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Falsche Vorbereitungsmethode? Zweifel!

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Goewyn

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Ich quäle mich noch immer mit diesem drögen Stoff herum - immerhin sind die beiden 7er SBs nicht mehr so schlimm.

Beim Durchgehen der SBs schreibe ich mir eine Zusammenfassung - allerdings stelle ich seit einigen Tagen den Sinn dieser Maßnahme in Frage: Wenn ich damit fertig bin (voraussichtlich Freitag oder Samstag), werde ich so gut wie gar nicht damit lernen. Denn ab Sonntag werde ich mit den Altklausuren starten. (Bei UNF waren es seinerzeit auch nur 3 oder 4 Tage.)

Warum also der ganze Aufwand? Ich rede mir ein, dass beim Mitschreiben mehr hängen bleibt als beim einfachen Lesen. Aber könnte ich es evtl. in der gleichen Zeit (2 Wochen) mit reinem Lesen nicht auf 2 oder gar 3 "Durchgänge" der SBs schaffen, was einen ähnlichen Lerneffekt haben könnte bei weniger "handwerklicher" Arbeit? In meinem ersten Semester hat das nur-Lesen sowie Aufschreiben lediglich in Einzelfällen (z. B. wichtige Rechenabläufe) doch auch gute Ergebnisse gebracht (die Themen sind leider schlecht vergleichbar).

Heute hätte ich da derzeit das Gefühl, nichts "Richtiges" bzw. "zu wenig" für die Klausur gemacht zu haben. Vielleicht habe ich mich mit meiner anfänglichen, vermeintlich oberflächlichen Lerntechnik von anderen Bloggern hier (soll jetzt kein Vorwurf sein ;)) und den vielen Tipps und Tricks in Foren u. ä. zu sehr für das 2. Semester verunsichern lassen?

Im Moment hätte ich einfach das komische Gefühl, dass meine alte Methode "zu leicht" wäre, um eine echte Prüfungsvorbereitung zu sein - aber vielleicht brauche ich einfach keine aufwändigen Methoden? Ich konnte mir gedruckte Texte schon immer relativ gut einprägen. Die praktische Übung bringen dann die Altklausuren. Vielleicht ist das etwas oberflächlicher und riskanter bei neugestellten Fragen nach vermeintlich unwichtigen Details. Aber solange die Noten nicht zu sehr darunter leiden - warum soll ich mir diesen höheren Stress/Druck antun? Ich wollte doch eigentlich bei diesem Studium einen guten Abschluss, aber nicht zwingend eine Traumnote erreichen! Habe ich mein Ziel aus den Augen verloren, meine ursprünglich geplante Aufwand-Ergebnis-Relation?

Für diese Klausur kommen solche Überlegungen freilich zu spät, aber für's nächste Semester werde ich es überdenken und evtl. wieder auf meine ursprünglichen Lernmethoden umschwenken. (Vielleicht kombiniere ich diese mit Mind Maps, die lediglich die Themen/Überschriften (-> Inhaltsverzeichnis) enthalten, um mich damit abzufragen.) Mal schauen, erst mal aus dem Klausur-Vorbereitungstrott rauskommen und dann nehme ich evtl. die erste neue Klausur einfach mal als Testlauf.

Was bleibt für die aktuelle Klausur zu sagen? Ich bin etwas verunsichert ob der Detailfülle der SBs. Ich kann wirklich nur hoffen, dass in der Klausur nicht viel Neues kommt oder dieses mit gesundem Menschenverstand gut herleitbar ist. Ich bin echt froh, wenn ich mit den Altklausuren starten kann, ich finde den Stoff (vor allem zum Durcharbeiten) einfach nur langweilig! Als Ziel habe ich schlichtweg: sicher bestehen - die Note ist für mich zweitrangig (zählt ja im Grundstudium eh nicht).


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4 Kommentare


Hey :)

geht es hier noch um WIG? Ich weiss jetzt nicht genau, was bei euch da so drankommt. Aber gefühlt würde ich die SBs lesen, Aufzählungen/Diagramme usw. (also Sachen die man schön abfragen kann) rausschreiben und nach 2maligem Lesen der HEfte die erste ÜKl. versuchen. Kommst du mit den niedergeschriebenen Infos und dem, was du noch im Kopf hast, nicht zurecht, dann ggf. nochmal lesen.

Ich hab mir auch lange die Mühe gemacht, alles zusammenzufassen - mit dem Resultat, dass ich mich zu lange damit aufgehalten und zuwenig Nutzen daraus gezogen hab.

Inzwischen lese ich die Hefte, schreib mir Sachen auf, die ich nicht gerafft hab oder die ich für "Abfragenswert" halte. Schaubilder zeichne ich ab (die ziehen Tutoren irgendwie magisch an :D) und das alles packe ich auf LErnkarten.

Ich wünsch Dir viel ERfolg - allerdings: zu viel auf einmal an der Lerntechnik zu ändern hat sicherlich auch Nachteile!

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Hey,

mach Dir keine Sorgen bei WIG2 - wie im billigen Kinofilm ist es einfach die Fortsetzung ;)

75% auswendig pauken - 25% produktiv zusammenbasteln (PAP usw.)

Also steig vllt. schon früher auf die alten Klausuren um oder guck einfach mal kurz rein, das senkt vllt. Deine Frustwelle.

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Das mit der Lernmethode bezog sich jetzt nicht allein auf WIG sondern allgemein. Das war nur eine weitere Gelegenheit in diesem Semester, bei der ich gemerkt habe, dass meine Umstellung der Methodik am Anfang des Semester auch nach jetzt 3 Wiederholungen scheinbar keinen Mehrwert zu vorher gebracht hat. Daher also meine Überlegungen, die Umstellung wieder rückgängig zu machen...

Naja, jetzt fehlen mir nur noch 30 Seiten im letzten SB, das werde ich noch durchziehen. Aber am Wochenende will ich mit den Altklausuren starten. Vor allem die Sachen mit PAP, EPK, usw. müssen sitzen, die sind schon mal die halbe Miete. Sorgen machen mir eher die Standardfragen, wo ja auch gerne mal ein neues Thema ausgepackt wird. Nach STL bin ich da vorsichtiger geworden (auch wenn es dann im Nachhinein doch noch gut gelaufen ist). Naja, wird wahrscheinlich harmlos - man macht sich einfach zu viele Gedanken...:(

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Schriftliche Zusammenfassungen kosten sehr viel Zeit. Hast du mal überlegt die Zusammenfassungen zwar über die gesamte Einheit zu erstellen, aber ihre Form zu ändern? Du könntest z.B. nur Stichworte verwenden, Mindmaps oder Schaubilder erstellen anstatt alles auszuformulieren.

Ich wähle bei meinen Zusammenfassungen immer eine Mischform aus Texten und Mindmaps, je nachdem wie gut sich der Inhalt strukturieren läßt.

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