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Rückschlag

Rückschlag - wieso muss das Studium eigentlich so schwer sein?

 

Ja, manchmal komme ich an so einen Punkt und ich wünsche mir, dass das Studium doch einfach ein klein wenig einfacher wäre. Oder warum nicht gleich viel einfacher? Wieso quälen die mich so? Eigentlich sehe ich die Sache so nicht, aber Rückschläge muss man erst mal wegstecken und dann kommen mir manchmal solche Gedanken. Heute war auch ein solcher Tag. 

Zuerst bin ich heute morgen total müde aufgewacht, da ich nur sehr wenig geschlafen hatte, und hab mich aber durch gerungen pünktlich am Schreibtisch zu sitzen. 
Das hab ich geschafft, weil ich mich aufs Lernen eigentlich freue, die Zeit im Moment eigentlich ein wenig genießen kann. Abschalten und im Stoff versinken. Knobeln und Aufgaben lösen und einen Fortschritt erzielen. Voran kommen. Und wieso will ich es dann leichter haben? Will ich eigentlich gar nicht. Es würde mir auch reichen, wenn ich schlauer wäre :P 
Es bringt mir ja nichts, wenn alles leichter ist, das fördert dann weder die Entwicklung meiner Hirnleistung noch hätte ich etwas von einem Abschluss, der jeder schafft, jeder hat. Also nein, eigentlich will ich es nicht leichter haben. 

Aber heute war einfach so ein Tag an dem nichts läuft und man feststellen muss, dass man gar nicht soweit ist wie gedacht. 
Zum einen ist mir erst heute aufgefallen, dass man Plan für Statistik völlig missraten war.. und dann.. jetzt aber erst mal zum Plan.

Ja ich hatte die Seiten der ersten Kurseinheit über die Wochen aufgeteilt und jetzt erst gemerkt, dass es 3 Kurseinheiten gibt, die sich zwar zusammen in einem Skript befinden, aber ich eben nun mehr als das doppelte an Seitenzahlen zu lernen habe. Super.

Also gleich ran gemacht heute morgen. Mir bleibt ja nichts als es zu lernen. Egal wie falsch meine Planung nun war und ob ich zurück liege. 
Ich schlug also das Skript auf und dann? ich saß 4 Stunden über Formeln, mathematische Zeichen. Vielleicht waren es auch Hieroglyphen. Und ich habe genau nichts, null verstanden. Ich dachte ich würde etwas verstehen, aber bei den Übungsaufgaben stelllte sich schnell raus, dass so wie ich es verstanden hatte, ich es auf jeden Fall nicht verstehen sollte. 

 




13 Kommentare


OldSchool1966

Geschrieben

Schaust Du Dir nicht immer zuerst die Seitenzahl und das Inhaltsverzeichnis der Skripte an?

Das ist bei mir immer das erste, was ich mache. Meist übefliege ich dabei sogar die Inhalte. So gewinne ich schon sehr früh einen groben Eindruck, was mich erwartet.

Ich teile mir auch nie Lerneinheiten nach Seitenzahlen ein.

 

Hat das bei Dir nun Einfluss auf die Abgabe von EAs?

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Oh ja, das kenne ich.....Einiges an den Hagen-Modulen können einem definitiv an seine Grenzen bringen und zur Verzweiflung führen. Ich konnte in meinem gerade zu bearbeitenden Modul "Risikomanagement in supply chains" ein paar Tage lang eine bestimmte Berechnung nicht nachvollziehen. Entsprechende Berechnungsschritte wurden nicht erklärt. Ich habe die totale Krise bekommen, habe auch niemandem gefunden,  der mir das erklären konnte. Naja, auf jeden Fall hab ich das erstmal immer wieder weggelegt und mir mein anderes Modul angeguckt.  Mittlerweile weiß ich, wie die Aufgabe zu funktionieren hat und bin sogar selbst drauf gekommen; -)

 

Was ich damit sagen will: Vielleicht muss man von seinem Lernplan auch zwischendurch abweichen, um nicht total zu verzweifeln...;-)

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vor 50 Minuten, jennys sagte:

Oh ja, das kenne ich.....Einiges an den Hagen-Modulen können einem definitiv an seine Grenzen bringen und zur Verzweiflung führen. Ich konnte in meinem gerade zu bearbeitenden Modul "Risikomanagement in supply chains" ein paar Tage lang eine bestimmte Berechnung nicht nachvollziehen. Entsprechende Berechnungsschritte wurden nicht erklärt. Ich habe die totale Krise bekommen, habe auch niemandem gefunden,  der mir das erklären konnte. Naja, auf jeden Fall hab ich das erstmal immer wieder weggelegt und mir mein anderes Modul angeguckt.  Mittlerweile weiß ich, wie die Aufgabe zu funktionieren hat und bin sogar selbst drauf gekommen; -)

 

Was ich damit sagen will: Vielleicht muss man von seinem Lernplan auch zwischendurch abweichen, um nicht total zu verzweifeln...;-)

 

Ja es ist jetzt nicht so, dass mir mein Lernplan im Weg steht. Nur irgendwie habe ich keine Idee wie ich an die Sache rangehen soll. Aber nur indem ich mich damit beschäftige werde ich eine Lösung finden. Es sind keine konkreten Aufgaben, die ich nicht verstehe, sondern so im Ganzen, verstehe ich nichts aus dem Skript. Lese ichd ie Aufgbabe mit der Lösung, dann ist mir schon klar wie sich das Ergebnis errechnete, aber das ist ja nicht das was ich will. Ich will ja nicht nur die Aufgaben nachher können, sondern wirklich das Thema. Und da hab ich noch keine Idee. Wobei ich nen guten Youtube Kanal zu Statistik gefunden hab und werds mal damit versuchen. 

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vor 14 Stunden, OldSchool1966 sagte:

Schaust Du Dir nicht immer zuerst die Seitenzahl und das Inhaltsverzeichnis der Skripte an?

Das ist bei mir immer das erste, was ich mache. Meist übefliege ich dabei sogar die Inhalte. So gewinne ich schon sehr früh einen groben Eindruck, was mich erwartet.

Ich teile mir auch nie Lerneinheiten nach Seitenzahlen ein.

 

Hat das bei Dir nun Einfluss auf die Abgabe von EAs?

 

Doch ich habe mir das Inhaltsverzeichnis angeschaut. Aber nur bis KE 1. Hab den rest schlichtweg übersehen. Wirklich Auswirkungen hat das nicht. Erst recht nicht auf die EAs. Die müssen ja abgegeben werden heute, da bleibt ja keine Wahl. Statistik hatte ich aber sowieso nicht vor abzugeben, weil ich da noch nicht wirklich genug mit dem Stoff gearbeitet habe.

 

Ich brauche die Seitenzahlen um zu wissen wieviel ich am Tag/pro Woche machen muss. 

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Du solltest wohl vor allem an deinem Zeitmanagement arbeiten. Denn das ist das eigentliche Problem dahinter...

 

Ich persönlich habe oft Momente, in denen ich gar nichts verstehe oder länger brauche. Das benötigt einen Zeitpuffer, den du nicht eingeplant hast. Sich Mitte Juli noch mit komplett neuem Stoff zu beschäftigen setzt voraus, dass man alles sofort versteht.

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Ohje :D ich bin so früh dran mit lernen wie noch nie. Es sind ja noch bisschen was über 2 Monate bis zur ersten Klausur.

Wann fängt ihr denn an, wenn das schon zu knapp ist?  

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Keine Panik.....;-) es lernt ja auch jeder anders. Ich bin mir beispielsweise noch nicht zu 100% sicher,  welche Module ich wirklich im September schreibe.  Bei zweien hängt es noch an der EA. Falls die nicht bestanden sind, würde ich auf andere Module ausweichen.  Es sind aber keine Module, die ich noch gar nicht weiter angeschaut habe, die EAs sind ja bestanden. Ich gehe aber davon aus, dass die beiden entsprechenden EAs bestanden sind. Da geht bei mir jetzt auch erst die richtige Klausurvorbereitung los.

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Vielleicht ist dein Zeitplan zu detailliert und deswegen hängst du dann fest? Wäre es möglich den etwas gröber zu gestalten und gleichzeitig auch mehr Puffer einzuplanen?

Z.B. Skript 1 bis Ende KW xy, Zusammenfassung bis KW abc...

 

Letztlich musst du eine Methode finden, wie du alles organisiert bekommst ohne dich zu "überorganisieren".

