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Gedanken zum Thema Unterbrechung, Zeit und Flexibilität

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Hep2000

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Ich komme durch den Beitrag von Abilifly drauf...

Als ich mich vor ca. 2,5 Jahren mit dem Gedanken ans Studium auseinandergesetzt habe, da war unter anderem das Thema flexible Zeit- und Ablaufeinteilung ein Hauptargument fürs Fernstudium. Ebenso wie die Möglichkeit, einfach mal eine Unterbrechung zu nehmen wenn es eng wird. Natürlich war das auch dadurch bedingt, dass ich als Mutter und im Familienclan stark eingespannte Person immer und jederzeit mit mittleren bis schweren Katastrophen rechnen muss.

 

Jetzt, kurz vor Ende eben jener 3 monatigen Unterbrechung, und wieder mal aktiv beim Modulewürfeln, muss ich sagen: Es war nicht nur ein gutes, sondern eins von den Argumenten, die sich auch in der Ausführung voll bewährt und bezahlt gemacht haben. Ich habe in den 3 Monaten das Gefühl gehabt, dass ich wieder besser "atmen" kann, und durch den nachlassenden Druck fiel es mir dann auch wieder leichter mich auf die Module zu konzentrieren. 

Ich habe 4 Module geschafft (interne und externe Kostenrechnung, Controlling, Investition & Finanzierung), jeweils mit inzwischen fertigen Fallaufgaben, die jetzt hier auf Halde liegen und drauf warten, dass ich sie am 01.07. dann abschicken kann. Im Moment lese ich an Betrieblichem Gesundheitsmanagement und hoffe, dass auch auch diese Fallaufgabe noch schaffe vorher. In Kostenrechnung fehlt dann noch die Klausur, die ist fest geplant für September.

Außerdem laufen die Vorbereitungen fürs Gruppenprojekt auf Hochtouren, im Juli ist das Kick-Off und im Oktober dann die Präsentation. Wir haben das Thema relativ fix, bereiten aktuell eine Umfrage vor und arbeiten an den theoretischen Anteilen. Zumindest mit einem Gruppenmitglied, ein "Kollege" aus Berlin, mit dem ich schon für BWL gelernt hatte, klappt die Kommunikation super gut und wir harmonieren in den Abläufen. Die anderen müssen mal noch ein bisschen in die Pantoffeln kommen.

 

Insgesamt geht es mir derzeit relativ gut, ich bin gelassen, die Angst vor dem Versagen, die sich nach der schlechten Ethik-FA und durch das Gefühl, nicht weit genug zu sein, eingestellt hatte, ist jetzt wieder weg. Ich glaube wieder daran, dass ich das Ziel erreichen kann und kommendes Jahr fertig bin. 

 

Reha... ich glaube ich erzähle Euch das ganze Drama jetzt lieber nicht im Detail, Fakt ist... es gibt noch immer keinen Termin 👹

 

Ach so.... Bewegung musste ich dann doch wieder ein bisschen umstellen, nachdem leider das Walken meinem Fuß nicht soooo gut bekam. Jetzt habe ich ein Therapieprogramm von der Physiotherapeutin bekommen, und gehe entweder Schwimmen oder ich mache Übungen mit Theraband und Co.


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3 Kommentare


Hi Hep2000, 

das liest sich sehr gut. Ich freu mich für dich, dass dir die selbst gewählte Auszeit so gut tut und dich wieder in die Bahn gebracht hat. Manchmal ist genau das was man braucht. Bezüglich Gruppenarbeit: Ich glaube alle Gruppenarbeiten die ich gemacht habe liefen gleich ab ein Teil macht alles und der Rest wartet auf die Ergebnisse und freut sich über eine Note ohne was getan zu haben.

Lg

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Markus Jung

Geschrieben

Würdest du sagen, dass die Dauer von drei Monaten für dich jetzt genau richtig gewesen ist? Oder hättest du noch mehr Zeit gebraucht? - Klar ist freie Zeit immer gut, aber jetzt auch unter dem Kriterium, nicht völlig aus dem Studium raus zu kommen und irgendwann auch fertig zu werden. Wobei du ja auch nicht so wirklich Pause gemacht hast, sondern mehr in Ruhe einiges aufgearbeitet hast.

 

Mit der Reha ist es ja echt langsam lächerlich, wie lange sich das jetzt schon hinzieht. Ich bin ja mal gespannt, ob da noch was draus wird - drücke dir natürlich auch weiter die Daumen. 

 

 

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Also für die jetzige Situation, da es ja wirklich nur um weniger Druck und ein bisschen Luft zum Nacharbeiten ging, waren die 3 Monate genau richtig. Ich glaube bei länger wäre die Gefahr der groß gewesen, dass ich doch nicht wirklich kontinuierlich weiter gearbeitet hätte und dann fiele es mir sicher schwerer zurück in den Rhythmus zu finden.

Aber es ist schon gut zu wissen, dass ich die Option ja auch weiterhin habe.

 

Ja, es ist lächerlich, und im Endeffekt ist der Grund des Antrags längst Geschichte. 

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.