Mein 2. Studium: BWL an der IUBH

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Steuerlehre done

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Stefania85

156 Aufrufe

Gestern war wieder Klausurtag. Generell waren diesmal weniger Studenten vor Ort. Liegt wahrscheinlich an der Sommerzeit.đŸŒ»â˜€ïžđŸŒž

 

Die Klausur war sehr umfangreich und ich habe auch bis eine Minute vor Abgabe geschrieben (Modul I und II). Diesmal war bei den Multiple-Choice Aufgaben nur je eine Antwort richtig. Dies stand auch extra nochmal in rot oben drĂŒber.

Zu jeden Modul gab es zusĂ€tzlich 3 Aufgaben, u. a. mit der Berechnung von Zusammenveranlagung. Ein GlĂŒck hatte ich mir ein paar Tutorien nochmals angesehen, da wurde das nĂ€mlich sehr schön vom Tutor erklĂ€rt. Solch eine Aufgabe kam meines Wissens nach nicht im Skript dran... Bei zwei Fragen hoffe ich, zumindest Teilpunkte zu bekommen. Ansonsten bin ich vom Bestehen der Klausur zuversichtlich und tippe auf 2,x

 

Diesmal habe ich mich mal anders vorbereitet: mit Repetico. Ist wirklich eine super Sache. Ich habe ja das iPad von der IUBH und habe mir die App kostenlos runtergeladen und mir eigene Fragen mithilfe der Diktierfunktion erstellt, die ich dann tĂ€glich wiederholt habe. Ist sehr simpel und kann ich echt empfehlen. 👍

 

Ab morgen geht's dann mit Mathe weiter. Die schreibe ich im August und habe jetzt 7 Wochen Zeit dafĂŒr. 3 Tage nach der Klausur fliege ich dann nochmal in den Urlaub

😍


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4 Kommentare


Schönen Urlaub :thumbup:

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Stefania85

Geschrieben

Merci 😀

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Markus Jung

Geschrieben

Wirst du dich in Mathe auch wieder mit Repetico vorbereiten? Oder hast du da ein anderes Konzept?

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Stefania85

Geschrieben

Am 11.7.2016 at 21:49 , Markus Jung sagte:

Wirst du dich in Mathe auch wieder mit Repetico vorbereiten? Oder hast du da ein anderes Konzept?

 

Hier werde ich vor allem die aufgezeichneten Online Tutorien nutzen.

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      Ich hatte annĂ€hernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur bĂŒffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knĂŒpfen. Sei es ĂŒber den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das GlĂŒck hat und viele Studenten in der NĂ€he wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die QualitÀt dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltÀglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten ĂŒber Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich frĂŒh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon lĂ€nger in Kontakt steht. Da hatte ich großes GlĂŒck gehabt und bin ĂŒber dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik Ă€ußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen Ă€ußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als Ă€ußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die DurchfĂŒhrung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende ProjektprĂ€sentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel UnterstĂŒtzung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich fĂŒr meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunĂ€chst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen DurchfĂŒhrung viel ĂŒber das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verstÀndlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an UniversitĂ€ten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfĂ€nglicher Zweifel – fĂŒr eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefĂŒhlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die QualitĂ€t konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der PrĂ€sentation gestĂŒrzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      UngefĂ€hr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der PrĂ€sentation zu werkeln und meine Rede zu ĂŒben. Der Anfang ist einfach nur fĂŒrchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu ĂŒberladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die PrÀsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mÀchtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine AbschlussprĂ€sentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und PrĂ€senter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die PrĂ€sentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede wĂŒrde man die Fragerunde starten. Ich begann zunĂ€chst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können ĂŒber...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzĂ€hlte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzĂ€hlte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war ĂŒberaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wĂ€re die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wĂ€re?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafĂŒr verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fĂŒnf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es fĂŒr sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine VerĂ€nderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer PrĂ€senzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich wĂŒrde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. NatĂŒrlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-StudiengĂ€nge nicht BAföG FörderungsfĂ€hig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen nĂ€her dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche PrĂŒfung gebeten. Und Tatsache! Die StudiengĂ€nge sind sehr wohl FörderungsfĂ€hig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hÀtte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prĂŒfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so wĂŒrde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hĂ€tte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was wĂŒrdet ihr machen? WĂŒrdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich wĂŒrde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fĂŒhlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der TĂŒr. Ich war mĂ€chtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- PrĂ€sentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geĂŒbt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte FreudentĂ€nze machen/ Ich hatte nach der PrĂ€sentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. NatĂŒrlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglĂŒckwĂŒnscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspĂŒre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das GefĂŒhl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit lĂ€ngerem auf mögliche MusterstudiengĂ€nge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung fĂŒr mein nĂ€chstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in KĂŒrze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches GefĂŒhl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fĂŒhle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestĂ€tigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt fĂŒr mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!