Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    15
  • Kommentare
    56
  • Aufrufe
    2.275

Mal wieder was Positives

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Chepre

358 Aufrufe

Hallo liebe Mitstudierende (oder auch Leidgenossen),

 

wie ihr ja vielleicht wisst (Ihr könnt es in meinem ersten Blogeintrag auch nochmal nachlesen), würde ich gern später als Lehrer an einer Berufsschule arbeiten.

Daher habe ich viel recherchiert, ob und wie so etwas möglich ist. Vielleicht hegt ja der eine oder andere auch denselben Traum.

Ich habe mich bei den zuständigen Regierungspräsidien informiert, welche Voraussetzungen für einen Seiteneinstieg in das höhere Lehramt gefordert werden. Ich habe das Glück, dass ich genau in der Mitte des sog. "Drei-Länder-Eck" wohne, also am Knotenpunkt zwischen Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. So habe ich mehr Auswahl, denn jedes Bundesland handhabt es mit der Lehrereinstellung natürlich anders.

Allgemein ist es natürlich so, dass über den Seiteneinstieg nur eingestellt wird, wenn es in einem Fach oder Fachkombination zu wenig Lehramtsabsolventen gibt. Dies ist in fast allen MINT-Fächern der Fall; es unterscheidet sich hier aber nochmal nach Schulart. Die besten Einstellungschancen bestehen tatsächlich an berufsbildenden Schulen, da diese teils einen schlechten Ruf haben (Gymnasium ist z.B. hoffnungslos überlaufen, weil dort fast jeder Absolvent hin will).

In Hessen ist Informatik z.B. momentan leider kein Mangelfach (kann sich natürlich noch in den nächsten Jahren ändern); in Rheinland-Pfalz ist das Fach "Betriebswirtschaftslehre" gesperrt, was bei mir mein Zweitfach wäre (d.h. dass es einen Überhang an BWL-Lehramtsabsolventen gibt und keine gebraucht werden). Noch dazu muss hier das Zweitfach ein allgemein bildendes sein, also sowas wie Deutsch oder Mathematik.

Die größten Chancen rechne ich mir in Baden-Württemberg aus, dort habe ich erst gestern die Info bekommen, dass ich mit einem Master in Wirtschaftsinformatik per Seiteneinstieg Angewandte Informatik als Hauptfach und BWL als Nebenfach lehren könnte. Voraussetzung ist hier (wie bei allen anderen übrigens auch) eine mindestens 2-jährige Berufspraxis, die ich ja - Fernstudium sei Dank - zu dem Zeitpunkt meiner Bewerbung ja locker haben dürfte.

Für die meisten ist das Thema wohl uninteressant; aber vielleicht sind diese Infos ja für jemanden interessant. Ich wollte sie zumindest mal mit euch teilen :)

So wie läufts mit meinem Studium, wollt ihr sicher wissen :)

"Das ... ääähhh.. lääufft" - Stromberg

Ich denke das Zitat trifft es ganz gut, es plätschert so vor sich hin, Modul für Modul.

Bin ich eigentlich die einzige, die Marketing II irgendwie ... komisch fand? Ich hab mein Lesen des Skripts immer wieder gedacht, wozu muss ich das als Wirtschaftsinformatiker wissen, was da genau im Gehirn von den Leuten vorgeht? Vielleicht fanden es einige interessant, meins wars aber irgendwie garnicht.

Momentan mache ich "Dienstleistungsmanagement" und "Planen und Entscheiden", die Prüfung dazu schreibe ich im Februar. Wenn alles gut läuft, d.h. wenn ich an jeden Prüfungstermin 2 Prüfungen schreibe, kann ich dieses Jahr mit den regulären Modulen fertig werden, Dieses Seminar und die Projektarbeit habe ich mal außen vor gelassen, weil ich da nicht weiß, wie lange das dauert und es ja nicht mit einer Klausur abschließt. Dann steht 2017 für mich die Bachelorarbeit ins Haus, na ob das was wird :)

Und danach gehts gleich weiter mit dem Master, man will ja keine Zeit verlieren, und Freizeit ... na wer braucht die schon :)

(Ich könnte jetzt sagen, als Lehrer hat man dann genug Freizeit, aber das mache ich lieber nicht ^^)

 

-- Diane


4 Personen gefällt das
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für deine Infos, gerade die Hintergründe zum Seiteneinstieg in das Lehramt finde ich sehr interessant, weil da immer wieder mal nach gefragt wird. Dass du da die Auswahl zwischen mehreren Bundesländern hast, ist ja sehr komfortabel. Also lohnt es sich für Studierende die mobil sind durchaus, sich in verschiedenen Bundesländern nach den aktuellen Möglichkeiten zu erkundigen, also wo Bedarf ist etc.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ja die Anforderungen für den Seiten- und Direkteinstieg legen die Bundesländer fest, da sich ja auch die Mangelfächer unterscheiden. Daher sollte man in allen Bundesländern mal nachschauen ?

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für die Berufschulinfos. Ich habe auch immer wieder mit Berufsschullehrer geliebäugelt. Aber ich glaube, dass ich als Ausbilder weiterhin zufriedener bin. Vielleicht stelle ich mir das auch falsch vor, aber ich denke, dass man als Lehrer sehr an den Lehrplan gebunden ist und sich so eine gewisse Wiederholung einstellt. Als Ausbilder kann ich den Azubis immer das neueste Wissen beibringen und habe selber einen fachlich abwechslungsreicheren Job.

 

Ich fand Marketing und auch Neuromarketing übrigens ein sehr interessantes Fach, da ich im E-Commerce arbeite. Usability- und Conversion-Optimierung von Websites haben ja sowohl technische als auch Marketing Bestandteile für eine gelungene Umsetzung. Aber so ist eben jeder Jeck anders. Ich habe mich bei Informationstechnologie (Aufbau von Datenkabeln!) gefragt, was ich jemals damit anfangen soll. B)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker