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Beitrag 01: Freund-Feind-Begegnung (Arbeit)

snowchild

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So, jetzt wird es auch bei mal wieder Zeit für ein Update zu Arbeit & Fernstudium - Was mich in den letzten Wochen so mitgenommen & beschäftigt hat bzw. in Teilen stecke ich ja noch mittendrin.

 

Ich fange in diesem Beitrag mal mit meinen beruflichen Befindlichkeiten an. :mad:

 

  • Nachdem sich auf der Arbeit (Bibliothek) alles bestens entwickelt und ich mit den bibliothekarischen Vertretungsaufgaben sehr gut zu Rande komme & auch immer noch sehr viel Spaß machen ..., kam es vor 1,5 Woche völlig unnötig zum Eklat. Ich hatte in meinem letzten Fernstudium-Modul eine Umfrage mit Bezug zu meiner Bibliothek konzipiert, durchgeführt u. ausgewertet ... Für meine KollegInnen hatte ich anschl. eine Prezi-Präsentation mit den Ergebnissen usw. erstellt - was richtig arbeitsintensiv war.
  • Jedenfalls kam dann vor der Präsentation ein Gespräch mit meinen direkten Vorgesetzten, d.h. ich habe denen meine Prezi präsentiert. Im Nachhinein hätte ich einfach die Klappe halten & auch nichts zeigen sollen, denn das ging voll nach hinten los - stattdessen wäre Zuhören vorteilhaft gewesen, das war mir aber alles gar nicht klar. Nach "drei Sätzen" wurde ich unwirsch u. lautstark unterbrochen: Wen interessieren die Umfrageergebnisse, er erwarte einen Impuls-Vortrag von mir und etwas, das er der Geschäftsleitung vorlegen kann - SO geht das überhaupt nicht. 
  • Mein Hinweis, dass ich ausschl. von meiner Umfrage-Ergebnisinterpretation gesprochen (u. geschrieben) hatte, kam längst nicht mehr an. :crying: Dabei müsste/könnte er wissen, dass ich 1.) keine Ahnung von Impuls-Vorträgen und 2.) keine Zeit (dafür) habe ...
  • Fazit: Frust, Frust, Frust ... Eigentlich hatte ich ja eine Entschuldigung erwartet, die kam aber nicht.

 

  • Und den Termin für die Einarbeitung in eine weitere Vertretungsarbeit ließ er verstreichen - Da wurde ich doch richtig unruhig.
  • In der allgem. Besprechung habe ich ihn auf die Einarbeitung angesprochen - Im Moment fehlte quasi das "Arbeitsmaterial" und später haben wir das doch gemacht. Es lief alles super, Thematik war für mich auch easy. ;) Das entspannt schon mal das grundsätzliche Gefühl, allerdings ist das Thema (Impuls-Vortrag) noch nicht vom Tisch.
  • Nächste Woche beginnen bei uns die LOB-Mitarbeitergespräche, das ist dann die Gelegenheit, um den Faden nochmal aufzunehmen ohne extra ein Gespräch einzufordern (auch blöd). Zudem verschafft es mir etwas Zeit, um mich hierzu etwas einzulesen u. vielleicht auch rudimentär "etwas" anzufangen ... (auch Prezi). Aber ich habe null den Anspruch etwas fix & fertig für die Geschäftsleitung auszuarbeiten.
  • Was ich ihm zugute halten kann, ist, dass alle Mitarbeiter total gestresst sind, weil die Langzeitkrankheitsfälle einfach kein Ende nehmen. Jetzt sind wieder 2 Kolleginnen für Wochen weg ... Und Jahreswechsel bedeutet für den Chef u.a. die Erledigung der Statistik - Man merkt ihm schon an, dass auch er langsam an das Ende seiner Kräfte kommt. :blink:

 

In meinem Beitrag 02 fasse ich mal meine Studienfortschritte & nächsten Planungen zusammen.

Das ist für Euch vermutlich etwas spannender. 

