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Soziale Arbeit IUBH

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Was mich aufhält....


Ahanit

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Ich bin ja nicht mehr die jüngste und hab in meinem Leben schon so viele Studien betrieben, meist natürlich als Hobby, Privat. Viel gelesen, auch die Alchemistischen und Hermetischen Schriften, bin Fan von Galileo und Da Vinci und diversen anderen von Ägypten bis in die Moderne....

 

Ich glaube es ist einfacher, wenn man unbedarft an solche Themen wie "Was ist Wissenschaft" herangeht und man alle Quellen neu erschließt, ich glaub dann wär ich bereits fertig, sollen ja nur 10 Seiten sein.... 

 

Mein Problem nun da ich die "perfekte" Gliederung gefunden habe, fallen mir immer wieder Zitate und Thesen ein, die ich mal vor Jahren bearbeitet und gelesen habe, die super gut passen, nur ist es echt schwer sich zu erinnern, in welchem Buch das stand oder von welchem Autor das war. Manchmal weiß man noch Teile vom Buchtitel oder aber ein Teil des Namens vom Autor... 

 

Ich habe gestern eine geschlagene Stunde gebraucht um auf Nicolas Flamell  zu kommen um die Transmutationstheorie zu belegen. Nun wird der ein oder andere sagen Transmu was... braucht man nicht, aber sie ist eine durchaus relevante Theoriebasis die in abgewandelter vereinfachter Form in der Wissenschaftsdefinition von Patzelt 1993 wiederzufinden ist... Also bis in die Moderne Einfluss auf die Erkenntnis-/ Wissenschaftstheorie hat. Was übrigens in mein Fazit eingehen wird, da ich diese Theorie mit all ihren Schnörkeln und verschlungenen Analogien sehr mag und ich finde das man den Alchemisten unrecht tut, wenn man sie auf die rein Materielle Basis runterstuft und die Philosophischen Exkurse über die Wissensfindung und Erhöhung der reinen Idee zur wahren Erkenntnis übergeht. 

 

Ein weiteres Problem das ich habe ist, dass ich oft Faksimile und Nachdrucke habe, die nicht gelistet sind, weil sie eigentlich nur für Liebhaber und Eingeweihte gewisser Kreise gedruckt wurden. Nun muss eine offizielle Quelle her, die auch der Leser einsehen kann und das ist teilweise Mühselig. Glücklicherweise sind viele alte Bücher mittlerweile von Universitäten eingescannt und für die allgemeine Forschung auf Ihren Servern als PDF abrufbar, die man dann als Beleg anführen kann. Das ist schön, hätte es das früher schon gegeben, hätte mir das viel Geld gespart, so mancher Nachdruck in Kleinauflage kostet nämlich über 80, 100, 200 oder noch mehr EUR. 

 

Was meint ihr? Besser Unbedarft mit frischer Quellenanalyse vorgehen oder gesammeltes Wissen einsetzen mit dem Risiko das man rausfinden muss wo man das mal her hatte?

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Puuh, du scheinst dich ja mit dem Thema richtig identifizieren zu können. :D

 

Ich habe mich da mehr auf die recht populären Köpfe der Wissenschaftstheorie / -geschichte beschränkt, wie Aristhoteles, Kant, Popper, Kuhn usw. beschränkt.

Ich war dann heilfroh als ich den philosophischen / geschichtlichen Part meiner Hausarbeit hatte. Daraufhin habe ich mich mehr auf die Objektivität in der modernen Wissenschaft fokussiert und mehr in Richtung Forschungsgelder und Konkurrenzdenken innerhalb der Wissenschaftswelt geschrieben. Naja, für ne 2.0 hat es dann am Ende auch gereicht. 

 

Zu deiner Frage - wenn du Vorwissen hast, nutze es! Ob man immer das beste Zitat benötigt, bezweifle ich. Aber wenn du schon mal den groben Rahmen kennst, weißt wo du nachschauen kannst usw. hast du so Leuten wie mich vieles voraus.

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Ahanit

Geschrieben (bearbeitet)

Zu den Forschungsgeldern fällt mir sofort ein Zitat von kissinger ein, "traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast" ich werde das Thema nicht bearbeiten weil denn auch so sind die  10 seiten sehr wenig. Wenn ich allein an die Lobbyarbeit denke, etwa der Zuckerindustrie die mit "Forschungsgeldern" Studien zu ihren gunsten "unterstützten". Das hat für mich wenig mit Wissenschaft mehr mit Wirtschaft zu tun, aber das.Problem gab es schon immer, Verfolgung , verfehmung oder Beeinflussung. Oder man beisst nicht in die Hand die einen füttert...... :)

Bearbeitet von Ahanit
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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Ich denke die Frage ist, ob du das Thema effizient bearbeiten möchtest (dann mache es dir leichter und nimm besser verfügbare Quellen) oder deine Kompetenz zeigen möchtest und es dir auch Spaß macht, hier mehr Zeit zu investieren. 

 

Rein rational betrachtet würde sich das vermutlich eher nur bei einer Abschlussarbeit lohnen.

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