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Im Urlaub lernen?

Abilifly

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"Soll ich im Urlaub eigentlich lernen?", das ist die Frage die mir heute immer wieder durch den Kopf ging.

 

Eine Frage auf die ich so genau keine Antwort weiß. Urlaub hat ja eigentlich mit Entspannung zu tun und Lernen ist jetzt nicht unbedingt das, was man mit Entspannung verbindet. Andererseits kann eine KE weiter zu sein und in Ruhe in der Sonne am Pool die ein oder anderen Kapitel durchzuarbeiten vielleicht doch Wellness für die Seele sein? Also im Endeffekt bin ich mir ziemlich uneinig, ob ich die Skripte mit in den Urlaub nehmen soll. Denn am Samstag geht es los, 2 Wochen bei bekannten in Italien am Meer. Und wie kam es überhaupt zu der Frage, die ich mir nun stelle? Ja.. zum einen habe ich ohnehin einen kurzen Gedanken mit der Frage verschwendet, die für mich aber eher rhetorisch war. Denn die Antwort habe ich ja all die Jahre gelebt. Und das bedeutete, dass ich immer meine Skripte mitschleppte. Gelernt habe ich zwar nicht in jedem Urlaub, aber irgendwie gab mir das ganze ein Gefühl von Sicherheit. Viel präsenter ist nämlich bei mir die Frage "Was mache ich wenn ich Lust hätte zu lernen, aber nichts dabei hab?" Eigentlich total verrückt, dass ich mir eine solche Frage stelle, denn wem geht es denn nun wirklich so? Aber wenn ich mir die Frage stelle, steigt in mir ein mulmiges Gefühl auf, als sei es etwas ganz schreckliches lernen zu wollen und keine Unterlagen zu haben.
Keine Ahnung wo dieses Gefühl herrührt und wie ich es interpretieren soll. Das hat mich dann dazu veranlasst meine erste Frage mal in google zu tippen und eigentlich sind sich alle scheinbar einig. Lernsachen haben im Urlaub nichts verloren. Denn Lernen und Entspannen sind sich dermaßen gegensätzlich wie lernen und arbeiten. Und aus all diesen Gedanken und Recherchen ist dieser Blogeintrag entstanden. Und warum? Weil ich das nämlich ganz anders empfinde. Ich stelle es mir unglaublich entspannend vor auf der Liege statt einem Kreuzworträtsel ein paar Matheaufgaben zu rechnen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das nur entspannend vorstelle oder ob es wirklich entspannend für mich wäre. Oder hat das ganze vielleicht sogar weitläufigere negative Folgen? Würde eine geplante Lernabstinenz vielleicht motivierend und kräftigend wirken?
Ich weiß es nicht. Am Ende wird es wohl laufen wie immer. Der Mensch ist ja doch ein Gewohnheitstier. Eine KE und ein paar Übungsblätter zum Rechnen, werden den Weg in meinen Koffer finden. Denn ich denke zumindest auf dem Flug ist genügend Zeit, die ich vielleicht für die ein oder andere Seite verwenden kann.

Wie haltet ihr es mit dem Lernen im Urlaub? Das würde mich interessieren. Wenn ihr wollt könnt ihr eure Meinung ja mal in den Kommentaren mitteilen. Denn vielleicht ist hier einfach ein Unterschied zwischen Präsenz- und Fernstudenten. 




4 Kommentare


Hi, 

die Frage der Fragen. Ich schleppe auch immer die Sachen mit. Ich hab mir angewöhnt bei einem Strandurlaub bzw. wenn man am Strand liegt, anstatt einem Buch dann in einem Skript zu lesen ohne das es dem wirklichen Lernen für eine Klausur entspricht sondern eher dem des Lesens eines Buches. Aber wenn man dann wieder zu Hause ist und wirklich die Vorbereitungen für die Klausur startet ist man schneller als sonst unterwegs weil man ein wenig vorgearbeitet hat. Lernen tue ich im Urlaub auch nur wenn ich Lust habe, was natürlich nicht durchgängig ist. Was auch gut so ist.

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Ich nehme in der Regel meine Sachen mit, meist allerdings nur die pdf-Version auf einem eReader. Und entscheide dann nach Tagesverfassung, Lust und Tagesprogramm. Im diesjährigen Urlaub habe ich immerhin 2 Module gelesen, und fand es nicht störend in der Entspannung, ich habe ja "nur" gelesen. Die entsprechenden Fallaufgaben habe ich dann erst Zuhause bearbeitet.

Ich würde das wirklich vor Ort und spontan entscheiden, nimm was mit und wenn Du kein Bock hast, dann lass es eben.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich denke nicht, dass es hier eine generelle Antwort gibt, die für jeden passt.

 

Wichtig ist, dass einem der Urlaub Erholung und neue Kräfte bringt. Manch einen kann es stressen, im Urlaub die Lernhefte zu sehen, weil er dann an die nächste Prüfung denkt, unter Druck steht etc. Andere finden es sehr entspannend, im Urlaub mal ohne den Alltagsrummel und den Job um einen herum zum Beispiel am Pool mal in Ruhe was zu lesen. Wichtig ist denke ich, dass es keine Aufgabe ist und auch keine Ziele gibt, was im Urlaub erledigt werden soll.

 

Deine Regelung, ein bisschen was mitzunehmen und dann darauf zuzugreifen, wenn dir danach ist, und sonst nimmst du die Sachen halt ungesehen wieder mit nach Hause, finde ich eine gute Regelung.

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Ja :) Also es ist auch drauf hinaus gelaufen. 
Ich habe mir Bilanzpolitik (Unterkurs zu Rechnungslegung) und Matheaufgaben mitgenommen und bin sogar schon dazu gekommen mir ein bisschen was davon anzuschauen. 

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