 

snowchild


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5 Kommentare


Langzeitkrank ist immer blöd - aber die werden halt auch nicht weniger, wenn die zusätzliche Arbeit "einfach so" bei den restlichen Kollegen abgeladen wird. Mir ist klar, dass es oftmals nicht anders geht. Aber hilft halt nichts. Und ich bin der Meinung, dass man als Arbeitnehmer schlußendlich zuerst auf seine Gesundheit schauen muss. Alles andere kann man machen, dankt einem aber niemand.

 

So, wollte ich nur mal gesagt haben.

 

Zu deiner Situation:  is ja echt kacke!  Bringt dir nichts, aber mehr als "mitleiden" kann ich nicht ... ich habe nicht einmal eine Ahnung was ein "Impuls-Vortrag" sein soll ... oO

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snowchild

Geschrieben (bearbeitet)

Stimmt natürlich, da kann man nichts machen. Wir sind halt nur 10 Leute insgesamt und wenn über 1/3 ausfallen, ist das schon hart.

So gesehen, sehne ich mich schon nach meiner Auszeit, in der ich meine BA-Thesis schreibe und 2 volle Monate nicht arbeite! Noch 3 Monate durchhalten. :blink:

Bis dahin sollten wir wieder etwas mehr KollegInnen sein.

 

Ja, der Impuls-Vortrag ... In der dt. Wikipedia gibt es etwas als Kurzüberblick unter dem Stichwort "Impulsreferat".

bearbeitet von snowchild
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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde es gut, dass es bald ein Gespräch gibt, um die Sache nochmal anzusprechen. Irgendwie scheint es da ja Missverständnisse und falsche Erwartungen gegeben zu haben.

 

Wie kam eigentlich dein Vortrag im Kollegenkreis an?

 

Ist dein Chef normalerweise umgänglicher, oder ist so ein Verhalten typisch für ihn?

 

Vielleicht lässt sich ja noch alles aufklären. Bevor du jetzt zu viel Arbeit da rein steckst irgendwas zu erstellen, würde ich nochmal ganz genau klären, was denn eigentlich von dir gewünscht ist - und dann schauen, ob du das leisten kannst und willst.

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Hallo Markus,

mein Chef ist ein ganz ruhiger, umgänglicher und sehr kollegialer Vorgesetzter - Deshalb war ich auch über die Art und den Umgangston (laut & barsch) so baff bzw. erschrocken.

Bisher habe ich im Kollegenkreis (noch?) keinen Vortrag zu den Ergebnissen o.ä. gehalten, sondern es gab erstmal dieses vorab Gespräch mit ihm u. seiner Stellvertreterin, die auch sehr umgänglich & teamorientiert ist; bei dem Gespräch war sie allerdings nahezu "unsichtbar".

Ja, ein Gespräch ist auf jeden Fall wichtig.

Was er inhaltlich will/erwartet, hatte er mir in diesem Gespräch bereits mitgeteilt. Daher habe ich mich jetzt für eine Schmalspur-Version eines Impuls-Vortrages entschieden - entweder in PowerPoint-Form (da kann ich prägnante Inhalte zeigen u. zugleich einem ungefähren Redetext in den Notizen verfassen) oder doch als kleine Prezi mit strukturiertem Begleittext (.pdf). Zu dem Impuls-Vortrag habe ich mir etwas theoretische Lektüre besorgt ... Das muss dann aber reichen. Je nachdem, wie weit ich zum Zeitpunkt des LOB-Gespräches damit bin, werde ich auch diesen Punkt nochmal andprechen.

Wie ich u.a. in meinem Beitrag 02 (zum Studienfortgang) geschrieben habe, bin ich mit meinem Exposé vollauf beschäftigt. :blink:

 

Ich werde mal berichten, wenn das Gespräch gelaufen ist; zudem soll wieder (zum x.ten Mal) eine Umverteilung der bibliothekarischen Aufgaben passieren - dazu gibt es morgen Infos in unserer allgem. Besprechungsrunde ... Da kriege ich die Tage gut einen neuen Blogeintrag zusammen. ;)

Grüße von snowchild

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Markus Jung

Geschrieben

Ich drücke dir für das Gespräch auf jeden Fall die Daumen und wenn dein Chef üblicherweise ruhig, umgänglich und kollegial ist sehe ich gute Chance, hier zu einer Klärung zu kommen. Bin gespannt, was du dann berichten wirst.

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      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?