.

Bedingt durch unseren Nachwuchs habe ich im vergangenen halben Jahr nicht so viele Prüfleistungen erledigen können. Gestern wurde unser Junior nun sechs Monate und so langsam bekomme ich es auch wieder hin morgens früher aufzustehen um vor der Arbeit noch etwas für das Studium zu machen. Nach der Arbeit geht da gar nichts mehr momentan da das die einzige Chance am Tag ist, etwas Zeit mit unserem Sohn zu verbringen. Soweit zum Rückblick.

Was kommt nun? Ich habe noch zwei Klausuren, fünf B-Aufgaben und den Bericht für die berufspraktische Phase zu erledigen. Die beiden Klausuren sind bereits terminiert. Die eine Klausur möchte ich am 30.05. und die andere am 11.06. schreiben. Wenn das alles so hinhaut, wäre das Klausur-Thema dann mal durch.

Bei den B-Aufgaben und dem Bericht für die BPP habe ich mir nun auch mal Termine gesetzt. Bisher hat das mit den B-Aufgaben in meinem Studium nicht so gut hingehauen. Nun versuche ich mal, ob es besser klappt, wenn ich mir konkrete Termine setze und diese auch schon das ganze Jahr durchplane. Ich habe mir nun jeweils zwischen vier und sechs Wochen für eine B-Aufgabe eingeplant. Klausurvorbereitungszeit und Urlaub sind hierbei berücksichtigt. Mit dieser Planung wäre die letzte B-Aufgabe dann am 28.11.2015 erledigt. Der Plan ist also, dass zum Ende meiner Regelstudienzeit (30.11.2015) alle Prüfleistungen außer der Bachelor-Arbeit erledigt sind. Wenn das so klappt, wäre ich vollauf zufrieden.

Da meine Frau und ich nun auch noch das Thema Hausbau in Angriff genommen haben und hier momentan für Mitte Dezember der Einzugstermin geplant ist, möchte ich mit meiner Bachelor-Arbeit warten bis wir auch wirklich eingezogen sind. Ich denke bei der Bachelor-Arbeit ist es wichtig, dass man die drei Monate so wenig wie möglich Zusatzbelastungen hat. Daher mache ich mir bezüglich meines Studien-Endes keinen Stress. Lieber werde ich ein bis zwei Monate später fertig und habe dafür aber mehr Zeit für die Thesis.

So ... das war es soweit erst einmal von meiner Seite. Vielleicht blogge ich dieses Jahr ja mal wieder etwas häufiger wenn ich auch wieder regelmäßig etwas fürs Studium mache.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche

Gruß Dominic


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3 Kommentare


Schön, wieder was von Dir zu hören! Viel Spaß und Erfolg mit Euren zahlreichen Vorhaben :thumbup:!

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Markus Jung

Geschrieben

Viel passiert bei dir, klingt gut.

An Herrn Kiefer habe ich auch gute Erinnerungen, sowohl was FKI angeht als auch als Betreuer meiner Diplomarbeit.

Die Entscheidung, die Bachelor-Arbeit nach dem Einzug anzugehen halte ich für sehr sinnvoll.

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Die b-esa zum wissenschaftlichen Arbeiten und dann BPP möchte ich auch gern ab Mitte April erledigen ... bin gespannt wie ich voran komme mit de nervigen b-esas ...

Freut mich, dass ihr das Projekt so gut über die Bühne gebracht habt!

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      Angebote der Uni
       
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!