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Afrika - Schön war's!

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Marmotte

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Ein dickes Jambo an die Community!

 

Anstatt immer nur vom Studium zu bloggen hier mal ein Reisebericht von unserer Tansania Safari und Strandurlaub in Sansibar:

 

Am 27.1. um 6:50 Uhr ging es los - Zürich - Amsterdam - Arusha Kilimanjaro. Der Wecker klingelte nachts um 3, halb 4 ging es dann mit dem Auto nach Zürich. Wir haben uns den günstigeren Parkplatz ausgesucht (nur 250 statt 380 CHF für 2 Wochen) und mussten noch 15 Minuten Fussweg bewältigen. Der Flug verlief reibungslos, sogar das Gepäck (ich hatte 13 kg :thumbup:) kam an. Bei der Einreisekontrolle haben wir geschlagene 45 min angestanden, das obwohl 5 Schalter geöffnet waren und nur der eine Flieger angekommen ist (und der ist nicht mal komplett ausgestiegen, viele sind weiter nach Dar El Salam geflogen). Ganz nach dem Motto "Pole Pole".

 

Nach einer Nacht in Arusha wurden wir am nächsten Morgen um 9 Uhr mit dem Safarijeep abgeholt und wurden überrascht. Ausser uns beiden niemand der noch abgeholt wurde. Das hieß für mich freie Platzentfaltung im Jeep und kein schlechtes Gewissen den Guide für jeden Vogel und das 100. Zebra stoppen zu lassen. Nach 2.5 Stunden Fahrt sind wir in der ersten Lodge angekommen. Mega grosse Zimmer, alles super schön eingerichtet. Schade dass wir nur eine Nacht dort waren. Ein "kleines" Mittagessen zur Stärkung (4 Gänge) und wieder etwas mehr als eine Stunde Fahrt in den Lake Manyara National Park. Dort war es eher wie im Dschungel, sehr viele Bäume und nur ein Bereich um den See der flach war und mir Gras bewachsen. Wir haben viele Affen, Giraffen, Zebras, Elefanten, Hippos und Vögel gesehen.

 

Am 2. Safari Tag sind wir in die Serengeti gefahren. Dabei kamen wir durch die Ngorongoro Conservation Area, wo Massai und Tiere miteinander leben. Leider kamen wir etwas spät am Ngorongoro Gate an. Es waren schon viele andere Touris da und wir mussten entsprechend lange warten bis unser Guide die Papiere hatte um das Gate passieren zu dürfen. Während der Fahrt erstreckt sich der Regenwald in seinen satten grünen Farben rechts und links von einem, ruckelige und enge "Strassen" machen selbst die Fahrt zu einem Erlebnis. Schwere Regenfälle in der Nacht haben unseren Guide Sorgen gemacht. Er hat darauf bestanden, dass wir eine Lunchbox mitnehmen, falls wir unterwegs feststecken. Und es war auch fast so. Ein Transporter hatte sich auf einer überschwemmten Brücke fest gefahren. Dank den Fahrkünsten unseres Guide und den wachsamen Augen der Menschen drum herum sind wir gerade noch vorbei gekommen.

Richtung Serengeti änderte sich dann die Landschaft. Eine einzige gerade Schotterstrasse, rechts und links Gras soweit das Auge reicht. Hier und da mal ein Baum oder Felsen. Zu dieser Jahreszeit regnet es doch noch recht häufig, so dass das Gras recht hoch ist und es schwer ist Raubtiere zu erblicken, erst recht wenn sie im Gras liegen. Aber wir hatten Glück. Nach wenigen Kilometern standen 5 Jeeps an der Strasse. Ein eindeutiges Indiz dass es was zu sehen gibt. Und tatsächlich. 2 Geparden waren auf der Suche nach Beute. Hunderte, ach was tausende Büffel, Gnus, Zebras, Impalas und Klapperstörche säumten unseren Weg. Dabei ist es unglaublich, dass es mal Kilometerlang kaum ein Tier zu sehen gibt, und dann wieder hunderte zusammen. "Tiefer" in der Serengeti, es gab wieder mehr Bäume kamen dann Giraffen und Elefanten dazu. Kurz vor Ankunft im Camp haben wir noch einen Löwenangriff auf einen Büffel beobachten können. Er war zwar erfolglos, dennoch beeindruckend. Geschlafen haben wir dort in Zelten, die einfach mitten im Nirgendwo aufgestellt waren. Ein grosses Bett, ein abgetrenntes WC und Dusche en Suite machten es aber trotzdem zu einer guten Unterkunft. Das Duschwasser musste man bestellen, aber die Toilette konnte man immerhin permanent nutzen. Im Hauptzelt gab es einen Stromgenerator, dort konnte man dann auch Handy und Kamera-akku laden.

