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Schwierig zu merken: Therapieformen

Vica

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Während parallel die Master-Bewerbung für die hiesige Präsenzuni so vor sich hindümpelt (das ist wirklich ein Kapitel für sich, aber mehr dazu später, wenn die Angelegenheit abgeschlossen ist) frische ich mein Wissen über klinisch-psychologische Intervention wieder auf. Es handelt sich dabei um Studienbrief 1, den ich vor längerer Zeit schon durchgearbeitet habe, und welcher sich im Groben die vier großen Grundorientierungen psychologischer Interventionen (d.h. Therapieformen) vorknöpft. Da das eben schon länger zurück liegt, habe ich sie nicht mehr ganz auf dem Schirm, aber so langsam rieselt der Kalk und ich habe wieder meine Aha-Momente ;). 

Die Thematik ist klausurrelevant und so versuche ich natürlich, mir schon jetzt recht viel zu merken. 
Gar nicht mal so leicht!
Grundsätzlich ist es ein interessantes Thema, die vielen unterschiedlichen Therapieformen! Seien es Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, phänomenologischer Ansatz, narrative Ansätze...je nach philosophischer Grundannahme (Humanismus, Konstruktivismus etc.) sieht auch die psychologische Behandlung anders aus, denn jede Strömung umfasst ein anderes Menschenbild und erachtet unterschiedliche Methoden und Ursachen als hilfreich. 
Ich versuche derzeit, die Therapieformen, ihren Namen und Ursprung so etwa in meinen Schädel zu bekommen.
Blöd dabei ist, dass sie sich namenstechnisch entweder gleichen. Oder sich hinter nichtssagenden Bezeichnungen ausladend große Schulen verbergen: Kontextuelle/Transgenerationale Familientherapie, Strukturelle Therapie, Strategische Therapie, Narrativer Ansatz, Lösungsorientierter Ansatz, Allgemeine Psychotherapie, Existenzielle Psychotherapie, Prozess-Erlebnisorientierte Psychotherapie...und und und!

Die Herausforderung besteht also darin, sich die Fülle zu merken und mit jeder Therapieschule einen bekannten Vordenker, heutigen Repräsentanten, Kernkonzepte oder sonstige Eckdaten im Kopf zu behalten. Nicht jede Therapiebezeichnung ermöglicht es, eine Eselsbrücke zu bauen und nicht alle sind selbstbeschreibend.

Da bleibt mir wohl mal wieder nichts anderes übrig als mal wieder DIN A2 Poster aus dem Bastelladen zu besorgen und ein wenig kreatives Mindmapping zu betreiben und - wie damals zur Prüfungsphase am Ende des Bachelors - unsere Wohnung damit zu tapezieren. Bis Oktober ist ja zum Glück noch etwas Zeit, bin aber mal gespannt, wie die Wohnung bis dahin aussieht ;-)


Das nächste Kapitel befasst sich mit der Evaluation dieser vielen, vielen Therapieformen. Ganz so einfach wie: Therapie A ist doof, weil ditte gar nicht gut funzt ist es freilich nicht, denn die Methodik scheint Therapien sehr mannigfaltig auf den Prüfstand zu stellen: Experimentelle oder naturalistische Wirksamkeitsprüfung? Was sind praxisrelevante Aussagen? Einzelfall- oder Gruppenforschung?

Gut zu tun nächste Woche! :-) 

 



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Kontextuelle/Transgenerationale Familientherapie, Strukturelle Therapie, Strategische Therapie, Narrativer Ansatz, Lösungsorientierter Ansatz, Allgemeine Psychotherapie, Existenzielle Psychotherapie, Prozess-Erlebnisorientierte Psychotherapie...und und und!

 

Ich erinnere mich ganz dunkel daran, dass das irgendwie in der Klausur im September auch vorkam. :lol:

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Vielleicht hilft es dir, die einzelnen Verfahren mit etwas mehr praktischem "Futter" anzureichern. Also zum Beispiel mal manuals zu einzelnen Methoden zu lesen etc.? - Das ist zwar erstmal noch mehr Stoff, aber vielleicht fällt es dann leichter, damit etwas zu verbinden?

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Am 19.6.2016 at 16:05 , psychodelix sagte:

 

Ich erinnere mich ganz dunkel daran, dass das irgendwie in der Klausur im September auch vorkam. :lol:


Puh, da hatte ich ja zum Glück den richtigen Riecher :D. 

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@Vica

Das war in der Bachelorklausur M1 in Hagen.

(Ich hatte gefühlt vor der Klausur keine Ahnung und danach auch nicht. :lol:)

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