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Thesis Fortschritt

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SebastianL

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2 Monate sind vergangen und es bleiben noch knappe 4.

Der Stress in der Arbeit lässt nicht nach und es ist auch nicht abzusehen dass sich dies bis zur Abgabe ändert da das Projekt dummerweise zur gleichen Zeit beendet wird. Damit habe ich mich jetzt abgefunden und muss meinen Allerwertesten hoch bekommen und die Doppelbelastung akzeptieren und durch. Somit habe ich in den letzten 3 Wochen einiges gemacht.

 

1. Woche: Erste Literaturrecherche durch und das erste Kapitel komplett geschrieben (Bis auf Ein- und Ausleitung) und mir ein Umfragetool ausgesucht und komplett erlernt wie man damit Umfragen erstellt und am Ende auswertet. Den Anfang und das Ende hab ich auch fertig, nun muss ich nur noch die Fragen einhacken wenn ich diese innerhalb der Arbeit zusammengestellt habe.

2. Woche: Zweites Kapitel komplett geschrieben mit "State of the Art" und Begriffe definiert.

3. Woche: kümmere ich mich gerade darum die Technologie zu erlernen und bisschen rumzuspielen wie das funktioniert, damit ich das Referenzmodell modelliert bekomme, ohne am Ende festzustellen das nix funktioniert weil ich es nicht verstanden habe. Spiele mit dem Programm rum und schaue mir YouTube-Videos an und schlage auch in den Büchern nach, die ich mir besorgt habe.

 

Insgesamt habe ich jetzt ca. 10/~80 Seiten von der Thesis. Die erste Version habe ich meinem Betreuer geschickt zum ersten Review. Ebenfalls meinem Doktoranten-Kollegen, da meine Arbeit in seine Arbeit einfließt. Vor allem sollten meine Begriffsdefinitionen sich mit seinen decken und bei ihm als A und bei mir als B definiert sein.

 

Ansonsten habe ich immer noch den Urlaubsjoker. Ich werde 4 Wochen Urlaub nehmen um das Thema in der Zeit durch zu prügeln. Es ist nur zeitlich etwas doof, da ich genau zum Projektabschluss fehlen würde. Wenn's dumm läuft bekomme ich den Urlaub in der Zeit nicht. Auch ein Grund mehr sich nun jeden Tag hinzusetzen und ein wenig dran zu arbeiten. Noch habe ich keine Panik, notfalls, wenn alle Stricke reißen muss ich halt einen Antrag zur Verschiebung stellen. Das wäre aber wirklich ärgerlich und das will ich auf jeden Fall verhindern, denn ich will das Thema Master dieses Jahr unbedingt abschließen. Außerdem wäre ich von mir persönlich enttäuscht wenn ich das nicht hinbekomme. Wird schon :-)


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4 Kommentare


Du packst das sicher, wenn man sich jeden Tag ein Stück einarbeitet klappt es immer besser und man hat den Zeitdruck dann erst nur zum Ende ( der bleibt wohl bei den meisten nicht aus ;-) ).

Besonders hört es sich schon so an, als wüsstest du was du tust und das ist ja schon die halbe Miete :thumbup1:

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Markus Jung

Geschrieben

Wäre es eine Option, den Urlaubsjoker (ggf. erstmal nur anteilig) schon vor Ende des Projekts und der Thesis auszuspielen, so dass du dann in der Endphase im Job wieder dabei bist?

 

Welches Umfragetool nutzt du und warum hast du dich dafür entschieden? - Ich habe vor, dazu demnächst mal einen Wiki-Artikel zu schreiben.

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SebastianL

Geschrieben

Bzgl. Urlaubsjoker hab ich schon einige Szenarien, mal sehen welcher davon greift. Am Ende verlasse ich mich aber nicht drauf und werde konstant daran arbeiten.

 

Ich benutze "SoSci Survey". Das ist für meinen Zweck (Thesis) umsonst. Ich bin da pragmatisch rangegangen, ich hab einige Umfragen in letzter Zeit mitgemacht und geschaut, welche Tools die benutzt haben. Das erste auf das ich gestoßen bin ist dieses hier. Ausprobiert und es hat auf Anhieb gut geklappt und hatte alle Funktionen die ich brauch.  Useability war auch zufriedenstellend, Ergebnis sammt Auswertung war auch ok. Also hat sozusagen 100% meiner Mindestanforderungen abgedeckt. Weiter recherchiert habe ich dann nicht, warum auch. 😀

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bei meiner Bachelorthesis hatte ich den "Urlaubsjoker" in der Mitte genommen (also von den 3 Monaten im 2.) - danach war die Thesis quasi inhaltlich fertig - und ich musste "nur" noch alles hübsch und richtig schreiben, einige Fehler ausbessern, korrigieren lassen und fertig machen :)

Konstant weitermachen hilft vor allem, damit man den Faden nicht verliert. Nur nicht schon alle Kanonenkugeln am Anfang verschießen - 6 Monate sind ne laaaaaange Zeit :-(

 

Ich bin absolut nicht neidisch, dass du quasi fertig bist ;-)

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      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!