Am Anfang ging es mir so, dass ich mehr Zeit mit Planung verbracht habe, als mit Lernen...das war nach kurzer Zeit vorbei und ich plante nur noch die Eckpunkte :)

 

Ich drücke trotzdem die Daumen, dass alles klappt.

 

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OldSchool1966

Geschrieben

Ist bei mir so ähnlich wie bei jennys.

Ich habe für 2 Module bereits die bestandenen EAs zurück, und kann also diese Klausuren schreiben.

Beim 3. Modul (Zukunfstweisende Führung) habe ich das Ergebnis noch nicht zurück.

 

Kommendes WE beginne ich mit dem Lernen auf alle 3 Klausuren. Das heisst bei mir, Zusammenfassung schreiben und Karteikarten erstellen. Das sollte bis Ende Juli / Anfang August erledigt sein. Im August lese ich das dann täglich auf der Fahrt zur Arbeit (ca. 1 h / Tag), und mache abends und am WE dann Übungsaufgaben, Altklausuren und alte EAs.

Meine Klausurtermine habe ich ja inzwischen:

1 Modul am 05.09. (Montag)

2 Module am 09.09 (Freitag)

Ich habe also nach meiner ersten Klausur noch ein paar Tage. Das ist auch gut so, da Freitag mein Herausforderungs-Modul drankommt.

 

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Also die EAs hab ich ja auch gemacht und ich denke auch bestanden. Da bei Mathe bzw. Statistik jetzt erst die Deadline war, hab ich die noch nicht zurück. Rechnungslegung hingegen schon.

In Mathe kann ich jetzt 1/3 des Stoffs ziemlich gut. Also da würde ich sagen, wenn ich noch einmal drüber lese hätt ich die erste KE von Mathe schon klausurmäßig im Kopf. Statistik kann ich dafür praktisch noch nichts. Steuern hab ich ganz gute Vorkenntnisse auch aus meinem Fach "Grundlagen der Besteuerung" aus dem letzten Semester. Da hatte ich mir versehentlich eine Altklausur von dem Modul "steuerliche Gewinn- und Vermögensermittlung" ausgedruckt, was ich ja dieses Semester erst mache. Und hab es nicht gemerkt und diese aber trotzdem zum Teil richtig bearbeiten können. Von daher bin ich da eher zuversichtlich auch wenns einige Seiten zu lernen sind. 

Rechnungslegung ist ja hauptsächlich auswendig lernen. Da fasse ich aktuell nur zusammen. auswendig gelerntes habe ich sonst eh wieder vergessen bis September.

Meine Klausurtermine sind - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - 18.09, 23.09 und 28.09. 

 

Von der Präsenzuni kenn ichs auch eher, dass nur die "Streber" schon Ewigkeiten vorher anfangen. Da wurden regelmäßig fragen gestellt was die anderen empfehlen um Fach xy in 4 Tagen sich noch in den Kopf zu prügeln und die Klausur zu bestehen. Da wurde eben extrem wert drauf gelegt ja nicht zu viel Zeit zum lernen aufzuwenden. Von daher empfinde ich mich jetzt eigentlich schon als "Streber" jetzt schon angefangen zu haben :D und empfinde eigentlich auch absolut keinen Zeitdruck. 

 

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Sorry, mein Kommentar ist irgendwie unvollständig😙. Leider weiß ich jetzt auch nicht mehr, was ich da hingeschrieben habe...

 

Jeder lernt anders! Letztendlich zählt das Ergebnis. Du wirst hier 1000 unterschiedliche Antworten bekommen. Warum? Jeder ist in einer anderen Lebenssituation- der eine hat Kinder, der andere einen anstrengenden Job, jemand anders pflegt vielleicht seine Oma oder hat private Probleme. DAS ist die Fernuni Hagen!

 

