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1. Klausur ad acta (hoff)

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Nachteule

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Die HFH plant sehr schön ihre Klausuren ein.

Immer zum Semesterende laufen die Studenten zur Höchstform auf. Gestern war für uns der erste Teil angesetzt. PMG musste geschrieben werden. Nachdem nichtssagende Studienbriefe durchgekaut wurden, schrieben wir nichtssagende Antworten zu diesem Thema. Mit den Schlagworten Kommunikation, Partizipation und Weltfrieden kann die ganze Klausur geschafft werden. Bei den ganzen angesprochenen Theorien viel mir leider eine nicht mehr ein, und ausgerechnet diese wurde in der Klausur erwartet. Dumm gelaufen, 16 Punkte weg, aber kein Beinbruch. Hauptsache ich bestehe diese Klausur und muss nur noch den Nachfolger im Hauptstudium bestreiten.

Jetzt folgt noch die REP Klausur am 20. Juni und die Hausarbeit in den "Ferien".

Danach ist erst mal Bergfest angesagt. 3 Semester rum, 4 folgen noch (1 davon aber für die Diplomarbeit reserviert), 9 Klausuren plus Hausarbeit geschafft, die gleiche Menge folgt nochmal. Zusätzlich noch ein Testat (?). Geht sehr schnell vorbei, liegt wohl auch an der Struktur und verschultem Lehrplan.

Mein Betreuer für die Hausarbeit hat auch die versprochenen Unterlagen geschickt. Bin erst mal umgefallen, musste direkt an UdoW. denken :D ,diese Texte würden ihm bestimmt gefallen.

Alleine die Überschriften reichen zum freiwilligen Besuch des Zahnarztes:

a) Zwei theoretische Rahmenmodelle zur Erklärung der aktuellen und habituellen körperlichen Gesundheit (Darstellung und empirische Überprüfung)

B) Freud, Adler und Jung: ihre persönlichkeitspsychologischen Grundannahmen und deren empirische Überprüfung

c) Persönlichkeit und perzipierte Umwelt als Risiko- bzw. Schutzfaktoren für die habituelle und aktuelle körperliche Gesundheit?

Jeder Reader hat so seine 40 bis 70 Seiten und ist gespickt mit Fußnoten, Zitaten, Abkürzungen und Verweisen auf weitere Literatur. Ein wirklich entspannendes Leseerlebnis :mad:

Sie wurden erst mal auf eine entfernte Ecke des Schreibtisches verbannt und von den Büchern für REP verdeckt. Die bunten Markierungen, zum schnelleren auffinden einzelner Paragraphen, gestalten diese Ecke damit wieder recht freundlich.

Alles wird gut oder besser:)


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5 Kommentare


Hallo Nachteule, bei Punkt B) würde ich den Zahnarzt überspringen. :D

Zu "habituell" habe ich das hier gefunden: "ha|bi|tu|ell [frz. habituel]: 1. (bildungsspr.) gewohnheitsmäßig; ständig: -e Kritik. 2. (Psych.) verhaltenseigen; zur ..." (Quelle: Duden online).

In kurzen Sätzen für den Laien: Was ist "habituelle Gesundheit"? Google gibt natürlich noch mehr her und ich lenke mich gerade schön von der Arbeit ab. :rolleyes:

Viele Grüsse

Zippy

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Hallo Nachteule,

war doch eine coole Klausur, oder? Ich kann ja auch völlig daneben liegen - aber hier konnte man ohne viel Detailwissen viel rausholen.

Schreibst Du hier von der HA in GEW? Ich bin sprachlos. Lief bei mir irgendwie unkomplizierter. Ich hab meine Gliederung und ein Exposé (muss man Zippy fragen, ob der Strich dort oben drauf stimmt) an die Betreuerin geschickt - die hat dann nur okay gegeben und dann durfte ich "loslegen". Um meine Literatur muss ich mich ganz allein kümmern....

...zum Glück, wie mir scheint.

Viel Glück für´s REP-Lernen. Ich will ja die Pferde nicht scheu machen, aber der Schnitt vom letzten Semester lag bei 3,9... Das kriegen wir hoffentlich besser hin ;-)

N8

Michael

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Hallo Michael,

...Exposé...
Passt. :)

Zippy

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@ Michael: In Essen wird eine neue Form für die Hausarbeiten ausprobiert. Bei dem GEW Dozenten läuft es nach dem klassischen Weg ab, wie Du ihn kennst. Er macht aber auch Vorschläge, welche Literatur ihm einfällt und mit bearbeitet werden soll.

Bei den anderen Betreuern erfolgt eine freie Themenwahl. Wir sind nicht direkt an die Vorgaben der Uni gebunden. Das Thema muss also nicht in diese A,B,C Kategorie passen. Da wir aber eine Theorie erläutern sollen, wird schon mal Literatur verschickt. So soll ich unbedingt Peter Becker verbraten, dafür Antonovsky, Luhmann, Hurrelmann und die Anderen unter den Tisch fallen lassen. Da die Literatur von Becker schwer zu bekommen ist, wurde sie mir eben aus dem eigenen Bestand nach Hause geschickt. Das sollen so selbstgedruckte Reader in kleiner Auflage sein, die nur wenige Universitäten vorliegen haben.

Als nächstes muss ich die Gliederung einreichen, danach eine kurze Ausformulierung und zum Schluss die Hausarbeit selber. In der Zwischenzeit sollen entweder noch Treffen stattfinden oder ein intensiver Emil- Austausch.

Ist wohl ein Reformmodell, weil so viele Studenten Probleme mit den Haus- und Diplomarbeiten haben, damit wir schneller mit dem Studium fertig werden.

@ zippy: zu habitueller Gesundheit habe ich auch keine Erklärung gefunden.

Der Autor gibt in seinem Text folgende Def::

Der habituelle körperliche Gesundheitszustand ist hingegen ein Maß für den über einen Zeitraum von mehreren Jahren aggregierten typischen Gesundheitszustand einer Person.

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N´abend

Danke für die Erläuterungen. Kann mir zwar nicht vorstellen, dass man damit weniger Probleme hat... aber Du wirst bestimmt über Deine Erfahrungen berichten.

LG

Michael

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