 

Einen ganzen Tag sind wir auf Pirschfahrt gewesen, haben in einiger Entfernung Löwen schlafend auf nem Baum gesehen und auch einen Leopard der es sich auf einem Ast gemütlich gemacht hatte. Alles in allem hatte ich mit aber irgendwie mehr erwartet.

 

Am 4. Safari Tag sind wir den ganzen Weg wieder zurück gefahren. 5 Stunden Fahrt sind es glaub ich gewesen. Und das an meinem Geburtstag. Wenigstens hatten wir Glück und haben in nächster Nähe, wirklich am Strassenrand 3 Löwenmännchen entdeckt. Das gab richtig schöne Fotos! Und auf den vorher erwähnten Felsen hatte es sich auch ein Löwe bequem gemacht. Ich musste sofort an "Den König der Löwen" denken.

 

Tag 5 stand der Ngorongoro Krater auf dem Programm. Das war der Beste Tag. Die ganze Landschaft im Krater ist so unglaublich. Und so viele Tiere. Ich habe die Big 5 mit einem tollen Rhinobild komplettiert und auch ein weiterer Leopard ist mit vor die Linse gekommen, sowie weitere Löwen.

 

Am letzten Tag mit Pirschfahrt waren wir im Tarangire National Park. Heftige Regenfälle in der Nacht haben den Fluss ganz schön anschwellen lassen und auch hier waren wieder einige Brücken nicht passierbar. Generell gab es wenig grosse Tiere, dafür umso mehr Stechfliegen. Sobald man kurz gehalten hat waren mind 5 im Auto. Eine entspannte Pirschfahrt sieht anders aus. Der Guide hatte uns vorher schon gesagt, dass zu dieser Zeit viele Tiere in den Lake Manyara Park wandern und wir nicht zu viel erwarten sollen. Enttäuscht haben wir uns geeinigt zurück zu fahren, als wir einen Last Minute Shoot mit einem Gepard machen konnten, der ein Impala Männchen jagen wollte.

 

Nach einer weiteren Nacht ging es dann zurück nach Arusha und von dort nach Sansibar. Eine Woche all inklusive am weissen Strand, was will man mehr?!

 

Auch der Rückflug verlief problemlos, auch wenn die 5 Stunden Wartezeit am Flughafen Dar El Salam nicht angenehm waren.

 

Nun bin ich zurück und hatte die ersten Tage Mühe wieder im Studium einzusteigen. Die Wäsche musste gemacht werden, dann hatten wir Leute die unsere Wohnung anschauen wollten (ach ja, es hat geklappt, ich ziehe im Mai um), die Oma vom Freund hat ihren 80. Geburtstag gefeiert... Und viele weitere Ausreden. Aber so langsam komm ich wieder rein, was auch wichtig ist, denn in 2.5 Wochen ist Klausur und ich habe noch einen SB zum durcharbeiten!

 

Jetzt noch ein paar Fotos:

 

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4 Kommentare


Afrika steht auch noch auf meiner Reiseliste. Leider hat es bisher nicht geklappt :(

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Klingt super! Über welchen Anbieter habt ihr die Reise denn gemacht?

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Wir haben alles über das Schweizer Reisebüro Kuoni gebucht. Die Safari wurde von Simba Safari durchgeführt. Geflogen sind wir mit KLM.

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.