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Erste Praxiserfahrung - Wo soll es hingehen?


psycCGN

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In meinem Studienplan steht ja noch drin, dass ein Praktikum ansteht und dieses lacht mich bereits fröhlich an. Ich habe zum Glück die Möglichkeit, mehrere Wochen hintereinander Zeit dafür einzuräumen, allerdings nur während der Sommerferien. Und da der Bachelor ja auch einigermaßen zeitig beendet werden will und so manch ein Praktikumsplatz heiß begehrt ist, sollte ich mich mal langsam bewerben. Möglich ist es für mich "nur" noch nächstes Jahr und das Jahr darauf. Irgendwann 2023 möchte ich gerne meine Bachelor-Arbeit schreiben.

Die große Frage ist nun allerdings, wo ich ein Praktikum machen möchte. Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass ich nicht in die Wirtschaft möchte. Da ich den psychotherapeutischen Bereich sehr interessant finde, wäre eine psychiatrische Klinik eigentlich genau das richtige. Ich bin allerdings hin und her gerissen. Grund ist das neue Psychotherapeutengesetz. Im Moment habe ich wieder eine Phase, in der ich mir sage, dass ich gar nicht wirklich weiß, ob die Aufnahme für so eine Ausbildung wirklich gelingt. Ich sollte mich also nicht allzu sehr darauf versteifen, sondern auch nach rechts und links schauen. Ein weiterer interessanter Bereich, dessen Thematik mir sogar relativ gut liegt, ist die klinische Neuropsychologie. Und wie es der Zufall will, gibt es in meiner Umgebung eine ambulante neurologische Rehabilitationseinrichtung mit einer neuropsychologischen Abteilung. Ein dritter Bereich, in den ich gerne hineinschnuppern würde, ist die Suchthilfe/-beratung. Dafür gibt es hier in Köln ja auch genug Anlaufstellen, denke ich. 

Für genau diese drei Bereiche möchte ich mich nun auch für nächstes Jahr um einen Praktikumsplatz bewerben. Ein Anschreiben für die besagte Rehabilitationseinrichtung habe ich schon geschrieben und abgeschickt. Eine Klinik mit psychiatrischer Abteilung habe ich auch schon gefunden. Dorthin geht die nächste Bewerbung und eine konkrete Suchthilfestelle muss ich erst noch recherchieren. Ich weiß gerade gar nicht, ob ich zuversichtlich sein soll oder mich nach weiteren Einrichtungen umschauen soll. Eigentlich bin ich der Ansicht, dass ich nun mit einem Jahr Vorlaufzeit nicht zu spät dran bin. Andererseits gibt es auch Praktikumsstellen, die schon ein Jahr im Voraus nicht mehr zur Verfügung stehen 🙈 Aber ansonsten gibt es ja noch das übernächste Jahr. Und toi, toi, toi, wenn ich etwas passendes für nächstes Jahr finde, spricht natürlich nichts gegen ein zweites Praktikum im Jahr darauf 🥳😂

 

Feature Foto: pixabay.com

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hm. Wenn es dein Wunsch ist, in dem Bereich tätig zu werden, guck.doe @Vicas Erfahrungen an. (hast du schon, ich weiß). Praktika sind teilweise echt ne Wucht. Probier es zumindest. Oder bewirb dich eben für das, was du möchtest. Habe ich im Präsenz-Bachelor auch gemacht und konnte in den Bereich wechseln, in den ich wollte. 

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Sich rechtzeitig um eine Praktikumsstelle zu kümmern, das ist sicher eine gute Idee. Das Themengebiet würde ich danach eingrenzen, wo es im Anschluss an das Studium realistisch Stellenangebote gibt. Im klinischen Bereich, so vermute ich, wird das für einen Bachelorabschluss eher übersichtlich sein.

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Ja, ihren Blog kenne ich :) Sie ist ja nun fast mit ihrem Master fertig und ich bin noch in der ersten Hälfte meines Bachelors. Wenn das neue Psychotherapeutengesetzt nicht wäre, würde ich das alles auch entspannter sehen. Eigentlich wollte ich nun im Studium schauen, mir etwas mehr Freizeit zu gönnen. Aber jetzt mit der Umgestaltung der Psychotherapeutenausbildung ist das hinfällig. Daher versuche ich immer wieder abzuwägen, ob sich alle Anstrengung noch lohnt oder ob ich so oder so knapp dran vorbei bin. 🙈

 

Nichtsdestotrotz werde ich mich auf entsprechende Praktikumsstellen bewerben und schauen, dass ich gut voran komme. Am Ende des Bachelors mache ich für mich eine Zwischenbilanz und schaue, wie es weitergehen kann. 

 

 

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vor einer Stunde, KanzlerCoaching schrieb:

Sich rechtzeitig um eine Praktikumsstelle zu kümmern, das ist sicher eine gute Idee. Das Themengebiet würde ich danach eingrenzen, wo es im Anschluss an das Studium realistisch Stellenangebote gibt. Im klinischen Bereich, so vermute ich, wird das für einen Bachelorabschluss eher übersichtlich sein.

 

Sorry, mein Eintrag hört sich vllt etwas missverständlich an :)

 

Jetzt im Bachelor möchte ich schonmal das Pflichtpraktikum nutzen, um in einen interessanten Bereich hineinzuschnuppern.

Nach dem Bachelor bewerbe ich mich mal in Bayern bei ein paar Instituten für die KJP-Ausbildung. Dort kann ich noch mit meinem Lehramtsstaatsexamen die Ausbildung machen. Ich möchte aber erst mal den Bachelor in Psychologie haben, damit ich einen Grundstock an nützlichem Wissen habe. Nach der Ausbildung würde ich evtl noch einen Master in Psychologie nachholen, da nicht unbedingt Psychotherapeuten mit einem Lehramtsabschluss als Grundqualifikation gesucht werden.

Wenn das mit der KJP-Ausbildung nicht mehr funktioniert, würde ich mich direkt in einen Master für Psychologie mit klinischem Schwerpunkt einschreiben und anschließend in die neuropsychologische Richtung gehen wollen 🙃

 

Man könnte jetzt sagen, dass ich ja erstmal hätte die Ausbildung versuchen sollen und anschließend das Psychologiestudium. Das wäre wirklich sinniger gewesen. Aber als ich das Studium angefangen habe, wollte ich noch keine Psychotherapeutenausbildung machen. Das hat sich erst mit dem Studium ergeben. Und selbiges jetzt erst mal auf Eis legen, möchte ich auch nicht.

Bearbeitet von psycCGN
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