An der Präsenzuni habe ich teilweise einen Tag vorher mit dem Lernen angefangen und trotzdem eine 1- erzielt. Und dann habe ich mich noch über das Minus geärgert und mich gefragt, was ich da wohl falsch gemacht habe😬. Die Situation ist aber eine ganz andere wie im Fernstudium, heute würde ich mit dieser Lernstrategie gnadenlos durchfallen. Damals habe ich ein wenig nebenher gejobbt und sonst habe ich mich komplett um das Studium gekümmert. Ich musste z.B. im Haushalt so gut wie nichts machen. Wenn ich lernen wollte, dann habe ich mir die Zeit einfach genommen. Außerdem lernt man an der Präsenzuni allein durch das "Dasein" schon so viel. Jetzt habe ich Kinder- wenn ich mir vornehme zu lernen, kann es sein, dass die Kinder früher wach sind und schon kann ich nicht lernen. Das kann ich dann auch nicht mehr aufholen. Ich muss mich um alles selber kümmern z.B. Haushalt. Die Tage sind lang und die Nächte kurz daher bin ich dann auch nicht mehr so aufnahmefähig und ich habe auch keine Lust mehr noch mehr Nächte durchzumachen um zu lernen. Also fange ich früher mit dem Lernen an und habe dadurch viel Puffer- das ist nicht stressfreier und nicht so anstrengend (ich finde den Alltag einfach schon stressig genug).

 

Lerne wie es für dich am Besten passt. Und löse dich von Gedanken wie "in der Schulzeit war man dann ein Streber"- das juckt doch nach der Schulzeit keinen mehr. ABER: da du in vergangenen Post u.a. Versagensängste erwähnt hast wäre es für dich vielleicht schon angenehmer mal etwas früher mit dem Lernen zu beginnen. Dann musst du auch nicht den ganzen Tag pauken. Wenn es mal nicht klappt,machst du halt Schluss. Das setzt einen selbst nicht so sehr unter Druck. Du nanntest deinen Blogeintrag "Rückschläge"- das ist es aber nicht. Du hast dich mit dem Stoff vorher noch nicht befasst und so ist es normal, dass du an manchen Stellen erstmal gar nichts verstehst.

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Ach was ich jetzt vergessen habe: 

 

Meine Lernstrategie gleicht der von OldSchool. Ich fange am 18.07. mit dem Lernen an! Ich werde am Wochenende davor ein Mentoriat besuchen und bis dahin ist dann auch die Stoffeingrenzung von Konzerncontrolling raus. Zukunftsweisende Führung möchte ich auf jeden Fall schreiben, ansonsten habe ich hier noch IT-Governance in der Warteschlange. Wenn die Stoffeingrenzung raus ist, werden ich mich entscheiden, ob ich Konzerncontrolling oder IT-G schreibe. Vielleicht habe ich ja auch gute Nerven und schreibe alle aber naja, ich finde ZF halt so anstrengend und zeitraubend...das heißt aber nicht, das ich mich erst ab dem 18.07. mit dem Stoff beschäftige. Ich habe damit schon im April angefangen, die Module zu lesen, Unklarheiten nachzuschlagen, die ein oder andere Rechnung "mal gemacht zu haben" und ein paar Begriffe stehen auch schon auf Karteikarten. Ich habe das aber nicht jeden Tag seit April erledigt sondern immer wie ich Zeit hatte. Ich habe auch mal eine Woche nichts gemacht (vielleicht war jemand krank oder wir waren im Urlaub) oder an manchen Tagen vielleicht auch nur eine Stunde (als ich dann gemerkt habe, dass es an diesem Tag nicht lief) oder weil andere Dinge zu tun waren, oder oder oder😜

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Hmm danke für eure Antworten.
Also ich kenne es eher nicht, dass ich etwas lerne und es partout nicht verstehe. Klar muss ich mal was nachschlagen oder es 2x lesen, aber wie in Statistik gings mir bisher noch nicht.

Und ich vergleich ja auch nicht Studium mit Schule, sondern Studium mit Studium. An der Präsenzuni war ich übrigens meistens auch nicht präsent, weshalb es für mich jetzt nicht sooo den Unterschied macht. Außer, dass die Skripte leider im Fließtext sind. Ist logisch, weil sie ja Erklärungen enthalten sollen, aber irgendwie find ich Stichpunkte und Schaubilder schon deutlich ansprechender auch wenn ich die Erklärung idR googlen muss. 

 

Bzgl Lernbeginn. Ich hab ja dieses mal schon ultra früh angefangen. Mehr als 2 Monate vor der ersten Klausur. Klar ich hab nicht ansatzweise die hälfte der Skripte gelesen bisher, aber in der Präsenzuni hab ich mir die Materialien meist auch erst irgendwann im Semester ausgedruckt, wenn die Klausuren näher rückten. 

Bin ja mal gespannt. Da heute Mathe dran war, bin ich wieder recht zuversichtlich. Die Wirtschaftsmathematik geht mir so leicht von der Hand.. 

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.